Warmer Novemberbeginn

Moderator: Johannes

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imkerforum-nordbiene
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Warmer Novemberbeginn

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Sonntag 2. November 2014, 22:41

Hallo allerseits,

der November ist da, eigentlich ein ziemlich dunkler, kalter und trister Monat, und man sehnt sich schon nach dem Dezember, wo wenigstens die Weihnachtsstimmung die Gemüter etwas erhellt. Nicht so in diesem Jahr:

Bei ca. 18 Grad Celsius (!) durfte ich heute die Mäusegitter 6mm im Quadrat anbringen. Es wird nun langsam Zeit, denn ich rechne in der kommenden Woche eigentlich schon mit einer Abkühlung, wenn das Frontensystem durchgezogen ist.

Wie sieht's bei Euch aus?

LG
Kai

Foto 1: Sicula im Mini plus
Foto 2: Mellifera F1 im Polenstock
Foto 3: Augustowska F1

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maeusegitter-02-11-2014-1.jpg
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elk030
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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von elk030 » Montag 3. November 2014, 08:10

Guten Morgen
Richtig, jetzt beginnt die Mäuse-Saison. Das ist ernst zu nehmen.
Ich nutze den Fluglochkeil und bin damit bisher gut gefahren.
Bei manchen Beuten passen die nicht. Da nutze auch ich das Gitter.
Meine Völker machen einen durchweg starken Eindruck, was mir Mut macht für den zu überstehenden Winter.
Gruss, Elk

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Johannes
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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von Johannes » Montag 3. November 2014, 08:16

Hallo Kai,

ich werde in einer Woche die Mäusegitter anbringen. Jetzt scheint es mir zu früh, da noch viel Pollen eingetragen werden. Ich möchte verhindern, dass die Bienen ihre Pollen durch das Gitter abstreifen. Bei mir soll es vorerst auch noch so mild bleiben.

Bei den M+ werde ich aber den ganzen Boden auf ein Gitter stellen und dies vorne und hinten hoch biegen. Auch das Lüftungsgitter im Boden scheint mir für Mäusefraß anfällig. Da ich einige wertvolle Zuchtköniginnen im M+ halte, möchte ich jedes Risiko vermeiden!

Dieses Jahr scheint mir der Mäusedruck besonders hoch. So viele Mäuse wie dieses Jahr hatte ich eigentlich noch nicht.
Mäusegitter habe ich noch nie verwendet. Meine Heroldbeuten besitzen eine fest integrierte Mäusesperre und bei dem ersten Versuch mit M+ habe ich letztes Jahr auf Gitter verzichtet. Es ging auch gut. Dieses Jahr ist mir das aber deutlich zu riskant.

LG Johannes

Der Großteil Vorbestellungen ist nun erfüllt. Die letzten Königinnen gehen bis Mitte Juli raus. Den Rest der Saison möchte ich nutzen, um das Zuchtprogramm des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen e.V. zu unterstützen. Daher kann ich leider keine umfangreichen Anfragen mehr annehmen. In dringenden Fällen bitte einfach eine Anfrage per Mail schicken und ich werde sehen, was ich tun kann!

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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von Hainlaeufer » Montag 3. November 2014, 12:26

Das kommende Wochenende werde ich wohl auch dafür nutzen, die Mausgitter anzubringen. Falls wirklich mitte November es schon frieren kann, sollte es zeitlich (Polleneintrag) dann schon passen - so hoffe ich. Ich bin da auch jemand, der gerne etwas wartet, wenn die Bienen dicke Pollenhöschen am Flugloch verlieren, ist das schon ärgerlich. Außer es ist verseuchter Senfpollen :roll:.

Meine M+ Völkchen stehen auf einem Auflagergestell, dessen Pflöcke (Beine) ca. 1m hoch sind. Ich werde sicher auch hier Mausgitter anbringen, weiß aber nicht, ob die Mäuse es da wirklich hoch schaffen. Köpfüber klettern sie ja hoffentlich nicht, heuer scheint aber wirklich ein "gutes" Mäusejahr zu sein, ständig sieht man Katzen mit gestopften Mäuler herumlaufen...

Der Großteil meiner Völker wirkt auch sehr stark und vital, ich hoffe, dieser Winter ist bienenfreundlich.

LG
Michi

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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von Mauee » Montag 3. November 2014, 21:22

Johannes hat geschrieben:Bei den M+ werde ich aber den ganzen Boden auf ein Gitter stellen und dies vorne und hinten hoch biegen. Auch das Lüftungsgitter im Boden scheint mir für Mäusefraß anfällig.
Ich habe auch ein M+ Volk..
Bisher habe ich gedacht die Fluglöcher wären sowieso schon so klein, dass keine Maus rein könnte..
Und dass Mäuse an dieses Plastikgitter im Boden garnicht rankämen, weil die Schlitze einfach so klein sind.

