Jetzt Krokusse kaufen und pflanzen

  • Ich bin vor 6 Jahren das erste mal mit einem Bienenvolk in Berührung gekommen. Dies geschah bei einem befreundetem Imker auf meiner damaligen Arbeit. So lernte ich sehr viel über die Bienen und den Umgang mit ihnen. Vor 5 Jahren kaufte ich mir einen Garten in einer Kleingartenanlage. Also lag der Entschluss nahe, in dem Garten Bienen zu halten. Dieser Garten hat die Beschränkung 1/3 Haus, 1/3 Ziergarten und 1/3 Gemüsegarten. In dem Garten standen unzählige Blumen, leider die meisten davon als gefüllte Sorte. Der große Vorteil des Gartens ist der vorhandene Teich und der große Sauerkirschbaum. Ich pflanzte erst einmal 3 Apfelbäume ( alte Sorten), 1 Süsskirschbaum, 1 Birnenbaum, 1 Aprikosenbaum und 1 Weidenbaum.

    Die vorhandenen 10 Himbeersträucher wurden erweitert, jetzt stehen dort 30 Himbeersträucher und 8 Brombeersträucher. Dazu kommt Cranbeeries, 2 mal Maibeere, 3 mal Heidelbeere, Stachelbeere, Aronia, Maulbeere Gojibeere, mehrere Kiwipflanzen und etliche Passionsblumen.

    Alle gefüllten Blumen wurden entfernt und gegen ungefüllte Blumen ersetzt.

    Aktuell habe ich an den Teich 3 mal Lavendel und Schopflavendel gepflanzt. Außerdem habe ich einen großen Bereich mit Sommerheide, Winterheide und Glockenheide angelegt.

    Als nächstes wird in die etwa 20 qm Rasenfläche Schneeglöckchen, Krokusse und Herbstzeitlose eingepflanzt.

    In dem Garten sind bisher etwa 80 Tulpen, meist Wildtulpen, etwa 200 Narzissen, viele Sorten, Winterlinge, Schneeglöckchen, Blausternchen, Schneeglanz, Hyazinthen und unzählige Traubenhyazinthen.

    Die 1/3 Regelung beim Gemüse lässt sich auch etwas aufweichen, Tagethes und Ringelblumen in einem Gemüsebeet, zählt nicht als Blume sondern als biologisches Schädlingsbekämpfungsmittel.

    Mein großer Vorteil in dem Gartenverein ist es, dass hier viele Bienenfreunde gibt. Jeder freut sich, dass ich Bienen habe, schließlich haben alle etwas davon.

    Ein anderer überlegt auch schon sich ein Volk in seinen Garten zu stellen.

  • In meinen Garten kann man unzählige Tiere finden. Vom Feuersalamander, Molche, Frösche und natürlich Schnecken. Ich habe mehrere Insektenhotels angebracht. Dort habe ich die rote Mauerbiene, Hornissen, leider auch Wespen, Hummeln, Libellen und auch viele schwarze große Holzbienen.

    Deshalb denke ich, dass mein Garten ökologisch sehr in Ordnung ist.

    Ich verzichte aber auch auf chemische Dünger und auf Pflanzenschutzmitteln. Das meiste kann man auch biologisch lösen.

  • Egal was an Frühblühern (für Bienen) ausgewählt wird, immer darauf achtet eine Wildform auszuwählen. Da diese meistens in der Lage sind sich natürlich zu vermehren und auszubreiten.

  • Egal was an Frühblühern (für Bienen) ausgewählt wird, immer darauf achtet eine Wildform auszuwählen. Da diese meistens in der Lage sind sich natürlich zu vermehren und auszubreiten.

    Hallo,


    und sehr gerne. :)


    Nur: woran erkenne ich Wildformen? Sind die im Handel als "Wildformen", "Botanische Krokusse" oder "Zum Verwildern" bezeichneten Sorten wirklich wilde Arten? Wenn ja, woher kommen diese genau und welche klimatischen und Bodenansprüche haben diese?


    LG

    Kai

  • Hallo Kai,


    wenn man Krokusse haben möchte, deren Bestände immer größer werden, dann sollte man auf „Wildformen“ achten oder den Vermerk „zum verwildern geeignet“. Diese vermehren sich nicht nur über Blumenzwiebeln sondern auch über Samen. Über die Ansprüche der jeweiligen Krokusse sollte man bei guten Anbietern informiert werden. Hier ein Beispiel:



    https://www.pflanzenversand-ga…22a506ed26&sort=&limit=50


    Welcher Versand nun am besten ist, sollte man austesten. Inzwischen gibt es auch Blumenzwiebeln aus rein biologischen Anbau. Ein Beispiel hierfür:


    https://www.naturalbulbs.de/


    Ein Anbieter mit guter Auswahl, wie ich finde, ist



    https://www.der-blumenzwiebelv…hrsblueher/crocus?o=5&p=1


    Gruß


    Thomas

  • Bei Tulpen zum Beispiel steht oft auf der Packung Wildtulpen. Außerdem sind die Pflanzen und Blüten deutlich kleiner. Sie besitzen auch nicht den typischen Kelch sondern gehen eher sternförmig auseinander. Auch ist gerade bei den Wildtulpen die Auswahl an Farben nicht so groß.

    Bei Krokusen eher die Botanischen nehmen, diese verwildern meist von ganz allein.