Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

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Marakain

Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von Marakain » Mittwoch 20. Februar 2013, 22:02

Moin Ihrse,

ich hab mich heute nach dem Feierabend mal ein wenig im www rumgetrieben und was zu den Inselbelegstellen gelesen und gesucht. Bekannt ist ja jedem hier das eine Inselbelegstelle für die Erhaltung Dunkle Biene ja ein enormer Gewinn wäre und das es gleichzeitig schwierig wird eine passende Insel zu finden, zumindestens eine deutsche, da die meisten ja vergeben sind.
Ich denke die Ostfriesischen Inseln sind alle belegt von Carnica und Buckfastzüchtern und fallen daher raus.
Ebenso Helgoland, was nach einigen Texten eigentlich die Insel wäre die am besten geeignet wäre.
Zuerst dachte ich noch an Neuwerk, die liegt auch knapp 10km vom Festland entfernt. Doch leider hat das Bieneninstitut aus Celle da den Finger drauf und irgendwie glaube ich auch nicht das die die so schnell freigeben würden.
Naja so ging es dann Insel für Insel weiter (Sylt gleich zwei, Ostseeinseln alle belegt, auf der Hallig Hooge und Lageneß gibt es eine für Buckis die von einem Imker betreut werden der 300km entfernt in Nienhoff wohnt!!! also wohl auch nix.

Naja und als ich dann schon fast aufgegeben habe kamen mir zwei Insel in den Kopf bei denen ich zunächst nichts finden konnte bezüglich Inselbelegstellen. Zum einen Pellworm und zum anderen Amrum.

Zumindestens Amrum scheint nach intensiverer Suche eine zu haben wie KME hier verlinkt/erklärt hat
viewtopic.php?f=130&t=1357
und dieser Beitrag zeigt:
http://www.amrum-news.de/2012/07/23/sex ... geberg-kq/

Aber was ist mit Pellworm?

Weiß da jemand von euch was?

Wenn ich mir die Insel bei Google Earth anschaue bietet die doch mehr als genug Vegetation um Bienen zu halten und der Abstand zu den nächsten Inseln mit Belegstellen (Hooge und Amrum) sollte auch, wenn man nicht gerade um äußersten Nordwesten aufbaut) bei mehr als 10km Luftlinie liegen?

Kann es wirklich sein das die Insel bisher noch frei ist?

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Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 20. Februar 2013, 23:26

Hallo,

auch Pellworm ist besetzt, siehe letzten Satz auf: http://www.shz.de/nachrichten/lokales/h ... dfall.html

Es ist aber nicht nur eine Frage der "Freiheit" mancher Inseln, sondern auch einer von "Manpower". Wer hat die zeitlichen, finanziellen und bienentechnischen Resourcen, eine Inselbelegstelle aufzubauen, zu leiten, zu pflegen, zu betreuen und zu organisieren? Das kostet zehntausende.

LG
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Marakain

Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von Marakain » Mittwoch 20. Februar 2013, 23:56

Ahhhh bzw. ohhh :(

Was ich in meiner kurzfristigen Aufregung über die vermeindliche freie Insel nicht bedacht hab ist wenn da eine Belegstelle drauf ist dürfen da halt auch keine anderen Imkern sein logischerweise. Also hätte ich nicht nur nach Inselbelegstelle Pellworm suchen sollen sondern nach Imker Pellworm....

Wobei jetzt mal ganz generell und hypothetisch gesprochen. Wenn da wirklich keine Inselbelegstelle ist könnte man da doch eine einrichten und die Imker (soviele werden es ja auch nicht sein, auch wenn Pellworm nicht klein ist) die dort sind eventuell überzeugen auf die Dunkle Biene umzuswitchen.

Also versteht mich jetzt nicht falsch ich Rede jetzt nicht von einer sehr realistischen und schnell umzusetzenden Sache aber die generelle Aussicht sollte dort doch größer sein als wenn man jetzt z.B. versucht dem Institut in Celle Neuwerk abzuschwatzen.

