Einwabenableger mit Naturwabenbau - ist das möglich?

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Daniela
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Einwabenableger mit Naturwabenbau - ist das möglich?

Beitrag von Daniela » Dienstag 23. April 2019, 12:28

Liebe Forumsmitglieder,

ich möchte in Kürze einen bzw. zwei Ableger bilden und habe hierzu ein paar Fragen. Ich habe zwei Völker (Dadant) und möchte aus einem gerne Ableger bilden.
Im letzten Jahr habe ich einen Ableger mit nur einer Brutwabe gebildet und ihn im Naturwabenbau bauen lassen. Soweit so gut. Hat auch alles
gut funktioniert (so dachte ich jedenfalls), jedoch hat das Volk im Februar eine von mir zu spät entdeckte Räuberei leider nicht überlebt. Entweder war der Ableger schwächer,
als von mir als Anfängerin beim Einwintern gedacht (5 Waben) oder sie sind über den Winter hin Weisellos geworden und ich habe es als Anfängerin nicht
bemerkt. Auf jeden Fall habe ich irgendeinen Fehler gemacht, den ich keinesfalls noch einmal machen möchte.

Nun zu meiner Frage:
Wenn ich einen Ableger mit nur einer Wabe bilde und diesen dann Naturwabenbau errichten lasse, überfordere ich die Bienen vielleicht mit dieser Doppelbelastung?
Sie sollen ja brüten UND bauen. Macht es hier doch mehr Sinn, lieber zwei Brutwaben für den Ableger zu nehmen? Oder sogar einen Königinnenableger?

Der Ableger soll am gleichen Standort verbleiben wie das Altvolk. Ich würde das Flugloch verschließen und am nächsten Tag mit Ästchen "zustellen" damit sich die Bienen neu einfliegen und natürlich einengen.

Hat jemand von euch Erfahrung damit, einen Einwabenableger mit Naturwabenbau zu erstellen?
Dazu möchte ich noch anmerken, dass mir der Honigertrag komplett unwichtig ist. Ich habe noch genug aus dem letzten Jahr :D

Vielen Dank im Voraus für eure Erfahrungen und Gedanken zu diesem Thema!
Viele Grüße,
Daniela

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Didi
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Re: Einwabenableger mit Naturwabenbau - ist das möglich?

Beitrag von Didi » Dienstag 23. April 2019, 15:35

Hallo Daniela,
ich erstelle Ableger in Dadant grundsätzlich mit min. 2 Brutwaben wovon 1 jüngste Brut hat. In diesem Stadium bekommen sie noch 1 Leerwabe und 1 Rähmchen mit Anfangsstreifen von ca. 8 cm. Meine Ableger bleiben alle am Stand ohne Ästchen und so. Das Flugloch ist ca. 8x8mm. Es wird mit 1:1 Zuckerwasser im Gurkenglas (leere Honigzarge) regelmäßig abends gefüttert. In der Anfangszeit habe ich mit 1 Rähmchen probiert, war aber nicht das Gelbe vom Ei, so mein Eindruck. Letztes Jahr habe ich einen Ableger als Sammelbrutableger mit min. 5 Brutwaben erstellt, das Volk war in diesem Frühjahr das stärkste und steht jetzt im Raps. Königinableger ist auch eine Möglichkeit, in meinen Augen die beste Methode um schwarmtriebige Völker in den Griff zu bekommen. Ich hoffe das hat dir etwas geholfen.
LG Dieter

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Re: Einwabenableger mit Naturwabenbau - ist das möglich?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 23. April 2019, 17:49

Daniela hat geschrieben:
Dienstag 23. April 2019, 12:28
Wenn ich einen Ableger mit nur einer Wabe bilde und diesen dann Naturwabenbau errichten lasse, überfordere ich die Bienen vielleicht mit dieser Doppelbelastung?
Sie sollen ja brüten UND bauen. Macht es hier doch mehr Sinn, lieber zwei Brutwaben für den Ableger zu nehmen? Oder sogar einen Königinnenableger?

Der Ableger soll am gleichen Standort verbleiben wie das Altvolk. Ich würde das Flugloch verschließen und am nächsten Tag mit Ästchen "zustellen" damit sich die Bienen neu einfliegen und natürlich einengen.
HAllo Daniela, danke für Deine Frage.

Für Schleswig-Holstein halte ich einen weisellosen Ableger aus nur einer Brutwabe, und dann noch am Heimatstand, für deutlich zu klein und zu wenig. Die Temperaturen sind zu tief, das Wetter unberechenbar, die Vegetationsperiode für den erfolgreichen Start eines neuen Volkes viel zu kurz.

Ich bilde und empfehle immer weiselrichtige Ableger mit mindestens 2, besser 3 verdeckelten Brutwaben. Hinzu kommen noch Jungbienen von mindestens 3 weiteren offenen Brutwaben als Ausgleich für die zurückfliegenden Altbienen.

Das mit dem "Sich neu einfliegen" wird nicht funktionieren, erst recht nicht im Ableger ohne Königin. 2-3 Tage später sind alle Flugbienen wieder im Hauptvolk, der Ableger ist dann deutlich unterbesetzt und verkühlt.