Da habe ich mich wohl getäuscht, auch bei den Fluglöchern der anderen Völker. Zur Zeit habe ich auch noch ein Wespenproblem. Vorallem bei dem schwächsten der Völker. Da hocke ich täglich ab und zu vor mit einer Fliegenklatsche und wehre die Wespen ab. Viel erledigt das Volk auch selbst und man kann schon einige Wespen auf dem Boden dicht beieinander erkennen, die tot rausgetragen wurden.. Es handelt sich dabei um das eine Stechfreudige Volk.
In der Nähe hatte ich eine offene Bierflasche mit Bier drin hingestellt, in der hoffnung die Wespen würden sich eher für das Bier interessieren.. Also wäre ich eine Wespe, so würde ich das Bier nicht verschmähen =D
Aber wurde bisher nicht angerührt..

Würde gern mal ein paar Fotos reinstellen, um eure Meinung zu hören inwiefern ich die Beuten noch mehr Bienensicher machen sollte. Ich will das wirklich nicht unterschätzen..

lg Mauee
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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von Heiko » Dienstag 4. November 2014, 12:38

Mauee hat geschrieben: Zur Zeit habe ich auch noch ein Wespenproblem. Vorallem bei dem schwächsten der Völker. Da hocke ich täglich ab und zu vor mit einer Fliegenklatsche und wehre die Wespen ab. Viel erledigt das Volk auch selbst und man kann schon einige Wespen auf dem Boden dicht beieinander erkennen, die tot rausgetragen wurden.. Es handelt sich dabei um das eine Stechfreudige Volk.
In der Nähe hatte ich eine offene Bierflasche mit Bier drin hingestellt, in der hoffnung die Wespen würden sich eher für das Bier interessieren.. Also wäre ich eine Wespe, so würde ich das Bier nicht verschmähen =D
Aber wurde bisher nicht angerührt..
lg Mauee
Hallo Mauee,

spare dir die Fliegenklatsche und nutze dafür die Zeit mal bei deinem schwachen Volk nach dem Grund seiner Schwachheit zu sehen.
Die Wespen sind ein guter Indikator dafür, dass etwas (und sei es nur die Volksgröße) nicht stimmt. Bei den gegenwärtig milden Temparaturen
dürfte sich bei mir hier weder Maus noch Wespe verirren. Könnt für die übel ausgehen.

Wespen haben in der Natur eine wichtige Rolle zu spielen und schaden deinen Bienen nur, wenn diese durch irgentwas geschwächt sind.
Das Einfangen und Töten lehne ich für mich ab.

LG Heiko

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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von Mauee » Mittwoch 5. November 2014, 18:35

Guten Abend Heiko.

Der Grund warum dieses Volk schwächelt ist mir bekannt und hat nichts mit Varroa, Futtermangel oder anderen Krankheiten zu tun.

Trotzdem danke für das mir ans Herz legen ;)

Wespen, die in dieses und andere Völker fliegen werden meistens abgestochen, wenn sie es denn durch die Wache schaffen.
Bei einem Volk wurde eine Wespe sogar richtig eingekneult. Ich dachte das machen nur asiatische Bienen mit den dort heimischen Hornissen?

Bisher haben die Wespen überwiegend den Boden vor den Fluglöchern abgesucht und so richtig kalt ist es erst seit ein paar Tagen. Bisher fand ich es noch recht angenehm aber mittlerweile gehe ich schon mit Mütze und Winterjacke nach draussen. Wespen werden zum Winter hin immer agressiver, weil sie einfach nichts mehr zum Futtern finden. Da sie die Böden vor den Fluglöchern bisher erfolgreich abgesucht haben, kennen sie diese "Futterquelle" auch..

lg Mauee
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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von Heiko » Donnerstag 6. November 2014, 21:53

Hallo Mauee,
Mauee hat geschrieben:Trotzdem danke für das mir ans Herz legen
Da nicht für :wink: Dein Wespenproblem wird sich bald erledigen.
Einen Teil Ihrer Rolle hast du schon beobachtet. Sie räumen gründlich auf!
Mauee hat geschrieben:Der Grund warum dieses Volk schwächelt ist mir bekannt und hat nichts mit Varroa, Futtermangel oder anderen Krankheiten zu tun.
Da hast du mich jetzt neugierig gemacht - was ist den der Grund?

LG Heiko

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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von Mauee » Samstag 8. November 2014, 20:55

Huhu!

Ja gut aber dass sie nun teilweise in die Beuten fliegen find ich nun nicht so toll.

