Arbeiten mit Zadant

Formen der Bienenhaltung, Erfahrungen mit altbewährten und neuen Systemen, z. B. in Magazinen, Lagerbeuten, Hinterbehandlungsbeuten usw.

Moderator: Johannes

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Johannes
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Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Johannes » Freitag 28. März 2014, 16:41

Johannes hat geschrieben: Als nächstes steht bei mir das Untersetzen von Zanderdadant-Zargen bei einigen ausgewählten Völkern an. (Erstmaliger Versuch)
Ich habe mich dazu entschieden in diese Rähmchen nur Anfangsstreifen einzulöten.
Gibt es da zeitlich was zu beachten, dass die Völker die Gelegenheit nicht nutzen um nur Drohnenbau zu machen? :?:
Vielleicht kann mir da jemand der schon länger mit Anfangsstreifen arbeitet einen Tipp geben!
@Michi: Du vielleicht?! :P

Also ich habe bisher immer nur mit kompletten MW gearbeitet und möchte davon nun in den Bruträumen Abstand nehmen. Ich hoffe, dass dies der Bienennatur entgegenkommt. Meine Bedenken sind folgende: Immer wenn ich einen Baurahmen einhänge, errichten die Bienen ausschließlich Drohnenbau. Was muss ich beachten, um dies in meinem Fall zu verhindern?

LG Johannes
Hainlaeufer hat geschrieben:...
Lieber Johannes!
Wie ich sicher schon einmal geschrieben habe, löte ich mit einem Lötkolben die 1cm hohen Anfangsstreifen auf die Oberträger an. Aber wenn man die Möglichkeit hat und auch noch mit einem großen Rähmchenmaß (so wie du mit Zadant!) würde ich auf jeden Fall drahten und einfach einen 2-4cm hohen MW-Streifen oberhalb anlöten und fertig (das machte ich gestern bei der EHM Beute auch) :wink:
Deine Frage bzgl. Drohnenbau kann ich gut nachvollziehen. Meistens ist aber irgend wann einmal der Bedarf an Drohnenbau gestillt, außerdem wirst du bei Naturbau merken das oft alles auf einer Wabe Platz hat (Honigzellen, Drohnenzellen, Arbeiterinnenzellen, seitlich und weiter unten manchmal nochmal Drohnenzellen, kommt ganz auf die Stimmung des Volkes an finde ich). Um einem Volk quasi einen guten Start mit Naturbau ermöglichen zu können (wo der Zellenbau dann im Gleichgewicht ist und harmoniert) würde ich einen Flugling mit deinem Zadant-Magazin machen und das gesamte Volk in die neue Beute abbeuteln, quasi wie eine totale Bauerneuerung! Oder wie ein Kunstschwarm so zu sagen :wink: und gut füttern. Hier sehe ich keine Probleme! Falls du auch einen hohen Boden hast, würde ich den Unterbau ruhig über's Jahr belassen (wenn er schön gebaut wurde und beim ziehen nicht stört) da ja hier oft eine Drohnenbrutschule/Pollenlagerung sitzt.

Hoffe konnte helfen!

LG
Michi

P.S.: Bitte halte uns bzgl. Zadant auf dem Laufenden, damals als ich noch nix von Warre usw. wusste war ich knapp davor von Zander auf Zadant zu wechseln, leider kannte ich bis dort hin niemanden der mir über seine Erfahrungen die Entscheidung vielleicht leichter gemacht hätte.
Johannes hat geschrieben:Hallo Michi

Danke!!! :P
Das mit dem Flugling habe ich mir auch schon fast so gedacht!
Ich werde auf jeden Fall berichten.
Ich habe gedrahtete Rähmchen und oben einen 4 cm Streifen eingelötet.

Die Entscheidung wurde mir erleichtert, weil ich einen Imker per Mail kontaktieren konnte, der schon mit Zadant arbeitet. Er nutzt zwar volle MW, ist aber von dem System überzeugt. Also wenn man eben schon alles für Zander hat.

Bei einem Neustart würde ich wohl auch Dadant nehmen. Aber was solls... :wink:

LG Johannes

Der Großteil Vorbestellungen ist nun erfüllt. Die letzten Königinnen gehen bis Mitte Juli raus. Den Rest der Saison möchte ich nutzen, um das Zuchtprogramm des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen e.V. zu unterstützen. Daher kann ich leider keine umfangreichen Anfragen mehr annehmen. In dringenden Fällen bitte einfach eine Anfrage per Mail schicken und ich werde sehen, was ich tun kann!

