Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Von Nosema über Faulbrut, Varroose, Sackbrut, Kalkbrut, Kleiner Beutekäfer, Großer Beutekäfer, Wachsmotten, Wespenplage, Mäuse etc.

Moderator: Johannes

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Ole86
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Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von Ole86 » Mittwoch 4. Januar 2017, 10:58

Hi zusammen,

ich meine wir hatten dieses Thema bereits einmal angeschnitten, allerdings finde ich dieses nicht mehr wieder. Ich meine wir sind auch in einem anderen Zusammenhang auf dieses zu sprechen gekommen, in so fern starte ich hier noch einmal mit eindeutiger Themenbezeichnung.

Dieses Jahr habe ich mehrere Berichte über hohe Winterverluste gelesen und bin selber auch schon früh betroffen gewesen. Die meisten Fälle wurden durch die Varroa begründet. Das muss ich mir trotz intensiver Behandlung auch eingestehen.

Jetzt ist die Frage, wie man im nächsten Jahr reagiert. Ich überlege derzeit Völker die im Juli stark belastet sind von der Sommertracht auszuschließen und intensiver zu betreuen. In Härtefällen würde ich auch über die totale Brutentnahme nachdenken.

Hat jemand mit dieser Methode bereits Erfahrungen gemacht? Welchen Zeitpunkt haltet ihr für den günstigsten im Jahresverlauf und ab welcher Varroakonzentration haltet ihr diese Maßnahme für sinnvoll?

Beste Grüße, Ole!

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Didi
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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von Didi » Mittwoch 4. Januar 2017, 15:59

Moin Ole,
ich werde dieses Jahr nach der Ernte, Anfang Juli, TBE machen. Verbunden mit eigener Königinnenvermehrung, meiner ersten, werde ich so Kunstschwärme bilden.
WENN ALLES GUT GEHT!!!
Letztes Jahr habe ich das schon teilweise gemacht, leider nicht konsequent genug. Die so erstellten Ableger stehen im Moment sehr gut da.
LG DIeter

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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von lutz » Donnerstag 5. Januar 2017, 07:22

Hallo Ole,
mache seit 3 Jahren mit gutem Erfolg die TBE. Konnte in 2016 durch einen Krankenhausaufenthalt leider 6 Völker nicht behandeln von denen auch bis zur OS Behandlung 4 an der Varoa eingegangen sind und die anderen 2 nach der OS Behandlung einen überdurchschnittlich hohen Mlbenfall von weit über 400 hatten. Letzten Winter waren keine Verluste zu beklagen.
Die TBE mache ich nach der Lindenblüte. Alle Völker werden danch mit MS behandelt. Brutscheunen bekommen 1x eine Schwammtuchbehandlung mit AS und nach Auslaufen der Brut eine MS- Behandlung. AS kommt nur in den Brutscheunen zum Einsatz weil diese Bienen nicht mehr als Winterbienen benötigt werden und keine Königin geschädigt wird.
Aus den Bienen der Brutscheunen bilde ich Ableger und Kunstschwärme. Da bei mir eine sehr gute Sommer- und Spätsommertracht vorhanden ist wachsen die so gebildeten Einheiten schnell zu starken Völkern heran.
Gruß Lutz

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Ole86
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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von Ole86 » Donnerstag 5. Januar 2017, 15:28

Hallo Dieter, hallo Lutz,

danke für die hilfreichen Ratschläge.
lutz hat geschrieben:Die TBE mache ich nach der Lindenblüte. Alle Völker werden danch mit MS behandelt. Brutscheunen bekommen 1x eine Schwammtuchbehandlung mit AS und nach Auslaufen der Brut eine MS- Behandlung. AS kommt nur in den Brutscheunen zum Einsatz weil diese Bienen nicht mehr als Winterbienen benötigt werden und keine Königin geschädigt wird.
Dieses Vorgehen gefällt mir sehr gut und passt auch perfekt in meinen Jahresplan. Vor allem die Kombination mit der zusätzlichen MS-Behandlung ist sicher sinvoll.

Magst du noch einmal erläutern, was du genau mit Brutscheunen meinst. Ich habe zwar eine Ahnung, aber bin mir nicht ganz sicher, ob ich diesen Begriff richtig verstehe.

LG, Ole!

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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von lutz » Freitag 6. Januar 2017, 06:25

Hallo Ole,
eine Brutscheune besteht aus mehreren Zargen die verdeckelte Brutwaben der Völker enthalten. Ist so ungefär wie ein Sammelbrutableger. Von den entnommenen Waben werden je bei einer Seite die Bienen abgefegt oder jede zweite wird voll besetzt entnommen. Natürlich bleiben die Königinnen in ihren Völkern und kommen nicht in die Brutscheune.
Gruß Lutz

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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von Marion » Freitag 6. Januar 2017, 08:08

Hallo

Interessantes Thema. Habe auch schon darüber nachgedacht das dieses Jahr mit der TBE mal auszuprobieren .

