Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

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Moderator: Johannes

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Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 21. Oktober 2015, 18:36

Hallo allerseits,

die privat betriebene Landbelegstelle für die Dunkle Biene "Waldeshöhe" im Sauerland soll nach aktuellen Informationen durch unmittelbar in der Nachbarschaft stehende Buckfastbienen bedroht sein. Siehe: http://www.bienenforum.com/forum/showth ... iene/page5 :evil:

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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von Kianoush » Mittwoch 21. Oktober 2015, 20:09

Hallo Kai,

Hab mich gerade dort rigistriert. Die dort ansässigen Imker wussten nichts von einer belegstelle, weil ihnen nicht gesagt wurde das dort eine belegstelle für dunkle bienen ist. Der der dort die backfast bienen hält will sich darüber nächste Woche bei seinem Imkerverein Informieren und uns dan darüber berichten. Ich halte dich auf dem laufenden.

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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 21. Oktober 2015, 20:12

Danke schön.
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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von Johannes » Mittwoch 21. Oktober 2015, 20:29

Kianoush hat geschrieben:...Die dort ansässigen Imker wussten nichts von einer belegstelle, weil ihnen nicht gesagt wurde das dort eine belegstelle für dunkle bienen ist. ...
Danke für die Recherche!

Da sieht man mal wieder, wie wichtig es ist, alles rechtlich abzusichern!
Deshalb bleibt Nordstrandischmoor für mich nach wie vor die einzige Belegstelle für die Dunkle in Deutschland! Es ist nämlich die einzige offizielle! :D

Alles andere ist in meinen Augen nur Standbegattung auf höherem Niveau, aber ohne jeglichen Schutz. Deshalb finde ich den Begriff Belegstelle da eh zu lässig gewählt. :wink:

LG Johannes

Der Großteil Vorbestellungen ist nun erfüllt. Die letzten Königinnen gehen bis Mitte Juli raus. Den Rest der Saison möchte ich nutzen, um das Zuchtprogramm des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen e.V. zu unterstützen. Daher kann ich leider keine umfangreichen Anfragen mehr annehmen. In dringenden Fällen bitte einfach eine Anfrage per Mail schicken und ich werde sehen, was ich tun kann!

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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von Kianoush » Mittwoch 21. Oktober 2015, 20:49

Hallo allerseits,

Der jenige der dort die backfast bienen hält hat geschrieben das er selber nicht weiß wie die dort eine vernünftige begattung hinkriegen wollen. Daraufhin hat ein anderer nach Einzelheiten gerfragt. Mal sehen was kommt.

LG Kianoush

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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von Kianoush » Mittwoch 21. Oktober 2015, 22:56

Ich habe der dortigen belegstelle über das dortige Kantaktformuler davon berichtet und über eine Rückmeldung gebeten. Bin schon sehr gespannt :wink:

LG Kianoush

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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 22. Oktober 2015, 13:34

Johannes hat geschrieben:...Da sieht man mal wieder, wie wichtig es ist, alles rechtlich abzusichern!
Deshalb bleibt Nordstrandischmoor für mich nach wie vor die einzige Belegstelle für die Dunkle in Deutschland! ...LG Johannes
GAnz genau so ist es.

Damit ist auch die Belegstelle Waldeshöhe die zweite der beiden Mellifera-Belegstellen vom "Zuchtverband", welche nicht sicher ist. Siehe Beitrag über die Bedrohung der Belegstelle Vorderriß ebenfalls durch die Buckfast: viewtopic.php?p=19042#p19042

LG
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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von Kianoush » Donnerstag 22. Oktober 2015, 15:10

Das ist sehr schade :( . Wieso haben die ihre belegstellen nicht abgesichert? Ist das schwierig?

LG Kianoush

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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von Johannes » Freitag 23. Oktober 2015, 08:47

Kianoush hat geschrieben:...Wieso haben die ihre belegstellen nicht abgesichert? Ist das schwierig?....
Ja, es scheint schwierig!
Es gibt einige Hindernisse. So muss man zuerst mal einen geeigneten Platz finden. Dann müssen Imker und Imkervereine in der Region überzeugt und gesänftigt werden. Denn die Dunkle genießt irrigerweise kein hohes Ansehen. :( Aber wenn man die ansässigen Imker nicht auf seiner Seite hat, kann man den Schutzradius vergessen.
Dann gibt es noch reichlich rechtliche Hürden, wobei die gesonderten Regelungen der einzelnen Bundesländer die Angelegenheit weiter erschweren.

