RuBee Oxalsäure-Vernebler

Von Nosema über Faulbrut, Varroose, Sackbrut, Kalkbrut, Kleiner Beutekäfer, Großer Beutekäfer, Wachsmotten, Wespenplage, Mäuse etc.

Moderator: Johannes

robirot
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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von robirot » Donnerstag 26. Oktober 2017, 08:39

Wie vor mir Erwähnt ist das Problem dabei das die oxalsäureverneblung extrem niedrig ist, noch dazu kommt das die Vernebler den Nebel mechanisch durch eine vibrierende Membran erzeugen. Hier wird relativ viel Energie auf einmal frei, weshalb es starke verkrustungen an der Membran gibt. Dies können solche Membranen nicht auf dauer ab.

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Richthofen

Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von Richthofen » Donnerstag 26. Oktober 2017, 15:38

Andererseits kann das , eine niedrige Leistung eines Kleingeräts genau die gewünschte Qualität bringen .
0,33 dl in ein paar Stunden von oben durch ein kleines Loch eingehaucht so , dass die Oxalsäure sich auch noch im Kasten niederschlägt .
Es bleibt die Ungewissheit wie die Membrane mit der Säure zurecht kommt - das scheint auch laut dem Verkäufer die eigentliche Schwachstelle .

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dirk2210
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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von dirk2210 » Samstag 28. Oktober 2017, 08:31

Hallo
Was mich etwas stutzig macht.
Wie verhält sich die Wasser/Oxalsäuremischung bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.
Oxalsäure ist doch zur Winterbehandlung.
Hat da jemand Erfahrung mit dem Vernebler ??
Dirk

Herbert
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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von Herbert » Samstag 28. Oktober 2017, 09:15

Moin Dirk,
soweit ich richtig informiert bin,sollte nicht bei Minusgraden verdampft werden,sondern sollte ca.+5 Grad sein damit die Bienen
lockerer sitzen und die Behandlung besser wirkt.

LG Herbert

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dirk2210
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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von dirk2210 » Samstag 28. Oktober 2017, 10:26

Hallo Herbert

Danke für die Info
Du hast natürlich recht,dass bei plus Temperaturen verdampft werden soll.
Wollte nur erfragen wie sich das Gerät bei....kühlen Temperaturen verhält.

Funktioniert es da schlechter-besser-gleich.??

LG Dirk

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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von Richthofen » Dienstag 21. November 2017, 17:27

Hallo Zusammen
Heute kam mein kleiner Vernebler an . Spotpreis - Chinaware eben :oops: ....
Interessant und lehrreich alleweil .
Das Prinzip hat Potenzial .....denn :
Doch der Reihe nach : Der hohe Preis anderer Nebler wird ja bisweilen mit Anpassungen des Verneblers insbesondere der Membrane auf
Säurefestigkeit hin begründet .
SOSO ?! Bei diesem faustgrossen Gerätchen kommt die zu vernebelnde Flüssigkeit, in unserer Anwendung die Säure, gar nicht in Kontakt mit der schwingenden Membrane . :o
Man giesst ca.20ml Wasser hinein und die zu vernebelnde Säure im Becher in einen ca.30 ml Becher , der in das Wasserbad gestellt wird . Die Schwingungen der Mebmrane dringen durch den Becher hindurch und vernebeln nur die Säure . Das war auch im Beschrieb so erklärt und hat für mich den Kaufentscheid beflügelt .
Im Test hat es erst Wasser vernebelt , logo ! :idea: Dann Zuckerwasser , dann grün eingefärbtes Wasser und dann 1g Oxalsäuredihydrat :lol: ......
Das Gerätchen lässt sich mit Netzteil oder 12 Volt betreiben ....
Im Haus und auch draussen hat sich der Nebel schon nach ca. 50 cm komplett aufgelöst .
Fazit : mit wenig Geld lässt sich da was für unsere Bedürfnisse selber basteln . In erster Linie denke ich erst mal an eine schonender, besser verteilte Träufelnbehandlung .

