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Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Dienstag 27. November 2018, 19:35
von Johannes
Feuerstein hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 19:26
...
Imkert Ihr da drin immer mit dem kleinen Absperrgitter? Habe noch große dazu bekommen. Leider ist der Imker, von dem ich alles habe, kein guter Erklärer. ...
Hallo, ich nutze nur die "kleinen ASG". Also bei mir sind die so umgefähr 10-12 cm breit, würde ich sagen. Wie groß sind deine "großen"? Das Problem dabei ist immer, dass der BR und HR immer mit einer Mindestzahl an Waben bestückt sein müssen, um die Größe des ASG abzudecken. [Ich habe auch größere im Schrank. Diese aber noch nie benutzt.]

LG Johannes

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Dienstag 27. November 2018, 19:49
von Silas
Hallo Feuerstein
Bei mein Beuten Typ gibt es nur ein schmales Absperrgitter. Mann müßte Bilder sehen dann weiß ich welche Beuten du hast bzw. du weißt wie sie heißen. Die Haken heb schön auf und Falz du irgend was nicht möchtest immer anbieten. Gruß Marcus

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Dienstag 27. November 2018, 20:57
von Feuerstein
Ich vermute, es sind die selben Beuten wie bei Johannes. Made in German Democratic Republic. Sieht alles genauso aus. Die großen Absperrgitter gehen über die gesamte Breite, Länge weiß ich nicht, hab ich nicht probiert. Aber nicht über die gesamte Länge.

Marcus, leider sind die anderen Beuten nicht zu retten, die sind so massiv verschraubt, da kriegst Du nichts mehr locker. Türen, Brettchen, Gitter was man so rein schiebt etc sind noch massig da. Auch Fütterer usw. Werkzeug brauch ich selber, da war alles bis auf Zange nur einmal da, dass nehme ich logischerweise für mich.
Die runden Flaschen zum füttern sind alle kaputt, ich weiß nicht ob die original dazu gehörten oder in der DDR Schnapps/ Weinflaschen waren. Wenn es original waren, muss ich die noch auftreiben. Weiß das jemand?

Johannes, hab Deine Videos gesehen, grandios. Wenn man die Zeit hat, finde ich die Art zu imkern irgendwie schön. Warum soll es aussterben. Hat was gemütliches. Mir egal, ob sich da jemand lustig macht. Ruhig mehr solche Videos, den Jahresverlauf, hehe. Ich überlege mir momentan, ob ich sie mein "Bienenhaus" einbaue, wo ich schleudern und basteln will. Riecht dann auch noch so schön.

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Dienstag 27. November 2018, 21:23
von Silas
Hallo Feuerstein
Das waren bestimmt orginale die gibt es so nicht mehr, ich glaube die waren sogar genormt zu DDR Zeiten ich habe für meine genug aber ich hab ein glasbläser an der Hand der jetzt Muster von bestimmten Sachen bekommen. Aber wen man auf 300ml verzichten kann kannst du auch Amaretto Flaschen nehmen die passen wunder bar hinein in den Futterzungen. Aber wen du eine orginale Rähmchen Zange über hast denke dann an mich. Gruß Marcus

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Dienstag 27. November 2018, 21:43
von Johannes
Hallo Feuerstein,
ich bin da ganz bei dir. Die Kästen sind zwar nicht die effektivste Beute, aber aussterben sollen sie trotzdem nicht, da man darin sehr gesunde Völker halten und super trocknen Honig ernten kann!

Ich werde jetzt in der ruhigen Jahreszeit mal ein Video zu dem Zubehör machen, was bei mir so vorhanden ist.

LG Johannes

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Dienstag 27. November 2018, 22:07
von Feuerstein
Muss ich noch nach irgendwas wichtigen suchen? Im Winter ist es leider zu spät. Zange, Haken hab ich, Wabenkasten zum abstellen entnommener Waben, Ansteckbrett zum einlaufen lassen, passt genau um die untere Tür. Fütterer, Deckel für Trommelraum, Flugbretter, innen ist alles komplett. Holzstreifen, falls man "zweiräumig" einwintert. Fällt Dir noch was ein?

OK, nicht die effektivsten. Gleichen sie einfach mit dem Feeling aus. Wenn man in der Lage ist, dieses zu spüren, macht es sicher Laune. Hat schon beim Zuschauen Spaß gemacht. Ich freu mich drauf. Ich war sogar so bekloppt und hab mir die Türen mit den Nummern 1-4 gesucht, die im Holzhaufen vergraben waren. Der Imker muss auch denken, ich hab einen an der Waffel.

