meine erste Wanderung

Ernte, Aufbewahrung, Abfüllung, Behandlung, Pflege, Aufbereitung und Verkauf von Honig; Honigsorten, Wachs, Propolis, Pollen

Moderator: Johannes

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Johannes
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Re: meine erste Wanderung

Beitrag von Johannes » Donnerstag 2. Juli 2015, 13:53

Glückwunsch! :D

Hier ist der Sommer nun auch angekommen und es ist schon nicht mehr warm, sondern fast heiß.
Vielleicht kommt hier ja auch noch was zusammen. Die ganz frühen Sommerlinden sind alle samt durch. Aber es gibt einige mittelfrühe Hybriden und auch noch einige Winterlinden. Ich bin gespannt. Den Lindenhonig liebe ich jedenfalls!

LG Johannes

Der Großteil Vorbestellungen ist nun erfüllt. Die letzten Königinnen gehen bis Mitte Juli raus. Den Rest der Saison möchte ich nutzen, um das Zuchtprogramm des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen e.V. zu unterstützen. Daher kann ich leider keine umfangreichen Anfragen mehr annehmen. In dringenden Fällen bitte einfach eine Anfrage per Mail schicken und ich werde sehen, was ich tun kann!

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Re: meine erste Wanderung

Beitrag von Heiko » Freitag 17. Juli 2015, 16:43

Hallo,

meine Wanderung nähert sich Ihrem Ende. Es hätte zwischen durch gerne mal (Nachts) sanft regnen dürfen. Aber der Gefallen wurde mir nur einmal getan, so dass es zwar sehr reich geblüht hat. Aber der Ertrag je Volk wird nicht riesig, eher schon merkbar sein.

Eines der Völker hat vor 1,5 Wochen noch geschwärmt. War zufällig mittags vorbei gefahren und der Schwarm war auch immer noch da, als ich abends mit Ausrüstung angerückt bin. Das was da ist, merkt man am Bautempo des Schwarms. 6 DNM 1,5 sind bereits im Naturbau (nur AS) ausgebaut. Den angetragenen H-Raum habe ich einem anderen Volk zugegeben.

Ich habe regelmäßig Beflugbeobachtungen gemacht. Der Klee in den ausgedehnten Rasenfläche wurde überhaupt nicht beachtet. In der Hauptsache ging es auf den Hartriegel, auf die Linden, den Liguster und die Brombeeren. Eventuell gibt es noch einen gewissen Eintrag Esskastanie. Hab ca. 200 m weit weg, drei ca. 10 m hohe Castanea sativa in volle Blüte entdeckt, die mir noch gar nicht aufgefallen waren. So einen Massenbeflug habe ich noch nie "life" beobachten dürfen. Das was sprichwörtlich eine Bienenweide!

Ich werde wohl noch so 1-2 Wochen da bleiben. Die Linden blühen sehr unterschiedlich ab und in den Hecken wächst auch noch viel wilde Clematis. Danach ist dort wohl finito. Die Stimmung bei den Damen ist bei dem vielen schwülen Wetter manchmal etwas "angeheizt." Ich denke mal zur Ernte werde ich nicht abfegen sondern genügend Bienenfluchten zur Hand haben. Absperrgitter habe ich nirgendwo drin. Gebrütet wird aber überall nur unten.
Das war zur Frühtracht noch anders..

So viel erst mal.

Viele Grüße

Heiko

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Re: meine erste Wanderung

Beitrag von Heiko » Sonntag 26. Juli 2015, 23:06

So, das war´s. Heute haben wir geschleudert. Trotz ein paar Widrigkeiten sind es am Ende ca. 33 Kilo geworden. Das Lindenaroma und der Duft ist unverkennbar aber die Optik ist komischer Weise recht dunkel. Da war wohl auch noch etwas Honigtau dabei. Die Bienenfluchten haben sich definitiv bewährt. Ich habe heute noch zwei Völker am Heimatstand abgeerntet - ohne Flucht - das war wesentlich unentspannter.

Mein Fazit: "Wandern" macht Freude und man lernt auch viel über ein Gebiet. Die Völker haben zwar keine riesen Erträge (Durchschnitt 6,6 kg) geliefert, stehen aber sehr gut da. Auch ohne Honigraum sind es jetzt keine Leichtgewichte geworden. Ich werde das auf jeden Fall wiederholen!

LG Heiko

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Re: meine erste Wanderung

Beitrag von Johannes » Montag 27. Juli 2015, 08:00

Hallo Heiko,

Glückwunsch zum positiven Fazit! :)

Frage:
Bei durchschnittlich 6,6 kg pro HR, wie waren die in den Waben verteilt und welches Maß hast du im HR?
Das ist ja nun für meine Verhältnisse doch recht wenig und wie ich es kenne, verteilen die Bienen solche Mengen gerne im ganzen HR. Folglich wird nichts verdeckelt. Wie sah es denn bei dir aus?

