Unser Wetter und die Immen!?

  • Moin moin zusammen,
    endlich wird es wenigstens nachts etwas kühler,wir haben seit dem 5.11. Nachts frost,so können unsere Immen
    langsam zur Ruhe kommen und fressen nicht vorzeitig weiter ihre Wintervorräte auf.


    LG Herbert

  • HAllo Herbert,


    hier war heute Nacht der erste Frost mit - 0,5 Grad Celsius. :oops: Wird Zeit, dass die Bienen langsam zur Ruhe kommen. Der Oktober war zu milde, wenn auch sehr nass und stürmisch.


    LG
    Kai

  • Dazu ein Warnhinweis von Dr. Liebig:


    Zitat

    ... Die sommerliche Witterung Mitte Oktober hatte die Völker zum verstärkten Brüten angeregt. Diese Brut ist noch nicht geschlüpft. Sie muss gewärmt werden. Viele Völker unterhalten zurzeit mehr Brut als normal und verbrauchen deshalb auch relativ viel Futter. ...


    Mehr auf: http://www.immelieb.de/wieder-…-futterversorgung-achten/


    LG
    Kai

  • Hallo Herbert,
    Hallo Kai,


    durchaus wieder ein spannendes Wetterspiel, was uns da dieses Jahr erwarten wird. Zu Mitte November ist ein Wintereinbruch gemeldet, sprich ab nächste Woche. An der Küste jedoch nicht ganz so deutlich, wenn man das aktuelle Wettermodel verfolgt. Wir werden sehen.
    Auch bei uns in den Kammlagen des Mittelgebirges sind die ersten leichten Nachfröste durch. Gerade so knapp unter Null grad. Sollte sich der erste Wintereinbruch bewahrheiten und die Temperaturen entsprechend mitspielen, könnten die Völker in der ersten/zweiten Dezemberwoche Brutfrei sein. Zeit für die Behandlung mit Oxalsäure m.M.n., nur ist in diesem Zeitraum schon wieder mildes Wetter angekündigt, wobei hier die Karten wohl noch recht offen sind. Es bleibt wie gesagt spannend.


    Ich persönlich verfolge mit größter Aufmerksamkeit dieses Jahr die Aussagen zum richtigen Zeitpunkt der Winterbehandlung, da es mein erster Winter mit den Immen ist. Zudem versuche ich natürlich anhand des Wetters und des Brutzustandes der Völker (Gemüll) den Zeitpunkt für mich festlegen zu können. Ich hoffe das auch hier im Forum der ein oder andere Tipp erfolgt.


    @Kai:
    Guter Hinweis zum aktuelle Beitrag von Dr. Liebig. Sollte auch mal wieder wiegen, was so raus ist aus den Kästen.



    Gruß
    Steve

  • Hi zusammen,


    der Kälteeinbruch passt mir garnicht. Habe es verletzungsbedingt noch nicht geschafft die Futterzargen abzunehmen. Muss jetzt leider bis zum Wochenende irgendwie gehen.


    Heute hat es sich auch zum ersten mal so richtig nach Winter angefühlt. Nachts wird wohl frost herrschen, musste allerdings noch nicht kratzen am Morgen.


    LG, Ole!


  • Hallo Ole,


    Ohje. Klingt aber unangenehm. Ich habe mal gesehen und auch schon erzählt bekommen, dass manche zum Überwintern die Futterzargen drauf lassen und darin Dämmmaterial legen. Ähnliches geht ja auch mit Halb oder Leerzargen. Motto Kalte Füße, warmer Kopf. Es gibt ja aber auch soweit ich weiß die Methode Kalte Füße, Kalter Kopf. Also Überwinterung mit einer Leerzarge oben drauf. Sollte also auch mit einer leeren Futterzarge gehen. Ich habe damit ja keine Erfahrung, aber es soll wohl auch funktionieren. Wenn du auf Grund des Wetters keine Möglichkeit mehr hast, die Zargen stressfrei für die Bienen zu entnehmen, wäre das auch noch eine Option. Inwiefern man bei meinen Überlegungen von Fachwidrigkeit sprechen kann, möchte und kann ich jedoch nicht bewerten. Dazu sollten wir die alten Hasen hier befragen.


