Unser Wetter und die Immen!?

Moderator: Johannes

Herbert
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Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von Herbert » Dienstag 7. November 2017, 08:39

Moin moin zusammen,
endlich wird es wenigstens nachts etwas kühler,wir haben seit dem 5.11. Nachts frost,so können unsere Immen
langsam zur Ruhe kommen und fressen nicht vorzeitig weiter ihre Wintervorräte auf.

LG Herbert

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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 7. November 2017, 10:25

HAllo Herbert,

hier war heute Nacht der erste Frost mit - 0,5 Grad Celsius. :oops: Wird Zeit, dass die Bienen langsam zur Ruhe kommen. Der Oktober war zu milde, wenn auch sehr nass und stürmisch.

LG
Kai
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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 7. November 2017, 11:22

Dazu ein Warnhinweis von Dr. Liebig:
... Die sommerliche Witterung Mitte Oktober hatte die Völker zum verstärkten Brüten angeregt. Diese Brut ist noch nicht geschlüpft. Sie muss gewärmt werden. Viele Völker unterhalten zurzeit mehr Brut als normal und verbrauchen deshalb auch relativ viel Futter. ...
Mehr auf: http://www.immelieb.de/wieder-auf-die-f ... ng-achten/

LG
Kai
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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von Ape » Dienstag 7. November 2017, 12:16

Hallo Herbert,
Hallo Kai,

durchaus wieder ein spannendes Wetterspiel, was uns da dieses Jahr erwarten wird. Zu Mitte November ist ein Wintereinbruch gemeldet, sprich ab nächste Woche. An der Küste jedoch nicht ganz so deutlich, wenn man das aktuelle Wettermodel verfolgt. Wir werden sehen.
Auch bei uns in den Kammlagen des Mittelgebirges sind die ersten leichten Nachfröste durch. Gerade so knapp unter Null grad. Sollte sich der erste Wintereinbruch bewahrheiten und die Temperaturen entsprechend mitspielen, könnten die Völker in der ersten/zweiten Dezemberwoche Brutfrei sein. Zeit für die Behandlung mit Oxalsäure m.M.n., nur ist in diesem Zeitraum schon wieder mildes Wetter angekündigt, wobei hier die Karten wohl noch recht offen sind. Es bleibt wie gesagt spannend.

Ich persönlich verfolge mit größter Aufmerksamkeit dieses Jahr die Aussagen zum richtigen Zeitpunkt der Winterbehandlung, da es mein erster Winter mit den Immen ist. Zudem versuche ich natürlich anhand des Wetters und des Brutzustandes der Völker (Gemüll) den Zeitpunkt für mich festlegen zu können. Ich hoffe das auch hier im Forum der ein oder andere Tipp erfolgt.

@Kai:
Guter Hinweis zum aktuelle Beitrag von Dr. Liebig. Sollte auch mal wieder wiegen, was so raus ist aus den Kästen.


Gruß
Steve

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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von Ole86 » Dienstag 7. November 2017, 18:41

Hi zusammen,

der Kälteeinbruch passt mir garnicht. Habe es verletzungsbedingt noch nicht geschafft die Futterzargen abzunehmen. Muss jetzt leider bis zum Wochenende irgendwie gehen.

Heute hat es sich auch zum ersten mal so richtig nach Winter angefühlt. Nachts wird wohl frost herrschen, musste allerdings noch nicht kratzen am Morgen.

LG, Ole!

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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von Ape » Dienstag 7. November 2017, 20:11

Ole86 hat geschrieben:
Dienstag 7. November 2017, 18:41
Hi zusammen,

der Kälteeinbruch passt mir garnicht. Habe es verletzungsbedingt noch nicht geschafft die Futterzargen abzunehmen. Muss jetzt leider bis zum Wochenende irgendwie gehen.

Heute hat es sich auch zum ersten mal so richtig nach Winter angefühlt. Nachts wird wohl frost herrschen, musste allerdings noch nicht kratzen am Morgen.

LG, Ole!
Hallo Ole,

Ohje. Klingt aber unangenehm. Ich habe mal gesehen und auch schon erzählt bekommen, dass manche zum Überwintern die Futterzargen drauf lassen und darin Dämmmaterial legen. Ähnliches geht ja auch mit Halb oder Leerzargen. Motto Kalte Füße, warmer Kopf. Es gibt ja aber auch soweit ich weiß die Methode Kalte Füße, Kalter Kopf. Also Überwinterung mit einer Leerzarge oben drauf. Sollte also auch mit einer leeren Futterzarge gehen. Ich habe damit ja keine Erfahrung, aber es soll wohl auch funktionieren. Wenn du auf Grund des Wetters keine Möglichkeit mehr hast, die Zargen stressfrei für die Bienen zu entnehmen, wäre das auch noch eine Option. Inwiefern man bei meinen Überlegungen von Fachwidrigkeit sprechen kann, möchte und kann ich jedoch nicht bewerten. Dazu sollten wir die alten Hasen hier befragen.

LG
Steve

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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 8. November 2017, 10:22

Ole86 hat geschrieben:
Dienstag 7. November 2017, 18:41
Habe es verletzungsbedingt noch nicht geschafft die Futterzargen abzunehmen. Muss jetzt leider bis zum Wochenende irgendwie gehen.....
Hallo Ole,

mach Dir keinen Stress. Die Bienen stört das überhaupt nicht. :P

Ich überlege mir sogar, meine Völker ständig, also auch im Winter, mit einer aufgesetzten Leerzarge zu führen. Bei Styropor ja kein Problem, und man hat im Bedarfsfall (Fütterung, AS-Behandlung, Vereinigung etc=) sofort einen Raum zur Verfügung.

