Oxuvar 2013 Behandlung

Moderator: Johannes

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Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Sonntag 15. Dezember 2013, 17:39

Hallo allerseits,

bei mir steht in Kürze wieder die Oxalsäure-Behandlung an, auch dieses Jahr wieder mit Oxuvar. In der Hoffnung auf Brutfreiheit behandle ich in der Regel um Weihnachten herum. Je tiefer die Temperaturen, desto dichter ist die Wintertraube und desto besser der Behandlungserfolg.

Leider wird es aber dieses Jahr wohl zumindest bis Weihnachten für die Jahreszeit zu mild bleiben. Bei Temperaturen von derzeit ca. 8° C haben wir sogar Bienenflug. Die Schneeheide blüht bereits. :wink:

Wir sollten also jetzt auf dem Sprung sein. Oxuvar steht bereit. Sobald es kalt wird, wird behandelt (spätestens aber am 31.12.).

Wie sieht's bei Euch mit der Winter-Restentmilbung aus?

LG
Kai

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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von Hainlaeufer » Sonntag 15. Dezember 2013, 17:48

Schönes Volk!

Nun ja, da bei mir erst jetzt die Phase beginnt, wo es in der Nacht immer frieren wird, warte ich wohl noch zirka eine Woche ab, kommt drauf an wie ich dann Zeitlich es zum Bienenstand schaffe.

Wie sieht es bei euch aus, die eine Varroawindel kontrollieren können? Habt ihr da irgendwas genaueres ablesen können? Sind Stiftel gefallen?

Dieses Jahr ist wirklich eines der Extreme!

LG
Michi

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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von tloen » Montag 16. Dezember 2013, 08:33

Hallo,

ich habe meine 3 Völker am Sonnabend (14.12.2013) mit Oxuvar behandelt, soweit ich das einschätzen konnte waren sie brutfrei.
Die gute Nachricht ist, sie leben noch alle, sind allerdings nicht so stark wie das oben gezeigte Volk, sitzen in 4 Wabengassen (Dadant).
Der Varroaschieber ist drin, werde in den nächsten Tagen mal schauen, was so gefallen ist.

Gruß Jan
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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von steffen » Montag 16. Dezember 2013, 13:48

Hallo
Ich hab mein Oxuvar scchon seid 14 tagen drin. hab die kalten Nächte dafür gut genutzt.ich hatte den Verdacht das es zu Weihnachten wärmer wird. Alle Völker leben noch. :D :D
Gruß steffen

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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von Michaela » Mittwoch 18. Dezember 2013, 11:39

hallo zusammen,

ich habe gestern früh behandelt, Nachts war Bodenfrost, Raureif lag noch, waren aber sicher schon 1-2 Grad plus.

Von meinen vier Völkern (Landmischung, Naturbau, Magazin mit deutschen Normalmaß, alle auf zwei Zargen) , davon zwei Ablegern von diesem Jahr, waren zwei (der jüngste Ableger und ein Wirtschaftvolk) echt erschreckend schwach. Nur 3-4 Waabengassen besetzt und das nicht voll. Besonders bei dem Wirtschaftsvolk hatte ich damit überhaupt nicht gerechnet. Die beiden anderen Völker waren stark und alles sah gut aus.

Bei wärmeren Temperaturen würde ich das aber nicht machen, sind doch welche aufgeflogen trotz Rauch und in das Wohnhaus habe ich an meinen Kleidern auch noch ein knappes Duzend reingeschleppt. Und da ich die Oxalsäuer bei drei der vier Völker in die unterste Zarge eingeträufelt habe, weil dort die Hauptraube war, habe ich dann noch einige zerquetscht, bzw. die waren rausgekrochen und habe es aber dann nicht mehr ins Flugloch geschaft, echt traurig das zu sehen.

Nun ist Winterruhe angesagt und ich bin mal gespannt, gerade was die schwachen Völker angeht.
Leider habe ich unten im Magazin keine so Bausweise mit extra Schublade für die Windel unter Gitter, daher will ich nun nicht weiter stören und lasse mich im Frühjahr überraschen.
euch alles gutes Gelingen beim behandeln und schöne Weihanchten, Michaela

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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von Hainlaeufer » Mittwoch 18. Dezember 2013, 19:50

Nur so als Tipp, falls man das nächste Mal wieder zweizargige Völker zur Restentmilbung hat:

Wenn man sich sicher ist, dass die Wabengassen gut übereinander gleich stehen, kann man ohne Probleme von der obersten Zarge runter träufeln. Mit einer Taschenlampe, oder mit etwas Übung geht mittels Gehör ebenso die genaue Ortung der Wintertraube. Hier kann man mit Gefühl etwas mehr Oxalsäure Verabreichen, falls man glaubt einmal nicht richtig getroffen zu haben. Funktioniert, hab das schon x tausendmal erfolgreich so gemacht.