    LG
    Steve


  • Habe es verletzungsbedingt noch nicht geschafft die Futterzargen abzunehmen. Muss jetzt leider bis zum Wochenende irgendwie gehen.....


    Hallo Ole,


    mach Dir keinen Stress. Die Bienen stört das überhaupt nicht. :P


    Ich überlege mir sogar, meine Völker ständig, also auch im Winter, mit einer aufgesetzten Leerzarge zu führen. Bei Styropor ja kein Problem, und man hat im Bedarfsfall (Fütterung, AS-Behandlung, Vereinigung etc=) sofort einen Raum zur Verfügung.


    LG
    Kai

  • Hi Kai,


    könnte mir vorstellen, dass das Flüssigfutter irgendwann einfriert? Wie siehst du das?


    Steve kann ich leider keinen Ratschlag geben, da ich mir über dieses Thema bisher noch nicht viele Gedanken gemacht habe.



    LG, Ole!

  • Halllo Ole,


    schreck,wenn Flüssigfutter nicht mehr abgenommen wird,sind die Völker vermutlich voll/überfüttert,was bei Einzargern
    gefährlich für die Immen ist,sobald es tagsüber einigermaßen warm ist,ab 7-8Grad würde ich die Futtereinheit oben abnehmen
    Deckel drauf und fertig,also jetzt nicht mehr in den Völkern rumrühren.


    LG Herbert

  • Hi zusammen,


    also die meisten Futterzargen dürften leer sein. Ein paar haben noch Inhalt, ich vermute, weil die Bienen ausreichend aufgefüttert waren und auch zum Jahresende den Sammelbetrieb einfach nicht mehr so intensiv durchgeführt haben.


    Nun ja, durch meinen Kreuzbandriss bin ich bei solchen Angelegenheiten momentan leider immer auf Hilfe angewiesen und musste dieses Jahr gelegentlich Abstriche machen.


    Ich habe die vielen Jungen Völker auch nur zwei mal mit MS behandeln können. Hoffe die Varroapopulation hält sich in Grenzen. Werde Ende Dezember auf jeden Fall die Winterbehandlung machen.


    LG, Ole!

  • "Unser Wetter" ist dieses Jahr tatsächlich eine Herausforderung für Imker und Bienen. Die Futterabnahme war sehr wechselhaft und man konnte schlecht planen. Aber zum Glück haben sich 4/5 meiner Völker dieses Jahr selbst versorgt und eine Fütterung war nicht nötig.


    Tja, letztes Jahr hatte ich schon im Oktober Frost. Dieses Jahr bislang nicht. Darüber bin ich auch sehr froh. Je länger die Bienen brüten können, desto ergiebiger wird die Frühtracht. Ein früher Brutstopp ist zwar positiv für eine zeitige Restentmilbung, aber negativ für die Frühtracht. Für die weihnachtliche Behandlung ist es ausreichend, wenn der erste Frost Anfang Dezember die aus der Brut treibt.


    LG Johannes


    Zuchtkoordinator des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen

    http://www.dunkle-biene-sachsen.de
    Eine Mitgliedschaft in unserem Landesverband wäre ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Selbstverständlich sind auch überregionale Mitglieder sehr willkommen!


    Bestellungen bitte per Mail, da mein Bestellformular derzeit nicht funktioniert. dunkle-biene(at)freenet.de

  • Hallo,


    kleiner Statusberericht aus dem oberen Erzgebirge: 780 m ü.N.N., -2°C, starker Schneefall.


    Johannes spricht mir aus der Seele. Ich muss sagen, für mich als Neuling ist das Wetter ebenfalls eine echte Herausforderung. Nicht nur der Mangel an Erfahrung, sondern auch das unkalkulierbare, wechelhafte Wetter machen es einem nicht leicht. Aber so ist das eben, lässt sich nicht ändern und man kann nur darauf reagieren. Unsere Immen müssen sich auch anpassen und ich denke, dass tun sie auch. Zumindest in einem gewissen Maß. Solange die Schwankungen nicht zu groß ausfallen.


