Einstieg in die Königinnenzucht

Alles zur Zucht, Aufzucht, Königinnen- und Völkervermehrung

Moderator: Johannes

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Didi
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Didi » Dienstag 14. März 2017, 15:15

Moin,
wo wir hier schon mal so richtig in die Vollen gehen, häng ich mich mal ran. Ich hatte eigendlich vor nach der Ernte, so Ende Juni Anfang Juli auch mal die Kö Vermehrung zu probieren. Dazu wollte ich von meinen Völkern die kompletten Brutwaben entnehmen und damit eine Dadant füllen. Nach 9 Tagen Zuchtstoff zuhängen und dann hoffen.
Meine Frage dazu ist ist,ob das zeitlich noch hinhaut oder zu spät ist?
LG Dieter

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imkerforum-nordbiene
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 14. März 2017, 15:40

Didi hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 15:15
Moin,
....Ich hatte eigendlich vor nach der Ernte, so Ende Juni Anfang Juli auch mal die Kö Vermehrung zu probieren. Dazu wollte ich von meinen Völkern die kompletten Brutwaben entnehmen und damit eine Dadant füllen. Nach 9 Tagen Zuchtstoff zuhängen und dann hoffen.
Meine Frage dazu ist ist,ob das zeitlich noch hinhaut oder zu spät ist?
LG Dieter
HAllo Dieter,

vom Vorgehen her würde das dem Verfahren mit dem Sammelbrutableger entsprechen. Müsste klappen, auch wenn es mir schon zu spät wäre. SBA wird bei mir Mitte bis spätestens 21. Mai gemacht.

Wichtig aber: der Dadant-Kasten muss übervoll sein: ich würde ihn mit Bienen von 30 Dadant-Waben befüllen, also knapp dreifach so stark zunächst wie normal (mehr als die Hälfte aller Bienen fliegen ja wieder zurück) und mit 10 auslaufenden Brutwaben. Dies ist bei mir so das Verfahren. Nach 9 Tagen kannst Du den Zuchtrahmen geben.

Ob die Annahme so spät im Jahr noch gut ist, weiß ich nicht.

LG
Kai
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Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Dienstag 14. März 2017, 15:47

Die Annahme bleibt gleich gut, oder wird besser. Fraglich ist eher, wie die Tracht und demzufolge der Bestand an gut gepflegten Drohnen ist. Nach einer TBE könnte ich mir vorstellen, dass die vermehrt abgetrieben werden.... Hab das noch nie gemacht.

LG Johannes

Nachtrag:
Ich hab im Handy nachgesehen, mein letzter Zuchtrahmen war am 20. Juli 2016 schlupfreif. Dank Lindenhonig waren die Drohnen lange gut gepflegt. Das muss nicht jedes Jahr zutreffend sein.
Derzeit sind keine Königinnen mehr verfügbar.
Im nächsten Jahr wird es wieder Nachzuchten von Mellifera und Ligustica geben.
Bestellungen nehme ich aber erst nach der Auswinterung entgegen.

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 14. März 2017, 16:12

Ole86 hat geschrieben:
Sonntag 29. Januar 2017, 21:38
Hi zusammen,

ich befürchte dieses Jahr wird es auch noch nichts :D

2018 wird hoffentlich meine Zuchtvorhaben vorran treiben.

Danke für das Interesse und beste Grüße, Ole!
HAllo Ole,

woran liegt's denn? :wink: Schade, dass es noch nichts wird.

Mein Zuchtjahr 2016 war das erfolgreichste, was ich je hatte. Von daher kann ich mein Verfahren nur empfehlen. Klar: dafür braucht man Bienen. Viel Bienen. Und viel Zeit. Und einen freien Terminkalender. Denn Königinnenzucht ist perfekte Terminarbeit. Da steht jeder Tag fest!

LG
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Deluxevogel » Dienstag 14. März 2017, 19:54

Danke für eure Antworten. Wie ich es machen werde, weiß ich noch nicht. Werde wahrscheinlich meine Plan bis dahin noch 10 mal ändern. Wie ich es dann mache, werde ich dann berichten.
Tolles Forum hier :)

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Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Dienstag 14. März 2017, 20:05

Bei der Zucht kann sooooo viel schief gehen. Hauptsache du lässt dich nicht entmutigen. Jeder noch so gute Plan kann scheitern.

