Ablegerbildung im 10er DN Kaltbau

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Stefan
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Re: Ablegerbildung im 10er DN Kaltbau

Beitrag von Stefan » Montag 26. Juni 2017, 23:09

Hallo Ole,

meiner Erfahrung nach kannst auch Königin einfach in Nicot-Käfig mit zwei Begleitbienen in Brutableger hängen, wenn die Völker dieser Waben nicht in Weißel/Schwarmlaune sind. Wenn Du nur wenige Tage z.B. 3-4 wartest mit zuhängen und Stifte oder junge Brut sind vorhanden, dann zieht der Ableger Weißeizellen ... Wenn Du dann zuhängst, wird meist die Königin im ersten Schritt angenommen, aber Du musst 3-4 Tage später nochmals final auf Weißeizellen überprüfen.
Wie gesagt, hängt davon ab - in welcher Stimmung ist das Volk, aus dem Du Deine Waben hast.

Ich habe in den letzten Wochen etwa 30 Brutableger gemacht und Annahme war praktisch 100%. Ok - einmal habe ich nur Stifte gesehen und keine Königin ...

Und ich bringe Brutableger immer in 4km entfernten Stand - kehre also nichts ab und hänge nur Brutwaben und Futterwabe rein in Kasten.

Habe einiges ausprobiert, aber Brutableger ist für mich der beste Weg Königinnen aus EWKs auf mein Zander-Maß zu bringen.

Schöne Grüße, Stefan
Bei Interesse an Königinnen oder Völkern der Dunklen Biene bitte eMail an stefan@bienentraum.de - Linie über Belegstelle Salzburger Alpenland nachgezogen.

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Ole86
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Re: Ablegerbildung im 10er DN Kaltbau

Beitrag von Ole86 » Sonntag 9. Juli 2017, 12:09

Hi Stefan, danke für deinen Beitrag. Habe diesen irgendwie eben erst bemerkt. LG


Hi zusammen,

heute habe ich alle fünf Ableger aus diesem Jahr kontrolliert und war sehr zufrieden. Die meisten entwickeln sich gut und alle Königinnen sind am leben. Ein paar hatten etwas wenig Futter für meinen Geschmack, deswegen haben heute alle eine große Portion Futterteig in den Boden gelegt bekommen.

In allen Völkern waren mitlerweile Grauchen zu entdecken und die jungen sehr nervösen Königinnen flitzten munter über die Waben :D

Das Muttervolk ist übrigens unglaublich. Ich habe jetzt fünf Ableger gebildet und die Königin entfernt bzw. unfreiwillig in einen der Ableger eingeweiselt. Nach dem ganzen Geschröpfe saß das Muttervolk auf einer Zarge. Ich hatte eine weitere mit MWs gegeben. Diese enhält mitlerweile schon wieder sechs voll verdeckelte Futterwaben. Ich hatte das Volk selber eine Königin nachziehen lassen und auf Grund der hohen Bienenmasse gehe ich davon aus, dass eine Jungkönigin bereits den Betrieb aufgenommen hat. Mochte auf Grund der ausreichenden Futtervorräte die untere Zarge dann auch nicht weiter durchwühlen. Interessant war übrigens auch, dass das Volk neuerdings eine starke Leidenschaft zum verkitten entwickelt hat. Habe die Waben in der oberen Zarge kaum gelöst bekommen. Ideal für Imker, die es auf Propolis abgesehen haben :D

Auf jeden Fall ein schöner Sommermorgen, so darf es weitergehen. Bald ist es dann Zeit mit Anti-Verroamaßnahmen zu starten.

Beste Grüße, Ole!

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