Eine richtige Belegstelle wasserdicht zu gründen ist viel Arbeit, die zum Großteil sicher gar nichts mit Imkerei zu tun hat.

Von daher finde ich bei all diesen privaten Plätzen die Bezeichnung "Belegstelle" zwar u. U. rein rechtlich richtig, aber dennoch nicht fair den echten Belegstellen gegenüber. Man sollte so etwas eher als "Begattungsplatz" bezeichnen. Das wäre gerechtfertigter!

Davon abgesehen sind Landbelegstellen bezüglich der Sicherheit eh etwas differenziert zu betrachten. Mit 100%-iger Reinpaarung darf man da gar nicht rechnen. Diese Sicherheit bieten nur Inseln!

LG Johannes

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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von Kianoush » Freitag 23. Oktober 2015, 09:56

Danke Johannes

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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Freitag 23. Oktober 2015, 15:38

Hallo allerseits,

mittlerweile hat sich ja der Betreiber der „Belegstelle“ und Vorsitzender des Zuchtverbandes, Dr. Simon Bach, zu Wort gemeldet. In einer längeren, etwas abschweifenden Erklärung geht er zwar mit keinem Wort auf die nahen Buckfastvölker ein, doch auch so ist sein Erklärungsversuch gut zu interpretieren, was ich hiermit versuchen will.

So gibt er beispielsweise an, dass er die „Belegstelle“ im Hochsauerland auch hätte anders titulieren können. Nach seiner Meinung könne sich jeder Imker ein Schild mit der Aufschrift „Belegstelle“ in den Garten stellen. Theoretisch hätte er seinen Bienenstand auch anders bezeichnen können, aber da es für jeden am einfachsten und gebräuchlichsten sei, habe er diesen Bienenstand in Sauerland einfach als „Belegstelle“ bezeichnet.

Natürlich hat er nicht vergessen, anzuführen, dass er das ganze nicht etwa deshalb tue, um sich zu bereichern oder zu profilieren. Nein nein, er bittet die Imker, dies nicht falsch zu verstehen. Er fühle sich nur der Grundidee verpflichtet, die Dunkle Biene für alle verfügbar zu machen.

Des weiteren führte er an, er habe die ansässigen Imker bereits seit dem Jahre 2011 über sein Vorhaben informiert.

Mein Kommentar:
Diese Zeilen, die ich da vom Vorsitzenden lesen musste, sind doch wohl ein Witz und eine Verhöhnung jeglicher ernsthafter Züchtung der Dunklen Biene in Deutschland. Wird da etwa wieder einmal mehr vorgegaukelt, als dort überhaupt vorhanden ist? Das hochtrabende Getöse über die Gründung des Zuchtverbandes (mit „niedlichen“ 30 Mitgliedern) und über die Einrichtung von zwei Belegstellen, die sich im Nachhinein als romantische Bienenstände mit ein paar Völkern herausstellen, erscheinen bei genauer Betrachtung als laues Lüftchen, das allerdings geeignet ist, jede Zuchtbemühung der Dunklen Biene ein weiteres Mal ins Lächerliche zu ziehen.

Dabei fällt mir auf, dass selbst der Vorsitzende des Vereins bis heute nicht gelernt hat, die Dunkle Biene orthografisch richtig zu betiteln, ganz abgesehen von der Rechtschreibung allgemein dieses Doktors.

Mein Rat: mehr Sein als Schein!, liebe Kollegen. Bezeichnen Sie Ihre beiden Bienenstände in den Alpen und im Sauerland so, wie es sich der Form und der Sachlage entsprechend gehört!

Ein Kommentator zu diesen peinlichen Vorfällen im Zuchtverband hat Recht, wenn er sagt, diese Augenwischerei sei der Autorität eines „Vereins“ nicht förderlich!

