Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Moderator: Johannes

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Katrin
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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von Katrin » Samstag 14. Juli 2018, 14:47

Hallo Kai,

Lass dich nicht lumpen! :wink:
Der Nachbar begehrt nun die Teilentfernung des "Waldes" mit der Begründung, das Laub falle in seine Rinne. Alternativ wolle er mir die 400 qm für 10.000 € abkaufen.
Was glaubt dein Nachbar wer er ist? ô.O

1. Er hat deinen Gartenzaun beschädigt. Hat er es wieder in Ordnung gebracht? Wenn ja wie?
Exakt wo die Grundstücksgrenze verläuft oder minimal abweichend. Ein Millimeter ist nicht viel, macht aber am Ende vielleicht 10 - 50? cm aus wo er den Gartenzaun versetzt hat.

2. Welche Bäume, Sträucher, Gräser, Blumen, Pilze, Moose, Flechten wachsen da? Stehen die vielleicht nicht sorgar unter Naturschutz? Haben sich möglicherweise sogar Tiere angesiedelt die unter Naturschutz stehen? Spechte, Fledermäuse, seltene Käfer oder Schnecken? Hast du nicht ne Birkenmaus oder sowas? :wink:

LG Katrin

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Sonnenvögelchen
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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von Sonnenvögelchen » Samstag 14. Juli 2018, 21:03

Leider ist die Ursache oft der Neid. Wahrscheinlich möchte er sein Grundstück vergrößern und fängt deshalb zu stänkern an. Lass dich nicht verrückt machen. Die Idee mit dem Naturschutz von Katrin ist gut. Bei uns kann man sich ein Biotop schützen lassen. Hab ich mit meiner Streuobstwiese gemacht. Antrag beim LRA stellen.
Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von Clausi » Sonntag 15. Juli 2018, 22:38

Hallo Kai,
bei Eintrag von Laub durch Bäume in der Nachbarschaft handelt es sich hier um eine ortsübliche und hinnehmbare Tatsache.
Die von ihm angemahnte Beeinträchtigung hätte der Nachbar bei ausreichendem Abstand seines Gebäudes zur Grundstücksgrenze vermeiden können.
Ich würde weiterhin vom Bauamt nachmessen lassen ob er den in Mielkendorf notwendigen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze tatsächlich einhält.
Meistens wird nämlich bei der Erstellung des Schnurgerüstes nicht sehr genau gearbeitet.
Bei Unterschreitung würde ich auf Abriss, oder Schadensersatz klagen, gegen das Bauamt.
Alternativ:
Verpachte das Grundstück an eine dritte Person die sich juristisch oder körperlich gegen Deinen Nachbarn wehren kann.

Gruß

Claus

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Katrin
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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von Katrin » Montag 16. Juli 2018, 06:18

Es ist Revier und Brutgebiet des Rotkehlchens bis zur Autobahn hin. Inwieweit Kai da Bäume umschneiden darf weiß ich nicht, würde zusätzlich Nabu hinzuziehen und fragen was man machen kann. Ein paar Arten mehr finden kann auch nie Schaden. :wink:

https://www.youtube.com/watch?v=rD1bYpplW_4

Wenn ich mir all die Tipps so durchlese, schlechte Karten für den Nachbar. ^^

LG Katrin

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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von Sonnenvögelchen » Mittwoch 18. Juli 2018, 11:07

Der Zaunkönig nistet doch auch bei Kai im Garten. Man hört ihn oft bei seinen Videos. Ist in Deutschland auch streng geschützt, weil sein Lebensraum durch Abholzung immer kleiner wird 😋
Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Sonntag 29. Juli 2018, 16:15

Unser lieber Nachbar war wieder bei mir gerade eben. Originalton:

"Die Scheiß Bäume, jetzt platzt mir der Kragen. ... Du nimmst sie also nicht weg? Oki, dann bist Du für den Streit verantwortlich. Ich kümmere mich jetzt drum ..." :shock: :shock: :shock: :shock:

Es bleibt spannend.

LG
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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von Postkugel » Sonntag 29. Juli 2018, 16:48

Leute gibt's, tsss...

Lass den mal einfach machen. Er hat das Grunstueck gekauft wie gesehen. Die Baeume waren frueher da. Haette ja nicht kaufen muessen. Soll halt abschneiden, was uebersteht. Solche Typen treibt man durch Gleichgueltigkeit und Lob (stimmt, die Aeste stehen ueber. Schneid mal ab, wenn's Dir nicht gefaellt!) zur Weissglut. Die begreifen in ihrer Doofheit nicht, das man sich als Nachbarn ganz oft braucht und jedes Augenzudruecken eine erhebliche Dividente abwirft.

Wir hatten hier auch mal solche Exemplare der Gattung homo sapiens. Besonders lustig, wenn die sich gegenseitig in die Wolle bekommen. Folgendes war geschehen: Ast faellt von Baum des Nachbarn A auf Metallzaun des Nachbarn B. Ergebnis: Kleine Delle im oberen Rundeisen. Nachbar B beauftragt Rechtsanwalt! mit der Schadensregulierung. Weil Rechtsanwalt weder von Baeumen noch von Rundeisen Ahnung hat, wird ein Gutachter (knapp 1000 Euro) bestellt. Nachbar A ist mit dem Gutachten und der Forderung nicht einverstanden und fordert Gegengutachten (preislich auch so in dem Rahmen) an. Nachbar B ist mit dem Gegengutachten natuerlich auch nicht einverstanden und die Sache geht vor Gericht. Der Richter empfielt zunaechst einen Vergleich. Justament verkaufen beide Nachbarn im Abstand von etwa 12 Wochen ihre Grundstuecke.