LG

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Gast4

Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von Gast4 » Mittwoch 18. Dezember 2013, 19:52

Heute habe ich meine Völker behandelt.
Mit Oxuvar.
Die nächsten Tage soll es wärmer werden, am 24. 12. sogar Zweistellig und ohne Nachtfrost.
Wetter:
In der Nacht -2°
Temperatur bei der Behandlung 5°
Leicht bewölkt, Luftfeuchtigkeit bei 70%
Alle Völker leben, sitzen auf min. 6 Wabengassen, max. 11! ( und das bei einem Volk wo ich es nicht erwartet hätte )
DNM, 2 Zargen.
Nun will ich mal sehen wie es im Frühjahr wird.
Wünsche euch allen das es keinen Ausfall gibt und dass das kommende Jahr für die Bienen und uns erfreulich wird.

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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 25. Dezember 2013, 11:24

Hallo allerseits,

ich habe entschieden, dass ich morgen (2. Weihnachtstag) behandle. :wink: Der 26. Dezember soll wohl der "kälteste" der nächsten Tage sein, auch wen es mit angesagten +6 Grad immer noch zu warm ist.

Ja, das wird nicht schön, wie u. a. Michaela schon beschrieben hat. Es wird Rauch nötig sein, und trotzdem werden Bienen auffliegen. Auch sitzten die Bienen nicht so eng wie in normalen Wintern.

Schauen wir mal.
LG
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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von steffen » Mittwoch 25. Dezember 2013, 12:19

Hallo
Naja zum glück hab ich das hinter mir. Wo es noch kälter war hab ich das gemacht hatte aber vorher genau geschaut wie dicht die Bienen sitzen.Einige fliegen heute vor dem Flugloch :D
Schöne Feiertage noch
steffen

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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von RaDiMa » Mittwoch 25. Dezember 2013, 15:11

Moin Kai + alle,
imkerforum-nordbiene hat geschrieben: ich habe entschieden, dass ich morgen (2. Weihnachtstag) behandle. :wink: Der 26. Dezember soll wohl der "kälteste" der nächsten Tage sein, auch wen es mit angesagten +6 Grad immer noch zu warm ist.
auch hier wartet das "Oxuvar" noch auf seine Anwendung und da ich als Jungimker nun zum Ersten Mal damit konfrontiert bin, macht mir die Feststellung der absoluten Brutfreiheit momentan doch einige Sorgen. Hier dürfte in etwa das gleiche Klima wie bei Dir herrschen und heute ist es so warm, daß einige Bienen herumflogen. Ich entschied mich ja für die Oxalsäurebehandlung, um nicht die ganzen Völker auseinandernehmen zu müssen und jetzt sprechen alle Anzeichen dafür, daß sie wohl (durch-?) brüten werden. Wenn jetzt also Brut vorhanden sein sollte, wäre die Behandlung somit nicht überflüssig, oder gar schädlich?

Ich habe heute erstmal die Böden reingeschoben und hoffe, übermorgen am Gemüll erkennen zu können, wie sich das mit der Brut verhält (soweit mir das als Neuling überhaupt möglich ist...).

Schöne Weihnachten wünscht
Ralf

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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von Johannes » Mittwoch 25. Dezember 2013, 15:51

Hallo Leute,

ich werde wohl zum Jahreswechsel behandeln.
Laut Vorhersage sollen da bei mir nur 2 °C sein. Das wäre natürlich besser als bei dem momentanen milden Wetter.

LG Johannes

Das Bestellformular auf meiner Webseite wird vorübergehend noch geschlossen bleiben. Ich möchte die Zucht erst mal anlaufen lassen und ein paar Verpflichtungen erfüllen.
Je nach Kapazität werde ich im Juli aber bestimmt noch Königinnen anbieten können. Ich bin bei der Planung aber lieber bescheiden, um niemanden zu enttäuschen!