Gruss Markus

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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von Richthofen » Dienstag 21. November 2017, 19:50

Man rechne also - den Bienen und deren Gesundheit zu Liebe :
3.5% sollte die Säurekonzentration nicht übersteigen - Fakt den ich übernehme .
Da käme ich bei starken Völkern auf maximal 50ml Wasser und 1.75 Gramm Oxalsäuredyhidrat .
Dieses Kleinstgerät bräuchte dazu wohl eine Stunde .
Bienenverträglicher wäre das so jedoch allemal .
Das hat Potenzial .
Meine Grenzen der Wissenschaft liegt da :
" Trocken " kann man die 1,75 Gramm Oxalsäuredyhidrat im Varrox direkt sublimieren . " Nass " geträufelt liegt die Verträglichkeit bei den 3.5% eben in der obigen Mustermischung .
Vernebelt dürfte die verträgliche Konzentration höher liegen , wohl irgendwo dazwischen . Das könnte somit selbst dieses
Kleingerät wieder " packen " .
Wenn ich mich da nicht irre :oops: .....

Gruss Markus

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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von Richthofen » Dienstag 21. November 2017, 20:18

Zurück zum Anfang , zum RuBee Vernebler und dem Verkaufsvideo
Da stand 20ml der 3.5% Lösung Oxuvar pro Volk .
Dan wären wir doch bei 0.7 Gramm pro Volk .
Lehrreich ! Homöopathisch ist das nicht aber beinahe ....und machbar selbst mit dem kleinen Ding .

Gruss Markus

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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von Richthofen » Dienstag 21. November 2017, 20:19

Passt .

schuhmacher_uwe
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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von schuhmacher_uwe » Sonntag 18. März 2018, 10:40

Richthofen hat geschrieben:
Dienstag 21. November 2017, 17:27
Hallo Zusammen
Heute kam mein kleiner Vernebler an . Spotpreis - Chinaware eben :oops: ....
Interessant und lehrreich alleweil .
Das Prinzip hat Potenzial .....denn :
Doch der Reihe nach : Der hohe Preis anderer Nebler wird ja bisweilen mit Anpassungen des Verneblers insbesondere der Membrane auf
Säurefestigkeit hin begründet .
SOSO ?! Bei diesem faustgrossen Gerätchen kommt die zu vernebelnde Flüssigkeit, in unserer Anwendung die Säure, gar nicht in Kontakt mit der schwingenden Membrane . :o
Man giesst ca.20ml Wasser hinein und die zu vernebelnde Säure im Becher in einen ca.30 ml Becher , der in das Wasserbad gestellt wird . Die Schwingungen der Mebmrane dringen durch den Becher hindurch und vernebeln nur die Säure . Das war auch im Beschrieb so erklärt und hat für mich den Kaufentscheid beflügelt .
Im Test hat es erst Wasser vernebelt , logo ! :idea: Dann Zuckerwasser , dann grün eingefärbtes Wasser und dann 1g Oxalsäuredihydrat :lol: ......
Das Gerätchen lässt sich mit Netzteil oder 12 Volt betreiben ....
Im Haus und auch draussen hat sich der Nebel schon nach ca. 50 cm komplett aufgelöst .
Fazit : mit wenig Geld lässt sich da was für unsere Bedürfnisse selber basteln . In erster Linie denke ich erst mal an eine schonender, besser verteilte Träufelnbehandlung .

