Sicheres Zusetzen einer Königin

Erfahrungsberichte und Empfehlungen für ein erfolgreiches Zusetzen von Königinnen. Für jedes Verfahren bitte ein eigenes Thema.

Moderator: Johannes

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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Freitag 8. Juni 2012, 13:16

Hallo,

danke für den Erfahrungsbericht, von dem wir alle etwas positives saugen können.

Eine Königin wird 5-6 Tage nach Schlupf brünftig. NAch Ablauf dieser Zeit soll sie fliegen dürfen.

LG
Kai
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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von elk030 » Samstag 9. Juni 2012, 06:28

Nochmal zur Medhode;
Anstelle eines Doppelgitters sollte auch eine Plastikfolie funktionieren, jedoch ist dann Bedarf für ein vergittertes Flugloch. Allerdings erhält die obere Zarge so nur die Wärme, nicht die Stockluft des unteren Volkes.
Was ist besser? Dienstag kommt die Idee zur Anwendung.
LG Elk

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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Sonntag 10. Juni 2012, 23:21

Ich bin schon SEHR gespannt. Bei mir kommt sie im Juli zur Anwendung.

Wegen der Kälte dieses Jahr würde ich Doppelgitter günstiger ansehen, aber Du wirst herausfinden. Vielleicht gibt es ja auch keinen Unterschied?

LG
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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von elk030 » Montag 11. Juni 2012, 07:15

Meinst du, daß über Plastik eine niedrigere Temperatur entsteht? Mhhh?
Der Duft der unteren Königin ist hier nicht im Raum. Ob das eine Rolle spielt...?
Entscheidend ist wohl Wirtschaftsvölker zu wählen, die wegen laufender Tracht einer Sauna gleichen.
Ja, ich mache mir schon Sorge um die nackten Bruttafeln. Diese sollten aufmerksam gewählt werden.
Umgehend schlüpfend, Elk

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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von elk030 » Montag 11. Juni 2012, 08:38

OK, ich habe mich für das Doppelgitter entschieden.
Ausschlaggebend sind neben der Temperatur die Qualität der Stockluft, insbesondere die hohe Luftfeuchte.
Platik würde letzteres unterbinden.
Eine Frage noch, Kai:
Da die Königinnen frei einlaufen sollen, wie bekomme ich diese aus den Zusetzkäfigen gepoppelt?
Na, dann treffe ich mal erste Vorbereitungen, Elk

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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von elk030 » Dienstag 12. Juni 2012, 12:57

Hallo Kai
Nun sind alle Vorbereitungen getroffen.
Doch soeben erfahre ich, daß die Königinnen erst am Wochenende kommen.
Was meinst du? Kann ich das jetzt so belassen und die 4 Tage verstreichen lassen.
Und, was bedeutet das für die Annahme der Königinnen?
Es grüßt ein etwas besorgter Elk

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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von elk030 » Mittwoch 13. Juni 2012, 07:32

Nun, dann setze ich mal meinen Monolog fort und antworte mir selbst.
In 3 Tagen:
sind eine Menge Jungbienen geschlüpft. Abgetrennt vom Hauptvolk wird die Einsamkeit groß sein.
Sollte ich Eier übersehen haben, werden angeblasene Weiselzellen sichtbar sein.
Auf ein genaues Hinschauen vor dem Zusetzen sollte ich nicht verzichten.
Durch die schiere Zahl an Jungbienen wäre nun sogar ein Zusetzen unter Teigverschluß denkbar;
und evtl. ratsam...Erfreulich ist, daß die verspätet anreisenden Königinnen bereits in Eiablage waren.
LG Elk

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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 13. Juni 2012, 23:04

Hallo Elk,

sorry und danke für Deine trotzdem angeführten Beobachtungen.

DA ich selber mit dem Verfahren ja keine Erfahrungen habe, kann und mag ich kaum Ratschläge geben. Hm, da ich aber auch vorhabe, das Verfahren zu testen, will ich mich dennoch äußern.

Ich würde den "Ableger" erst bilden, wenn die Königinnen da sind. Diese können dann noch ruhig 1 Nacht im Wohnzimmerschrank verbleiben.

Bei Dir ist es nun anders gelaufen. Ohne Risiko einzugehen, würde ich wahrscheinlich nach so vielen Tagen die Brutwaben wieder zurückgeben und es dann erneut umhängen, wenn die Königinnen wirklich auch da sind.

Denn auch weitere Verzögerungen wären ja nicht auszuschließen. Oder?

Also: lieber zurückhängen und es dfann erneut machen, wenn die Königinnen da sind. Alles andere wäre mir zu risikoreich.