Es ist aber nicht nur eine Frage der "Freiheit" mancher Inseln, sondern auch einer von "Manpower". Wer hat die zeitlichen, finanziellen und bienentechnischen Resourcen, eine Inselbelegstelle aufzubauen, zu leiten, zu pflegen, zu betreuen und zu organisieren? Das kostet zehntausende.
Das ist natürlich richtig. Wobei ich mich jetzt schon frage wie das funktioniert mit dieser Stelle hier:
http://www.buckfast-niedersachsen.de/be ... ess-hooge/
Der Belegstellenleiter wohnt (laut Google Maps) 322km Straße plus Fähre von der Belegstelle auf Hooge weg.
Der muss doch Zwangsläufig die Bienchen wochenlang sich selbst überlassen.
Mich würde das wirklich mal interessieren was das kostet. Weiß einer hier zufällig welche Belegstelle als letztes eingerichtet wurde? Die meisten sind ja von anno puff und da wird wohl kaum einer noch wissen oder umrechnen können was das heute so kostet.
Ich denk mir halt gerade, in meinem jugendlichen Imkeranfängerwahn, was kann daran denn soo teuer sein. Also nicht das ich mir selber jetzt das Fachwissen zutraue oder so. Aber wenn ich z.B. an KME denke... was du schon alles über Zucht, Cubitalindexe usw. weißt... jetzt mal ab vom Geld, Zeit und Willen auf eine Insel zu ziehen die Expertise so eine Belegstelle aufzubauen hättest du doch oder?

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Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 21. Februar 2013, 00:07

Marakain hat geschrieben:... was du schon alles über Zucht, Cubitalindexe usw. weißt... jetzt mal ab vom Geld, Zeit und Willen auf eine Insel zu ziehen die Expertise so eine Belegstelle aufzubauen hättest du doch oder?
Hallo,

ein weiteres Argument gegen Pellworm und andere küstennahe Inseln: sie sind nicht wirklich sicher vor Zuflug von Fremddrohnen, wie schon viele Cordovan-Tests belegt haben.

Von daher sind wir in Deutschland leider nicht so gut bestückt, was garantiert bienenfreie Gebiete betrifft.
Nein, ich habe auch weder die zeitlichen, persönlichen und finanziellen Mittel, auf eine Insel zu ziehen. Dies wäre auch nicht meine Aufgabe.

Derzeit sehe ich für Einzelpersonen nur die Möglichkeit der KB, ODER aber am eigenen Stand so gute Bedingungen wie möglich zu schaffen, um die Dunkle Biene so gut es geht über eine gewisse Wegstrecke wiederzuerkennen. Diese beiden Möglichkeiten nutzen ja auch bereits einige hier.

LG
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Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von Heidjer » Donnerstag 21. Februar 2013, 00:55

Vor einigen Wochen machte ich einige Tage auf Norderney Urlaub. Natürlich machte ich mich auf den Weg zur Belegstelle. Meine Überraschung war groß. Sie ist auf einem Stück gepachtetem Land aufgebaut, dass in den Dünen neben einem Haus liegt. Der Eigentümer ist, wie alle anderen auf Norderney, kein Imker.
Die Bienen werden von einem Festlandsimker gebracht und wieder abgeholt. Dazu ist er zwei oder drei Tage auf Norderney. Er ist seit einigen Jahren nicht mehr sein eigener Herr, sondern irgendein Institut, habe vergessen welches, betreibt diese Belegstelle (finanziell) und lässt ihn nach Anweisung arbeiten. Er darf dort auch keinen Honig mehr ernten.

Außer den Drohnenvölkern, die dort wohl immer stehen, waren hunderte von Haltern für EWKs im Boden. Außerdem gab es ein festes Holzhaus zum Übernachten und wohl für das nötige Material. Alles zusammen war eingezäunt und alles andere als großflächig angelegt.

Der finanzielle Aufwand des Institutes hält sich sicher in engsten Grenzen. Eher schätze ich die Einrichtung als lukrativ ein; denn der Imker wird alles andere als fürstlich entlohnt.

