Beuten selber bauen ...

Formen der Bienenhaltung, Erfahrungen mit altbewährten und neuen Systemen, z. B. in Magazinen, Lagerbeuten, Hinterbehandlungsbeuten usw.

Moderator: Johannes

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Gast02

Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von Gast02 » Donnerstag 18. April 2013, 07:57

Ja, ja, in der Beutenfrage wie mit der Biene trennen sich die Geister. So ist bei DNM-Imkern in Deutschland die Dadantbeute wie auch Langstroth ein Dorn im Auge. Dabei sind letztere sehr einfach herzustellen (kein Falz) und außerdem benötigt man bei Dadant nur einen Brutraum was Kosten spart.
Ich habe mir letzten Winter einige Kisten aus Palettenbrettern (19mm) nur mit einer Stichsäge hergestellt, dazu eine neue TBH aus 18 mm Leimholz (Kiefer)für die Stirnwand und 23 mm Hobeldielen für die abgeschrägten Seitenteile; der Kasten ist kompatibel zu Dadant was sehr wichtig ist wegen der Honigräume.
Also mit ein wenig Geschick spart man viel Geld -wer kein Geschick hat kennt sicher einen, der einen kennt, der hilfreich zur Seite steht.
Bild
PICT4385 50.JPG
Diese Beute ist seit Mai 2012 in Betrieb, der eingesetzte Schwarm brachte noch im gleichem Jahr etwa 14 kg Honig und hat seit 3 Tagen einen HR drauf der gestern zu ein Drittel mit Honig gefüllt war, was soll man dazu noch sagen?
Anm. alles Naturbau, also Kosten vom Bau bis jetzt insgesamt minimal!
Grüße

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Gast4

Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von Gast4 » Donnerstag 18. April 2013, 09:51

Hallo,
selbst bauen ist immer gut.
Vieles kann man selbst machen, nicht nur beim Bienenzubehör.
Nur wenn ich eine Beute bekomme, aus Weymouthskiefer, mit Pfefferle Boden, 3 Zargen, und isolierter Deckel und zahle dann bis an die Haustür um 90€, ist das passend für mich. Denn so genau kann ich es nicht und muss dann dafür bezahlen.
Ob jemand in Zander, DMM, oder Dadant, oder auch in einer Bananenkiste imkert ist mir persönlich gleich. Der Imker muss mit seinem Material arbeiten können, den Bienen muss es gut gehen dabei. Wichtiger als das Beutenmaß ist für mich die Gesundheit der Mädels.

Andreas T.
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Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von Andreas T. » Donnerstag 18. April 2013, 10:57

Drudenstein hat geschrieben: Nur wenn ich eine Beute bekomme, aus Weymouthskiefer, mit Pfefferle Boden, 3 Zargen, und isolierter Deckel und zahle dann bis an die Haustür um 90€, ist das passend für mich.
Der Preis hört sich doch entspannt an! Da braucht man nicht feilschen. :wink:

Gruß von Andreas, der nichts gegen Dadant hat und auch schon mit dem einräumigem Brutraum geliebäugelt hat. :)
Lieben Gruß

Andreas, der dieses Jahr auf Dadant umstellen wird

Andreas T.
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Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von Andreas T. » Freitag 19. April 2013, 08:44

Noch eine Geschichte:

Wir kaufen regelmässig Fleisch für unsere Hunde und bekommen dieses in Styroboxen zugesendet. In diese Styroboxen (ca. 2,5 cm stark) passen zufälligerweise genau 9 Waben DN im Kaltbau....nach hinten ist dann noch Platz für eine große (Selbstbau)Futtertasche.

Ich habe vor 4 und 3 Jahren bereits darin Ableger gebildet und überwintert...geht alles. :wink:

Gerade suche ich nach einer kostengünstigen Option für Begattungskästen...jemand eine Idee? Wäre dankbar für Tipps....


Schönes WE schon einmal

Andreas
Lieben Gruß

Andreas, der dieses Jahr auf Dadant umstellen wird

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Marakain

Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von Marakain » Freitag 19. April 2013, 08:51

Junge Junge was habt ihr denn für Hunde oder heißt regelmäßig in diesem Fall einmal im Jahr ;)
Oder habt ihr einfach nur sehr viele Hunde.


Was die Begattungskästchen angeht... ich finde ja dieseJuniorbeuten vn Holtermann sehr schön aber ob die noch unter kostengünstig laufen....

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Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Freitag 19. April 2013, 10:22

Andreas T. hat geschrieben:Gerade suche ich nach einer kostengünstigen Option für Begattungskästen...jemand eine Idee? Wäre dankbar für Tipps....