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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von finnm » Donnerstag 26. Dezember 2013, 09:32

Morgen,
ich habe heute in der fruehe behandelt bei minus 1 grad.
Gruss
Michael

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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von steffen » Donnerstag 26. Dezember 2013, 10:31

:wink: :!:

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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 26. Dezember 2013, 17:52

Hallo allerseits,

ja, und wie angekündigt habe auch ich heute meine Oxuvar-Behandlung durchgeführt, bei 0° Celsius und Rauhreif war es doch deutlich kälter als angekündigt, was mich sehr gefreut hat. Alle Völker sitzen in einer schönen Wintertraube, Verluste habe ich somit zumindest wg Varroa nicht zu beklagen.

Das war sie also, die Oxuvar-Behandlung 2013.

Allen Völkern geht es somit gut. Auffallend waren aber die unterschiedlichen Volksstärken, und zumindest bei ganz starken Völkern sollten wir im März auf jeden Fall den Futtervorrat kontrollieren (so schien es mir zumindest bei einem Volk).

@RaDiMa: Mach Dir bitte keine Sorgen. Wenn Völker brutfrei sind, dann ist jetzt die beste Chance dazu. Dies ist meine nunmehr 30-jährige Erfahrung mit der winterlichen Varroabehandlung. Gewiss ist das Zeitfenster nur kurz; es reicht ca. von Anfang Dezember bis Ende Dezember. Und: auch aus diesem Grund halte ich die Dunkle Biene, die, so möchte ich behaupten, zu dieser Jahreszeit garantiert brutfrei ist, ganz im Gegensatz zu den Südbienen (Carnica, Buckfast, Ligustica, Landbiene).

So, ich hoffe, auch alle anderen konnten die Winterbehandlung abschließen. Es wird nun langsam Zeit. :wink:

Berichtet gern mal. Ansonsten wünsche ich Euch nunmehr ruhige, erholsame Tage.

LG
Kai

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Re: Oxuvar 2013 Behandlung

Beitrag von RaDiMa » Donnerstag 26. Dezember 2013, 22:59

Moin Kai,

danke für die Beruhigung :wink: ... aber wie ich im Imkerforum schon schrieb, hat(te) eines meiner Völker einen extrem hohen Befall und da ich mich stark zurück gehalten habe und nun schon Monate nicht mehr hinein sehen durfte... :shock: Außerdem hatte ich mich schon ein wenig an Deiner kürzlichen Aussage orientiert, auf Grund der Wetterlage erst am 32. oder 33.12. behandeln zu wollen... :mrgreen: Aber hier mal der Kurzbericht wie es gelaufen ist:

Nachdem ich gestern die Windeln in die Beuten schob (waren sonst offen), habe ich heute nach exakt 24 h einen natürlichen Milbenfall von 0 / 4 / 31 (!) Milben je Volk ermitteln können. Und... da die Wettervorsage für diese Region heute den kältesten Tag prognostizierte, haben wir uns kurzfristig entschlossen, die Behandlung heute durchzuführen. Eine kurze Durchsicht mit viel Rauch ergab glücklicherweise Brutfreiheit, denn der Gedanke jetzt die Waben abstoßen zu müssen und darin herumzukratzen, gefiel mir wirklich nicht sonderlich... Die drei Völker wirken ausreichend groß, haben reichlich Futter und das stärkste hatte auch den stärksten Befall. Das Träufeln mit einer aus dem Imkereifachhandel bezogenen 120 ml Spritze (sieht genauso aus wie Deine, auf dem Bild zu sehende, Kai) probierten wir zunächst mit Wasser im Becken und das funktionierte leider gar nicht, da sich der Schieber immer wieder ruckartig bewegte und dadurch abwechselnd tropfte und strahlte. Also verwendeten wir die Spritze nur zum Abmessen der Menge und füllten den Inhalt in eine von diesen zitronenförmigen Zitronensaftfläschchen, welches natürlich vorher entleert und gereinigt wurde. Das kam mir zwar etwas unprofessionell vor, aber das Träufeln ging damit sehr viel besser und bei dem starken Befall mußte nun etwas geschehen! Nun ist aber alles fertig und ich bin nur noch gespannt wie das Auswintern läuft und ob das Futter wirklich reicht...

Einen schönen Restfeiertag wünscht

Ralf

Ich denke - nicht nur wegen der "garantierten" Brutfreiheit :mrgreen: - immer noch über Dunkle Bienen nach, scheue aber noch den deutlich erhöhten Kosten- und auch Arbeitsaufwand (Mondscheinbegattung, usw.). Mal sehen, noch sind ja die besinnlichen Rauhnächte, vielleicht bekomme ich ja noch ne Eingabe... :wink:

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