Aber was nützt es alles, Land das besetzt ist, ist halt nicht mehr frei und staatliche Institute gehen nie weg.

Zum Thema Sicherheit: Es wurde schon beobachtet, dass die Drohnen mit der Fähre, die die EWKs transportiert, mitfliegen. Der Geruch der massenweisen Kö an Deck sorgt dafür, dass die gepriesene Sicherheit sich in Grenzen hält. Gleichzeitig beweist es die Flugausdauerfähigkeit der Drohnen.

Wolfgang, der Heidjer

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Marakain

Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von Marakain » Donnerstag 21. Februar 2013, 09:51

Moin,

@Heidjer
Also laut ihrer Homepage "gehört" die Belegstelle dem Landesverband Weser-Ems (wie die Mehrheit der Nordfriesischen Inseln Borkum gehört irgendwas mit Rheinland, Baltrum Buckfast Niedersachsen und eine(weiß gerade nicht welche) gehört dem Landesverband Hannvoer)
http://bienenbelegstelle-norderney.de/?page_id=28

Was ich mich jetzt frage es muss ja jemanden geben der sich um die Drohnenvölker kümmert und vor Ort ist. Bei der Belegstelle auf Norderney mag das der Belegstellenleiter ja theoretisch noch machen. Der wohnt ja quasi direkt neben der Insel auf dem Festland und hat dann "nur" regelmäßig die Fährkosten. Aber beim Beispiel der Belegstelle auf Hooge.... wie gesagt der wohnt in über 320 km Entfernung plus Fähre und dann auf der Insel/Hallig, noch vom Anleger bis zur Belegstelle. Das kann der doch niicht von seinem Wohnort aus machen.

Das was du sagst mit den Instituten würde ich auch unterschreiben. Kann mir jedenfalls nicht vorstellen das die Jungs und Mädels aus Celle Neuwerk räumen würden für eine Belegstelle der Dunklen Biene.
Von daher würde wenn überhaupt ja nur eine Insel in Frage kommen auf der noch keine Belegstelle ist wie z.B. offensichtlich Pellworm.
Wenn diese relativ mittig auf der Insel läge hätte man in jede Richtung gut 6km Festland und doch nochmal das gleiche an anschließend an Wasser bevor das Festland anfängt. Da wird ja wahrscheinlich auch nicht direkt hinterm Deich die erste Carnicabeute stehen.

@KME
Kannst du mir ne Stelle nennen wo ich das mit diesem Cordovan-Test nachlesen kann? Der sagt mir nämlich gar nichts.

Das du nicht die zeitlichen, finanziellen und persönlichen Mittel für den Betrieb einer Belegstelle hast habe ich ja auch schon vermutet. Es ging mehr darum das du doch das KnowHoff dafür hättest ;)

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Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 21. Februar 2013, 10:42

HAllo,

ja, z. B. der Link hier:

https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/up ... enetik.pdf

LG
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Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von Heiko » Donnerstag 21. Februar 2013, 14:25

Marakain hat geschrieben:Moin,
Das du nicht die zeitlichen, finanziellen und persönlichen Mittel für den Betrieb einer Belegstelle hast habe ich ja auch schon vermutet. Es ging mehr darum das du doch das KnowHoff dafür hättest ;)

Hallo,

das ist auch keine Aufgabe die jemand alleine tragen kann und sollte. Das geht nur in einer Gemeinschaft, die sich auf die fachlichen Ressourcen
Ihrer Mitglieder verlassen kann und die die wirtschaftlichen Grundlagen bereit stellt. Die Zuchtringe sind Teamworker anders geht das schon mal schlecht.
Heidjer hat geschrieben: Es wurde schon beobachtet, dass die Drohnen mit der Fähre, die die EWKs transportiert, mitfliegen. Der Geruch der massenweisen Kö an Deck sorgt dafür, dass die gepriesene Sicherheit sich in Grenzen hält. Gleichzeitig beweist es die Flugausdauerfähigkeit der Drohnen.
dass die gepriesene Sicherheit sich in Grenzen hält.