LG
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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von Ole86 » Mittwoch 8. November 2017, 19:19

Hi Kai,

könnte mir vorstellen, dass das Flüssigfutter irgendwann einfriert? Wie siehst du das?

Steve kann ich leider keinen Ratschlag geben, da ich mir über dieses Thema bisher noch nicht viele Gedanken gemacht habe.


LG, Ole!

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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 9. November 2017, 07:29

HAllo,

oh, da ist noch Futter drin? :shock:

Na, gefrieren wird das so schnell nicht, es wird aber auch nicht besser.. :wink: Hauptsache die Völker sind hinreichend aufgefüttert.

LG
Kai
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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von Herbert » Donnerstag 9. November 2017, 09:46

Halllo Ole,
Ole86 hat geschrieben:
Mittwoch 8. November 2017, 19:19
Hi Kai,

könnte mir vorstellen, dass das Flüssigfutter irgendwann einfriert? Wie siehst du das?

Steve kann ich leider keinen Ratschlag geben, da ich mir über dieses Thema bisher noch nicht viele Gedanken gemacht habe.


LG, Ole!
schreck,wenn Flüssigfutter nicht mehr abgenommen wird,sind die Völker vermutlich voll/überfüttert,was bei Einzargern
gefährlich für die Immen ist,sobald es tagsüber einigermaßen warm ist,ab 7-8Grad würde ich die Futtereinheit oben abnehmen
Deckel drauf und fertig,also jetzt nicht mehr in den Völkern rumrühren.

LG Herbert

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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von Ole86 » Donnerstag 9. November 2017, 21:53

Hi zusammen,

also die meisten Futterzargen dürften leer sein. Ein paar haben noch Inhalt, ich vermute, weil die Bienen ausreichend aufgefüttert waren und auch zum Jahresende den Sammelbetrieb einfach nicht mehr so intensiv durchgeführt haben.

Nun ja, durch meinen Kreuzbandriss bin ich bei solchen Angelegenheiten momentan leider immer auf Hilfe angewiesen und musste dieses Jahr gelegentlich Abstriche machen.

Ich habe die vielen Jungen Völker auch nur zwei mal mit MS behandeln können. Hoffe die Varroapopulation hält sich in Grenzen. Werde Ende Dezember auf jeden Fall die Winterbehandlung machen.

LG, Ole!

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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von Johannes » Sonntag 12. November 2017, 15:12

"Unser Wetter" ist dieses Jahr tatsächlich eine Herausforderung für Imker und Bienen. Die Futterabnahme war sehr wechselhaft und man konnte schlecht planen. Aber zum Glück haben sich 4/5 meiner Völker dieses Jahr selbst versorgt und eine Fütterung war nicht nötig.

Tja, letztes Jahr hatte ich schon im Oktober Frost. Dieses Jahr bislang nicht. Darüber bin ich auch sehr froh. Je länger die Bienen brüten können, desto ergiebiger wird die Frühtracht. Ein früher Brutstopp ist zwar positiv für eine zeitige Restentmilbung, aber negativ für die Frühtracht. Für die weihnachtliche Behandlung ist es ausreichend, wenn der erste Frost Anfang Dezember die aus der Brut treibt.

LG Johannes
Derzeit sind keine Königinnen mehr verfügbar.
Im nächsten Jahr wird es wieder Nachzuchten von Mellifera und Ligustica geben.
Bestellungen nehme ich aber erst nach der Auswinterung entgegen.

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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von Ape » Sonntag 12. November 2017, 17:17

Hallo,

kleiner Statusberericht aus dem oberen Erzgebirge: 780 m ü.N.N., -2°C, starker Schneefall.

Johannes spricht mir aus der Seele. Ich muss sagen, für mich als Neuling ist das Wetter ebenfalls eine echte Herausforderung. Nicht nur der Mangel an Erfahrung, sondern auch das unkalkulierbare, wechelhafte Wetter machen es einem nicht leicht. Aber so ist das eben, lässt sich nicht ändern und man kann nur darauf reagieren. Unsere Immen müssen sich auch anpassen und ich denke, dass tun sie auch. Zumindest in einem gewissen Maß. Solange die Schwankungen nicht zu groß ausfallen.

@Kai: Wäre mal einen Versuch wert. Wobei im zeitigen Frühjahr ist ggf. auch eine Styroporleerzarg mit Wärmeverlust verbunden, denn der leere Raum muss sich erst genügend mit warmer Luft füllen, um auch für das Brutnest Zuträglich zu sein. Vom Herbst in den Winter hinein jedoch sehe ich diese Methode (rein theoretisch) schon mit Vorteilen verbunden. Angefangen über Fütterung, zu AS und ggf. Nachfütterungen. Im Winter wiederum "kalter" Kopf. Interessantes Experiment wäre es auf jeden Fall.

@Ole: Hoffe passt alles bei dir. Gefühlt wäre die Restentmilbung auf jeden Fall zu empfehlen.


LG

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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 13. November 2017, 12:39

HAllo allerseits,

und bei mir gab es heute "dampfende Beuten". Grund: Das Eis wurde durch die plötzliche Sonneneinstrahlung sublimiert. :shock:

LG
Kai

Bild
dampfende-beuten.jpg
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Re: Unser Wetter und die Immen!?

Beitrag von Herbert » Montag 13. November 2017, 17:58

Moin Kai,
wir hatten wieder Nachtfrost,das ist auch die Zeit dafür,bei deinen Bildern könnte man meinen,das Du mit der Varomor Smoke Cannon
behandelst,ich denke so könnte es denn bei dir aussehen.

LG Herbert

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