Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Von Nosema über Faulbrut, Varroose, Sackbrut, Kalkbrut, Kleiner Beutekäfer, Großer Beutekäfer, Wachsmotten, Wespenplage, Mäuse etc.

Moderator: Johannes

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Didi
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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von Didi » Freitag 22. Januar 2016, 17:33

Hallo Kai,
in der Haube habe ich unten Draht, damit die Bienen nicht in den Verdampferraum kommen und sich am heißen Verdampfer die Hände verbrennen. :wink: Oben habe ich eine starke Folie drauf, ist aber nicht sehr glücklich da sie sich durch die Hitze leicht verformt. Vorne an der Haube ist ein Schlitz durch den ich den Verdampfer schiebe und mit einer Klappe verschließen kann. Auf dem kleinen Brett in der Mitte liegt der Verdampfer. Ich werde in diesem Jahr die Ableger und auch die WV gleich nach der Honigernte, bzw. der TBE bedampfen. 3 mal in 21 Tagen deckt ja einen Brutzyklus ab.
LG Dieter

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Didi
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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von Didi » Samstag 23. Januar 2016, 17:19

Moin,
Nachtrag zum obigen Beitrag.
Von oben bedampfen dauert länger als von unten, da man warten muß bis sich die Dämpfe vollständig in der Beute verteilt haben(abgesackt sind).
LG Dieter

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Johannes
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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von Johannes » Samstag 23. Januar 2016, 18:41

Mal eine (vielleicht doofe) Frage zu der Gaze:
Gehen daran nicht durch Kristallbildung Teile des Nebels verloren? Ich halte die Gaze für unnötig und ungünstig. :?

Und zu der lichtdurchlässigen Folie (was Kai ja auch andenkt) hab ich auch eine negative Grundhaltung. Wenn über mehrere Minuten Licht von oben in den Kasten scheint, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass die Bienen mal schauen wollen, was los ist. Spätestens beim Abheben des Aufsatzes sehe ich da einen Nachteil, da Bienen aus dem Kasten gelockt werden. Im Winter u. U. kontraproduktiv.

LG Johannes
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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von Johannes » Samstag 23. Januar 2016, 18:50

http://www.immenfreunde.de/forum/viewto ... 6551#p6551

Finde ich ganz brauchbar. ... Soll aber nur eine Anregung und keine Kritik sein, Dieter. :D

LG Johannes
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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von Didi » Sonntag 24. Januar 2016, 10:17

Moin Johannes,
Kritik prallt an mir ab. :D
Nein, im Ernst, die Folie ist nur jetzt drauf, um die Ausbreitung der Dämpfe zu beobachten. Bei der fertigen Haube ist eine Sperrholzplatte oder ähnliches drauf. Bei 1 min Strom geben und anschließend ca. 3 min warten, kann die Haube abgenommen werden(bei 1 g OX). Dann ist der OX-Nebel in der Beute. Die "Gaze" unten ist 2,5 mm Draht. Im Draht sehe ich den Vorteil, daß keine Bienen in die Haube kommen, ich die Haube damit bienenfrei abnehmen kann. Ich glaube nicht, daß sich viel Dampf am Draht absetzt. Soweit die Theorie, mal sehen was die Praxis dann ergibt.
LG Dieter

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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von Johannes » Sonntag 24. Januar 2016, 10:45

Alles klar, Dieter! :D
Danke für die Erklärung.

Ich gedulde mich dann mal bis zum Praxistest. Viel Erfolg!

LG Johannes
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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 26. Januar 2016, 16:12

Johannes hat geschrieben:http://www.immenfreunde.de/forum/viewto ... 6551#p6551

Finde ich ganz brauchbar. ... Soll aber nur eine Anregung und keine Kritik sein, Dieter. :D

LG Johannes
HAllo Johannes,

danke für den Link: http://www.immenfreunde.de/forum/viewto ... 9978#p6551 :P

Ohne vorher gelesen zu haben, entsprach das meinen Beobachtungen. Zitat von BBernhard auf seiner Seite:
Der Dampf wurde in Schüben unten rausgedrückt. Oben kam überhaupt nichts an.


Genau so ist das bei dem Bedampfer. Von daher wird die Bedampfung von oben erfolgversprechender sein. Eine Annahme kann ich von Bernhard aber nicht bestätigen: dass das Beträufeln bienengenehmer sei.