Und genau das muss man beim Betrieb einer Belegstelle auch ehrlich kommunizieren und genau das müßte doch letztendlich auch für die "sicheren" Herkünfte in z. B. Skandinavien gelten?? Auch dort werden C und B- Bienen gehalten, vermehrt und gezüchtet. Gibt es "Verbreitungsschnittstellen."

Am Ende bleibt eigentlich nur die "Produkte" solcher Belegstellen auf die gewünschten Eigenschaften "nach" zu selektieren und aufmerksam zu sein.

Was mir dabei noch so einfällt:
Man sollte sich bezüglich "Erhalt" von B,C oder D- Bienen auch nichts vormachen. "Wilde Bestände" gibt es so gut wie gar nicht. Die entsprechenden Habitate sind in Mitteleuropa ohne Imker so gut wie nicht vorhanden. Das was man erhält, die jeweilige Bienenpopulation, ist derzeit ein genaues Spiegelbid der (imkerlichen) menschlichen Tätigkeiten. Genau so die Auslese. Egal ob B,C, oder D Biene. Ohne dieses Zutun würde die Vermischung sicherlich weiter gehen und möglicherweise erst an gewissen "Klimagrenzen" stoppen.

Auch wenn die Dunklen meine Favoriten sind, wichtig ist meines Erachtens, dass wir auf vitale Bienen acht geben und nicht durch allzu viele Kunstgriffe und Ausblicke auf menschliche Erfordernisse die Bienen nicht mehr lebensfähig machen.

Gruß Heiko

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Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von Marakain » Donnerstag 21. Februar 2013, 15:28

Moin,
ja, z. B. der Link hier:
https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/up ... enetik.pdf
Danke werde es mir bei Gelegenheit mal reinschrauben.
das ist auch keine Aufgabe die jemand alleine tragen kann und sollte. Das geht nur in einer Gemeinschaft, die sich auf die fachlichen Ressourcen
Ihrer Mitglieder verlassen kann und die die wirtschaftlichen Grundlagen bereit stellt. Die Zuchtringe sind Teamworker anders geht das schon mal schlecht.
Natürlich das ist vollkommen selbstverständlich. Nur wenn halt keiner Ahnung hat und nur engagiert sind wird es ja auch nüscht. KME ist nunmal der mir bekannte der am meisten, subjektiver Eindruck, Ahnung von derlei Sachen hat. Als Beispiel dieses Flügeluntersuchungen usw.

Und genau das muss man beim Betrieb einer Belegstelle auch ehrlich kommunizieren und genau das müßte doch letztendlich auch für die "sicheren" Herkünfte in z. B. Skandinavien gelten?? Auch dort werden C und B- Bienen gehalten, vermehrt und gezüchtet. Gibt es "Verbreitungsschnittstellen."
Am Ende bleibt eigentlich nur die "Produkte" solcher Belegstellen auf die gewünschten Eigenschaften "nach" zu selektieren und aufmerksam zu sein.
Das sowas vereinzelt mal vorkommt will ich gar nicht bestreiten aber gleichzeitig wäre das für die Dunkle Biene dann doch Klagen auf hohem Niveau oder? Ich meine Stand Heute ist doch das es nirgendwo in Deutschland einen Dunkle Bienen Imker gibt der um sich herum zumindestens diese 7km Minimum Schutzgürtel hat. Oder Heidjer vielleicht?
Rumgesponnen auf z.B. Pellworm gäbe es sowas wo dann mindestens 7km eher mehr (und davon auch noch mindestens die Hälfte über Meer) da würde es die Situation doch merklich verbessern gegenüber dem Stand jetzt.

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Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von Heiko » Donnerstag 21. Februar 2013, 16:54

Marakain hat geschrieben:Nur wenn halt keiner Ahnung hat und nur engagiert sind wird es ja auch nüscht.
Wie wahr! :lol:

Kai hat unbestritten eine große Kompetenz was die Dunkle angeht und ich würde mich sehr freuen mit ihm zusammen
eine Belegstelle zu betreiben! (@Kai: Vorschlag Leuchturm Kiel? >> ist auch ne kleine Insel :wink: )

Es gibt aber durchaus noch ein paar Leute in Deutschland, denen ich das auch zutrauen würde...