Bei dem besagtem schwachen Volk handelt es sich um einen diesjährigen stechlustigen Schwarm aus dem ich 3 Ableger mit dunklen Königinnen erstellt habe. Teilweise habe ich auch zu schwache Völker mit Brutwaben aus Diesem verstärkt. Deswegen ist er so schwach. Ich habe mich mit dem Gedanken eine Königin abzudrücken eben noch nicht "angefreundet".

Und für mich als Neuimker finde ich die Erfahrung wichtig zu beobachten, ob so ein Volk den Winter schafft oder eben nicht. Denn ich habe von Berichten gelesen, über die ich noch berichten wollte, wie jemand 2 Völker durch den Winter gebracht hat mit nur einer Brutwabe pro Volk.

lg Mauee
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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von Johannes » Samstag 8. November 2014, 21:15

Hallo zusammen,

heute kamen auch bei mir die Mäusegitter vor die Kästen. Dabei musste ich leider feststellen, dass ein spät gebildetes M+ den Wespen zum Opfer fiel. :(
Aber ich habe auch viele erfreuliche Einblicke in sehr starke und gesunde Völker bekommen.
Jetzt heißt es ruhig warten und dann zu Weihnachten an die OS-Behandlung denken. Hoffentlich halten die Völker durch! Momentan sieht es gut aus. Aber abgerechnet wird im April.

LG Johannes

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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von Heiko » Samstag 8. November 2014, 22:03

Mauee hat geschrieben: Und für mich als Neuimker finde ich die Erfahrung wichtig zu beobachten, ob so ein Volk den Winter schafft oder eben nicht. Denn ich habe von Berichten gelesen, über die ich noch berichten wollte, wie jemand 2 Völker durch den Winter gebracht hat mit nur einer Brutwabe pro Volk.
lg Mauee
Hallo Mauee,

ich muss dir sagen, dass ich deine Vorgehensweise irgendwie nicht so toll finde.

Die Erfahrung über den Winter zu kommen oder eben nicht, machen deine Bienen - nicht Du! :? Es bringt keinen, wichtigen Erkenntnisgewinn ein
durch Schröpfen kleines Volk diesem Versuch zu unterwerfen :roll: und ggf. Verhungern zu lassen.

Das mit der einen Brutwabe verwechselst du mit der Ablegerbildung im Frühjahr. Davon habe ich auch gelesen.

Gruß

Heiko

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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von Mauee » Sonntag 9. November 2014, 14:24

Heiko hat geschrieben: Hallo Mauee,

ich muss dir sagen, dass ich deine Vorgehensweise irgendwie nicht so toll finde.

Die Erfahrung über den Winter zu kommen oder eben nicht, machen deine Bienen - nicht Du! :? Es bringt keinen, wichtigen Erkenntnisgewinn ein
durch Schröpfen kleines Volk diesem Versuch zu unterwerfen :roll: und ggf. Verhungern zu lassen.

Das mit der einen Brutwabe verwechselst du mit der Ablegerbildung im Frühjahr. Davon habe ich auch gelesen.

Gruß

Heiko
:roll: Oohhh man ey..
So eine Antwort habe ich befürchtet, weshalb ich über die Gründe eigentlich nicht sprechen wollte.
Ich habe weder einen Versuch geplant, noch anderweitig irgendwie versucht mit Absicht den Zustand dieses Volkes herbeizuführen, um etwa zu beobachten wie und ob es im Winter dann eingeht. Es blieb mir keine andere Wahl erwähnte Brutwaben zu entnehmen und ich versuche lediglich dieses Volk dennoch durch den Winter zu bringen, anstatt es, aufgrund der Vermutung es könnte zu schwach sein, gleich aufzulösen o. Ä. . "Vermutung" deswegen, weil ich mich vielleicht auch irre und es garnicht so schwach ist? Das sind genau die Erfahrungswerte, deren Erkenntnisse meiner Meinung nach eben nicht unwichtig sind.

Ich werde nicht einer dieser Imker, die wegen jeder Kleinigkeit und aus einer Laune heraus ein Volk gleich auflösen, nur weil es angeblich vergebliche Liebesmüh ist und weil ich die Probleme, besagter Kleinigkeiten, aufgrund von Erfahrungsmangel, garnicht in der Lage bin zu beurteilen. Ich weiß dass vielen Imkern der Zeitaufwand, die nervliche und körperliche Belastung und die Anzahl der Völker zu groß ist und sie sich deswegen nicht großartig mit solchen Völkern aufhalten. Wenn ich mich dazu aber anders entscheide und so einem Volk dann doch eine Chance geben will, die bei anderen geklappt hat, lass ich mich hier ungern so behandeln, als wäre ich ein Bienenquäler und als würde ich irgendwelche Völker mit Absicht schwächen, um irgendwelche Versuche zu wagen. Das ist Quatsch.