Ich habe nur die Sorge, dass man bei einer TBE das Volk schwächen wird, so gedanklich: Vielleicht sind genau das die Bienen, die dem Volk noch fehlen könnten zum überleben :?

Verstehe ich das dann richtig mit der TBE:
1. Ich nehme die komplette Brut (Stifte, Larven, verdeckelt) aus dem Volk? Wahrscheinlich nur die verdeckelte Brut?
2. Dann mache ich eine Milchsäurebehandlung bei dem Volk; andere Mittel wie AS brauche ich dort dann nicht anwenden :D
3. die Brutscheune kann ich dann mit dem Nassenheider Verdunster (ich habe den vertikalen mit Tuch) behandeln?

Setzt ihr der Brutscheune denn später eine KÖ zu? Zum selberziehen einer KÖ ist es da ja eigentlich zu spät. Wenn ja, macht ihr das nach dem Auslaufen der Brut und der erfolgten MS Behandlung?

Wie wird eine Brutscheune aufgebaut? - mit Futterwaben, Wasserwabe etc.? Die Flugbienen kehren ja wieder zu ihrem alten Volk zurück, zumindest wenn man sie nicht kilometerweit umstellen kann.

VG Marion

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Didi
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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von Didi » Freitag 6. Januar 2017, 17:16

Moin Marton,
Bei TBE wird die komplette Brut entfernt. Wenn du das von mehreren Völkern machst, hast du nach auslaufen der Brut so viele Bienen das du Kunstschwärme erstellen kannst, die du gleich behandeln kannst. Dafür ist es sinnvoll dann legende Königinnen zusetzen zu können. Du entnimmst den Völkern ja nur eine geringe Zahl an Pflegebienen, daher schwächst du die Völker nicht besonders. Die Königin bleibt ja in den Völkern und legt gleich weiter und da keine verdeckelte Brut vorhanden ist wird da auch gleich behandelt, mit was auch immer. Nur die Futtersituation muß man im Auge behalten.
LG Dieter

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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von Ole86 » Freitag 6. Januar 2017, 17:35

lutz hat geschrieben:Hallo Ole,
eine Brutscheune besteht aus mehreren Zargen die verdeckelte Brutwaben der Völker enthalten. Ist so ungefär wie ein Sammelbrutableger. Von den entnommenen Waben werden je bei einer Seite die Bienen abgefegt oder jede zweite wird voll besetzt entnommen. Natürlich bleiben die Königinnen in ihren Völkern und kommen nicht in die Brutscheune.
Gruß Lutz
Hallo Lutz,

danke für die deine Antwort und deinen Anruf. Ich habe den Anruf leider erst heute morgen bemerkt, allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits deine Antwort gelesen und habe auf den Rückruf verzichtet. Auf jeden Fall vielen Dank für deine Unterstützung!

Die Brutscheune ist dann ja scheinbar vergleichbar mit einem SBA (Sammelbrutableger) oder?

LG, Ole!

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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von lutz » Freitag 6. Januar 2017, 18:36

Hallo Ole,
vergleichbar mit dem Sammelbrutableger schon nur das ich bei der Brutscheune bis 4 Zargen habe.

Hallo Marion,
es wird nur die verdeckelte Brut entnommen. Das Restvolk hat genug Bienen und macht bis zur Einwinterung einen tollen Wachstumsschub.
Die Weiselzellen in der Brutscheune werden ausgebrochen. Ich markiere mir nur die Rahmen von Zuchtköniginnen und verwende diese Weiselzellen gleich für kleine Begattungseinheiten. Damit sich keine Afterweiseln bilden lasse ich eine Weiselzelle in einem Durchgangskäfig in der Brutscheune.

Gruß Lutz

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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von robirot » Samstag 7. Januar 2017, 03:16

Alternativ anders herum als meist gemacht machen.
Die vorhandenen Bienen werden ja 1:1 aufgeteilt. Ein teil bekommt die Brut dazu.

Das ganze wird am besten mit der letzten Honigernte kombiniert, also meist mitte bis Ende Juli.

Die hälfte der Bienen in Kunstschwarmkästen oder leere Beuten abfegen. Dabei kommen in jeden Kasten 1,5 (mitte Juli) bis 2 kg Bienen (mini+ ca. 0.5 kg).