Andreas
HAllo Andreas,

die billigste Methode ist wohl folgende:

eine umgedrehter Styropor-Blumentopf, darüber ein tönerner Blumentopf als Beschwerung und Abdunkelung - fertig ist das Begattungskästchen. :P

LG
Kai
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Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von Neuer Drohn » Freitag 19. April 2013, 11:50

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:
Andreas T. hat geschrieben:Gerade suche ich nach einer kostengünstigen Option für Begattungskästen...jemand eine Idee? Wäre dankbar für Tipps....

Andreas
HAllo Andreas,

die billigste Methode ist wohl folgende:

eine umgedrehter Styropor-Blumentopf, darüber ein tönerner Blumentopf als Beschwerung und Abdunkelung - fertig ist das Begattungskästchen. :P

LG
Kai
Moin...

super Idee... Werde ich dieses Jahr gleich mal testen

Mfg Basti
Auch in 2016 gebe ich wieder Reine Inselköniginnen der Dunklen Biene ab.

Diese werden wieder auf der Insel Nordstandischmoor verpaart.

Wenn ihr Interesse habt. Dann schaut einfach auf meiner Internetseite http://bastis-imkerei.de/ vorbei...

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Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Freitag 19. April 2013, 11:56

Hallo Basti,

gern geschehen, aber das Lob gebe ich weiter an unbekannt, denn die Idee stammt nicht von mir. :P

Man will sich ja nicht mit falschen Lorbeeren schmücken. :wink:
LG
Kai

PS: Mich persönlich würden die "Klindworther" interessieren. Hat die jemand, oder gibt es Bezugsquellen?
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Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von Marakain » Freitag 19. April 2013, 12:01

Moin,

stimmt da war ja was. Hab das auf der Bienenkiste schon mal gesehen gehabt und da wurde es auch recht ausführlich beschrieben sogar mit kleinem Film am Ende.

http://www.bienenkiste.de/blumentopf

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Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Freitag 19. April 2013, 12:20

Hallo,

ja, Möglichkeiten gibt es viele, z. B. auch diese hier:

http://www.hagalil.com/archiv/2013/01/03/bienen/

LG
Kai
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Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von Andreas T. » Samstag 20. April 2013, 22:00

Danke Kai,

klasse Idee...nur eine Frage noch dazu: In den Topf nur Anfangsstreifen oder drückst du da ein Stück ausgeschnittene Wabe rein?

@ Kalli Wir haben mehrere Hunde und bestellen einmal im Monat....ich bekomme aber zusätzlich noch Fleisch von ortsansässigen Jägern. :wink:

Gruß Andreas
Lieben Gruß

Andreas, der dieses Jahr auf Dadant umstellen wird

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Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von Marakain » Sonntag 21. April 2013, 12:28

@Andreas
Wohl eher ein ganzes Rudel was? ;)

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Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von Andreas T. » Sonntag 21. April 2013, 17:48

Och...8 davon wären schon richtig gut :mrgreen:

Aber auch mit zweien kommt ungemeines Fahrfeeling auf...manchmal ist es schon fast zu schnell.

Aber wir wollen auch mal in den Urlaub fahren...da reichen die beiden (bald drei). :wink:

Gruß Andreas

PS: Ich werde die Selbstbau-Fleischkisten dieses Jahr wieder im Einsatz haben..........
Lieben Gruß

Andreas, der dieses Jahr auf Dadant umstellen wird

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Marakain

Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von Marakain » Montag 22. April 2013, 15:27

Ich bin mir jetzt nur relativ sicher dich richtig verstanden zu haben. Also eventuell macht meine Antwort keinen Sinn.

Mich würden 2 oder 3 Huskys jedenfalls wahrscheinlich nicht sehr weit ziehen können ;)

Andreas T.
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Re: Beuten selber bauen ...

Beitrag von Andreas T. » Montag 22. April 2013, 17:04

*grinst*

Wie so oft wird die Leistung dieser "Hunde" sehr, sehr unterschätzt.

Ab Oktober wird trainiert (was auch vorzüglich zum Jahresablauf der Arbeiten an den Bienen paßt), ca. 6 - 8 Wochen später sind die Tiere voll trainiert. Zu diesem Zeitpunkt zieht ein Hund ungefähr das 8 - 10fache seines eigenen Gewichtes. Ein großer Rüde wiegt um die 26 - 28 kg.....na dann rechne mal. :wink:

Achja...im trainiertem Zustand laufen diese Tiere mit Gewicht hinten dran 50 - 100 km am Stück und bis zu 300 km am Tag.

Wenn wir wandern gehen und uns abends müde und geschafft ins nächste Wirtshaus schleppen...wollen die Jungs imme rnoch laufen. :mrgreen:

Lieben Gruß Andreas

PS: Habe heute den ersten Honig om HR entdeckt...ich nehme an Weide...zwar nur rund ein kg...aber immerhin.
Lieben Gruß

Andreas, der dieses Jahr auf Dadant umstellen wird

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