Eigenwachsumarbeitung

Ernte, Aufbewahrung, Abfüllung, Behandlung, Pflege, Aufbereitung und Verkauf von Honig; Honigsorten, Wachs, Propolis, Pollen

Moderator: Johannes

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Johannes
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Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von Johannes » Freitag 16. Dezember 2016, 10:38

Aufgrund der aktuellen Problematik mit dem Wachs bin auch ich vorsichtig geworden.
Bisher habe ich mein Wachs stets gegen MW getauscht. Dem Betrieb, der selber herstellt, vertraue ich auch nach wie vor. Aber nur weil ich glaube, dass die selbst nichts beimischen, heißt das nicht, dass nicht andere Kundschaft (unwissentlich) verfälschtes Wachs abgibt und so in den Kreislauf bringt. Eigenwachsumarbeitung ist hier erst ab 80 kg möglich und so viel habe und brauche ich nun wirklich nicht.

Deshalb bin ich auf der Suche nach einem Umarbeiter, wo man ab 20 kg schon sein eigenes Wachs behält. Im Internet findet man bei der Recherche auch so einige. Aber schreiben können die viel. Wenn also hier jemand gute / schlechte Erfahrungen teilen möchte, bin ich sehr daran interessiert.

Ein paar Firmen hab ich per Mail angeschrieben. Einer der auf der Webseite mit "Eigenwachsumarbeitung" wirbt, schrieb mir, dass er bei einem Umarbeiter seines Vertrauens produzieren lässt.... Na was soll das denn? Er bietet was an, reicht den Auftrag aber nur weiter. :shock: Sehr frustrierend!

LG Johannes

Das Bestellformular auf meiner Webseite wird vorübergehend noch geschlossen bleiben. Ich möchte die Zucht erst mal anlaufen lassen und ein paar Verpflichtungen erfüllen.
Je nach Kapazität werde ich im Juli aber bestimmt noch Königinnen anbieten können. Ich bin bei der Planung aber lieber bescheiden, um niemanden zu enttäuschen!

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Johannes
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Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von Johannes » Freitag 16. Dezember 2016, 17:16

Nach einigen Mails habe ich jetzt meinen Favoriten gefunden!

http://imkerei-wachsverarbeitung.de/roe ... rarbeitung

Ich bin ein Freund von gewalzten MW und die meisten anderen bieten gegossene an. Bei diesem Anbieter habe ich ein gutes Bauchgefühl!
Was meint ihr?

LG Johannes

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Je nach Kapazität werde ich im Juli aber bestimmt noch Königinnen anbieten können. Ich bin bei der Planung aber lieber bescheiden, um niemanden zu enttäuschen!

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Rene

Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von Rene » Mittwoch 21. Dezember 2016, 09:26

Hallo Johannes.

Ich habe mir da mal so eine kleine Wachspresse zugelegt. Aber ehr man den Bogen raus hat, wird bissl dauern. Mal ist die MW zu dünn und mal zu dick, dann gerissen usw...
Ich hoffe die Bienen sind da die besseren Umarbeiter....
L.G.

elk030
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Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von elk030 » Donnerstag 22. Dezember 2016, 11:00

Moin
2-3 Tage im Jahr brauche ich, um die MWe für meine 60 Völker herzustellen.
Ich nutze nun seit 8 Jahren eine wasserkühlende Form von Seip.
Es ist ein Genuss, vom Wachsmarkt unabhängig zu sein.
Elk

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Rene

Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von Rene » Donnerstag 22. Dezember 2016, 20:36

elk030 hat geschrieben:Moin
2-3 Tage im Jahr brauche ich, um die MWe für meine 60 Völker herzustellen.
Ich nutze nun seit 8 Jahren eine wasserkühlende Form von Seip.
Es ist ein Genuss, vom Wachsmarkt unabhängig zu sein.
Elk
na da würde ich mit meinem dagegen ehr primitiven Gerät ganz schön hinterherhinken... :mrgreen:

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Johannes
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Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von Johannes » Dienstag 27. Dezember 2016, 20:32

elk030 hat geschrieben:Moin
2-3 Tage im Jahr brauche ich, um die MWe für meine 60 Völker herzustellen.
Ich nutze nun seit 8 Jahren eine wasserkühlende Form von Seip.
Es ist ein Genuss, vom Wachsmarkt unabhängig zu sein.
Elk
Davon träume ich langfristig auch! Momentan fehlt mir schlicht die Zeit und das nötige Kleingeld für vernünftiges Equipment.
Ich sammle schon akribisch alles Wachs aus MW-freiem Naturbau. Das gebe ich sicher nicht aus den Händen. :)

Nächste Woche werde ich ca. 28 kg Wachs zum Umarbeiten schicken. Dann bin ich mal auf das Ergebnis gespannt und auch auf die Lieferzeit. (7 Wochen sind laut Webseite zu erwarten)

