Beutengröße-Brutnestgröße

Formen der Bienenhaltung, Erfahrungen mit altbewährten und neuen Systemen, z. B. in Magazinen, Lagerbeuten, Hinterbehandlungsbeuten usw.

Moderator: Johannes

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StefanK
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Beutengröße-Brutnestgröße

Beitrag von StefanK » Dienstag 2. November 2010, 18:14

Hallo liebe Melifera-Freunde,
2010 ist es mir nun endlich gelungen, die Dunkle (Schwedin) auf meinen Stand zu holen. Sogar mit einer kleinen Zuchtserie hat es noch geklappt. Im Moment habe ich alle Bienen (auch die Carni-Landbiene :wink: ) in DNM, teils Magazine, teils Hinterbehandler. Ich besitze zudem selbstgebaute Einraumbeuten a´18 Waben Dadant, wo aber z.Z. nix drin ist.
Nun zu meinen Fragen: Generell sagt man ja der Dunklen geringere Brutfreude nach als z.B. der Carnica. Entspricht das euren Erfahrungen ? Hat mal jemand Brutzellen gezählt ? Gibt es da belastbares Material für die Dunkle? Die Anzahl bebrüteter Waben bei gegebenen Rähmchenmaß wäre genauso informativ. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Beutenbau ? Kai hält seine ja auch auf 12er Dadant. Aber kommt da noch nennenswer was in den Honigraum oder empfiehlt sich dann doch eine kleinere Wabe wie Langstroth oder Zander ? Ich bin übrigens ein absoluter Fan einräumiger Brutnester, d.h. ich würde mir kein System mehr zulegen, wo ich dann 2 Bruträume brauche.

lg
Stefan

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Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 3. November 2010, 17:06

Hallo Stefan,

na, ganz herzlichen Glückwunsch zu Deiner Dunklen Königin und der ersten Nachzuchtserie. Berichte gern mal über die Linie, über das Äußere und das Verhalten dieser Biene.

Zu Deinen Fragen: die Dunkle Biene kann eigentlich in allen modernen Beutensystemen gut gehalten werden. Brutzellen habe ich bisher noch nicht gezählt, aber ich glaube, dass sich die Dunkle (die ich kenne) gar nicht so sehr von den anderen in Deutschland gehaltenen Bienen unterscheidet. Wenn Du Fan eines einräumigen Brutnestes bist, dann würde ich immer Dadant mit 12 Waben empfehlen, das müsste eigentlich für den Brutraum eines normalen Mellifera-Volkes in den meisten Fällen ausreichen. Ganz so brutträge wie beschrieben ist die Mellifera nämlich gar nicht :) .

Vielleicht kann der eine oder andere noch etwas zu dem Thema sagen?

LG
Kai
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Re: Beutengröße-Brutnestgröße

Beitrag von Dunkler Drohn » Samstag 26. März 2011, 20:54

Hallo!

Wenn ich mir erlauben darf, so würde ich gerne zu diesem Thema noch eine Frage hinzufügen (ich möchte auch auf Dadant umsteigen):

Die Brutraumrähmchen sind ja ordentlich groß wie wir ja alle wissen, wie sieht es denn da mit der Mittelwand aus? Muss man da ein komplettes bzw. 3/4 Mittelwand einlöten oder wie macht ihr das so? Ich möchte den Bienen viel Naturbau machen lassen, könnte da nicht schon ein kleiner Mittelwandstreifen oben, links und rechts eingelötet die richtige Richtung angeben ohne Wirr- bzw. Querbau zu bekommen? Draht oder Edelstahlstäbe als Wabenstabilisierer würden noch zusetzlich die Richtung zeigen ... was meinen die Profis dazu?

Gibt es eigentlich einen erheblichen Unterschied zwischen Dadant Brutraum und Langstroth 3/4 ?

DANKE!
MfG, der dunkle Drohn

Luxnigra
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Re: Beutengröße-Brutnestgröße

Beitrag von Luxnigra » Mittwoch 30. März 2011, 21:40

Hi
Also von Brutträgheit kann ich bei den schwedischen jedenfalls nichts merken. Von der Langlebigkeit schon. Denn wie sonst ist es zu erklären, dass sie, trotz geringerer Volksstärke zum jetztigen Zeitpunkt, (da später in Brut gegangen?), bereits auf der 12. Dadant_Blattwabe Honig einlagern, ein gutes Brutnest haben, und sicher nicht verhungern werden, wenn jetzt 3 Wochen Schlectwetter kommen sollte. Die andersrassigen Völker haben zum Teil sehr geringe Honigkappen. Zu bemerken noch: Die Dunklen brauchten praktisch kein Zuckerwasser zur Einfütterung, die Anderen das übliche(bis zu 20 kg)
Bei den Belgiern habe ich noch nicht reingeschaut
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