Die Imkerschaft fordert eine eindeutige Klarstellung! Dieser Forderung schließe ich mich gerne an.

LG
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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von jelimi » Freitag 23. Oktober 2015, 17:30

Hallo
ich habe mich heute als "Buckfast-Imker" bei euch angemeldet um auch mal etwas zum Thema zu sagen.
Ich habe im Frühjahr 2014 mit dem Imkern begonnen und komme aus Sundern im Sauerland.
Rein zufällig bin ich durch einen Hinweis im bienenforum.com auf die Seite mit der "Belegstelle Waldeshöhe" gestoßen.
Da mir der Name Waldeshöhe sehr bekannt vor kam, denn ich habe dort zufällig Wald, hab ich mich mal näher mit der Belegstelle beschäftigt.

Zunächst einmal finde ich die Überschrift hier nicht so toll, ...bedroht.
Mache ich etwas falsch...
halte ich die falschen Bienen....

Jedenfalls habe ich das Thema sofort zu unserem nächsten Vereinsimkertreff mitgenommen.
Da ich wie gesagt erst 2014 begonnen habe war mir das Thema Dunkle Biene nicht geläufig.
Jedenfalls wusste weder der Vereinsvorsitzende noch ein anderer Imker etwas von einer Belegstelle auf der Waldeshöhe.

Besonders die Imker in direkter Nähe zur Waldeshöhe habe ich angesprochen, einer hatte schon mal davon gehört, das ein Imker auf der Waldeshöhe "Dunkle Bienen" stehen hat.
Das war das einzige, was ich heraus gefunden habe.

Und auch ich habe letztes Jahr und dieses Jahr nicht weit von der Waldeshöhe entfernt einen Teil meiner Bienen stehen gehabt. Gehabt weil ich alle meine Bienen im Herbst zu mir ans Haus
hole und erst im Frühjahr wieder an die einzelnen Standorte bringe. Gefällt mir einfach besser und kann ich kann einfacher behandeln und einfüttern.

Wie gesagt, soviel von meiner Seite. Gerne bin ich bereit Fragen zu beantworten falls noch etwas unklar sein sollte.

Gruß

Bernward

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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von Johannes » Freitag 23. Oktober 2015, 18:06

Hallo Bernward,

danke für deine Nachricht und deine Offenheit!

Da ist sicher viel ungünstiges zusammen gekommen. Ich würde nicht sagen, dass du etwas falsch gemacht hast! Denn ich bin, wie oben schon angedeutet, davon überzeugt, dass du nicht wirklich davon wissen konntest und auch gegen kein geltendes Recht verstoßen hast.

Was die Frage mit der "falschen Biene" angeht, muss ich schmunzeln und weiß nicht wirklich, was ich dazu sagen soll. :P Natürlich gehört die Buckfast nicht nach Deutschland. Genau so wenig wie die Carnica. Aber als "falsche Biene" würde ich sie nicht bezeichnen wollen. Ich habe selbst nach vielen Jahren wieder mal ein solches Volk und hatte auch schon viel Freude mit ihr! "Richtig" und "Falsch" sind also blöde Worte. :mrgreen: Ich würde es einfach so formulieren, dass es traurig ist, wenn eine eigentlich sichere Paarung der Dunklen durch irgend eine andere Rasse (egal welche!) verhindert wird! Aber wie schon erwähnt, kannst du nichts dafür und hast keinen Fehler gemacht. Denn wo rein rechtlich keine "echte Belegstelle" ist und niemand davon weiß, gibt es auch keinen Schutzradius, der eingehalten werden muss.