Nach meiner Beobachtung ist es anders herum: betröpfelte Völker zeigen seit Jahren plötzlich einsetzenden Totenfall in deutlichem (wenn auch nicht gefährlichem) Ausmaß. Bei den (zugegeben erst zwei ! ) bedampften Völkern war dies bislang nicht so. Ich nehme an: die süße Träufellösung wird von den Bienen auch aufgenommen. Das dürfte für die Bienen tödlich sein.

Insgesamt werde ich weiterhin bei8m Beträufeln bleiben, aber das Bedampfen verbessern (zum Beispiel von oben).

LG
Kai
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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von darkbee » Dienstag 26. Januar 2016, 16:37

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:Nach meiner Beobachtung ist es anders herum: betröpfelte Völker zeigen seit Jahren plötzlich einsetzenden Totenfall in deutlichem (wenn auch nicht gefährlichem) Ausmaß. Bei den (zugegeben erst zwei ! ) bedampften Völkern war dies bislang nicht so. Ich nehme an: die süße Träufellösung wird von den Bienen auch aufgenommen. Das dürfte für die Bienen tödlich sein.
Hallo Kai,
sowas habe ich auch mal beobachtet, als ich den Sammelbrutableger in die Begattungseinheiten aufgeteilt hatte und die Bienen mit Oxalsäure besprüht habe.
Es sind schon mehrere Bienen gestorben, aber hatte sich nicht negativ auf die Völkchen ausgewirkt.
Bei der nächsten Serie habe ich dann mit Milchsäure 15% behandelt und diesesmal gab es keine toten Bienen.

Viele Grüße
Michael

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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 26. Januar 2016, 22:32

darkbee hat geschrieben: Hallo Kai,
sowas habe ich auch mal beobachtet, als ich den Sammelbrutableger in die Begattungseinheiten aufgeteilt hatte und die Bienen mit Oxalsäure besprüht habe.
Es sind schon mehrere Bienen gestorben, aber hatte sich nicht negativ auf die Völkchen ausgewirkt.
Bei der nächsten Serie habe ich dann mit Milchsäure 15% behandelt und diesesmal gab es keine toten Bienen.

Viele Grüße
Michael
HAllo :wink:

ja, Oxalsäure ist demnach nicht ganz ohne. Tödlich für die Bienen, wenn sie es aufnehmen. 8)
LG
Kai
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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von Bienenfreund » Donnerstag 28. Januar 2016, 16:15

Hallo Kai, ich verdampfe nur. Wie schon erwähnt sollte es nicht länger als 1 Minute dauern. Die Oxalsäure ist dann auch verdampft. Die Bienen verteilen die feinen Tröpfchen in der Traube. Bei leichter Abkühlung sind sie auch nicht mehr sichtbar.
Beachte bitte, dass die Traube nicht zu tief hängt. Ich hatte schon einmal ein paar geröstete Bienen gehabt. Möglicherweise wollten die die Störung beseitigen. Notfalls müsste man noch eine Zarge untersetzen.

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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 28. Januar 2016, 17:43

Bienenfreund hat geschrieben:Hallo Kai, ich verdampfe nur. Wie schon erwähnt sollte es nicht länger als 1 Minute dauern. Die Oxalsäure ist dann auch verdampft. Die Bienen verteilen die feinen Tröpfchen in der Traube. Bei leichter Abkühlung sind sie auch nicht mehr sichtbar.
Beachte bitte, dass die Traube nicht zu tief hängt. Ich hatte schon einmal ein paar geröstete Bienen gehabt. Möglicherweise wollten die die Störung beseitigen. Notfalls müsste man noch eine Zarge untersetzen.
HAllo Bienenfreund,

danke für die Tipps. Ich werde sie beherzigen, und auch das Bedampfen von oben versuchen. :P

Dies werde ich bei zwei Völkern (dem Beobachtungsstock mit Stabilbau; Wabenbau nicht zugänglich; - sowie der Klotzbeute, ebenfalls Stabilbau; Wabenbau nicht zugänglich) testweise weiterhin im Spätwinter und im Frühling machen.

Nach meiner Einschätzung dürfte auch vielfaches Bedampfen den Bienen nichts ausmachen. Ganz im Gegensatz zum Beträufeln.