LG Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Olli G. » Dienstag 14. März 2017, 20:27

Herbert hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 08:41


Pflegevolk aus Dadant,Später Königinnen unbegattet direkt in die Ableger zum Begatten.
Pflegevolk aus 6 Brutwaben plus FW+PW nach 9 Tagen belarven und Völker ein 2.mal
schröpfen um Ableger zu bilden,später auch das Pflegevolk als 2 oder 3 Ableger aufteilen
und mit den eigenen Königinnen beweiseln,solltest nur frühzeitig mit Haupttrachtbeginn
anfangen.
Ich setze vorraus,man weiss wie Ableger erstellt werden.

LG Herbert
Hallo Herbert und an alle.

So war mein Plan oder so ähnlich sollte der aussehen. Zunächst einmal ist das ja nicht anderes als Ableger bilden.
Lediglich die Kös werden nicht von Ablegern gezogen sondern ein starkes Wirtschaftsvölker übernimmt dies. Wie beim schwärmen auch.

Ich verstehe noch nicht ganz warum ihr glaubt die M+ Völker werden nicht stark genug zum einwintern. 3 Zargen sind 18 M+ Rähmchen. Das entspricht doch etwa 4 Dadant oder dnm 1.5, also 6-8 dnm Waben. Also nicht mehr als ein normaler Ableger, oder?

Beste Grüße
Olli

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Dienstag 14. März 2017, 20:46

Hallo Olli,

Wer glaubt das? Hab ich was falsch formuliert oder überlesen?

Klar bekommst du die auf Einwinterungsstärke 2 Zargen reichen nach meinen neusten Erfahrungen.

Ich verstehe nur aktuell 2 Dinge nicht.
1. Warum will plötzlich jeder M+?
2. Warum will man bei unter 10 Völkern die Mühe und den Ressourcenverbrauch einer Nachzucht auf sich nehmen, wenn man kaum mehr als 5-10 Königinnen braucht?

LG Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 14. März 2017, 20:57

Olli G. hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 20:27
....Ich verstehe noch nicht ganz warum ihr glaubt die M+ Völker werden nicht stark genug zum einwintern. 3 Zargen sind 18 M+ Rähmchen. Das entspricht doch etwa 4 Dadant oder dnm 1.5, also 6-8 dnm Waben. Also nicht mehr als ein normaler Ableger, oder?

Beste Grüße
Olli
HAllo Olli,

joa, je nach Jahreszeit müsste das klappen. Johannes überwintert ja sogar nur auf zwei Zargen. In milden Klimata wird das gehen. Hier im rauhen Norden würde ich 3 Zargen empfehlen. Und auch dabei kann es in einem rauhen langen Winter eng werden.

Einfach mal ausprobieren.

LG
kai
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Olli G. » Dienstag 14. März 2017, 21:19

Johannes hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 20:46

Ich verstehe nur aktuell 2 Dinge nicht.
1. Warum will plötzlich jeder M+?
2. Warum will man bei unter 10 Völkern die Mühe und den Ressourcenverbrauch einer Nachzucht auf sich nehmen, wenn man kaum mehr als 5-10 Königinnen braucht?

LG Johannes
1. Warum will plötzlich jeder M+?
Ich wollte keine Apidea. Dazu gefällt mir der Gedanke 7 Zarger M+ im nächsten Jahr so aufzuteilen zur Kö Zucht ohne dann noch groß in den Völkern zu wühlen. Dazu kann ich Ersatzkös halten. Könnte ich natürlich auch in normalen Zargen mit Schied etc.

2. Warum unter 10?
10 Völker ist nicht angestrebt sondern mehr.
Wenn man nicht nur Vermehren sondern züchten möchte, muss man ja auch auswählen können. Also mehr nachziehen als man benötigt, oder?

