Beuten

Formen der Bienenhaltung, Erfahrungen mit altbewährten und neuen Systemen, z. B. in Magazinen, Lagerbeuten, Hinterbehandlungsbeuten usw.

Moderator: Johannes

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imkerforum-nordbiene
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Beitrag von imkerforum-nordbiene » Samstag 4. Dezember 2010, 16:46

Hallo,

die Beuten kenne ich leider nicht, auch nicht vom Hörensagen.

Da die Beuten jahrelang halten sollen und es bei ihnen auf Maßgenauigkeit, praktische Handhabung und bienengenehmes Arbeiten geht, würde ich die bewährten Beuten von Bienenweber, Holtermann oder anderen BEKANNTEN Herstellern nehmen.
LG
Kai
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Nigra

Re: Beuten

Beitrag von Nigra » Sonntag 5. Dezember 2010, 17:24

herbert hat geschrieben:wie die Qualität bei den Beuten (Zeidler Magazin)ist, solide oder sch...
Was versprichst Du Dir von Beuten mit Falz?

Es ist sehr schwierig, für andere die Qualität zu beurteilen. Seber & Lang wird oft als preiswerter Hersteller genannt.

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Nigra

Re: Beuten

Beitrag von Nigra » Sonntag 5. Dezember 2010, 20:51

herbert hat geschrieben:jemand der solche Beuten hat, wird doch sagen können ob sie verquellen, aufplatzen sich der Boden verzieht u.s.w.
Ja, nur sagt das meiner Meinung nach wenig darüber aus, ob das auch bei zukünftigen Lieferungen wieder genau so sein wird. Gerade über die genannte Einzelmaske hört man verschiedenes. Lieferbereitschaft und Termintreue ist ja in der Branche sowieso ein Thema für sich. Emails werden grundsätzlich nicht gelesen und Telefonnotizen verschwinden auch hin und wieder.

Ich werde noch dieses Jahr Material bestellen, was ich vom nächsten Mai an brauchen werde.

Bei Beuten habe ich schon ein Muster kommen lassen, um dann im Folgejahr davon zu bestellen.

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Beuten

Beitrag von heinz-egon » Mittwoch 8. Dezember 2010, 11:19

Hallo.
Bin der heinz egon, Jahrgang1934
Imkere seit 40 Jahren in Trogbeuten. Habe mir neue Beuten im Jahre 2007 nach neuesten Stand gebaut. Bereits mein Großvater hat ab 1900 in Trogbeuten geimkert, wie auch mein Vater von 1949 bis 1988. Könnt solche nicht kaufen.
Ofenerner seperater Boden, Brutraum für 18 kuntschwaben + ein Schied sowie aufgesetzte Honigräume, Futtertröge usw. heinz@ritters.de
liebe Grüße heinz

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Beitrag von imkerforum-nordbiene » Sonntag 12. Dezember 2010, 13:52

Hallo Heinz-egon,

danke für den interessanten Beitrag. Wie man sieht, lässt es sich in vielen verschiedenen, interessanten Bienenbeuten gut imkern.
Hier mal ein Foto meiner uralten Trogbeute:
LG
Kai

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Zuletzt geändert von imkerforum-nordbiene am Montag 17. Januar 2011, 20:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Horst

Beitrag von Horst » Sonntag 12. Dezember 2010, 14:14

Hallo Heinz, freut mich einen noch älteren wie ich es bin hier begrüßen zu dürfen. Scheint eine alte Tradition zu sein Bienen in eurer Familie zu halten. Erzähl doch mal etwas über die Biene von früher. Ich hab ja auch schon Bienen seid 1958 und von meinem Großvater hörte ich, dass sein Vater und Großvater immer Bienen am Haus´in Ostpreußen hatte (die vom Stamm der Prußia o.s.ä.).
Schöne Grüße, Horst

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Beitrag von heinz-egon » Montag 10. Januar 2011, 16:38

Hallo Horst.
Besten Dank für deine Anfrage. Bin Heute erst wieder im Forum. Habe mein ganzes Leben mit den Bienen mal erfast und auch alle Bilder die ich in den Jahren gemacht habe in der Reihenfolge sortiert wie ich damit geimkert habe.
Es waren aber immer Trogbeuten dabei, auch wenn ich Magazine,Lagerbeuten oder auch andere ausprobiert habe. Die Trogbeuten hat mein Großvater um 1900 gebaut. Hatte die Schleswig-holsteinische Wanderbeute (ist auch als Trogbeute gefertigt) fast 25 Jahre von der Firma Binder in Göttingen mit 20 Waben Kuntschmaß? Lt Internet gab es diese mit 16 Waben in Schleswig- Holstein an der Westküste. Diese hat ihren Ursprung in Dänemark, das in früheren Jahrhunderten an Dithmarschen wo meine Vorfahren und ich geboren bin, grenzte. Wo die Grenze heute liegt weis du. Die Trogbeute von meinem Großvater hatte die gleichen Eigenschaften in ihrer Funktion und die gleichen Wabenmaße im Brut und Honigraum. Vermute, dass die Reihenfolge der Beuten die Dänische, Großvaters Trogbeute, S W H 16 er, SWH 20 er und jetzt meine mit 18 Waben + Schied ist.
Jede Zeit hat also ihre Konstrucktion dem Umfeld angepasst.
Falls du mehr wissen möchtes schreibe mich an unter heinz@ritters.de.
Für alle die schon etwas älter sind, oder nicht mehr schwere Zargebn heben können ist die Ritters-Trogbeute das richtige. Die Eingriffe werden reduziert, die Erweiterung des Brutnestes machen die Bienen weitgehends selber und wird dan nur nachjustiert usw. Zur Eigenanfertigung gut geeignet und für Jungimker die Führung der Bienen leichter. Im Detail habe ich es beschrieben und zT mit Bildern belegt. Bienen in der Folge: Die Landbiene in Dithmarschen, braun und angrifslustig, später die Carnika aus dem Götinger Raum, auch eigene Zucht zur Insel, jetzt die Buckfast mit Nachzuchten. Bei der Nordbiene habe ich noch keinen Züchter gefunden, der es mir einfach macht diese per Internet zu bestellen. Bin vielleicht zu alt dafür.
Gruß aus Soltau von heinz-egon.

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Horst

Beitrag von Horst » Montag 10. Januar 2011, 17:45

Hi Heinz-Egon,
ich glaube nicht das du zu alt bist dir eine Königin der dunklen zu bestellen, hier bist du da in guten Händen.
Eine dunkle habe ich noch, ansonsten nur noch Landbienen (Promis); es sind die besten die ich je hatte, in jeder Beziehung.
Lagerbeuten sind mir bekannt von W. Golz, habe nie damit gearbeitet. Ich habe mit Freudenstein 2 und 3 räumig begonnen, dann DNM - Melporit Beuten und habe heute nur noch Dadant-Kisten.
Gestern war bei uns Flugtag (10^C), heute bei sonnigen 6^C flog keine Biene, auf das Wochenende bin ich gespannt was da abgeht.
Grüße, Horst

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