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 01:57
von Johannes
Mehr fällt mir erst mal auch nicht ein. Ich habe auch nicht alle Teile, die es jemals gab. Aber man braucht dafür auch nicht viel. :)

LG Johannes

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 09:44
von Dan_Stone
Ich bin auch Fan dieser Beuten und habe diese in DNM und Kuntzsch-Breit. Ausserdem mag ich oldschool. :)

Mal eine Frage in die Runde: Was nutzt ihr als Windel\Schieber für die Gemülldiagnose in den HBB's? Ich habe bis jetzt noch nichts passendes für mich gefunden.

LG
Daniel

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 09:49
von Johannes
Dan_Stone hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 09:44
...Mal eine Frage in die Runde: Was nutzt ihr als Windel\Schieber für die Gemülldiagnose in den HBB's? Ich habe bis jetzt noch nichts passendes für mich gefunden. ...
Hallo Daniel,

sowas mache ich bei der HBB nicht. Es gibt keine passende Windel. Denn entweder sind die im Handel befindlichen Platten so hoch, dass die Bienen unter den Rähmchen nicht mehr laufen können, oder so flach, dass sie die Milben und anderes Gemüll einfach raus räumen, bevor man es begutachten kann.

Du musst bedenken, dass die HBB aus einer Zeit ohne Varroa stammen. Von daher hast du da keine gute Chance!

LG Johannes

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 09:56
von Dan_Stone
Johannes hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 09:49
Hallo Daniel,

sowas mache ich bei der HBB nicht. Es gibt keine passende Windel. Denn entweder sind die im Handel befindlichen Platten so hoch, dass die Bienen unter den Rähmchen nicht mehr laufen können, oder so flach, dass sie die Milben und anderes Gemüll einfach raus räumen, bevor man es begutachten kann.

Du musst bedenken, dass die HBB aus einer Zeit ohne Varroa stammen. Von daher hast du da keine gute Chance!

LG Johannes
Hallo Johannes,

ja - dass die handelsüblichen Platten nicht passen, musste ich leider auch schon feststellen. Der Abstand zu den Rähmchen wird dadurch zu eng und man stört die Bienen schon sehr.

Du hast natürlich recht, die Beuten stammen aus ner ganz anderen Zeit (meine sind Baujahr 1965) und da benötigte man noch keine Varroa-Kontrollen.
Ein schlüssiges Argument! :D


BG
Daniel

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 13:39
von klaus
Zu den DNM Beuten kann ich etwas dazu sagen,

es gab zu DDR Zeiten keine Windeleinlagen zu kaufen, man musste sich selbst behelfen, selber welche bauen. Zu meiner Zeit haben wir genauso mit der Varroa zu kämpfen gehabt wie heute, da hat sich glaube nichts geändert. Ich werde mal ein paar Fotos einstellen wie man sich behelfen kann. Diese Windeleinlagen und vieles mehr habe ich bei meinem Vater auf den Dachboden noch gefunden, diese haben wir beide zusammen gebaut.

Die Maße für die Windeln sind wie folgt:
Leistenstärke H 1,5 cm,
Außenmaß des Gitterrahmens 37,8 X 47,8 cm
Holzdübel 6 mm, 1 cm muss als Abstand dienen

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 13:43
von klaus
Als Windel selbst kann mann eine dem entsprechende Unterlage aus Möbelrückwände Kabackplatten von 3mm Stärke sich zuschneiden.

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 14:19
von Dan_Stone
Hallo Klaus.

Vielen Dank für die Bilder und die Erklärung! Wirklich sehr interessant. ich denke, ich werde das versuchen nachzumachen. :)

LG
Daniel

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 14:23
von klaus
Gern kein Problem,

dass ist alles kein Hexenwerk, die Gaze ist noch aus Plaste original DDR.

Re: Hinterbehandlungsbeute

Verfasst: Mittwoch 28. November 2018, 22:02
von Silas
Hallo Miteinander
Erstmal noch ein mal an großen Dank an den spender von den Originalen arbeits Gerät (wird Freitag zurück gesendet) hier jetzt das orginale und die Kopie die hab ich ein bißchen länger gelassen. Gruß Marcus
IMG_28112018_215321_(320_x_480_pixel).jpg
Habe auch eine altes Kirsche Stück verwendet die Anfang der 70er gefählt worden ist.