Die ersten Zargen sind übrigens gefertigt. Ob es klappt werde ich sehen. Ein Teil davon ist eh für die Tochter (6) um ihre eigenen Bienen zu halten. Dieses Jahr steht auch noch ein Zuchtlehrgang an. Wie es danach ausschaut mal sehen.

Beste Grüße
Olli

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Mittwoch 15. März 2017, 06:16

Na gut, mit den Argumenten gebe ich mich zufieden.

Bitte sammelt alle eure Erfahrungen und teilt sie hier mit uns. Ich bin jetzt einfach still und gespannt. ;)

LG Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von darkbee » Mittwoch 15. März 2017, 14:22

Hallo zusammen,
also mir hat ein Kollege erzählt, er hätte zwei Minivölker in einem Doppelboden erfolgreich überwintert.
Kann schief gehen wenn der Winter lang und kalt ist. Auf Futter muss man da besonders aufpassen.
Ich habe auch Anfang Juli noch eine Zuchtserie gemacht, hat prima funktioniert. Nur sollte man die Völkchen natürlich stärker bilden sonst haben Räuber ein leichtes Spiel.
Eine Begattung kann auch noch Anfang August klappen. Jedoch wird es nicht überall wegen fehlender Drohnen klappen.
Bei vielen Völkern in der Gegend sollten aber noch genügend Drohnen vorhanden sein.
Wirtschaftsvölker fangen bei mir Ende Juli/Anfang August an die Drohnen abzudrängen. Jungvölker etwas früher.

VG
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von robirot » Mittwoch 15. März 2017, 18:29

1 Warum.M+?
Weil es einfach ein System ist das sich trotz der vielen, teilweise doch imensen Mängel, etabliert hat und relativ gut funktioniert. Es ist gut zu händeln und hat den Vorteil das es standartisiert ist. Begattungskästchen wie Apidea oder Segeberger sind ähnlich aber zu klein.
Der wichtigste Punkt im Betrieb ist aber das man die M+ als eigenständiges System sehen muss und nicht als erweiterung des bisherigen (Dadant Blatt Imker mal ausgenommen).

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Mittwoch 15. März 2017, 21:12

Gut. Die Vorteile sind mir klar. Bin ja selber begeistert vom System. ABER man darf einige Dinge nicht vergessen. Es geht schnell richtig ins Geld, weil die BGK eben nicht mehr aufgelöst werden, sondern die Völker äußerst munter weiter wachsen. ;) Und für die gerade nicht besetzten Kästen braucht man Lagerfläche.
Wer also bei dem Hobby auf's Geld achten muss und die Kosten nicht mit den Einnahmen decken kann und wer keine Lagerfläche hat, sollte sich das überlegen.

Aber ich merke schon. Mit meiner Skepsis stoße ich auf keine Gegenliebe. Also macht mal. :lol:

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von ck1 » Mittwoch 15. März 2017, 22:36

Johannes hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 21:12
weil die BGK eben nicht mehr aufgelöst werden, sondern die Völker äußerst munter weiter wachsen. ;)
Ich hab kein M+, daher nur meine Gedanken ... das Problem habe ich doch unabhängig vom Beutentyp. Im Zweifel würde ich es machen wie mit anderen BGKs => Kö auf eine Zarge sperren, Brut entnehmen, Kästchen alle zwei Wochen verstellen ...
Johannes hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 21:12
Und für die gerade nicht besetzten Kästen braucht man Lagerfläche.
Das ist auch ein allg. Problem ... bei M+ sogar noch weniger als im Standmaß.

Mich würde eher ärgern, dass ich die Waben nicht in anderen Beuten nutzen kann und somit noch ein weiteres, nicht kompatibles Maß habe. Und der Kostenfaktor ... ich bin für eine überwinterungsfähige Einheit (3 Zargen + Futterzarge) schnell bei 40-50€ ... ein Zander-Dreierablegerkasten (3er Boden, Schiede, Zarge, Deckel) bei Holtermann 73,30 € da kann man auch ein Volk überwintern, im Mai die Waben neu gerichtet und die Schiede gesetzt ... das sollte man sich ehrlich durchrechnen und überlegen, ob einem das Handling und Möglichkeit einfach einzuweiseln etc. dies wert ist.
VG Christian

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