Welche Beute? Welcher Lieferant?

Formen der Bienenhaltung, Erfahrungen mit altbewährten und neuen Systemen, z. B. in Magazinen, Lagerbeuten, Hinterbehandlungsbeuten usw.

Moderator: Johannes

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Gast4

Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von Gast4 » Mittwoch 5. Februar 2014, 23:28

Ich liebe Holz und hasse Plastik.....aber hier geht es um pures Geld. Die Segeberger Kunststoffbeuten kauft man einmal im Leben und kann sie ohne Probleme noch vererben, Holz hält hier selbst bei Pflege max. 5 - 6 Jahre.
Hallo Andreas,
da muss ich die widersprechen, die Beuten halten viel länger.
Bei mir sind Zargen im Einsatz die älter als 40 Jahre sind.
Ohne Farbe, nur mit Leinöl behandelt.

Andreas T.
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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von Andreas T. » Donnerstag 6. Februar 2014, 12:58

Moin Hans,

die Betonung lag auf: Hier bei mir halten Holzbeuten nur 5 - 6 Jahre.

Ich kenne auch genug Leute, die Holzbeuten ihr Eigen nennen, die bereits mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Aber da scheint das Klima halt zu passen. :cry:

@ Kai

Ich kenne die Unterschiede zwischen Dadant Blatt und Dadant US.....aber danke für den lieb gemeinten Hinweis. :)

Ich würde mir nach Recherche die Frankenbeute kaufen...da kann man, sollte es nötig sein, alle anderen Maße verbinden. Ein Außenmaß, alles paßt zueinander.

Es soll auch erstmal nur ein Versuch werden mit einem Volk...ich will erfahren, wie es ist mit einem Brutraum und kleineren Waben im HR zu imkern.

Ich bin echt gespannt.
Lieben Gruß

Andreas, der dieses Jahr auf Dadant umstellen wird

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Gast4

Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von Gast4 » Donnerstag 6. Februar 2014, 13:44

Hallo Andreas,
ja das Klima spielt eine große Rolle.
Auch wenn es dir nicht gefällt noch ein Tipp von mir:
Nimm dir mal ein Stück Holz und lege es in die Sonne.
Dann erwärmst du Leinölfirnis und gibst Bienenwachs dazu. 80% Leinölfirnis, 20 % Bienenwachs.
Wenn das alles schön vermischt ist wird es noch mit Terpentinersatz 2:1 verdünnt und dann das Holz imprägnieren.
Alle 3 Jahre wiederholen. Ist auch Seeluft erprobt.
Wenn du dann noch ein Stück Schlauch auf die Aufstellfläche der Boden nagelst ist da auch das Wasser gebunden.
Frei nach dem Alten Fritz.
Mehr will ich dann nicht mehr dazu sagen.

Andreas T.
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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von Andreas T. » Donnerstag 6. Februar 2014, 16:04

Hallo Hans und vielen Dank für den Ratschlag. :)

Ich möchte eigentlich nicht alle 2 - 3 Jahre Beuten streichen müssen. Aus diesem Grund würde ich mir auch nie ein Schwedenhaus bauen. :wink:

Früher, ja früher hat man Holz einmal gestrichen...und das hielt ein Leben lang. Ok, das Zeug ist offiziell heute vom Markt, aber effektiv gewesen.


Ich habe Beuten im Moor und im Wald stehen und da nimmt Holz einfach Schaden...besonders, wenn es gefühlte 4 Monate regnet im Jahr und die restlichen 8 Monate Feuchtigkeit von unten kommt.

Ich werde in Zukunft Kunststoff kaufen, egal wie grün meine Gedanken sonst auch sind. :cry:
Lieben Gruß

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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von Heidjer » Donnerstag 6. Februar 2014, 21:23

Hallo Andreas,

bei einem Imker habe ich hier gesehen, das er Segeberger DNM waagerecht durchgesägt hat mit einer ganzen Zarge verleimt, so dass er jetzt 1 1/2 DNM-Zargen hat für sehr wenig Geld.

@all:
Außer Körben verende ich nur Segeberger Beuten, die ich fast ausschließlich gebraucht erworben habe Nur 1/2 und Futterzargen neu gekauft. Ich bin froh, dass diese Beuten in Natronlauge gereinigt werden können. Dann evtl. Schäden reparieren (ausspachteln oder Stücke einleimen) und außen mit Außenwandfarbe rollen oder streichen. Alle Teile haben mein Brandzeichen bekommen. Die Böden sind zu offenen Böden umgebaut, Loch mit Stichsäge hineingesägt und darüber ein Edelstahlgitter gespannt und die Kanten mit Wärmeverbundspachtel angespachtelt, so dass keine Drähte hochstehen.
Ich habe Beutenteile, die die Jahreszahl 1973 tragen. So kann ich sagen, dass kaum Rohstoffe für meine Beuten notwendig sind. Die gebrauchten Beuten sind sehr preiswert. - Ich bin zufrieden.