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Johannes
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Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Johannes » Freitag 28. März 2014, 16:54

So, bevor es zu unübersichtlich wird, möchte ich in diesem neuen Thema meine Erkenntnisse und Fragen bezüglich des Zadant-Systems loswerden. :P

Ich hab auch gleich mal 2 Fotos gemacht. Zur Erklärung: Ich habe mich dazu entschieden sowohl mit Naturbau, als auch Y-richtig zu arbeiten. Beide Aspekte habe ich bisher leider nicht beachtet, da ich bei gleichem Wabenmaß in Brut- und Honigraum immer ganze MW genommen habe um Schleudern zu können. Und von der Y-Anordnung habe ich bis letzten Herbst in diesem Forum noch nie etwas gehört. :oops:

Bei einem der fotografierten Rähmchen sieht man den MW-Streifen und bei dem anderen eine dünne Wachsplatte ohne Zellprägung.
Letzteres ist der Y-Anordnung geschuldet. Laut einschlägiger Literatur sollen die Bienen ja auf der Mittelwabe beidseitig gleich ausgerichtete Y errichten. Mit MW-Streifen in allen Rähmchen wäre den Bienen diese Freiheit genommen. Deshalb habe ich bei der Mittelwabe nur eine Wachsplatte als Richtungsweiser eingelötet. Mal sehen, was die Bienen draus machen! :P Ist halt eine Spielerei, aber vielleicht machen die Bienen das ja wirklich. :wink:

Soweit erst mal dazu.

LG Johannes

Bild
20140328_162711.jpg
"normales" Rähmchen
Bild
20140221_161523.jpg
Mittelwabe

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Gast4

Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Gast4 » Freitag 28. März 2014, 19:21

Hallo zusammen

Also im Naturbau arbeite ich ohne Anfangsstreifen.
Die Rähmchen sind bei mir quer gedrahtet.
Der Rähmchenträger bekommt auf der Innenseite eine eine Spur von flüssigem Wachs, der Länge nach.
Der Wachs sollte nicht sehr flüssig sein das es ein schöner Streifen wird.
Mit den so vorbereiteten Rähmchen wird eine komplette Zarge gefüllt und aufgesetzt, zur Erweiterung.
Die Bienen bauen dann alles aus, so wie sie wollen.
Benutze solche Zargen nur für Schwärme, oder als Erweiterung für Bruträume.
Honigräume sind immer mit Mittelwand.
Jedes Jahr wird der unterste Brutraum entfernt und durch den oberen ersetzt.
Der neue Brutraum wird wieder neu bestückt und die Bienen bauen neu.
Habe noch nicht alle Völker so eingestellt. Bin aber mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

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Johannes
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Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Johannes » Freitag 28. März 2014, 20:34

Hallo Hans,

das mit der Wachsspur interessiert mich!

Ich habe von 6 Zargen erst 2 vorbereitet. Vielleicht mache ich es bei den 4 anderen nach deiner Methode. :)

Wie würdest du das bei meinen modifizierten Rähmchen mit der Nut in der Mitte realisieren? Diese einfach voll gießen?

Schon mal DANKE für die Anregung!

LG Johannes

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Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Hainlaeufer » Freitag 28. März 2014, 21:16

Johannes @ Richtig, das ist natürlich eine andere Art von Anfangsstreifen. Wachs gießen geht natürlich am Besten wenn man eine Nut in den Oberträgern hat. Ansonsten gibt es auch so Gießwerkzeug wo man dosiert flüssiges Wachs auftragen kann. Das ist natürlich noch mehr Wachssparender als meine 1cm hohen Anfangsstreifen (durch das anlöten mit dem Lötkolben schrumpft diese auf 5mm). :)

Ein höherer Anfangsstreifen (bis zu 4cm) ist dann praktisch wenn er mit den obersten Draht angelötet werden soll. Daher machte ich das auch beim EHM. Das Wachs gießen an sich ist nicht so mein Ding, ich arbeite da schon wesentlich lieber mit dem Lötkolben.