Wenn die Bienen brausen Königin zusetzen. Die Kunstschwärme werden mit MS (2x) oder besser Ox per Sprühbehandlung (Oxuvar 5.7% hat soweit ich weiß mitlerweile die Zulassung für die Sprühbehandlung) gegen die Varoen behandelt. Danach ganz normale Kellerhaft.

Die restlichen Bienen werden mit den Brutwaben zusammen in eine neue Beute gegeben (die Brutscheune). In die Brutscheune wird eine gekäfigte (oder besser auf einer Bannwabe, da sie dann legen kann und keine neuen Weiselzellen angesetzt werden) Königin gegeben und mit AS behandelt.

Nach 14 Tagen ist die gesammte Brut ausgelaufen. Soll das Volk aufgelöst werden, werden nach 7 und 14 Tagen Bienen abgenommen und mit MS behandelt. Alternativ die Königin freilassen (nach zwei Tagen) und im September erneut mit AS behandeln und im Oktober Umweiseln. So erhält man aus einem Starken Wirtschaftsvolk bis zu zwei Kunstschwärme und aus drei Völkern werden zwei Brutscheuenen.

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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von Herbert » Samstag 7. Januar 2017, 11:00

Hallo zusammen,
die TBE ist nicht meins,wird es auch nicht werden,aber wer es mag.Führe meine Völker angelehnt
an die Segeberger Betriebsweise (Varoabedingt verlustfrei)und das seit Jahren.

LG Herbert

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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 9. Januar 2017, 10:19

Hallo allerseits,

ein Thema, das mich zu interessieren beginnt. :P

Besonders interessieren würde mich eine genaueste, termingebundene Handlungsanweisung. Also, wann und wie. Und wie werden die Völker nach TBE gepflegt? Hier ab Juni ist keine Tracht mehr. Also nehme ich an, MUSS sofort massiv gefüttert werden? Und was genau passiert mit dem Sammelbrutableger? Radikale Behandlung mit AS?

Über Praxiserfahrung und weitere Tipps würde ich mich sehr freuen.

LG
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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von klaus » Montag 9. Januar 2017, 11:33

Hallo Kai,

ich glaube du hast es schon mal in einem Video Clip vorgestellt, auf jeden Fall kennst du es.

Da es ja doch einige gibt die interessiert sind, nun hier mal eine kleine Anleitung wie ich meine TBE durch geführt habe: ich hab es 2016 in der letzten Juli Woche durgeführt

1. Honigraum runter, es bleiben nur 2 Randwaben in der Zarge rechts , links ohne Brut auch keine gedeckelte Brut selbst wenn noch Futter drauf ist raus damit, Bienen von den Waben abschütteln auch die Königin dann 1 Fangwabe zur Mitte , die kurz vor dem Verdeckeln steht (Drohnenwabe wär besser 24 Tage ist klar), nun mit Mittelwände auffüllen. Die Honigraumzarge stoß ich einmal kurz auf den Brutling damit auch da ein paar Bienen drin sind, nun die Honigzarge mit Bienflucht für 1- 2 Tage wieder auf das Volk stellen, danach Flüssig Füttern sonst keine ausgebaute Mittelwände. Nach ca. 7- 9 Tage Fangwabe raus mit Mittelwand ergänzen, diese Methode wirkt wie ein Schwarm.

2. Nun zum Brutling: die Brutlinge auf einen anderen Stand stellen, nach 16 Tage ist die meiste Brut geschlüpft, die Brut die noch nicht geschlüpft ist, kommt erbarmungslos raus denn da sind die meisten Milben drin und Krüppelbienen die brauchen wir nicht, auch alte Waben gleich mit raus zum einschmelzen und durch mittelwände ersetzen, mit AS behandeln, neu Einweiseln und Flüssig füttern.
So was hab ich jetzt damit erreicht:
1. Wabenhügenie
2. Varroa vernichtet bis zu 95 %
3. Königin Erneuerung
und zu 60 % neue Völker geschaffen die ich im Frühjahr verkaufen kann.

Es bleibt jedem selbst überlassen welche Betriebsweise er durch führt, letztendlich wollen wir alle nur Erfolg haben. Diese Methode muss nicht die Beste sein aber ich werde sie immer wider anwenden.
LG Klaus

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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 9. Januar 2017, 11:58

HAllo Klaus,

vielen Dank. Ich habe Deinen Beitrag hierher verschoben, weil er hier besser ins Thema passt.

LG
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Re: Varroabekämpfung durch totale Brutentnahme

Beitrag von klaus » Montag 9. Januar 2017, 12:03

Danke Kai,

ich habe noch was vergessen und zwar die Fangwaben aus den einzelnen Völkern die wir dann ziehen, dass wird auch ein Brutling und wie man sie weiter behandelt hab ich schon geschrieben.
LG Klaus

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