Einstieg in die Königinnenzucht

Alles zur Zucht, Aufzucht, Königinnen- und Völkervermehrung

Moderator: Johannes

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Deluxevogel » Freitag 10. März 2017, 11:13

So hatte ich mir das gedacht.
zwischen den beiden Rähmchen noch ne passende Latte befestigen und dann rein ins Volk.
Sollte doch so funktionieren oder habe ich da nen kompletten Denkfehler?
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Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Freitag 10. März 2017, 11:28

Ja, so wird es funktionieren. Mir wäre nur der Aufwand zu groß.
Es gibt ja noch einige andere Möglichkeit.

Sag mal, über welche Anzahl du nachdenkst.

LG Johannes
Derzeit sind keine Königinnen mehr verfügbar.
Im nächsten Jahr wird es wieder Nachzuchten von Mellifera und Ligustica geben.
Bestellungen nehme ich aber erst nach der Auswinterung entgegen.

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Deluxevogel » Freitag 10. März 2017, 12:25

Also, derzeit habe ich 6 Völker auf Dadant.
Beim erweitern würde ich jedem Volk ein so nen Doppel M+ Rähmchen geben.
Daraus könnte ich mir die schönsten Brutbretter rauschen um eine M+ Zarge zu füllen und so das Pflegevolk zu bilden. (Reicht da eine Zarge? Randwaben müssen Futterwaben sein? Fütter drauf? Oder zweite Zarge und alle 12 Rähmchen rein?)
Für Begattungseinheiten nachher das Pflegevolk aufteilen und evt wenn nötig noch Begattungseinheiten mit Bienen aus dem Wirtschaftsvölkern bilden.

Also wie man sieht noch einige Fragen, aber so habe ich mir das grob vorgestellt.



Edit: sehe gerade du hast Anzahl geschrieben und nicht Ansatz. Ups, wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Dachte so an 2 Serien mit je 10 geschlüpften Weiseln.

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Freitag 10. März 2017, 13:07

Eine Zarge reicht. Der Plan wird schon klappen. Plausibel ist es.

Zum Füllen der BGK reicht die Bienenmasse in keinem Fall. Bei nur so wenigen Völkern solltest herkömmliche BGK nutzen und nicht allein auf M+ zurück greifen.

Nächste Woche habe ich bissl mehr Ruhe. Dann schlag ich dir paar alternative Methoden vor.
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Deluxevogel » Freitag 10. März 2017, 13:17

Danke, freu mich schon :-)

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Olli G. » Samstag 11. März 2017, 18:54

Hallo,
ich hatte es etwas anders vor.
Ich will ganz normal WZ in großen Völkern ziehen. Die M+ als Begattunskästen nutzen. Sprich eine Bolle voll Bienen, eine Königin und reichlich Futter.
Diese Begattungskästen will ich laufen lassen bis Juli. Danach Königinnen entnehmen, die zum Weiseltausch in Wirtschaftsvölker bestimmt sind. Dabei sollten einige übrig bleiben die zur Überwinterung in M+ vorgesehen sind. Sämtliche weisellose M+ auf diese aufteilen. Sollte dann genug zum Überwintern sein und im nächsten Jahr genug um damit zu züchten wie für M+ vorgesehen.
Was meint ihr?

Beste Grüße
Olli

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Samstag 11. März 2017, 21:27

Hallo Olli,

klingt alles gut. Nur dein Profil verrät nicht, wie viele Völker du hast. Pro M+ brauchst du zum Start 600 g Jungbienen oder einen entfernten Außenstand, wenn Altbienen dabei sind. Je nach Menge kann man damit seine Wirtschaftsvölker ganz schön schwächen. Deshalb empfehle ich bei nur wenigen Völkern zweigleisig zu fahren. Die Königinnen für die diesjährige Umweiselung in normalen BGK mit weniger Bienen und 1-3 M+ für den Start. Im Juni gebildet, werden das auch ohne weitere Verstärkung ganz passable Völker für den Winter.