Ergebnis: Die neuen Besitzer wissen bis heute wenig von dem Rechtsstreit, die Winkeladvokaten haben rd. 3000 Euro eingenommen und das Rundeisen noch immer seine Delle...

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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von Didi » Sonntag 29. Juli 2018, 17:02

Moin Kai,
ich kann nur raten die Sache auszusitzen. Dein "Nachbar" muß den ersten Schritt machen, wie immer der auch aussehen mag. Mehr als sich über die rechtliche Seite schlau zu machen bleibt dir nicht.
LG Dieter

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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 6. August 2018, 10:27

elk030 hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 08:15
Hallo Kai
Kannst auch alles verkaufen und dir was Schöneres suchen.
Nur so als Idee, um keine Option auszuschließen.
Elk
HAllo Elk,

danke, ja auch solche Gedanken kommen mir manchmal. Es wird aber am fehlenden Geld für eine solche Investition hapern; außerdem bin ich ja nun auch schon 53. :shock:

Zu meiner Rente spätestens aber will ich nach Löcknitz oder Umgebung ziehen. Da dann wohl zur Miete plus Bienengrundstück.

LG
Kai
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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von elk030 » Montag 6. August 2018, 10:51

Hallo Kai
Geht auch nicht ums Kleinbeigeben, sondern ums Leben geniessen.
Löcknitz klingt gut. Schöne Ecke auch für die Bienen.
Übrigens haben sich deine Königinnen vom letzten Jahr prima gemacht.
Gerne wieder, Elk

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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 6. August 2018, 12:47

elk030 hat geschrieben:
Montag 6. August 2018, 10:51
Hallo Kai
Geht auch nicht ums Kleinbeigeben, sondern ums Leben geniessen.
Löcknitz klingt gut. Schöne Ecke auch für die Bienen.
Übrigens haben sich deine Königinnen vom letzten Jahr prima gemacht.
Gerne wieder, Elk
Super, das freut mich. :P Ja, so sehe ich das auch: das Leben genießen. Da muss ich ständig den besten Weg finden. Im Moment sehe ich keine bessere Lösung, als erstmal abzuwarten.

Aber den Gedanken habe ich oft (da hast Du genau ins Schwarze getroffen): wie genieße ich das Leben am besten? Wo? Und mit wem, oder lieber allein? Und vor allem: welchen Preis bin ich bereit, dafür zu zahlen? Ich meine nicht nur den finanziellen Aufwand, sondern auch Arbeitsplatz etc.

Wenn die sch*** Arbeit nicht wäre, die mich hier festhält, wäre ich schon lange weg. :lol:

Und ja: Löcknitz ist wunderschön, und: ganz nah an Stettin dran. :wink:

LG
Kai
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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von elk030 » Dienstag 7. August 2018, 09:41

Ja Kai
Zuweilen betrachte ich solche Ereignisse als außerordentliche Einladung, evtl. einen neuen Schritt zu wagen.
Einen schönen Restsommer wünsche ich dir,
Elk

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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 7. August 2018, 09:52

elk030 hat geschrieben:
Dienstag 7. August 2018, 09:41
Zuweilen betrachte ich solche Ereignisse als außerordentliche Einladung, evtl. einen neuen Schritt zu wagen.
Einen schönen Restsommer wünsche ich dir,
Elk
Jo, und manchmal braucht es dann noch einen Anstoß, so wie von Dir. Du glaubst gar nicht, wieviel Dein kurzer Kommentar bewirkt hat.

In Kürze mache ich ein "Lebensphilosophie-Video", da kommt das Thema drin vor.
LG
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Michel04
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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von Michel04 » Donnerstag 9. August 2018, 14:45

Hallo Kai,
Freue mich auf das Video!
Wolfhager Land ( bei Kassel ) ist auch sehr schön! Sehr ruhige ländliche Gegend.

LG
Michel
Ich gebe Mitte August noch einige Belegstellenbegattete Königinnen aus Lautenthal ab.
Aktuell noch 3 Inselbegattete von Langeneß.
Bitte rechtzeitig melden!

Ich nehme ab jetzt Vorbestellungen für 2019 entgegen.
Angebot gerne bei mir erfragen!

Roger
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Re: Bienen: Aufziehender Ärger mit Nachbarn

Beitrag von Roger » Freitag 10. August 2018, 10:02

Sei clever und geh zu deinem Nachbarn um mit ihm zu reden. Sag ihm dass du mit einem Anwalt gesprochen hast und im Oktober, wenn die Vogelschutzzeit vorbei ist, dich um die Bäume kümmern wirst. Vorher darf man halt nicht schneiden, du willst dich ja nicht straftbar machen :D Er muss ja nicht wissen dass das so nicht ganz stimmt wie du es ihm sagst ;-)

Im Oktober greift dann deine RSV und um deinen Nachbarn zu beruhigen schneidest du im Oktober einfach nur etwas totes Holz aus. Wenn er sich dadurch verarscht fühlt nicht dein Problem, Freunde werdet ihr sicher nicht mehr.

Wir haben bei uns in der Nachbarschaft ein ähnlichen Fall gehabt. Es wurde eine alte Frau unter Druck gesetzt und angedroht vor Gericht zu gehen wenn die dem Nachbarn nicht ein Teil vom Grundstück verkauft (Große Wiese mit Ausrichtung Richtung Westen). Der Typ wollte wie bei dir ein gutes Grundstück zum lächerlich billigem Preis haben um ein großen Pool zu bauen. Hat er nicht geschafft weil diverse Nachbarn der Frau eingeredet haben sich zurückzulehnen und abzuwarten. Es ist im Sande verlaufen :D

Lass dich auf jeden Fall nicht einschüchtern, du hast viele Bäume im Altbestand, dein Glück, sein Pech :D

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