Einstieg in die Königinnenzucht

Alles zur Zucht, Aufzucht, Königinnen- und Völkervermehrung

Moderator: Johannes

robirot
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von robirot » Donnerstag 16. März 2017, 20:44

Johannes hat geschrieben:
Mittwoch 15. März 2017, 21:12
Gut. Die Vorteile sind mir klar. Bin ja selber begeistert vom System. ABER man darf einige Dinge nicht vergessen. Es geht schnell richtig ins Geld, weil die BGK eben nicht mehr aufgelöst werden, sondern die Völker äußerst munter weiter wachsen. ;) Und für die gerade nicht besetzten Kästen braucht man Lagerfläche.
Wer also bei dem Hobby auf's Geld achten muss und die Kosten nicht mit den Einnahmen decken kann und wer keine Lagerfläche hat, sollte sich das überlegen.

Aber ich merke schon. Mit meiner Skepsis stoße ich auf keine Gegenliebe. Also macht mal. :lol:

LG Johannes
Naja aber genau das macht das M+ je so interessant, keine Völker mehr auflösen, so hat man wenigstens noch mal eine Reservekönigin über.
Man kann die Königinnen auch mal ein wenig länger im BGK lassen, ohne das es gleich überfüllt ist, braucht man sie doch nicht einfach einfüttern.
Wenn man Königinen im kleinen Stil selber ziehen will, dann macht es sehr schnell Sinn.
Wenn man aber nur max. 5 Völker hat, dann würde ich immer etwas wie z.B. die Taunus Ablegerbeute nehmen, was im Standmaß ist.
Achso Lagerfläche ist kein Argument gegen M+, die kann man einfach Zerlegen, dann passt sie ins Regal.

Das M+ ist einfach eine Frage des Systems mit dem man Imkert, bzw. der eigenen Organisation. Wenn man Angst hat, das die M+ zu viele werden, kann an z.B. auch über eine Combi Beute im Standmaß nachdenken und einen Dadant Blatt HR kaufen.

Ich nutze bis zu 7 Maße (DNM, DNM 1,5, DNM 3/4, DNM 0,5, Dadant US, Dadant US HR, M+ (Dadant Blatt HR 1/2) und habe keine Probleme, bin sogar noch am überlegen ob ich nicht um Langstroth und/oder Dadant 1/2 erweitern sollte.
Der Grund dafür ist, ganz einfach das ich jedem Maß einen bestimmten Zweck zugeordnet habe und das auh so Trenne. Wobei ich am Überlegen bin DNM 1 abzuschaffen bzw. nur noch für Überschüssige Völker zu nutzen. Die Waben sind zu groß für Honig und zu klein für Brut.

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Ole86
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Ole86 » Samstag 15. April 2017, 19:22

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:
Dienstag 14. März 2017, 16:12
Ole86 hat geschrieben:
Sonntag 29. Januar 2017, 21:38
Hi zusammen,

ich befürchte dieses Jahr wird es auch noch nichts :D

2018 wird hoffentlich meine Zuchtvorhaben vorran treiben.

Danke für das Interesse und beste Grüße, Ole!
HAllo Ole,

woran liegt's denn? :wink: Schade, dass es noch nichts wird.

Mein Zuchtjahr 2016 war das erfolgreichste, was ich je hatte. Von daher kann ich mein Verfahren nur empfehlen. Klar: dafür braucht man Bienen. Viel Bienen. Und viel Zeit. Und einen freien Terminkalender. Denn Königinnenzucht ist perfekte Terminarbeit. Da steht jeder Tag fest!

LG
kai
Hallo Kai,

danke für die Nachfrage. Hatte ich damals irgendwie garnicht gesehen. Habe leider seit dem Update erst die Benachrichtigungen-Funktion für mich entdeckt :)

Also momentan hält mich leider sowieso mein Kreuzbandriss von dem Vorhaben ab, jenes war allerdings damals nicht der Grund für den Post. Es sind vor allem die hohen Verluste, die mich dieses Jahr ereilt haben. Desweiteren musste ich mir letztes Jahr eingestehen, dass ich noch nicht erfahren genug für den Umgang mit Völkerzahlen im zweistelligen Bereich war.

Durch viele Schwärme war ich letztes Jahr gezwungen meinen Bestand drastisch zu erhöhen. Klingt zunächst recht nett, jedoch habe ich die folgende Materialschlacht eindeutig verloren. Trotz erheblicher Investitionen hat das Material vorne und hinten nicht gereicht. Ich weiß garnicht mehr genau, wie oft ich einen Noteinkauf bei Holtermann tätigen musste und Regelmäßig stand DHL vor der Tür. Klingt lustig, hat mir aber fast das letzte Hemd ausgezochen :D

Beim Füttern bin ich ebenfalls fast zu spät dran gewesen. Das hat mir auch garnicht gefallen. Außerdem habe ich aus Zeitgründen viel mit Thymol gearbeitet, was für viele Völker wohl der Dolchstoß war. Ist aber ein anderes Thema.

Nun ja... Alle diese Ereignisse haben mich davon überzeugt, noch mehr praktische Erfahrungen zu sammeln und vor allem einen soliden Bestand aufzubauen, bevor es mit einer Zuchtserie losgeht. Auch wenn ich es kaum abwarten kann in der Zucht praktische Erfahrungen zu sammeln, möchte ich da nichts überstürzen. Ich hätte jetzt zwar eine gute Verwendung für die Königinnen beim Völkeraufbau, möchte mich dieses Jahr allerdings nicht schon wieder in Kosten stürzen und auf so halbe Sachen habe ich einfach keine Lust. Mit Begattungskästen und allem drum und dran ist das dann doch wieder eine gute Stange Geld.

Ich hoffe ich kann im Sommer noch 8-12 Völker aufbauen, damit ich nächstes Jahr durchstarten kann. Nächstes Jahr soll es dann wirklich mit der Ersten Zuchtserie losgehen. Da freue ich mich dann doch schon ein wenig drauf :wink:

Beste Grüße, Ole!

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