LG Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Olli G. » Sonntag 12. März 2017, 19:30

Hallo,
im Moment leider nur noch 6 Wirtschaftsvölker.
Wie kommst du auf das 6fache an Bienenmasse als bei Apidea?
600 ist ja nicht viel abzugeben für ein Volk. Wenn man natürlich mehrere aus einem nimmt kann man gut schröpfen.

Der Gedanke ist ja, dass ich die M+ sowieso auflösen muss. Diese überflüssigen Bienen gehen dann auf die verbleibenden. Die würden sich Mitte Juli an Bienenmasse also verdoppeln.

Beste Grüße
Olli

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Sonntag 12. März 2017, 19:50

Hallo Olli,

leider verstehe ich weder deine Frage noch deine Begründung im letzten Absatz.

Die 600 g brauchst du schlicht weg. Die Kästchen sind schon deutlich größer als ein Apidea.

Schön für das M+, wenn sich Mitte Juli die Bienenmasse verdoppelt. Leider verdoppelt sich auch schlagartig die Milbenzahl. ;) Das musste ich im ersten Jahr schmerzhaft erfahren. Deshalb ist es durchaus nicht verkehrt, ein M+ einfach selber wachsen zu lassen. Die schaffen das schon. Eine Verstärkung ist nicht zwingend erforderlich.

LG Johannes

PS: Wenn du mit meinem Beitrag nichts anfangen kannst, frag nach. Ich bemühe mich dann, die Frage gezielter zu beantworten ;)
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Dienstag 14. März 2017, 07:30

Deluxevogel hat geschrieben:
Freitag 10. März 2017, 12:25
Also, derzeit habe ich 6 Völker auf Dadant.
Beim erweitern würde ich jedem Volk ein so nen Doppel M+ Rähmchen geben.
Daraus könnte ich mir die schönsten Brutbretter rauschen um eine M+ Zarge zu füllen und so das Pflegevolk zu bilden. (Reicht da eine Zarge? Randwaben müssen Futterwaben sein? Fütter drauf? Oder zweite Zarge und alle 12 Rähmchen rein?)
Für Begattungseinheiten nachher das Pflegevolk aufteilen und evt wenn nötig noch Begattungseinheiten mit Bienen aus dem Wirtschaftsvölkern bilden.

Also wie man sieht noch einige Fragen, aber so habe ich mir das grob vorgestellt.



Edit: sehe gerade du hast Anzahl geschrieben und nicht Ansatz. Ups, wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Dachte so an 2 Serien mit je 10 geschlüpften Weiseln.
Hallo Markus,

dann will ich mich jetzt noch mal deinem Vorhaben widmen.

Ausreden will ich es dir nicht, aber ich würde an deiner Stelle das Pflegevolk ausschließlich mit Datantwaben erstellen. Dazu scheint es mir am Zweckmäßigsten, wenn du jedem deiner 6 Völker Mitte Mai 2 verdeckelte BW entnimmst und noch jeweils Bienen von 2 Waben dazu fegst. Diese Schröpfung sollten die Wirtschaftsvölker verkraften, zumal die Frühtracht dann ja auch schon im HR ist. Diesem Pflegevolk kannst du nach 9 Tagen und dem Brechen der Nachschaffungszellen 20-30 Maden anbieten. Als BGK würde ich bei der geringen Völkerzahl zunächst auf die kleine BGK zurückgreifen. Denn wie ich schon Olli schrieb, geht das ganz schön an die Substanz mit dem M+.

Den Start im M+ kannst du dann zweigleisig gestalten. Beim Auflösen der kleinen BGK bildest du aus jeweils 6 ein M+Volk. Mit etwas Bastelei und Kabelbindern kannst du ganz leicht die BW in M+Rähmchen einbinden. Parallel kannst du einen KS oder Naturschwarm auch in ein M+ einschlagen. Dann hast du für nächstes Jahr eine gute Ausgangslage und bist flexibel.