Gruss Markus
Hallo Markus - ich bin Imker Anfänger - habe wenig Geld noch übrig, weil der Anfang hatte mich bis jetzt ca 2.000,00 € gekostet - meine Frage geht der Vernebler auch mit einem Therarium Vernebler - wegen der kleinen Menge von Oxial 20 ml pro Volk das vernebelt werden muß und ob diese Säurebeständig sind( bekomme im Mai erst 2Kunstschwärme über eine Nachricht würde ich mich freuen
mit einem Lg. Uwe

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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von Richthofen » Sonntag 18. März 2018, 11:40

Hallo Uwe
Das eingangs vorgestellte Gerät hat mich fasziniert und ich wollte es für mich genauer haben , dabei habe ich andere Geräte auch gesehen und mein Imkerpate hat eines selber mal getestet . Er war enttäuscht , was nicht unbedingt heißen will das Prinzip taugt nicht . Jedes Verfahren zur Varroakontrolle hat seine Befürworter und Skeptiker , meist entscheidet die Umsetzung des Anwenders über den Erfolg .
Weil das Prinzip zu wenig erprobt ist sollte es den erfahrenen Imkern vorbehalten sein es an den Bienen weiter zu testen .
Daher greife ich weiterhin auf Bewährtes zurück und empfehle das auch dem Anfänger .
Preislich sehe ich das Bewährte eh auf der günstigeren Seite ,.

Gruss Markus

schuhmacher_uwe
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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von schuhmacher_uwe » Montag 19. März 2018, 10:38

Richthofen hat geschrieben:
Sonntag 18. März 2018, 11:40
Hallo Uwe
Das eingangs vorgestellte Gerät hat mich fasziniert und ich wollte es für mich genauer haben , dabei habe ich andere Geräte auch gesehen und mein Imkerpate hat eines selber mal getestet . Er war enttäuscht , was nicht unbedingt heißen will das Prinzip taugt nicht . Jedes Verfahren zur Varroakontrolle hat seine Befürworter und Skeptiker , meist entscheidet die Umsetzung des Anwenders über den Erfolg .
Weil das Prinzip zu wenig erprobt ist sollte es den erfahrenen Imkern vorbehalten sein es an den Bienen weiter zu testen .
Daher greife ich weiterhin auf Bewährtes zurück und empfehle das auch dem Anfänger .
Preislich sehe ich das Bewährte eh auf der günstigeren Seite ,.

Gruss Markus
Danke Markus für Deine Nachricht,
aber wie gesagt ich bin Anfänger und hätte gerne Deinen Rat wie Du schreibst = auf Bewärtes zurückgreifen =
Ich wohne in Deutschland und da ist das Verdampfen verboten - über das Vernebeln über ein kleines Loch am Deckel fand ich eben super dadurch wird die Beute nicht geöffnet ( außer dem kleinen Loch für den Schlauch ) und muß nicht wie beim beträufen jede einzelne Wabe ziehen in den Teperaturen Novembet / Dezembe + 5 Grad. Bitte gebe mir einen kleinen Tipp - Danke Vorab - Lg Uwe

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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von Richthofen » Montag 19. März 2018, 11:28

Hallo Uwe
Vom Prinzip her hast Du das richtig verstanden wie die Vernebelung funktionieren könnte . Um es hin zu einem sicher wirksamen und auch praktischen Verfahren zu machen ist noch einiges an Tests etc. von Nöten .
Bienen -Verträglichkeit , Wirksamkeit , Zeitaufwand und Geld sind so die Eckpunkte und viele noch am suchen .
Auch in Deutschland wird mit der Pfanne verdampft , das vorab . Dann sicher hauptsächlich geträufelt , wobei Du die Waben nicht einzeln ziehen musst und die Säure bloss von oben in die besetzten Wabengassen geträufelt wird .
Das Netz oder ein Forum kann Dir einen Bienenkurs oder einen Bienenpaten nicht ersetzen .
Ein Bienenpate war und ist für mich schlicht das A und O auch um Kosten zu sparen , einen solchen solltes Du haben oder Dir zulegen .
Dann auch einem örtlichen Verein beitreten - da wird Dir zu deinen grundlegenden Fragen sicher Auskunft gegeben und mit Ausrüstung ausgeholfen .

Gruss Markus

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Re: RuBee Oxalsäure-Vernebler

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Samstag 8. September 2018, 10:11

Und auch hier nochmal das entsprechend aktualisierte Video:



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