MfG
Wolfgang, der Heidjer

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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von דבורה » Mittwoch 12. Februar 2014, 10:58

Ahoj,

nach Ansicht von Thomas Seeley halten wir in Europa unsere Bienen in allzu großen Bienenstöcken, was auch die Vermehrung der Varroa begünstigt. Ich vermute, dass die Wahl der Beute spielt einen viel größeren Einfluss auf die Gesundheit der Bienen, als bisher angenommen. Meiner Meinung nach ist Stabilbau, Naturbau und überwintern auf eigenen Vorräten der erste Schritt zur gesunden Völkern. Ich empfehle für eine gesunde Entwicklung des Bienenvolks Körbe, was leider immer noch viele Imker abschreckt und anderen nicht als Zeitgemäß erscheint. Ich werde daher dieses Jahr das traditionelles Japanisches Maß ausprobieren, dass ungefähr dem Volumen der Körbe entspricht, ist aber viel einfacher zu handhaben und "zerlegbar". http://beekeep.sakura.ne.jp/CCP008.html

Allzeit gesunde Varroa
Debora

P.S. Japanische Beute
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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von Johannes » Mittwoch 12. Februar 2014, 11:17

Hallo Debora,

wie kommst du denn auf japanische Beuten?
Die entsprechen doch zumindest optisch sehr der Warre-Beute.

Aber deine Annahme würde ich unterstützen! Ich arbeite zwar erst seit letztem Sommer mit dem Mini-Plus, aber ich habe schon beobachtet, dass nur die Bienen in diesen Kästen Zelldeckel öffnen um die Varroa auszuräumen. Sicher halten die Bienen ihr Brutnest in einem Kasten mit kleinem Querschnitt sauberer als bei riesen großen Brutzargen.
Ich werde das auf jeden Fall weiter beobachten und meine vorläufige Beobachtung in Zukunft kritisch überprüfen.

LG Johannes
Hallo Freunde,

aufgrund des schlechten Wetters und damit einhergehender Verzögerungen nehme ich vorerst keine Bestellungen mehr an. Vielleicht gibt es im Juli noch Nachschub. :)

Vielen Dank für das große Interesse. Ich bin überwältigt!

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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 12. Februar 2014, 11:40

דבורה hat geschrieben: ...Meiner Meinung nach ist Stabilbau, Naturbau und überwintern auf eigenen Vorräten der erste Schritt zur gesunden Völkern. Ich empfehle für eine gesunde Entwicklung des Bienenvolks Körbe, ...
Hallo,

dies kann ich leider nicht bestätigen. Im Jahre 2010 hatte ich nach 30 Jahren erstmals wieder einen erhöhten Varroaverlust von 50%, nachgewiesen vom Bieneninstitut Celle.

Also: von allen Völkern lebten 50% nicht mehr, von den Strohkorbvölkern und der Klotzeute hat kein einziges überlebt!

LG
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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von דבורה » Mittwoch 12. Februar 2014, 12:54

Hallo Johannes,
ein Freund in Tschechien imkert erfolgreich mit dem japanischem Maß (siehe die Fotos unter P.S.) und hat mich angesteckt. Ja, man kann sagen, dass der japanischer Maß ist verkleinerte Warré Beute mit inneren Abmessungen von 220x220x150 mm. Er hat auch klassischer 390x240 Beuten. Die Bienenhygiene in kleinen Beuten ist auch bei ihm besser. Vielleicht kommen die Bienen mit dem kleinen Maß doch besser zu recht? Es ist unsere Aufgabe, es zu erforschen. :wink:


Lieber Kai,
es gibt zu viele Faktoren, die Bienensterben verursachen können, unter anderen auch regelmäßige Einsatz von Bioziden. Während meiner Abwesenheit bei Nordbiene, habe ich mich überzeugen können, dass es auch ohne "Schulbildung" geht. Wer mich kennt, weißt wovon ich hier schreibe. Aber jeder muss für sich selbst ausmachen, wie weit er mit Bienen "gehen" kann. Klar imkere ich nur kurze Zeit, als dass ich endgültige Resultate präsentieren kann. Ich beobachte nur.
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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von Andreas T. » Mittwoch 12. Februar 2014, 16:00

Hallo Debora,

ist das Maß der Jap. Beute ungefähr das der MiniPlus? Weil auf dem Foto "Blick ins Volk", schaut es zumindest so aus (ungefähr^^).