LG Johannes

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Re: meine erste Wanderung

Beitrag von Heiko » Dienstag 28. Juli 2015, 23:59

Hallo Johannes,

als BR habe ich DNM 1,5 und im HR habe ich Halbzargen. Die je Seite äußeren 1-2 Randwarben waren kaum bis gar nicht eingetragen. Die Zentralwaben waren voll und zur Seite hin immer weniger weniger verdeckelt. Bei der Spritzprobe tropfte nichts und das Refraktometer hat im unverdeckelten Bereich 17/18 % gemessen.

Tja, die Frage nach der Verhältnismäßigkeit habe ich mir auch schon gestellt. Eben auch die Verhältnismäßigkeit zu dem was man so von anderen Imkern als Erntemengen hört und die Ursachen dafür.
Es ist klar nur starke Völker bringen viel Ertrag. Was für Gründe hat es also wenn man "ertragsmäßig hinterher hinkt?"

1. eigene Fehler > kann man nie ausschließen -mir fällt aber derzeit kein schlimmer ein. :wink:
2. zu kleine Völker > siehe unten
3. "falsches" Bienenmaterial > Standbegattung Landrasse mit gelegentlichen "dunklen" Einfluss. Sind sehr vital!
4. mangelnde Tracht / ungünstiger Witterungsverlauf > lange trockenen Phasen, dann sehr viel Regen aber auch schöne Trachtage
etc. etc.

Eine Frage die mir dabei in den Sinn gekommen ist, gehört zu 2. Und da würde ich gerne mal von anderen, die mit 1,5 DBM BR arbeiten, hören, was dort so geerntet wird. Angefangen habe ich dieses "komische Maß" ja um einerseits kompatibel mit meinen norddeutschen Imkerkollegen zu sein, andererseits aber insbesondere um den Bienen einen ungeteilten BR zu bieten. Mir schwant jetzt, dass dieser BR ein wenig zu klein ist um wirklich starke Völker aufzubauen. Mir schwant jetzt, dass wenn schon ungeteilt, dann Dadant die bessere Wahl gewesen wäre.

Ich gehe jetzt nicht unter die Erwerbsimker aber mich interessiert schon mal wo die Unterschiede wohl herkommen!?

LG Heiko

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Re: meine erste Wanderung

Beitrag von Johannes » Mittwoch 29. Juli 2015, 05:38

Hallo Heiko,

alles klar. Mit Halbzargen ist es eine feine Sache!

Besonders in diesem Jahr wird der 4. Punkt zutreffend sein. Da würde ich mir an deiner Stelle gar keine "Vorwürfe" machen. :)

Bei mir war es ein erstaunlich gutes Honigjahr. Meine F1-Völker haben tolle Arbeit geleistet.
Da ich mir jetzt nicht sicher bin, ob du auf deine letzte Frage eine Antwort bekommen wirst, biete ich dir mal ein Beispiel von mir an.
Seit letztem Jahr stehen bei mir erstmals ein paar wenige Völker auf ZaDant. Also ein BR mit Zander-Breite und Dadant-Höhe. Von der Wabenfläche dürfte das deinem Maß sehr nahe kommen. Ein Schied verwende ich übrigens nicht.
Diese Völker konnte ich auch problemlos ohne ASG mit Halbzargen als HR führen. Die Königinnen blieben brav unten. Honig gab es reichlich!

Moderation: Die Zeilen mit den kg-Angaben habe ich nach reiflicher Überlegung entfernt und das Original nur Heiko als PN geschickt. Dies hat den Grund, dass solche Zahlen nicht überregional vergleichbar sein können und mir jeder Leistungsgedanke bei meinen Bienen fern ist!

Ich tippe bei dir also echt auf ein klimatisches Problem.
Vielleicht solltest du aber auch mal wieder gezielt F1 nachziehen. Es könnte durchaus sein, dass deine Landbiene zwar sehr vital, aber eben nicht mehr so sammelfreudig ist.

LG Johannes

PS: Von allen Völkern, aber besonders von den ZaDant-Völkern habe ich auch im Laufe des Jahres zahlreiche Brutwaben für die Zucht entnommen.

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Re: meine erste Wanderung

Beitrag von elk030 » Mittwoch 29. Juli 2015, 06:45

Dann aber schnell
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Re: meine erste Wanderung

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 29. Juli 2015, 12:29

Heiko hat geschrieben:....
Ich gehe jetzt nicht unter die Erwerbsimker aber mich interessiert schon mal wo die Unterschiede wohl herkommen!?

