Ich und mein Holz

Moderator: Johannes

Silas
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Re: Ich und mein Holz

Beitrag von Silas » Sonntag 21. Januar 2018, 16:20

Hallo Pedi
Zwischen den gekauften von Wagner mit 30mm und den selbst gebauten 33mm nach dem hobeln kein großer Unterschied. Bin ich der Meinung weil die Bienen ja alle unterschiedlich sind . Für mich hatte ich halt endschieden ich werde es nicht noch mal machen da gibt es ganz andere Ding die ich selber baue wo ich nicht einsehe soooo vieeeeel Geld auszugeben. Gruß Marcus

Postkugel
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Re: Ich und mein Holz

Beitrag von Postkugel » Montag 22. Januar 2018, 18:15

Was mir an so dicken Brettern nicht gefaellt, ist das Mehrgewicht. Fuer die Bienen bringen diese auch keine Vorteile.

Ich halte 22mm Wandstaerke fuer einen guten Kompromiss in Sachen Gewicht/Stabilitaet.

Bei Wagner sind die Dadant-Zargen gespundet. Diese Art der Eckverbindung benutze ich bei den Adam-Fuetterern. Diese muessen nicht das ganze Jahr draussen stehen. Fuer die Zargen finde ich Zinken (am besten Schwalbenschwanz) besser, weil hier die Verleimflaechen groesser sind (bei den Spunden muss man die Hirnholzflaechen herausrechnen!) und die ganze Beute formschluessig, notfalls sogar ohne Leim, zusammenhaelt. Aber das ist auch etwas Ansichtssache. Freilich ist der Preis bei Wagner wohlgefaellig. Und ich denke auch, in Rumaenien versteht man das Tischlerhandwerk. Dennoch wuerde mir eine "Premium-Linie" besser gefallen, bei der allerdings auch der Eigenbau lohnt.

Was die ganzen Holzzertifikate betrifft, traue ich eigentlich nur den Staemmen aus meinem eigenen Wald. Viele der "Bio-Zertifikate" beruhen auf Selbstauskuenfte der Lieferanten, man kann also dran glauben - oder auch nicht. Das lokale Saegewerk ist da sicherlich auch eine vertrauensvolle Quelle.

Im Moment habe ich einen huebschen Polter Laerchenholz liegen, den ich noch aufsaegen lassen moechte (bei uns im Ort hat jemand ein mobiles Saegewerk). Fuer Beuten ist mir dieses Material allerdings zu schwer und zu sproede. Da ist die gute maerkische Kiefer sicherlich die bessere Wahl. Schade, dass es - im Gegensatz zum Honig - keine Pflicht zur Angabe der Herkunft gibt. Das wuerde mehr bringen, wie FSC/PEFC (http://www.kaminholz-wissen.de/holzzert ... c-pefc.php. Denn auch die Transportwege und die Herkunft spielen eine grosse Rolle hinsichtlich der Umweltvertraeglichkeit und Qualitaet.

Silas
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Re: Ich und mein Holz

Beitrag von Silas » Montag 22. Januar 2018, 18:49

Hallo Postkugel
Da muß ich dir recht geben, ich habe auch beim Sägewerk gekauft bei mir um die ecke ich konnte mir den Stamm auch aussuchen und es waren alle zertifizierte Stämme aus der Region. Bei meinen Beuten hatte ich Verdeckte schwalbenschwänze auf gerungen (Tischler)nach alter Tradition gemacht deswegen hat es unteranderen sooooo lange gedauert. Gruß Marcus

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