Gegen deine Konstruktion mit dem 2 M+Rähmchen in Dadant spricht neben der Bastelei die falsche Höhe der Waben. Der Wildbau darunter wird dir keine Freude machen.
Machen kannst du das natürlich trotzdem und dann hinterher bitte berichten, ob es dich glücklich gemacht hat. Vielleicht haben wir da verschiedene Ansprüche und ich liege bei meinen Bedenken falsch.


Es gibt noch viele andere Möglichkeiten um an ein Pflegevolk zu kommen. Aber alle haben eines gemeinsam. Sie gehen wahnsinnig an die Substanz der Wirtschaftsvölker.

Ich stelle mal noch kurz paar Alternativen vor. Wenn dich eine näher interessiert, frag nach!
  • Anbrütekasten für die ersten 24 Stunden mit lediglich 3 Waben und reichlich Jungbienen; anschließend Endpflege in den HR deiner Wirtschaftsvölker (jeweils 5-10 Zellen pro weiselrichtigem Volk); Nachteil: bei Dadant keine Möglichkeit, BW für die Wärme in den HR zu hängen
  • stärkstes Volk in Brutling und Flugling teilen, dem Flugling noch Jungbienen zufegen, nach 2 Stunden belarvte Zellen rein; nach 24 Stunden Volk wieder richtig ordnen; Endpflege in den HR deiner Wirtschaftsvölker (jeweils 5-10 Zellen pro weiselrichtigem Volk); Nachteil: bei Dadant keine Möglichkeit, BW für die Wärme in den HR zu hängen
  • Sorry, das wird jetzt provokant :oops:
    Bei nur 6 Völkern nicht selber nachziehen, sondern begattete oder unbegattete Königinnen kaufen. Die Bienenmasse ist bei unter 10 Völkern in meinen Augen echt mehr als knapp. Du wirst recht schnell lernen, dass die 25 € für eine Standbegattete oder 15 € für eine Ungebattete echt billig sind.
LG Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Herbert » Dienstag 14. März 2017, 08:41

Hallo ihr zwei,
Johannes hat geschrieben:
Freitag 10. März 2017, 12:25
  • Sorry, das wird jetzt provokant :oops:
    Bei nur 6 Völkern nicht selber nachziehen, sondern begattete oder unbegattete Königinnen kaufen. Die Bienenmasse ist bei unter 10 Völkern in meinen Augen echt mehr als knapp. Du wirst recht schnell lernen, dass die 25 € für eine Standbegattete oder 15 € für eine Ungebattete echt billig sind.
mit den unter 10 Völkern sehe ich nicht so,in guten Jahren sollte 1 gutes Volk
2 Brutableger abwerfen können,ohne zu stark geschwächt werden.

Pflegevolk aus Dadant,Später Königinnen unbegattet direkt in die Ableger zum Begatten.
Pflegevolk aus 6 Brutwaben plus FW+PW nach 9 Tagen belarven und Völker ein 2.mal
schröpfen um Ableger zu bilden,später auch das Pflegevolk als 2 oder 3 Ableger aufteilen
und mit den eigenen Königinnen beweiseln,solltest nur frühzeitig mit Haupttrachtbeginn
anfangen.
Ich setze vorraus,man weiss wie Ableger erstellt werden.

LG Herbert

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Deluxevogel » Dienstag 14. März 2017, 11:27

Moin Johannes und Herbert.
Scheint wie immer in der Imkerei, mehrere Wege nach Rom zu führen ^^

Auf extra kleine Begattungskästchen würd ich gern verzichten, da ich ja eigentlich mit der M+ zur Begattug arbeiten will. So wäre das quasi rausgeschmissenes Geld wenn ich die nächstes Jahr nicht mehr nutzen würde.
Zu der Sache das keine BW in den HR passen.Wenn zwei HR drauf sind, sollte es eigentlich fast passen. Glaub BW wäre dann ein Stück zu kurz. Also mehr Luft drunter. Teste ich mal zu Hause.
Zu der Sache sich einfach Weiseln zu bestellen, das ja langweilig ; -)
Will ja gerne selber testen und probieren.

