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    Anfang Juni, und es gibt immer noch keinen Schwarm für die Klotzbeute. Doch für jedes “Problemchen” gibt es eine Lösung. Trotz meiner 50-prozentigen Varroaverluste gestalteten sich die Völkervermehrung und der Wiederaufbau bei mir sehr erfolgreich. So konnte ich beispielsweise aus einem Völkchen in der Miniplus-Beute (auf 5 Zargen) mit einer reinen Dunklen Königin durch Aufteilung, Verstellen und Umwohnen auf Dadant sage und schreibe 4 neue Völker erstellen.

    Eines dieser Völker mit einer Enerup-F-1-Königin (Dunkle Biene) sehen wir hier. Es bewohnt seit vorgestern eine Dadant-Ablegerbeute Marke Eigenbau mit Platz für 5 Waben. Das Umwohnen ging ganz einfach. Die Königin wurde erst kürzlich begattet und ist seit 2 Tagen in Eilage. Daraufhin nahm ich einen Ablegerkasten, bestückte ihn mit einer Brutwabe eines anderen Volkes, 3 Waben mit Futter und einer Mittelwand. Das Volk mit der Enerup-Mellifera-Königin wurde nun aus der Miniplus-Beute abgestoßen und vor den Ablegerkasten

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    Mittlerweile neigt sich der Mai 2011 zur Neige. Den gesamten Monat bereits steht direkt an der Klotzbeute eine vorbereitete Dadant-Beute, um einen geeigneten Bienenschwarm aufzunehmen. Aufgrund der lang andauernden Kälte in diesem Frühjahr hier an der Ostseeküste lassen die Schwärme aber sehr auf sich warten. Bislang wurde mir erst ein einziger Fremdschwarm gemeldet, der mir aber für die Besiedlung der Klotzbeute zu klein erschien (ca. 1-1,2 kg Bienen). Er wurde daher in einen Lüneburger Stülper gegeben.

    Meine eigenen Völker werden aufgrund von Schröpfmaßnahmen für die Ablegerbildung wohl nicht in Schwarmstimmung geraten. Sollte sich die Situation mit der allgemeinen Schwarm-Unlust im Großraum Kiel bis Juni nicht ändern, muss ich mir überlegen, ob ich eventuell einen Kunstschwarm für die Klotzbeute bilde. Diesen Kunstschwarm würde ich dann – ohne Umwege über die Dadant-Beute – direkt in die Klotzbeute einschlagen. Diese ist ja noch zur Hälfte mit Waben vom Vorjahr

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    Wie versprochen, wollte ich ja noch die Abmessungen der Klotzbeute hier kurz vorstellen. Mit einem Zollstock versehen fuhr ich heute zum Bienenstand, dort wo auch die Klotzbeute schon auf ihre neuen Bewohner wartet. Das Wetter war heute nicht so schön wie am gestrigen Samstag, aber angenehm war es immer noch, und die Bienen konnten wieder viel Weidenpollen von den Kübler-, Sal- und Korbweiden eintragen.

    Hier nun die Maße:

    Gesamtaußenhöhe: 120 cm

    Innenhöhe: 100 cm

    Innendurchmesser: 35 cm

    Wandstärke: 6-8 cm

    Deckelstärke: 10 cm

    Wohlgemerkt: die Klotzbeute besteht aus Eichenholz und hat bei diesen Ausmaßen ein entsprechendes Gewicht. Ich habe es nicht gewogen, aber bis zu 200 kg dürften es vielleicht sein. Der Innenraum der Klotzbeute hat somit einen Inhalt von 101 litern, was auch für das stärkste Volk ausreichend ist. 90 liter sollten es schon sein, damit sich ein Volk gut entwickeln kann, doch auch kleinere Abmessungen sind natürlich machbar. Man muss dann eventuell mit einem stärkeren

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    Aufgrund eines Varroaschadens ist die Klotzbeute derzeit ja unbesetzt, aber keineswegs “leer”. In ihr befindet sich noch der Wabenbau des letzten Jahres mit den Wintervorräten. Da dieser Wabenbau noch recht jung ist, habe ich mich entschieden, ihn zu erhalten und nur teilweise auszuschneiden. Für eine Neubesiedelung mit der Dunklen Biene habe ich mir folgende Planung überlegt:

    Jährlich erhalte ich mehrere Schwärme, die mir von der Kieler Feuerwehr und Polizei gemeldet werden. Einen dieser Schwärme werde ich zunächst in eine Dadant-Magazinbeute einschlagen, und zwar ganz in der Nähe der Klotzbeute. Sobald dieser Schwarm sich gut entwickelt hat, also nach mindestens 1 Monat, will ich einen Flugling von ihm bilden. Dazu stelle ich ihn dann auf einen ca. 20m entfernten Platz auf, gleichzeitig erhält die Klotzbeute eine reine Dunkle Königin im Zusetzkäfig, die zwischen die Waben gehängt wird. Hinzu kommen noch Bienen von dem Schwarmvolk, Bienen von ca. 2-3 Waben. Zusätzlich

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    Lange habe ich mir überlegt, wie ich an einen hohlen Baumstamm komme, oder wie ich mir einen passenden Baumstamm aushöhle. Nach langem Überlegen und intensiver Recherche im Internet stieß ich auf einen Hersteller von Nisthöhlen für Papageien und andere Großvögel. Sein Name ist Reinhold Hackmann, http://www.nisthoehlen.de. Hier bestellte ich die größtmögliche Nisthöhle, die er herstellt (Maße gebe ich in einem folgenden Beitrag), allerdings ohne Flugloch. Denn dieses habe ich mir mit einem 12mm-Bohrer selber gefertigt. Auf der Rückwand besitzt die Nisthöhle eine praktische Tür, und der mächtige Deckel ist schwenkbar.

    Unter Wahrung des Bienenabstandes (bee space) habe ich oben in der Höhle Leisten für die Waben eingezogen, an diese wurden Anfangsstreifen mit flüssigem Bienenwachs gelötet. Und in der Höhle habe ich alle 20cm eine Art Lattenrost eingeschraubt, um den späteren Wabenbau vor Wabenabriss zu schützen. In dem Film ist das gut erkennbar.

    Die Klotzbeute steht auf einem Betonsockel,

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    Liebe Imkerfreunde,

    herzlich willkommen zu unserem neuen Blog. Dieser Blog soll den Werdegang eines Volkes der Dunklen Biene Apis mellifera mellifera in einem hohlen Eichenstamm begleiten. Seit Mitte Juni 2009 wohnte bereits ein Volk der Kampinoska-Biene aus Polen diese Klotzbeute. Leider hat ein Varroaschaden dieses Volk im Spätherbst 2010 dahin gerafft. In 2011 soll ein Neubeginn erfolgen.

    Jeder Imkerfreund ist ganz herzlich eingeladen, hier Kommentare zu “posten”.

    Viel Freude an diesem Blog wünscht

    Euer Kai-Michael Engfer


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