zusetzen bei erfolglosem Ableger

Erfahrungsberichte und Empfehlungen für ein erfolgreiches Zusetzen von Königinnen. Für jedes Verfahren bitte ein eigenes Thema.

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bienchenvatti

zusetzen bei erfolglosem Ableger

Beitrag von bienchenvatti » Freitag 27. Mai 2011, 20:11

Hallo allerseits,

Wie das manchmal in Foren so ist, wahrscheinlich ist auch meine Frage schon mal irgendwo in all der Datenflut beantwortet worden. Ich bitte um Nachsicht, das ich die Antwort noch nicht gefunden habe, deshalb frag ich nochmal neu.

Was spricht - dagegen - einem Ableger, einzargig, 7 bis 9 stramm voll besetzte Rähmchen und Wabengassen eine neue begattte Königin zuzusetzen wenn der Ableger nach 30 Tagen noch keine neue Königin und somit keine neue Brut hat. Die Ableger sind vor 4 Wochen gebildet worden, aber ...ups. zwar teilweise leergefressene Weiselzellen zu finden, aber keine Brut.

Nun habe ich mehrere solcher Ableger und meine Stamvölker sind allesamt schon zwei bis dreizargig. Dennen möchte ich nicht noch weitere Heimatlose vor die Füße schmeissen. Also, die standardlösung mit dem Auflösen ist nicht mein Favorit.

Wenn dem Zusetzen nichts entgegen spricht, wie kann ich die Annahme optimieren ? Steht dem was entgegen, wäre ich auch hier für einen Hinweis sehr dankbar.

Wäre für kurzfristige Antworten sehr zu begeistern weil ich in 5 Tagen 6 neue Weiseln bekomme die ich bei mir zweckmäßig unterbringen will.

Danke im voraus

Stefan

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Horst

Re: zusetzen bei erfolglosem Ableger

Beitrag von Horst » Freitag 27. Mai 2011, 21:49

Also einem Ableger nach 30 Tagen weisellosigkeit eine Königin zu geben ist ein Risiko. Um sicher zu gehen würde ich erst einmal eine Weiselprobe machen, ein Stück Eiwabe einhängen und nach 3-4 Tagen nachschauen. Übrigens, ausgefressene Weiselzellen seitlich zeugen immer von einer vorhandenen jungen Königin.

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