Es bleibt ganz bei dir welche Methode du dann wirklich weiter machst. Probier es einfach aus! Ist wohl das Beste so :wink:

Hans @ Hattest du jemals "Probleme" mit den gegossenen Wachsstreifen in Hinsicht auf unregelmäßige Waben oder gar mal anders gebaute Waben als erwünscht? Was ist dein Geheimtipp, damit die Bienen eine quasi leere Zarge (oben drauf) akzeptieren und ausbauen? Flachzargen?

Einmal... ich weiß nicht mehr welches Forum das war... aber da schrieb jemand, dass es auch Imker gibt, die bloß mit einer Handvoll Wachs die Oberträger mit Wachs anreiben. Das führt dann angeblich auch zu einen passenden Wabenbau. Aber probiert habe ich selber das noch nie, weil es mir irgendwie "zu einfach" wirkt. Vlt. sollte ich das mal testen (kA wann) aber stellt euch vor... das würde reichen? Hört sich zu einfach an!

Ahhhhhh! Jetzt fiel mir noch was ein... ich las mal was von einem Imker, der mit einem Pinsel flüssiges Wachs aufträgt. Sowas könnte ich mir noch vorstellen, obwohl ich nicht gern mit flüßigem Wachs arbeite :mrgreen:

LG
Michi

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Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Hainlaeufer » Freitag 28. März 2014, 21:50

Nachtrag zum Thema Anfangsstreifen!

Johannes @ Vlt. kann ich dir damit noch etwas weiter helfen:
http://www.timsen.info/praktische-tipps ... sstreifen/
http://www.creativ-discount.de/Zubeh%C3 ... =1458-4561

So, sorry, jetzt aber zurück zur Zadant-Thematik :wink:

LG und gn8
Michi

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Gast4

Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Gast4 » Freitag 28. März 2014, 22:40

Hallo

@ Michael
Hans @ Hattest du jemals "Probleme" mit den gegossenen Wachsstreifen in Hinsicht auf unregelmäßige Waben oder gar mal anders gebaute Waben als erwünscht? Was ist dein Geheimtipp, damit die Bienen eine quasi leere Zarge (oben drauf) akzeptieren und ausbauen? Flachzargen?]
Einfache Antwort, wenn Mittelwände gegeben sind dann sind diese so ausgebaut worden, ja ab und an ist mal ein Wenig Drohnenbrut dazwischen, aber sonst nichts.

@ Johannes

Du kannst dir die Arbeit auch ein wenig leichter machen. Silikon ist da so eine Hilfe. Du kannst dir Silikonschlauch besorgen, den der Länge nach halbieren und mit flüssigem Wachs füllen, den Streifen dann heraus schälen und ins Rähmchen einlöten ( geht mit dem Lötkolben :mrgreen: ), die flache Seite aufs Holz. Ohne den Lötkolben brauchst du nur ein paar punkte heißes Wachs aufs Rähmchen geben und die "Wurst" drauf legen.

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Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Hainlaeufer » Freitag 28. März 2014, 23:50

Drudenstein hat geschrieben: ...
Einfache Antwort, wenn Mittelwände gegeben sind dann sind diese so ausgebaut worden, ja ab und an ist mal ein Wenig Drohnenbrut dazwischen, aber sonst nichts.
Hmmm... ich glaub, da hab ich mich nicht korrekt ausgedrückt. Meine Schuld, sorry. Ich dachte an Wildbau, also sowas, wo keine Rähmchen ohne Wabenschnitt mehr gezogen werden können. Aber so wie ich das herraus lesen kann, hattest du bislang nicht solche Probleme und die Wachslinien bewähren sich genzlich.

LG
Michi

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Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Gast4 » Samstag 29. März 2014, 01:22

Hallo Michael,

sind die Bienen zufrieden, dann stimmt das Staatsgefüge.
Wenn du mal kannst schau in einen Bienenkorb,so schaut es dann auch im Magazin aus, nur nicht so verschlungen, halt dem Rähmchen nach.
Für mich ist es wichtig das die Bienen zufrieden sind, dann machen sie auch keine Dummheiten.
So lange wie man das nicht unter Druck macht, Imker sein, kann man den Bienen viel Freiheit geben.
Bin bislang immer gut damit gefahren.