Meine Frau hält sich immer 2 - 3 Völker in dieser Beute (mit Rähmchen), sie gedeihen prächtig, sind sehr vital und tragen auch enorm Honig ein.....ABER:

Ein Vollvolk unserer modernen Biene kann man dort nicht drin halten...die schwärmen nicht nur einmal im Jahr sondern jede Woche. :roll:

Ich hatte 2013 in einen 5-Zargen-Turm (entspricht ca. 1 1/2 Zargen DNM) einen mittleren Schwarm eingeschlagen.....das Volk explodierte förmlich und noch mehr "anbauen" ist aus Gründen der Stabilität des Turms nicht ratsam. :|

Was aber klasse funzt, ist die einzelnen Zargen zur Nachzucht von Königinnen zu verwenden, Platz wie drei Waben DNM und anbauen ist kein Thema.

Ich glaube (ich bin ja auch noch nicht sooo lange dabei), das unsere moderne Biene nicht mehr für Körbe oder kleinere Beuten "gedacht" ist und ohne viel Eingriffe ins Volk dauernd schwärmen würde. Die Imker haben gezüchtet und gezüchtet...die Völker wuchsen auf 6-stellige Bienenpopulationen in den Völkern heran und nun haben wir den Salat. Will oder würde man die Völker klein halten, ist das wohl bei mehr als 10 Völkern ein Full-Time-Job....und ob das dauernde Rumgefusche bei den Bienen diesen wirklich was nützt wage ich zu bezweifeln. Gerade bei Natur oder Stabilbau geht mit Sicherheit auch viel kaputt. :(

Wir haben hier überwiegend Landbiene und selbst diese gemischten Bastarde füllen bei einigen Völkern 4 Zargen DNM aus...da kann man sich ausrechnen, wie voll eine reine Bucki die Beuten machen würde.

Und zurück "züchten"? Das Geschrei höre ich jetzt schon: Noch weniger Honig usw. usw.

Wenn ich unsere Natur so sehe und die Landwirtschaft verfolge, dürfen wir froh sein in 10 Jahren überhaupt noch Bienen zu haben. Interessiert doch eh keinen außer den Imkern...Strom gibbet aus der Steckdose und Essen und Trinken kommt von Aldi, gell? :roll:

Der ganze Mist wird uns eines Tages um die Ohren fliegen...Gott was bin ich froh keine 18 mehr zu sein um das evtl. noch live miterleben zu müssen. :(

Ich hoffe ich irre mich...

In diesem Sinne wünsche ich uns allen gesunde Bienen und reiche Ernte 2014 ff. :)
Lieben Gruß

Andreas, der dieses Jahr auf Dadant umstellen wird

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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von דבורה » Mittwoch 12. Februar 2014, 19:16

Andreas T. hat geschrieben:
ABER:

Ein Vollvolk unserer modernen Biene kann man dort nicht drin halten...die schwärmen nicht nur einmal im Jahr sondern jede Woche. :roll:

Ich hatte 2013 in einen 5-Zargen-Turm (entspricht ca. 1 1/2 Zargen DNM) einen mittleren Schwarm eingeschlagen.....das Volk explodierte förmlich und noch mehr "anbauen" ist aus Gründen der Stabilität des Turms nicht ratsam. :|

Ich glaube (ich bin ja auch noch nicht sooo lange dabei), das unsere moderne Biene nicht mehr für Körbe oder kleinere Beuten "gedacht" ist und ohne viel Eingriffe ins Volk dauernd schwärmen würde. Wir haben hier überwiegend Landbiene und selbst diese gemischten Bastarde füllen bei einigen Völkern 4 Zargen DNM aus...
Hallo Andreas,
Japanischer Beute ist sicherlich nicht gedacht um jeden Monat zerlegt werden. :wink: Wenn Deine Bienen genug Raum und Futter haben, muss Du nicht befürchten, dass sie gleich schwärmen. Der Bien muss auch nicht zurück gezüchtet werden, es reicht ihm nur etwas weniger Sorge zukommen lassen. Es ist vollkommen sinnlos zu behaupten, die Biene ist so überzüchtet, dass es nicht anders gehen kann, als wir es gelernt haben, und dass es mit den Bienen nur abwärts geht. Ich habe ausgerechnet in Tschechien gelernt, wo man bis vor kurzem großflächig fast nur noch mit Akaraziden hantiert habe, dass man Bienen ohne regelmäßige Behandlung wie AS oder OS am leben halten kann, wenn man respektiert den Bienenbau, Architektur und die Bedürfnisse der Bienen. Du kannst gerne 23-25.05.2014 nach Tachov zum Treffen "Alternativ Imkern" kommen. Das liegt nur 50km von Weiden (Bayern) entfernt. Dort kannst Du das Imkern in japanischer Beute live Erleben und wir können gemeinsam am Rückbau der Skepsis arbeiten. :wink:

Debora, die dieses Jahr Dadant abbauen will :wink:
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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von Andreas T. » Donnerstag 13. Februar 2014, 13:54

Hallo Debora,

meine Skepsis bleibt...ich habe zuviele Imker erlebt, die mit neuen Methoden erfolgreicher werden/sein wollten als die anderen....leider hatten diese Leute nach 2 - 3 Jahren gar keine einzige Biene mehr. :(
Ich habe ja nun selber seit ich imkere die MiniPlus-Beuten und weiß, das diese wegschwärmen...öfter als man glaubt, wenn man nicht laufend eingreift.