LG
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Re: Einwabenableger mit Naturwabenbau - ist das möglich?

Beitrag von Didi » Dienstag 23. April 2019, 18:06

Den Verlust an Flugbienen kann man aber minimieren indem man die Bienen von den Waben abstößt und die fast bienenfreien Waben über ASG in eine leere Beute hängt. Die Bienen die dann zur Brut hoch gehen sind fast ausnahmslos Pflegebienen.
LG
Dieter

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Re: Einwabenableger mit Naturwabenbau - ist das möglich?

Beitrag von Daniela » Dienstag 23. April 2019, 19:40

Vielen Dank für eure Antworten!
Nun hatte ich eben schon einen ganzen Text geschrieben (natürlich mit noch mehr Fragen :roll: ) und nun ist dieser futsch. Ich versuche mich also kurz zu fassen :lol: :

Vom Einwabenbrutableger werde ich dann wohl besser Abstand nehmen.
Sollte ich den Ableger (ob nun mit oder ohne Königin) besser auf den Platz des alten Volkes stellen, damit er durch die Flugbienen noch verstärkt wird?

Und ist es richtig, dass der Ableger - nun ausgegangen von 2-3 Brutwaben - bis spätestens Mitte Mai erstellt werden muss(bei Naturwabenbau)?

Nochmals vielen, vielen Dank und liebe Grüße!
Daniela

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Re: Einwabenableger mit Naturwabenbau - ist das möglich?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Freitag 26. April 2019, 13:46

Daniela hat geschrieben:
Dienstag 23. April 2019, 19:40
...Sollte ich den Ableger (ob nun mit oder ohne Königin) besser auf den Platz des alten Volkes stellen, damit er durch die Flugbienen noch verstärkt wird?

Und ist es richtig, dass der Ableger - nun ausgegangen von 2-3 Brutwaben - bis spätestens Mitte Mai erstellt werden muss(bei Naturwabenbau)?
....
Hallo, die erste Frage: kommt drauf an, was Dein Ziel ist. Möchtest Du von dem Altvolk Honig ernten? Dann würde ich es dort stehen lassen, wo es ist. Und bedenke bitte: Altbienen sind auch allesamt Trägerinnen von Schwarmlustgedanken. Die Schwarmlust ist ja nicht unbedingt mit Ablegerbildung verschwunden.

Je nach Region und Wetterverlauf und damit Vegetationsstand würde ich Ableger spätestens Mitte Juni bilden. In diesem Jahr aber deutlich früher. Die Völker kommen JETZT in Schwarmstimmung.

Wie ist denn der Entwicklungszustand und die derzeitige Schwarmlust Deiner beiden Völker?

LG
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Re: Einwabenableger mit Naturwabenbau - ist das möglich?

Beitrag von Postkugel » Freitag 26. April 2019, 14:34

Mach's Dir nicht zu kompliziert.

Sofern es Dir wirklich nur um die Voelkervermehrung geht und die Ablegerbildung nicht (wie bei mir) Teil Deines Varroakonzeptes ist, dann fuehre nach der Sommerhonigernte eine totale Brutentnahme durch und bilde mit den Brutwaben beider Voelker einen Sammelbrutableger. Dort drinnen schlupefen hintereinander derart viele Jungbienen, das man das problemlos am selben Stand machen kann. Aufgrund der grossen Bienenmasse des Ablegers entstehen dort auch meist ordentliche Nachschaffungskoeniginnen (das Begattungsrisiko bleibt aber wie bei jeden Ableger bestehen).

Die Altvoelker und den Ableger kannst Du problemlos im brutfreien Zustand mittels Oxalsaeurespruehen gegen die Varroa behandeln und ersparst den Voelkern damit die Tierquaelerei einer Ameisensaeure-Sommerbehandlung (die m.E. verboten gehoert). Wenn die Koeniginnen Deiner Altvoelker etwas taugen, wirst Du erstaunt sein, was die nochmal an gesunder Brut anlegen. Das werden Deine Winterbienen!

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Re: Einwabenableger mit Naturwabenbau - ist das möglich?

Beitrag von Daniela » Freitag 26. April 2019, 17:49

Vielen Dank für eure tollen Denkanstöße und die Hilfestellung.

Mein Ziel ist hauptsächlich die Vermehrung meines einen Volkes. Ich habe aber logischerweise einen Honigraum drauf, damit die Damen gut beschäftigt sind und nicht auf dumme Gedanken kommen.
Sie zeigen momentan noch keine Schwarmlust. Ich habe gestern kontrolliert und sie sind mit dem Honigraumausbau noch gut "abgelenkt". Ich habe jede Wabe gezogen und genau geschaut. Hierzu gibts ja auch unterschiedliche Meinungen. Einige scheinen jede Wabe zu ziehen und andere nur, wenn die Randwaben "Auffälligkeiten" aufweisen. Mir war die sichere Variante doch lieber.