Zur zweiten Frage: die Königinnen kommen ja im Versandkäfig, und in der Tat ist es nicht leicht, die Königin aus diesem herauszulocken. Ich würde im Zimmer erst die Arbeiterinnen entlassen.

Erst danach würde ich den neu zu öffnenden Käfig dann entweder in den Ableer legen, oder aber bewusst die Königin zu den Königinnen laufen lassen.

Vorsicht! Versandköniginnen können fliegen und tun dies auch!

Berichte bitte weiter.
LG
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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von Skipper » Donnerstag 14. Juni 2012, 01:49

Hi Elk und Kai :D

bitte entschuldigt, wenn ich mich in Euren Dialog mit vorwitzigen Laienfragen einmische aber ich hab da mal irgendwo gelesen, dass es durchaus von Vorteil sein könnte, wenn das Ableger- oder Pflegevolk eine Weile auf sich allein gestellt ist. Natürlich wird es versuchen, sofern junge Brut vorhanden ist, nachzuschaffen. Werden diese NZ zerstört, ist das Volk hoffnungslos weisellos und besonders willig, eine neue Weisel zu begrüßen. Habe ich das so richtig verstanden?

Wäre nett, lieber Kai, wenn Du kurz ausführen könntest, welche Risiken Du befürchtest.

LG Skipper
liebe Grüße vom Skipper

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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von elk030 » Donnerstag 14. Juni 2012, 14:17

Hallo an alle!
Ich sehe keine Probleme und werde es so belassen, bis die Königinnen morgen kommen.
Sollte jedoch hier jemand etwas sehen, was mir verborgen blieb, wäre ich dankbar, wenn er mir dies unverzüglich mitteile.
LG Elk

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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von elk030 » Samstag 16. Juni 2012, 07:38

Gut, die Königinnen sind angekommen und ich habe sie unverzüglich einlaufen lassen.
Nun warte ich ab bis der Großteil der Brut geschlüpft ist, auf das sie in der Lage sind sich selbst zu wärmen.
Dann nehme ich die aufgesetzten Zargen ab, um sie auf ihre entgültige Plätze zu stellen.
Der Gedanke, die Fluglöcher über einen weit längeren Zeitraum geschlossen zu halten, mißfällt mir.
Doch eine Woche werde ich wohl verstreichen lassen.
Mangels Doppelnetzböden sind in 2 Zarge via Trennschied 2 Volkseinheiten. Diese gilt es zum Zeitpunkt der Einzelaufstellung wieder zu trennen, um zu verhinder, daß sich Fluglöcher etablieren, die dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegeben werden müssen.
Ein gutes Gelingen wünscht sich nun, Elk

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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von Skipper » Montag 18. Juni 2012, 01:50

Hi Elk,

ist das ein Prinzip von Dir, dass Du die KÖs einlaufen läßt und nicht im Käfig vorsichtig zusetzt? Oder verstehe ich da etwas falsch?

LG Skipper
liebe Grüße vom Skipper

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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von elk030 » Montag 18. Juni 2012, 06:49

Moin Skipper
Diese hier angegebene Zusetzmethode ist eine Spezialform für fremdrassige Königinnen, die ansonsten nur schlecht angenommen werden. Die anwesenden Jungbienen hatten, da soeben geschlüpft, ihre Mutter nicht gekannt. (siehe: Doppelgitter).Deshalb ist auch kein Käfig notwendig.
Diese Technik probe ich erstmalig.
Schaun wir mal.....
LG, Elk

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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von Skipper » Montag 18. Juni 2012, 11:09

Danke Elk, für die Erklärung :D
und viel Erfolg wünsch ich Dir - halte uns bitte auf dem Laufenden, denn das ist hoch interessant!

Zusatzfrage: Gefahren beim Zusetzen einer unbegatteten Dunklen Königin in einen C-Fegling
Für die drei am kommenden Sonntag kommenden DuBiKÖs (Schlupf 23.) bekomme ich jetzt am kommenden Samstag (also einen Tag vor Ankunft der KÖs) aus der Nachbarschaft einen C-Fegling bzw Kunstschwarm (ich denke das ist das Gleiche) der Spender warnte mich allerdings, weil er noch nie unbegattete KÖs in einen Fegling einbrachte. Er ist sich nicht sicher, ob die Königinen das überleben :?

Wie sieht man das hier im Forum? Gibt es hier Erfahrungswerte zu diesem (Sonder)Fall?

gLG Skipper
liebe Grüße vom Skipper

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Re: Sicheres Zusetzen einer Königin

Beitrag von elk030 » Montag 18. Juni 2012, 11:36

Evtl. erst über Begattungskästenvölklein...
LG Elk

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