Und in diesen Beuten sind Rähmchen...d. h. man kann wie in großen Magazinen ganz bequem nachschauen usw.

Jeder soll imkern wie er mag mit welcher Biene auch immer.

Aber eine Reinzucht-Bucki, die am Tag 3000 Eier und mehr legt, wird sich nicht von alternativen Gedanken, so positiv ich das persönlich empfinde, beeinflussen lassen. Und mir kann keiner erzählen, das sich solch Legemaschine durch kleinere Beuten und Naturbau beeinflussen läßt.

Die haut ab und sucht sich neuen Platz.....

Zurück zur Natur würde ich selber auch begrüßen...aber der Weg dorthin wird durch zuviele Steine verlegt. :cry:

Lieben Gruß und viel Erfolg
Lieben Gruß

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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von Bienenfreund » Donnerstag 13. Februar 2014, 14:44

Hallo Kai, ich imkere mit der Warre´-Beute, die es nur in Holz gibt. Ich imprägniere sie 2mal in 4 tägigem Abstand mit kaltgepreßtem Leinöl, danach noch einmal mit Leinölfirnis, dieser braucht länger bis er eingezogen ist. Alle drei Jahre wiederhole ich das. Unter dem Boden habe ich 10 cm Holzfüße geschraubt und stehen jeweils auf einer Gehwegplatte. Ich habe keine Probleme. Mit der Segeberger hatte ich vor Jahren einmal angefangen und mußte die Imkerei aus persönlichen Gründen aufgeben. Die Beuten hatte ich einem Imkerkollegen übergeben. Die Segeberger wird von Staemler hochgelobt. Warum wohl, er hatte sie mit entwickelt, so weit ich weiß. Styropor ist umweltschädlich aus Erdöl, der Abbau braucht ca. 500 Jahre. 2. Die Beuten haben eine Falz. Dadurch müssen die Beuten aufgesezt werden, man hört jedesmal das Knacken der zerquetschten Bienen. Ohne Falz läßt sich die Beute seitlich ansetzen und langsam raufschieben, Folge kein Knacken. 3. Als es noch keine offenen Böden gab, verschimmelten uns regelmäßig die Außenwaben, besonders im Winter, so daß wir die Außenrähmchen wegließen, damit eine einigermaßen ordentliche Belüftung erfolgen konnte. In wie weit die offenen Böden diesen Konstruktionsmangel ausgleichen können, ist mir nicht bekannt. Aber wenn ich offene Böden brauche, wozu dann noch Styropor, daß doch warmhalten sollte?
Mein Beuten habe ich von massivholz-tischler.at aus Wien.

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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von Heiko » Donnerstag 13. Februar 2014, 21:06

Bienenfreund hat geschrieben:Styropor ist umweltschädlich aus Erdöl, der Abbau braucht ca. 500 Jahre.
Hallo zusammen!

unbenommen, es mag ja praktisch sein und lange halten. Aber solche Dinge wie Spachtelmasse, Lacke etc. sind eben nichts,
was ich gerne in der Nähe meiner Bienen habe.

Bienen sind zwar in Holzbeute nicht "automatisch" gesünder - wenn aber eine Biene (Zitat: Prof. Tautz)"nach einem Molekül weiß was es
ist und nach zwei Molekülen wo es sich befindet"
dann hat das eben keinen Positiven Effekt. Im Zweifel ist das ein Faktor
der sich zu den vielen anderen hinzu gesellt... :cry:

Ich habe DNM 1,5 Holzbeuten von Holterman und Bergwinkel Werkstätten. Die leiden natürlich schon mal unter dem "Schietwetter"
aber wenn mir die Patina nicht mehr gefällt kommt der Schleifer zum Einsatz. Gestrichen wird nur mit Lasuren von Auro.

Gruß! Heiko

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Re: Welche Beute? Welcher Lieferant?

Beitrag von Johannes » Dienstag 18. Februar 2014, 10:56

Hallo,

hat irgend jemand schon mit diesem Lieferanten Erfahrung?
http://www.bienen-beute.de/blog1.php

Die bieten Bausätze zu eigentlich ganz günstigen Preisen.

LG Johannes
Hallo Freunde,

aufgrund des schlechten Wetters und damit einhergehender Verzögerungen nehme ich vorerst keine Bestellungen mehr an. Vielleicht gibt es im Juli noch Nachschub. :)

Vielen Dank für das große Interesse. Ich bin überwältigt!

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