Beiträge von Bienenalex

    25 Tage lang käfigen um die Völker brutfrei zu bekommen um dann optimal behandeln zu können mache ich nach dem Abschleudern um den 20 Juli mit einigen Völkern, die Kös sind dann wieder bis Mitte August frei und können wieder mit dem eierlegen loslegen.


    Um die Völker brutfrei zu bekommen soll es auch im Oktober gehen.


    Aber im Winter. den ganzen Winter lang???? Nie gehört.


    Und das Verfahren kommt aus Italien weil die Völker dort je nachdem wo sie stehen meist durchbrüten würden.


    Übrigens, ein teil meiner Völker sind bereits brutfei. Das machen die jedes jahr so im Sept. Die Völker sind zwischen 16 000 und 24 000 Bienen nach Liebefelder Methode stark. In der Regel sind sie im Okt dann noch mal für eine Runde mit ein paar tausend Zellen in Brut.

    Ein befreundeter Bioimker hatte einen Verlust von 50 % über den Winter. Dann wird geforscht warum und wieso? Er hatte den Zucker von einem kleinen Biozuckerhersteller in D. Im Produktionsprozess kam es zu Hitzeentwicklung und dadurch zu HMF.!! Weil Zucker üblicherweise für den menschlichen Genuss bestimmt ist, interessiert das keinen Lebensmittelkontrolleur.


    Für mich heist das, ich verwende nur noch Futter auf dem "Bienenfutter" drauf steht. Allerdings tue ich einen Teufel und kaufe nur für mich vertrauenswürdigen Herstellern.


    Mich täten mal die Zahlen des Zucker/Sirup-versuchs von Beer etc interessieren.

    Du bist mit TuB zeitlich völlig daneben.


    Erst gibt es eine diagnose des natürlichen Abfalls. Unter 10 Varroen täglich gibt TuB. Drüber merkst du dir für AS vor. Sonst hast du zu viele varroen und lädierte Bienen im Brutling und das gibt dann nichts genaues oder über die Wochen gar nichts mehr.

    So was zeige ich z.B. heute Abend beim Imker/innentreff damit sie es sehen und kapieren!


    TuB wird nach dem Abschleudern bis Ende Juli, spätestens erste Augustwoche gemacht.


    Und dann nach Anleitung. Gibts bei Liebig bei immelieb.de mit 8 Stationen im Film.


    viel Glück

    An einem ganzen Stand mit einem BR käfigte ich am 19. Juli die Kös. Am 9 August wieder freigelassen. Der Wabenbau war noch recht neu und ich lies ihn also. Zwei mal Milchsäure gespüht (ein mal hätte wahrscheinlich auch gereicht). Bis jetzt zwei mal flüssig 2l gefüttert (Es ist mehr drin als ich fütterte, sie müssen noch etwas gefunden haben)

    Durch die Brutunterbrechung gehen eh viele Varroen ab und vom Rest sind sind erst mal viele nicht repoduktionsfähig.

    Der Brutumfang liegt nach Liebefelder Schätzmethode zwischen 18 200 und 7000. Um Mitte Oktober werden noch mal Varroen gezählt und Völker die nicht stark genug erscheinen vereinigt.


    Ich denke aber, das war es mit der Varroa dieses Jahr.


    Das ist eine meiner Alternative zur Ameisensäure und zu vielem anderen.

    Hallo Dirk,

    ich führte schon Bienen vor der Varroazeit. D.h. ich habe in den vergangenen 38 Jahren mit Varroa alles mitbekommen und jede Menge Scheiß zur Varroabekämpfung mitgemacht. Manches auch parallel. Jedes Jahr treibt einer ein neues Mittelchen durchs Dorf.

    Eines dieser hochgelobten Mittel mit bienenwohlklingendem Namen brachte mir unter anleitung u.a. des Hersteller vor ca 20 Jahren zu 80 % Verlust, (von 100) nach zwei Jahren. Erst war ich so begeistert. Darum interessiert mich immmer was aus den heurekaerlebnissen nach zwei oder drei Jahren geworden ist.

    Dass die Hersteller von Produkten immer Super Ergebnisse haben ist mir klar. Oft zeigt aber die Paxis oder ein Institusversuch Mängel auf.


    für mich und meine derzeit 70 Völker bin ich back to the roots. Vor 35 Jahren haben wir auch schon über Bruteinschränkungen a.la TuB, Bannwabe und Milchsäure diskutiert und angewendet. AS ist ein Notnagel für alle Fälle. Leider werden solche bienenschonende und praxistaugliche Verfahren kaum vermittelt und werden immer wieder durch neue Erfindungen lautsdchreiend überlagert. Man will ja nicht von gestern sein.