LG
Kai
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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von darkbee » Donnerstag 28. Januar 2016, 18:55

Hallo,
Bienenfreund hat geschrieben:Möglicherweise wollten die die Störung beseitigen. Notfalls müsste man noch eine Zarge untersetzen.
ich konnte selbst schonmal beobachten wie die Bienen eine Wärmequelle "löschen" wollten. Im Winter reagieren die Bienen sehr auf solche fremden Wärmequellen im Sommer jedoch gering oder garnicht. Vielleicht denken sie es wäre z.B eine Maus drin? (Vermutung)

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:Nach meiner Einschätzung dürfte auch vielfaches Bedampfen den Bienen nichts ausmachen. Ganz im Gegensatz zum Beträufeln.
Bedampft habe ich mal ein Volk so 5 mal, hat denen anscheinend nicht geschadet. Volk war putzmunter und und eines der stärksten die ich dann hatte.

Viele Grüße
Michael

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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 4. Februar 2016, 16:26

darkbee hat geschrieben:Hallo,
...
Bedampft habe ich mal ein Volk so 5 mal, hat denen anscheinend nicht geschadet. Volk war putzmunter und und eines der stärksten die ich dann hatte.

Viele Grüße
Michael
Wahnsinn. Danke für die Info. So werde ich es bei einigen Testkandidaten (Klotzbeute und Stabilbaubeobachtungsstock) auch so handhaben. :D

Übrigens: bei der Oxalsäurebehandlung fiel mir das eine Volk in der Melporitbeute auf, in dem ich keine Bienen gesehen hatte bei oberflächlicher Öffnung des Deckels.

Am letzten Wochenende flogen dort einige Bienen!! :roll: Nicht unmöglich, dass ich die Wintertraube übersehen hatte? Ich lasse mich überraschen. :wink:

LG
Kai
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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von darkbee » Donnerstag 4. Februar 2016, 16:44

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:Nicht unmöglich, dass ich die Wintertraube übersehen hatte? I
Hallo Kai,
denke mal in einem Einzargig geführten Volk kann man die Wintertraube eher schwer übersehen. Bei Völker mit zwei oder mehr Zargen wohl schon wenn nicht abgehoben wird. Abhilfe könnte eine gute LED Taschenlampe leisten, nutze ich übrigens auch zur Schwarmkontrolle.
Einmal habe ich auch mal bei ein Volk auf drei Langstroth 2/3 Zargen reingeschaut. Die Bienen habe ich nicht gesehen dafür ihr Abwehrpheromon riechen dürfen :mrgreen:

Eine Möglichkeit wäre auch, dass es Räuberbienen waren. :?

Viele Grüße
Michael

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Re: Oxalsäure bedampfen oder träufeln?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 4. Februar 2016, 17:02

darkbee hat geschrieben:
imkerforum-nordbiene hat geschrieben:Nicht unmöglich, dass ich die Wintertraube übersehen hatte? I
Hallo Kai,
denke mal in einem Einzargig geführten Volk kann man die Wintertraube eher schwer übersehen. Bei Völker mit zwei oder mehr Zargen wohl schon wenn nicht abgehoben wird. Abhilfe könnte eine gute LED Taschenlampe leisten, nutze ich übrigens auch zur Schwarmkontrolle.
Einmal habe ich auch mal bei ein Volk auf drei Langstroth 2/3 Zargen reingeschaut. Die Bienen habe ich nicht gesehen dafür ihr Abwehrpheromon riechen dürfen :mrgreen:

Eine Möglichkeit wäre auch, dass es Räuberbienen waren. :?

Viele Grüße
Michael
Vielleicht war ich an dem Tag einfach auch nur zu blind? :lol: :lol: :lol:

Hallo Michael, im Ernst: ja es kann gut sein, dass es Räuberbienen waren. Die Hoffnung stirbt ja zuletzt, von daher hoffe ich noch auf meine Blindheit :wink: bzw. auf eine kleine Wintertraube irgendwo am Boden der Beute.

Wäre schade um das Völkchen mit Reinzuchtkönigin. Ansonsten wäre es mir schnurz pieps egal. Ach ja, der Volkstod würde mir auch meine Statistik kaputtmachen; die Überlebensrate läge sonst bei (bislang) 100%.

LG
Kai
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