LG Heiko

P.S. Pellworm wäre schon schön!

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Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von Bienenfreund » Samstag 23. Februar 2013, 13:27

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:HAllo,

ja, z. B. der Link hier:

https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/up ... enetik.pdf

LG
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Hallo Kai, auf Amrum gibt es einen Imker. Er betreibt das Cafe´-Bäckerei Schult in Norddorf, Tel. 04682 2234.
Es ist aber schon ein paar Jahre her. Ob er derzeit noch imkert ist mir nicht bekannt. Kontakte dorthin habe ich keine.
Vielleicht könnte man ihn dazu gewinnen eine Belegstelle zu betreuen mit Unterstützung eines Zuchtwartes. Voraussetzung wäre allerdings, daß er auch die dunkle Biene will.

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Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Samstag 23. Februar 2013, 13:48

Hallo Bienenfreund,

vielen Dank für den Hinweis. Vielleicht sollte man da mal Kontakt aufnehmen. Es gibt auch eine schöne Webseite zu dem CAfé:

http://www.kleiner-insulaner.de/gastron ... /index.php

Da sollten wir mal bei Kaffe und Kuchen unser nächstes IG-Treffen abhalten. :P

LG
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Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von Bienenfreund » Sonntag 24. Februar 2013, 10:21

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:Hallo Bienenfreund,

vielen Dank für den Hinweis. Vielleicht sollte man da mal Kontakt aufnehmen. Es gibt auch eine schöne Webseite zu dem CAfé:

http://www.kleiner-insulaner.de/gastron ... /index.php

Da sollten wir mal bei Kaffe und Kuchen unser nächstes IG-Treffen abhalten. :P

LG
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Hallo Kai, ich habe noch einmal recherchiert, da mein Wissensstand ein paar Jahre zurücklag. Ich entdeckte, daß neuerdings auch auf Amrum eine Belegstelle sein soll. Von wem diese betrieben wird, weiß ich jedoch nichtEin Kontakt wäre aber hilfreich. :?

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Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Sonntag 24. Februar 2013, 10:45

HAllo Bienenfreund,

ja, Du hast Recht, siehe: http://www.bienenzucht.de/codes_lv15.htm

Alle Belegstellen, die dort aufgeführt sind, unterliegen dem Landesverband Schleswig-Holstein, sie sind somit für die Carnica reserviert.

LG
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Re: Eine Inselbelegstelle für die Dunkle Biene?

Beitrag von Marakain » Sonntag 24. Februar 2013, 13:26

Moin,

hab es gestern spät abends gefunden, finde den Link jetzt aber nicht mehr, es gibt sogar einen Imkerverein Amrum/Föhr mit 19 Mitgliedern und ca. 150 Völkern. Wie KME schon sagte sehr wahrscheinlich ausschließlich Carnica,
Bleibt also nur Pellworm wo es nach dem einen Zeitungsausschnitt zwar mindestens eine Imkerin geben soll aber keinen Imkerverein und keine Belegstelle. Konnte dazu jedenfalls nichts finden.
Eine Imkerin zu überzeugen auf die DB umzusteigen könnte wahrscheinlich einfacher sein als 19 und dazu die vorhandene Belegstelle "umzuweiseln".
Mal ne Frage wie ist das eigentlich, hypotetisch, wenn es jetzt auf Pellworm ein oder mehrere Imker mit DB geben würde die eine "Standbegattungsstelle" aufmachen aber keine offizielle Belegstelle (7km von den anderen mir bekannten auf Hooge/Langenneß (ist auf Warft Mitteltritft), Amrum usw.) und dann ein Carnica Züchterring der Gegend auf der Insel eine offizielle Belegstelle aufmachen möchte dürften die das? Also ich meine wenn zuerst Imker mit anderen Bienen da sind und dann eine Belegstelle kommen soll. Anders herum ist es ja klar, da hat die Belegstelle vorrang.

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