Aber um der ganzen Sache noch etwas Positives abzugewinnen, könntest du dir im nächsten Jahr ja mal ein paar Dunkle F1 oder sogar Reinzucht besorgen und dir selbst ein Bild von dieser tollen Biene machen! Vielleicht wirst du dann in Zukunft sogar den Drohnenbestand in deinem Wald mit Dunklen bereichern und der "Begattungsplatz" kann weiter gute Resultate erzielen! ... Klingt doch gut, oder? :)

LG Johannes

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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von Kianoush » Freitag 23. Oktober 2015, 20:25

Hallo Bernwand,

Meiner Meinung nach hast du keinen Fehler gemacht, weil du nichts wissen konntest. Eine Fehler hat meiner Meinung nach dieser ,,Belegstellen" Vorsitzende gemacht, weil er anscheinend nicht so offen war.
Falsche rasse? Natürlich gehört meiner Meinung nach jede Rasse dorthin wo sie stammt, aber da das eigentlich unmöglich heutzutage ist, finde ich, kann es ein Mischmasch geben solange das überleben jeder Rasse in ihrem Ursprungländern gesichert ist. Die Dunkle Biene sollte genau wie Carnica und Buckfast ihren Platz finden :D . Wie gesagt du kannst nichts dafür :!: Wie wärs aber wenn du dir auch Dunkle Völker zulegst? Was denkst du darüber? :wink:


LG Kianoush

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Re: Belegstelle Waldeshöhe durch Buckfast bedroht?

Beitrag von Beehouser » Freitag 23. Oktober 2015, 21:16

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:Hallo allerseits,

mittlerweile hat sich ja der Betreiber der „Belegstelle“ und Vorsitzender des Zuchtverbandes, Dr. Simon Bach, zu Wort gemeldet. In einer längeren, etwas abschweifenden Erklärung geht er zwar mit keinem Wort auf die nahen Buckfastvölker ein, doch auch so ist sein Erklärungsversuch gut zu interpretieren, was ich hiermit versuchen will.

So gibt er beispielsweise an, dass er die „Belegstelle“ im Hochsauerland auch hätte anders titulieren können. Nach seiner Meinung könne sich jeder Imker ein Schild mit der Aufschrift „Belegstelle“ in den Garten stellen. Theoretisch hätte er seinen Bienenstand auch anders bezeichnen können, aber da es für jeden am einfachsten und gebräuchlichsten sei, habe er diesen Bienenstand in Sauerland einfach als „Belegstelle“ bezeichnet.

Natürlich hat er nicht vergessen, anzuführen, dass er das ganze nicht etwa deshalb tue, um sich zu bereichern oder zu profilieren. Nein nein, er bittet die Imker, dies nicht falsch zu verstehen. Er fühle sich nur der Grundidee verpflichtet, die Dunkle Biene für alle verfügbar zu machen.

Des weiteren führte er an, er habe die ansässigen Imker bereits seit dem Jahre 2011 über sein Vorhaben informiert.

Mein Kommentar:
Diese Zeilen, die ich da vom Vorsitzenden lesen musste, sind doch wohl ein Witz und eine Verhöhnung jeglicher ernsthafter Züchtung der Dunklen Biene in Deutschland. Wird da etwa wieder einmal mehr vorgegaukelt, als dort überhaupt vorhanden ist? Das hochtrabende Getöse über die Gründung des Zuchtverbandes (mit „niedlichen“ 30 Mitgliedern) und über die Einrichtung von zwei Belegstellen, die sich im Nachhinein als romantische Bienenstände mit ein paar Völkern herausstellen, erscheinen bei genauer Betrachtung als laues Lüftchen, das allerdings geeignet ist, jede Zuchtbemühung der Dunklen Biene ein weiteres Mal ins Lächerliche zu ziehen.

Dabei fällt mir auf, dass selbst der Vorsitzende des Vereins bis heute nicht gelernt hat, die Dunkle Biene orthografisch richtig zu betiteln, ganz abgesehen von der Rechtschreibung allgemein dieses Doktors.

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Hallo Kai,
wie kommst Du an Dunkle Königinnen, hast Du eine eigene Belegstelle?
Ich möchte für niemand eine Verteidigung aufbauen, den ich nicht kenne, ich kenne lediglich Leute aus diesem Zuchtverein, den Du so kritisierst.
Wir in Südbayern mussten unsere Dunklen heuer 150km nach Österreich hineinfahren, damit wir eine saubere Begattung hinkriegen. Es sind so extreme Schwierigkeiten, dass Deine Kritik nicht besonders motivierend ist.
Viele Grüsse,
Christian

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