Honig ist momentan komplett zweitranging. Im letzten Jahr habe ich den Fehler gemacht, mich nicht ausreichend mit der Vermehrung zu beschäftigten und dachte mir: das mach ich lieber im nächsten Jahr, lieber alles Stück für Stück.
Das war keine gute Idee, denn jetzt nach dem Winter habe ich erst gemerkt, wie wichtig es ist, dass man ausgleichen / Verstärken können muss.

Das zweite ist schlecht aus dem Winter gekommen und die möchte ich außen vor lassen. Konzentriere mich also nur auf das eine Volk.

Über die Möglichkeit des Sammelbrutablegers hatte ich mich auch schlau gemacht, hier habe ich aber aus zweierlei Gründen leider keine Möglichkeit: das schlecht aus dem Winter gekommene Volk ziehe ich zur Vermehrung nicht in Betracht, da es jetzt noch Schwierigkeiten hat, in die Puschen zu kommen, und der zweite Grund ist: wenn ich die komplette Brut entnehme, habe ich ja viel zu wenige Waben, auf denen die restlichen Bienen aus dem Altvolk "wohnen" können. Ich habe ja keine Mittelwände und (da ich ja erst ganz neu mit nur einem Volk begonnen habe) auch keine ausgebauten Waben, auf die ich zurück greifen kann. Ansonsten finde ich das auch eine tolle Möglichkeit der Milbenbekämpfung und sicher eine gute Alternative zur Ameisensäure.

Ein schönes Wochenende und nochmals vielen Dank!
Daniela

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Re: Einwabenableger mit Naturwabenbau - ist das möglich?

Beitrag von Postkugel » Samstag 27. April 2019, 12:09

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem man einen Sammelbrutableger erstellt, ist Dein 2. Volk auch ausreichend stark (andernfalls hast Du dort ein erhebliches Problem).

Welche Schwierigkeit hast Du denn mit Mittelwaenden? Ich lasse das Wabenwerk meiner Honigraeume inzwischen auch oft im Naturbau errichten. Aber Du brauchst als Aufstiegshilfe dort in der Mitte immer ein paar ausgebaute Waben oder Mittelwaende. Um an entsprechende Waben zu kommen, kannst Du diese bei Dadant auch im Honigraum ausbauen lassen. Sobald der 2. Honigraum drauf ist, passt dort auch ein Brutraehmchen rein. Wenn das ausgebaut ist (dauert nur wenige Tage), kannst Du es entnehmen, noch bevor dort nennenswert Honig eingelagert ist.

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Re: Einwabenableger mit Naturwabenbau - ist das möglich?

Beitrag von Daniela » Sonntag 28. April 2019, 09:59

Moin,

die Frage mit den Mittelwänden diskutiere ich seit ein paar Tagen mit mir selbst :lol: .
Es ist nur so, dass ich das so in meinem Imkerkurs gelernt habe. Dort wurde nur mit Naturwabenbau gearbeitet und ich konnte auch nichts schlechtes daran finden. Jetzt, wo ich alleine "an den Bienen" bin, fehlt mir natürlich die Flexibilität, da ich nicht auf die Reserven (ausgebaute Waben) zurück greifen kann, die ein Imker mit mehreren Völkern bereits hat.

Was ich auf jeden Fall nun mitbekommen habe ist, das ich mir das Leben am Anfang mit NUR Naturwabenbau im BR echt ein bisschen schwer gemacht habe. Wenn ich den Naturwabenbau nun aber nicht ganz aufgeben möchte, kann man doch auch, wenn man Mittelwände einsetzt, auch teilweise Naturwabenbau errichten lassen, richtig?

Der Naturwabenbau hatte im letzten Jahr auch ganz wunderbar funktioniert. Die Bienen haben beide Honigräume prima angenommen und alles in Eigenregie ausgebaut. Die Honigernte war für den Eigengebrauch mehr als ausreichend und verkaufen wollte ich eh nicht.

Spricht etwas gegen einen Mix aus Naturwabenbau und Mittelwänden?

Habt ganz lieben Dank und einen schönen (wenn auch verregneten) Sonntag!
Daniela

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Re: Einwabenableger mit Naturwabenbau - ist das möglich?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Sonntag 28. April 2019, 10:41

Hallo Daniela,

ich sag es mal so in wenigen Bienensätzen:
  • Am schnellsten wird ein Honigraum (HR) ohne Absperrgitter (ASG) und mit ausgebauten Waben angernommen.
  • Etwas langsamer, wenn ein ASG hinzukommt
  • Deutlich langsamer, wenn ASG und ausschließlich Mittelwände gegeben werden.
  • Und am schlechtesten, wenn der Honigraum über ASG und nur mit Anfangsstreifen gegeben wird.
Nun kannst Du Dir das für Dich beste heraussuchen. :P

Bei Gabe von Leerrähmchen besteht darüber hinaus immer das Risiko von Wirrbau (Bienen bauen quer durch die Rähmchen durch). DAs passiert vor allem bei schwächeren Völkern und schlechterer Tracht.

LG
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