Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Von Nosema über Faulbrut, Varroose, Sackbrut, Kalkbrut, Kleiner Beutekäfer, Großer Beutekäfer, Wachsmotten, Wespenplage, Mäuse etc.

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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 12. Dezember 2016, 17:12

HAllo,

hier nochmal zur Erinnerung meine Apparatur. :P

Wenn ich Zeit finde (die ist bei mir wiederum knapp), will ich auch diesen Winter gern weiterexperimentieren. Siehe: viewtopic.php?f=11&t=3000

LG
Kai
imkerforum-nordbiene hat geschrieben:Hallo allerseits,

heute möchte ich endlich von meiner letzten Varroabehandlung (Restentmilbung Winter 2015) berichten. Ich hatte ja angekündigt, dass ich neben meiner bislang üblichen Oxuvar-Träufelung auch die Bedampfung mit dem Oxalsäure-Pfannenverdampfer testen wollte. Dies ist nun geschehen.

Die Oxuvar-Träufelung ging wie immer schnell und problemlos vonstatten. Bei kalten Temperaturen (-6 Grad!) saßen alle Völker schön eng in (für Mellifera-Bienen typischen) kleinen Wintertrauben. Toll. Und alle Völker hatten mehr als genug Futter. Also alles bestens, bis auf ein Volk. Hier habe ich keine Bienen entdecken können. :wink:

Die Oxalsäure Bedampfung war für mich hingegen komplett neu. Ich habe es erstmal an der frischen Luft ausgetestet. Lief mit einer neuen, günstigen Autobatterie problemlos. Zu Versuchszwecken habe ich zunächst nur zwei Völker auf diese Weise behandelt: die Klotzbeute und den Beobachtungsstock. Ich nahm für jedes Volk 3-4 Gramm Oxalsäure kristallin, die Einschaltzeit wählte ich mit ca. 4 Minuten. Zu lang, wie sich im Nachhinein an einem angeschmorten Kabelüberzug herausstellte.

Im Beobachtungsvolk konnte ich das Geschehen hinter der Glasscheibe gut verfolgen. Überzeugt bin ich derzeit nicht von dem Verfahren: die Oxaldämpfe waren hinter der Scheibe gut zu sehen, optisch reichten sie aber nur bis zur ungefähren halben Höhe des Kastens. Ich hatte den Eindruck, sie kühlen zu schnell ab und fallen wieder zu Boden. Die Nebelschwaden haben demnach NICHT den gesamten Kasten erreicht, was eigentlich erforderlich wäre. Ich glaube, es ist besser, das Verdampfen (mehrmals) im Herbst vorzunehmen, wenn die Bienen noch nicht in einer Wintertraube sitzen und für die Stockluftzirkulation sorgen.

Ich werde weiter beobachten. Insgesamt eine interessante Sache. Vor allem bin ich froh, dass ich nun alle Völker behandeln durfte. Wie sieh's bei Euch aus?

LG
Kai

Fotos und Video zum Pfannenverdampfer:



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Biene77
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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von Biene77 » Donnerstag 26. Juli 2018, 22:21

Da geht ja anscheinend ne Menge Strom durch. :shock:

Da sind Lautsprecherkabel ungeeignet da meist aus Aluminium welches den Anschein eines Kupferkabels hat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kupferkas ... _Aluminium

Das Ergebnis sieht man ja. :mrgreen:


Mfg
Willst du eine Stunde glücklich sein,trinke Wein.Willst du ein Jahr glücklich sein,heirate.
Willst du dein Leben lang glücklich sein,werde Gärtner. In der Ruhe liegt die Kraft.
https://www.youtube.com/watch?v=Q6km-3ot8Qo

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