LG Heiko
Hallo Heiko,

erstmal Glückwunsch zur abgeschlossenen Wanderung in die Linde. :P Zur der von Dir aufgeworfenen Frage von mir nur einige wenige, aber entscheidende Anmerkungen, die noch aus der Zeit stammen, in der ich mit Vater zusammen 60 Völker hatte und wir auch gezielt Sommerhonig ernten wollten:
  • Die Linde produziert hier bei uns nur ganz selten Nektar. Der Ertrag pro Baum ist wirklich sehr gering.
  • Die Beute muss warmhaltig und gut isoliert sein; hier bietet sich Styropor an.
  • Die Völker müssen wirklich sehr stark sein; mindestens 3, besser 4 Zargen DN Segeberger voller Bienen, um schlagkräftig die Sommertracht zu nutzen.
  • Die einzusetzende Biene sollte möglichst sammeleifrig sein und fleissig. Optimal ist hier die Ligustica (Sommertrachtbiene in Dänemark).
Schundau glaube ich beschrieb ganz gut, wie man Völker noch bis in den Sommer hinein stark und schlagkräftig erhielt über den Demaree-Plan etc. Trotzdem wird es hier im Norden nur selten eine gute Sommertracht geben. Es gibt zu wenig Linden pro Volk. Sommertracht ist nur dann nennenswert, wenn Blatthonig dazu kommt. Dies kommt aufgrund unseres Wetters vielleicht alle 10 Jahre einmal vor.

Von daher freue Dich über den kostbaren Linden-Weissklee-Brombeer-Blatt-Honig, den Du geerntet hast. :P

LG
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Re: meine erste Wanderung

Beitrag von Heiko » Freitag 31. Juli 2015, 00:13

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:Von daher freue Dich über den kostbaren Linden-Weissklee-Brombeer-Blatt-Honig, den Du geerntet hast.
Das tue ich ganz bestimmt! Ist wirklich sehr lecker!
imkerforum-nordbiene hat geschrieben:Die Völker müssen wirklich sehr stark sein; mindestens 3, besser 4 Zargen DN Segeberger voller Bienen, um schlagkräftig die Sommertracht zu nutzen.
Das wäre ja mehr als das doppelte meiner 1,5 DN- Ausgangsbasis :shock:
Johannes hat geschrieben:Seit letztem Jahr stehen bei mir erstmals ein paar wenige Völker auf ZaDant. Also ein BR mit Zander-Breite und Dadant-Höhe. Von der Wabenfläche dürfte das deinem Maß sehr nahe kommen. Ein Schied verwende ich übrigens nicht. Diese Völker konnte ich auch problemlos ohne ASG mit Halbzargen als HR führen. Die Königinnen blieben brav unten. Honig gab es reichlich!
Hallo Johannes, danke auch für deine Infos! Der Punkt 4 ist natürlich eine Sache. Aber da müssen andere Imker vor Ort ja auch durch. Weiter grübelnde Grüße....

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Re: meine erste Wanderung

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Freitag 31. Juli 2015, 12:16

HAllo allerseits,

ich habe nochmals kurz bei Schundau (So imkern wir in der Segeberger Kunststoff-Magazinbeute) und Jansen (Aufbau und Betrachtung einer Betriebsweise) nachgeschaut. Bei Schundau gehen die Völker mit zwei Brutraumzargen und 2-3 Honigräumen (je 11 Waben DN) in die Tracht. Bei Jansen sind es drei Brutzargen und 4 Honigräume, nach eigenen Angaben besteht so ein Volk aus 120.000 Bienen. Beide arbeiteten mit Segeberger Beuten und extrem brutlustigen Völkern.

Dies sind natürlich ganz andere Größen, als die die wir von der Dunklen Biene gewohnt sind. :P Aber nach meinen Erfahrungen sind derartige schlagkräftige Völker für eine ergiebige Honigernte notwendig. Auch Schundau gab ja Honigerträge in Zahlen wieder, zu lesen in seiner Broschüre. Diese Größen haben mein Vater und ich im Schnitt nie erreicht.

LG
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Re: meine erste Wanderung

Beitrag von Johannes » Freitag 31. Juli 2015, 12:35

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:...Dies sind natürlich ganz andere Größen, als die die wir von der Dunklen Biene gewohnt sind. :P ...
Hey Kai,

unmöglich ist das auch bei der Dunklen nicht. Zumindest mit meinen F1 komme ich (wenn ich nicht schröpfe) auch auf solche Größe. Letztes Jahr und auch dieses Jahr hatte ich paar Völker, die 5 Zanderzargen besetzten. Eine 6. wäre für die Bienen möglich gewesen. Aber nicht für mich! :mrgreen: Denn mehr als die 3-stufige Bockleiter will ich zum Imkern nicht benutzen. :P Diese Völker habe ich dann einfach geteilt.
Wichtig, um solche Stärke zu erreichen, ist eine gute Versorgung im Frühjahr. Bei mir stehen massenhaft Haselnüsse und Weiden aller Art. Diese vielseitige Versorgung mit natürlichem Pollen ist essentiell um später ergiebige Volker zu bekommen.
Und ein wesentlicher Faktor ist das Wetter! Dies passte dieses Jahr ja zum Teil gar nicht. Aber ich habe das bestmögliche aus der Situation machen können. Mit dem Honigertrag bin ich zufrieden. Nur die Zucht war von mehr Rückschlägen als Erfolgen geprägt.

Zurück zum Thema:
Die Linde ist wohl eine der launischsten Trachten überhaupt. In manchen Jahren erzielt man gigantische Erträge, in anderen Jahren fast nichts. Kalkulieren kann man mit dieser Tracht jedenfalls nicht!

LG Johannes

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