    @Kai: Wäre mal einen Versuch wert. Wobei im zeitigen Frühjahr ist ggf. auch eine Styroporleerzarg mit Wärmeverlust verbunden, denn der leere Raum muss sich erst genügend mit warmer Luft füllen, um auch für das Brutnest Zuträglich zu sein. Vom Herbst in den Winter hinein jedoch sehe ich diese Methode (rein theoretisch) schon mit Vorteilen verbunden. Angefangen über Fütterung, zu AS und ggf. Nachfütterungen. Im Winter wiederum "kalter" Kopf. Interessantes Experiment wäre es auf jeden Fall.


    ole : Hoffe passt alles bei dir. Gefühlt wäre die Restentmilbung auf jeden Fall zu empfehlen.



    LG

  • HAllo allerseits,


    und bei mir gab es heute "dampfende Beuten". Grund: Das Eis wurde durch die plötzliche Sonneneinstrahlung sublimiert. :shock:


    LG
    Kai



    [attachment=0]dampfende-beuten.jpg[/attachment]

  • Großputz das Bienenhauses, Kaputtes reparieren, Honiglager ordnen,--
    Heute habe ich das Dutzend Minis wintersicher stabilisert.
    Der Herbst ist für mich immer ein Wettrennen mit der Zeit.
    Die Tage werden kürzer und es wird kälter und es gibt zu viel zu tun.
    Es war ein schönes Bienenjahr.
    Die Ernte war mäßig und die Nachfrage ist groß.
    Wird wohl das erste Jahr, wo alle Regale Ende März leer sein werden.
    Meine Bienen sind bereit. Möge es ein kalter Winter werden.
    Schönen Gruss, Elk


  • Vorhin gelesen das es zu Weihnachten wieder warm werden soll, nicht das es so wie vor zwei Jahren aussieht Weihnaten - Sylvester 10-15°C und frostfrei.


    Das waren bisher immer meine erfolgreichsten Imkerjahre im Nachgang! :mrgreen:
    Frost in der Weihnachtswoche ist im übrigen in Mitteldeutschland eher die Ausnahme. Da ist oft schönes, mildes Wetter gewesen in den letzten 5-10 Jahren.


    LG Johannes


    Zuchtkoordinator des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen

    http://www.dunkle-biene-sachsen.de
    Eine Mitgliedschaft in unserem Landesverband wäre ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Selbstverständlich sind auch überregionale Mitglieder sehr willkommen!


    Bestellungen bitte per Mail, da mein Bestellformular derzeit nicht funktioniert. dunkle-biene(at)freenet.de


  • Das waren bisher immer meine erfolgreichsten Imkerjahre im Nachgang! :mrgreen:
    Frost in der Weihnachtswoche ist im übrigen in Mitteldeutschland eher die Ausnahme. Da ist oft schönes, mildes Wetter gewesen in den letzten 5-10 Jahren.


    LG Johannes


    Diesen Trend kann ich auch bestätigen. Wenn es im November kühler war, fiel der Dezember meist milder/wärmer aus. Dafür aber Januar und Februar wieder winterlicher. Allgemein habe ich den Eindruck, dass die Jahreszeiten sich verschieben. Winter kommt immer später, Sommer auch. Gefühlt jedenfalls.


    LG

  • Hi zusammen,


    heute hat sich das Wetter noch einmal von seiner besten Seite gezeigt. Temperaturen im zweistelligen Bereich ließen die eine oder andere Biene noch eine kleine Runde drehen. Mir ist zufällig aufgefallen, dass Balkonkräuter wie Salbei und Rosmarin momentan blühen. Heute war auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, um den Stand noch einmal auf Wintertauglichkeit zu überprüfen und die Sonne ein wenig zu genießen.


    Hier noch ein paar Impressionen:


    Beste Grüße, Ole!