Wie gesagt, ich irre mich vielleicht auch und es kam mir bisher nur vermeintlich schwach vor. Nur weil ein Volk schwach oder schwächer ist als ein Anderes, muss das noch nicht heißen, dass es nicht durch den Winter kommt.

Ich werde mich dazu nun auch nicht weiter rechtfertigen.

Nein ich verwechsel das nicht mit der Ablegerbildung im Frühjahr.
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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von Abramis » Sonntag 9. November 2014, 17:10

Hallo zusammen,

Ich habe heute erstmal den Fluglochkeil richtig vorgeschoben. Da ich mit dem Ding aber bei meinem Zweitvolk schlechte Erfahrungen gemacht habe, werde ich noch neues Mäusegitter besorgen. Leider sind meine fix und fertigen Gitter beim Umzug irgendwie verschütt gegangen.
Ich werde mir neue zurechtbiegen und dann den kompletten Boden nächste Woche austauschen.

Das sollte bis zur Winterbehandlung ausreichen.
Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!: :!: :!:

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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von Heiko » Montag 10. November 2014, 12:42

Hallo Mauee,

rege dich bitte nicht so auf. Mir liegt es fern dich als Bienenquäler zu bezeichnen.
Ich wollte lediglich mein Unbehagen über das Einwintern eines "schachen Volkes" zum Ausdruck bringen, wofür ein Forum ja auch da ist.

Ich weiß dass vielen Imkern der Zeitaufwand, die nervliche und körperliche Belastung und die Anzahl der Völker zu groß ist und sie sich deswegen nicht großartig mit solchen Völkern aufhalten.

Das ist nicht der Grund. Schwache Völker gehen über Winter ein oder sind in der Frühjahrsentwicklung so "spät", dass sie in den folgenden Trachten
nicht genug "Volk" an den Start bringen und somit keinen Honigertrag bringen. Aufgrund der geringen Volkszahl haben "Stressfaktoren"/Krankheiten ein leichteres Spiel. Wären die Inker so konstituiert wie von dir beschrieben, sollten sie es ganz lassen. Das ist auch keine neumodische Erscheinung sondern war auch schon Bestandteil der Betriebsweise z. B. der Korbimkerei auf eine ausreichende Volksstärke zu bestehen und danach auch auszulesen.

In deinem Beispiel gibt es andere Gründe die nicht beim Bien liegen. Ein kleines Überwintern ist ja auch nicht ausgeschlossen und kann funktionieren.
Die Überwinterung mit einer belegten Wabengasse halte ich ehrlich gesagt aber immer noch nicht für bienengerecht. Man muss meiner Meinung nicht alles tun was geht!

Ich werde nicht einer dieser Imker, die wegen jeder Kleinigkeit und aus einer Laune heraus ein Volk gleich auflösen, nur weil es angeblich vergebliche Liebesmüh ist und weil ich die Probleme, besagter Kleinigkeiten, aufgrund von Erfahrungsmangel, garnicht in der Lage bin zu beurteilen.

Ich wollte, als ich mit Imkern begann, auch nicht "so ein Imker" werden. Habe mich mit wesensgemäßer Bienenhaltung auseinander gesetzt und
bei Demeter einen Kurs belegt. Mein Ansinnen war, dass es meinen Bienen gut geht. Das ist auch noch heute so und darum und weil ich (leider) selber Erfahrungen mit schwachen Völkern gemacht habe, schrieb ich zu deinem Bericht meine Beiträge.

Nichts für ungut Mauee. Fühle dich bitte nicht angegriffen.

Gruß Heiko

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Re: Warmer Novemberbeginn

Beitrag von tinafalke » Montag 10. November 2014, 13:39

Hallo Mauee!
Ich weiß garnicht, wo ich zuerst anfangen soll.
Gut, daß Wespen Bienen angehen, ist nichts ungewöhnliches.
Nicht nur die Bienen sind da gefordert dieses zu verhindern,
auch der Halter muß dazu einiges beachten.
Es gibt Bienen, die sind es nicht wert, aber allgemein sind
die Beuten zu groß.
Wespen fliegen auch bei kühlen Temperaturen, und die Bienen
sitzen nicht am Flugloch.
Wir zwingen unseren Bienen Beuten auf, die zugroß sind.
Einengen, damit die Bienen vorm Flugloch sitzen.
Die Hinterbehandlungs - Beuten im Warmbau waren da ideal. Punkt.



Auch kleine Völker sind gut zu überwintern.
Das, war damals immer üblich.
Diese kleinen Beuten waren die reinsten Kleinvolküberwinterer.
Vier bis fünf kilo Zucker und das auch im Honigraum, also zwei Völker
ergaben im Frühjahr ein großes.
Das muß also nicht neu erfunden werden.
Einfach machen.
Gruß Fooke

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