    Ich gebe selbst Imkerausbildungen und oft kann ich nur kopfschütteln über das was teilnemer von irgendwo mitbringen weils irgendeiner so hoch gelobt hatte.


    lg Alexander

    Diese Dochtanpassung nicht nur von der Beutengröße, sondern auch von der erwarteten Außentemperatur (bin ich Wetterfrosch?) abhängig zu machen, schreckte mich ab.


    Sein weiteres Manko ist, daß er offiziell nur mit 85%iger AS betrieben wird. Mal wieder illegal und etwas erschwert zu beschaffen. Nimmt man eben die 75%ige.


    Schwammtuch als Kurzzeitbehandlung ist möglich und wirksam, bekam sogar von Pia Aumeier seinen Segen.

    Bie mir ist es immer das ganze Papierchen.

    bei Pia übrigens auch.


    Bei gibt es eine Anleitung für 60 % ige bei downloads

    https://www.andermatt-biovet.d…rfolgreich-einsetzen.html


    Wenn´s Schwammtuch klappt = never change a winnig team.

    Eigentlich habe ich es satt, für diesen immer noch unausgereiften Verdunster Betatester im Feldversuch zu sein.

    Stimmt. die wievielte Variante vom Nasseneider ist das inzwischen? Die fünfte?

    Seinerzeit, als ich alle bestellten Professionals zusammengepfriemelt hatte, bekam ich den Brief dass man diese Verdunster gegen Erstattung des Kaufpreises wegen mangelhafter Verarbeitung zurückschicken kann. Habe ich gemacht.


    Falls ich AS anwende - als Notnagel, dann mit dem LD - das Ding ist wirklich Anfängersicher oder das Schwammtuch.


    Mit beiden bekomme ich keine Fehler hin.

    Vergangenes Jahr bei der größten Hitze und Dürre zog es ein paar Jungedliche zu einer Buschinsel im Feld Richtung Wald. Dort wurde gefeiert und Feuerchen gemacht. Holz besorgten sie sich irgendwo und auch Paletten, die sie bei mir klauten.

    Igendwann war die Fackel so 5 m hoch und die Feuerwehr ist mit drei Autos angerückt und sorgte für ausreichend Nässe.


    Also, vor vielen, vielen Jahren hatten wir auch schon mal Feuerchen gemacht. Aber alles im Rahmen und auf alle Fälle nicht inmitten von dreschreifen Kornfeldern.


    Diese Intelligenz ist heute bei vielen leider verloren gegangen.

    Fazit: Ohne Varroabehandlung überleben zumindest unter unseren Bedingungen in Hohenheim Bienenvölker – selbst wenn sie „vorselektiert“ sind - keine 2 Jahre!"

    Wenn man Kö s von irgendwo 1000 km weiter in eine andere Gegend bringt, wird das nichts. Ist schon lange bekannt.


    Varratolerante Eigenschaften entstehen aus lokalen Bedingungen aus lokal angepassten Bienenvölkern. Die Vorgänge dabei und Eigenschaften der Toleranz können jeweils von Standoort zu Standort verschieden sein und sind schlecht der gar nicht übertragbar.


    lg

    Gebt mir ein wirklich Bienen-unschädliches, wirksames Mittel, ich würde es mit Freuden verwenden.

    Die Kö für 25 Tage käfigen(Scavinci) (dann ist auch der letzte eventuelle Drohn geschlüpft) und dann kannst du das brutfreie Volk mit MS bespühen und die Kö wieder frei lassen und wenn nötig etwas füttern.


    Neue Waben geben, oder Naturbau oder Mix davon oder die nicht allzu alten Waben noch lassen. Wie es beliebet.


    Habe ich heute Nachmittag so getan. Für 8 Völker brauche ich ohne Hektik 1 Stunde. Wenn ich das durchziehe wars das mit der Varroa.


    Noch was: einmal im Jahr sollte man den Wabenbau gründlicher sichten.

    lg

    Ich bin beim Schleudern. Richtig zufrieden bin ich mit dem 10er Rechen derzeit nicht. Die Waben werden zum teil nicht so dick ausgebaut wie erhofft - damit ich sie leichter mit einem Messer entdeckeln kann und dannauch noch eine Wabe weniger in die Hand nehmen muss.


    Elf Waben in der Segeberger und dafür die Oberträger anstatt 25 mm nur 24 oder gerade 23 mm breit wäre eventuell sinvoller.

    lg

    Ich stelle auch eine Reihe Segeberger auf 10 er Rechen um. Bis jetzt schleuderte ich noch nicht damit. Es fehlt eine ganze Wabe. Wäre in dieser Wabe nicht genausviel Honig wie im "Überbau" auf den anderen? lg