Blog-Artikel mit dem Tag „Bienen“

    Hallo allerseits,

    das Frühlingserwachen Anfang März 2013 (siehe vorigen Beitrag) hat nicht lange gedauert: nur wenige Tage nach der Freude über das Wiederwachen der Natur hat der Winter bis heute mit voller Wucht zurückgeschlagen.

    Seit Ende der ersten Märzwoche plagen uns hier im Norden und Osten Deutschlands heftiges Schneetreiben, Schneeverwehungen, Dauerfrost und Nachttemperaturen, die teilweise weit unter -10 Grad Celsius lagen. Diese “stabile” Ostströmung hält bis heute an; es kommt einem vor wie im tiefsten Winter. Dabei haben wird schon Mitte März hinter uns gelassen, und morgen beginnt der kalendarische Frühling. Die Sonne steht dann senkrecht über dem Äquator, der Tag ist genauso lang wie die Nacht. Ein Blick durch das Fenster erscheint aber, als hätten wir Ende Dezember.

    Die Bienen haben sich wieder auf Winter eingestellt; auch die gesamte Natur ist zurückgefallen in die Winterstarre. Viele Frühlingsblüher sind tief unter dem Schnee verborgen, manche auch erfroren. So einen

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    Heute am 26.Februar 2012, einem wunderschönen Sonntag, schien herrlich die Sonne, und dennoch war es nur 5 Grad Celsius warm. Zu meiner großen Überraschung konnte ich heute bei allen Völkern und auch beim Volk in der Klotzbeute die ersten Pollenträgerinnen beobachten.

    Zaghaft und doch mit voller Kraft trugen viele Bienen gelbe und fast weiße Pollenöschen durch das Flugloch. Die gelben Pollen dürften vom Winterling und von den ersten Krokussen stammen; die kleinen, fast weißen Pollenhöschen kommen eindeutig von der Schneeheide.

    Den Bienen steht somit die erste Eiweißnahrung des Jahres 2012 zur Verfügung; ein willkommener Energieschub für die aufzuziehende Brut. Die Völker werden jetzt verstärkt in das Brutgeschäft einsteigen, und auch unser Klotzbeutenvolk der Dunklen Biene wird jetzt zunehmend mit der Pflege der größer werdenden Brutkreise beschäftigt sein.

    Voraussetzung hierfür ist ein genügender Futtervorrat in Form von Kohlehydrate (Winterfütterung im August) und ausreichend

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    Der Herbst 2011 hat Einzug gehalten im Naturpark Westensee, an dessen Rand unser Klotzbeutenvolk nun schon seit einigen Monaten lebt. Die Zeit des Auffütterns ist lange vorbei, und auch die ersten Fröste hat es bereits gegeben. Dennoch nutzen unsere Bienen bei schönem Wetter jede Stunde, um noch fleißig Pollen einzutragen.



    Verschiedene Korbblütler, die einheimische Goldrute, die vielen Herbstastern und im Eidertal bis vor kurzem das Springkraut, lieferten unseren Bienen den so wertvollen Pollen.

    Ein Zeichen dafür, dass das Volk noch in Brut ist. Junge Königinnen legen oft noch bis in den Dezember hinein Eier. Dies ist bei der Varroabehandlung zu beachten. Dennoch: trotz der vorhandenen Brut hat sich das Volk bereits zu einer Winterkugel zusammengefunden. Die Tagestemperaturen überschreiten kaum noch 10° Celsius, und nachts fällt das Thermometer stellenweise auf unter 0° Celsius.

    Die Aktivität des Volkes geht deutlich zurück. Hier und da wird noch eine Drohne abgetrieben; und bei

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