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Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Johannes » Samstag 29. März 2014, 05:15

Hallo ihr beiden,

ich merke schon, das mit den Anfangsstreifen ist auch eine Geschmackssache und sicher auch eine Glaubensfrage. :P
Aber ein wirklich interessantes Thema, was ich in Verbindung mit den großen Bruträumen unbedingt verfolgen werde.

Danke für die rege Diskussion und die vielen Anregungen!!!

LG Johannes

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Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Johannes » Samstag 29. März 2014, 05:20

Drudenstein hat geschrieben:...
Du kannst dir die Arbeit auch ein wenig leichter machen. Silikon ist da so eine Hilfe. Du kannst dir Silikonschlauch besorgen, den der Länge nach halbieren und mit flüssigem Wachs füllen, den Streifen dann heraus schälen und ins Rähmchen einlöten ( geht mit dem Lötkolben :mrgreen: ), die flache Seite aufs Holz. Ohne den Lötkolben brauchst du nur ein paar punkte heißes Wachs aufs Rähmchen geben und die "Wurst" drauf legen.
Hallo Hans,

das mit dem Silikonschlauch ist eine sehr gute Idee!
Manchmal kommt man auf die einfachsten Sachen nicht. Dabei hab ich sowas sogar rumliegen. :)

Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren!

LG Johannes

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Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Hainlaeufer » Samstag 29. März 2014, 07:54

Guten Morgen!
Johannes hat geschrieben: ...
ich merke schon, das mit den Anfangsstreifen ist auch eine Geschmackssache und sicher auch eine Glaubensfrage. :P
Ich sag mal einfach "dumm gelaufen". Dieses Verhalten oder gar Denken bzgl. Glaubensfrage wollte ich so nicht übermitteln. Ist nicht meine Art, aber was Fakt ist, jeder arbeitet irgendwie lieber mit einer Technik mit der er sich eben mehr zu Recht findet. So trennen sich dann auch die Bearbeitungsmehtoden.

Hauptsache Naturbau: Wir lassen die Bienen selber entscheiden wie sie bauen wollen! Das ist doch das Wichtigste an der Sache :P

Entschuldigt mich bitte, falls meine letzten Beiträge vlt. einen "komischen Ton" vermittelt haben, ist nicht meine Absicht. Ein persönliches Gespräch mit einer geöffneten Metflasche sehe da sicher anders aus :mrgreen: Will ja keine bösen Dinge hier im tollen Forum verbreiten, wo kämen wir da hin... :wink:


Schönen Tag,

LG
Michi

P.S.: Heute bekomme ich das Muttervolk! hihihihi...

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Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Johannes » Samstag 29. März 2014, 08:30

Hey Michi,

keine Sorge! Ich sehe in der vorhergehenden Diskussion nichts negatives. :)
Das mit der Glaubensfrage ist doch so eine Art imkerliches Grundgesetz! :P

LG Johannes

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Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Johannes » Samstag 29. März 2014, 15:28

So, und schon habe ich die nächste Frage. :)
Diesmal eher an die "echten" Dadantimker. Aber ich bin über jeden Hinweis dankbar. Egal von wem. :wink:

Bei normal-Zander benutze ich geteilte Baurahmen, bei denen ich immer eine Hälfte ausschneide, um damit die Schwarmstimmung zu überwachen.
Wenn dort nicht mehr gebaut wird, wird es ernst.
Auf dieses Hilfsmittel würde ich bei Zadant nur ungern verzichten wollen.
Kann ich auch hier einen vielleicht dreigeteilten Baurahmen verwenden?

LG Johannes

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Re: Arbeiten mit Zadant

Beitrag von Johannes » Samstag 29. März 2014, 19:12

Nachtrag:

Sorry, ich hab mich glaube ich schon wieder etwas falsch ausgedrückt. :oops:

Sicher wird auch bei Dadant ein Baurahmen möglich sein. Die Frage sollte eher in die Richtung gehen, ob die Bienen dort immer noch nur Drohnenbau errichten (Arbeiterbau möchte ich ja nicht schneiden, zumindest nicht wenn er bestiftet ist), obwohl sie im Rest des Kastens schon Naturbau machen dürfen.

Nun ist es also doch wieder ein Problem für Leute mit Naturbau-Erfahrung und weniger eines für Dadantimker.
So schnell kann sich das ändern. :P

LG Johannes

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