LG Johannes

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Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von elk030 » Freitag 30. Dezember 2016, 11:19

Hallo Johannes
Wenn ich sehe, wie sorgfältig du mit deinem Wachs umgehst, ware es tatsächlich die Krönung, wenn du eine ordentliche eigene Mittelwandpresse hättest.
Meines Erachtens ist es sogar wichtiger als zB. die Honigschleuder, weil reines Bienenwachs eine der wichtigsten Grundlagen der eigenen Imkerei ist.
Frohes Neues an alle, Elk

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Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von Johannes » Freitag 30. Dezember 2016, 12:36

Hallo Elk,

du motivierst mich. :wink: Da ich dieses Jahr hoffentlich mit dem Studium fertig werde, ist das mit Glück das letzte Jahr mit Zeitmangel. So gesehen fällt diese "Ausrede" dann flach. :lol: Der andere Aspekt ist, dass nicht mehr Geld für mein Hobby ausgeben kann und will als die Imkerei einbringt. Wenn 2017 gut läuft, kommt die Form nächstes Jahr unter meinen Weihnachtsbaum! 8)

LG Johannes

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Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von robirot » Samstag 31. Dezember 2016, 23:18

Johannes vielleicht solltest du lieber direkt über eine Walze nachdenken.
Wenn du ne kleine nimmst und einen Elektroantrieb anbaust bist du damit weit aus schneller und es kostet das selbe wie eine Presse. Nur das dann 100 kg am Tag drinnen sind.

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Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von Johannes » Sonntag 1. Januar 2017, 06:35

Na jetzt wird es interessant! :)
Robirot, kannst du bitte mal verlinken, falls du ein bestimmtes Gerät im Kopf hast?

Handantrieb mit geringerer Stundenleistung würde ja reichen. :P

LG Johannes

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Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von Ganerb Imker » Sonntag 1. Januar 2017, 08:35

Johannes hat geschrieben:Hallo Elk,

du motivierst mich. :wink: Da ich dieses Jahr hoffentlich mit dem Studium fertig werde, ist das mit Glück das letzte Jahr mit Zeitmangel. So gesehen fällt diese "Ausrede" dann flach. :lol: Der andere Aspekt ist, dass nicht mehr Geld für mein Hobby ausgeben kann und will als die Imkerei einbringt. Wenn 2017 gut läuft, kommt die Form nächstes Jahr unter meinen Weihnachtsbaum! 8)
du?
LG Johannes
Ein frohes Neues,
hol dir eine Presse. Habe mir eine Wassergek. beim Geller geholt habe auch ein paar % bekommen. Geht wunderbar damit. Welches Maß hast du? Ein bekannter hat eine die er wegen Umstellung nicht mehr braucht.
Gruß Andy

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Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von Johannes » Sonntag 1. Januar 2017, 10:02

Ganerb Imker hat geschrieben:...hol dir eine Presse. Habe mir eine Wassergek. beim Geller geholt habe auch ein paar % bekommen. Geht wunderbar damit. Welches Maß hast du? Ein bekannter hat eine die er wegen Umstellung nicht mehr braucht.
Gruß Andy
Hallo Andy,

das mit den Maßen ist mein hausgemachtes Hauptproblem. :|

Hab ZaDant, Zander, Zander-halb, DN-1,5, DN, DN-flach und MiniPlus :mrgreen: :lol:

Ich fürchte, mir würde nur eine Dadant-Presse etwas nützen, weil ich dann alle Maße daraus zuschneiden kann. Aber abschließende Gedanken habe ich mir darüber noch nicht gemacht.

LG Johannes

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Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von elk030 » Sonntag 1. Januar 2017, 11:00

Da ich auch unterschiedliche Maße bedienen muß, hatte ich mich damals für eine Dadantpresse entschieden. was richtig war.
Das Zuschneiden ist einfach und Anfangsstreifen stehen somit auch immer zur Verfügung.
Schön ist, das ich gießen kann, wenn es gebraucht wird und mit frisch dufteneden Mittelwänden gehen die Bienen mit Freude in den Honigraum, selbst mit Absperrgitter.
Elk

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Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von robirot » Freitag 6. Januar 2017, 16:09

Johannes hat geschrieben:Na jetzt wird es interessant! :)
Robirot, kannst du bitte mal verlinken, falls du ein bestimmtes Gerät im Kopf hast?

Handantrieb mit geringerer Stundenleistung würde ja reichen. :P

LG Johannes
Klar:

http://www.ebay.de/itm/SALE-Beeswax-fou ... AOSwImRYNp~~

Musst nur nach dem Englischen Begriff: Foundation Mill suchen ;-)

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Re: Eigenwachsumarbeitung

Beitrag von Johannes » Freitag 6. Januar 2017, 16:47

Interessant!
Hast du so eine selbst im Einsatz?

LG Johannes

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