Was mir jetzt beim schreiben in den Sinn kommt. Könnte man die 600g je M+ umgehen indem man sie schiedet und dann doch mit weniger Bienen eine Begattungseinheit bildet?

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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von Johannes » Dienstag 14. März 2017, 13:13

Das mit dem Schieden wäre eine Option. Das geht vielleicht und kommt auf einen Versuch an. Dann noch das Flugloch anpassen.

Sicher gibt es viele Wege und grau ist alle Theorie. Ich rede hier niemandem was aus, aber ich habe auch so meine Erfahrungen und Ansprüche.

Ich wünsche dir, dass du mich im Sommer mit paar Fotos und Erfahrungsberichten überzeugen kannst. Ich habe kein Problem damit, falsch zu liegen. Also versuch deinen Plan umzusetzen!

LG Johannes
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 14. März 2017, 13:38

Deluxevogel hat geschrieben:
Freitag 10. März 2017, 12:25
Also, derzeit habe ich 6 Völker auf Dadant.
Beim erweitern würde ich jedem Volk ein so nen Doppel M+ Rähmchen geben.
Daraus könnte ich mir die schönsten Brutbretter rauschen um eine M+ Zarge zu füllen und so das Pflegevolk zu bilden. (Reicht da eine Zarge? Randwaben müssen Futterwaben sein? Fütter drauf? Oder zweite Zarge und alle 12 Rähmchen rein?)
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HAllo,

ich habe da meine Zweifel. Das so zusammengestellte Völkchen (wenn es denn zeitgleich mit Ausbau und Bestiften der präparierten Wäbchen klappen sollte) wird kaum in Zuchtstimmung kommen. Ein Pflegevolk muss stark sein, eng sitzen, fast in Schwarmstimmung sein und voller Jungbienen sein.

Ich vermute: das wird so nichts. Freue mich aber auch auf einen Bericht. In keinem Fall wird das Völkchen für Begattungsvölkchen reichen.

In Deinem Fall würde ich ein Vollvolk komplett entweiseln, es mit auslaufender Brut aus den Nachbarvölkern verstärken, extrem einengen und nach 9 Tagen Weisellosigkeit die Zucht beginnen. Alles andere ist erfolglose Spielerei.

LG
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Re: Einstieg in die Königinnenzucht

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 14. März 2017, 13:44

Olli G. hat geschrieben:
Samstag 11. März 2017, 18:54
Hallo,
ich hatte es etwas anders vor.
Ich will ganz normal WZ in großen Völkern ziehen. Die M+ als Begattunskästen nutzen. Sprich eine Bolle voll Bienen, eine Königin und reichlich Futter.
Diese Begattungskästen will ich laufen lassen bis Juli. Danach Königinnen entnehmen, die zum Weiseltausch in Wirtschaftsvölker bestimmt sind. Dabei sollten einige übrig bleiben die zur Überwinterung in M+ vorgesehen sind. Sämtliche weisellose M+ auf diese aufteilen. Sollte dann genug zum Überwintern sein und im nächsten Jahr genug um damit zu züchten wie für M+ vorgesehen.
Was meint ihr?

Beste Grüße
Olli
Hallo,

die in den Begattungseinheiten begatteten Königinnen verwendet man zum Umweiseln am besten zusammen mit den Kästen. Dies bietet sich am Heimatstand an. Eigene Königinnen im Käfig zusetzen ist eigentlich nicht angesagt.

Bedenke: je nach Klima müssen überwinterungsfähige M+ Einheiten möglichst über 3 Zargen verfügen und voller GESUNDER Jungbienen sein. Dies mit Vereinigung zu erreichen, halte ich in diesem Fall für schwierig und riskant, je nach Jahreszeit. Kann funktionieren, aber auch hier ist das Risiko des Scheiterns groß.

LG
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