Carnica und dunkle biene

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Moderator: Johannes

Hainlaeufer
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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Hainlaeufer » Dienstag 5. November 2013, 08:21

Hallo lieber Dragos!

Vielen Dank für deine ausführliche, interessante Antwort!

Irgendwie würde mich schon dein Buch interessieren, einfach aus Neugierde auch, ich bräuchte eh bald eine Winterlektüre, um auch neben dem Kachelofen und einer Tasse Kräutertee was zum lesen zu haben :wink: All zu lange dauert es wohl ja nicht mehr mit dem Herbst, auch wenn er momentan recht mild bzw. "warm" wirkt. Wie würde ich an das Buch kommen bzw. wie viel würde es mit Versandweg kosten?

Ich weiß jetzt nicht mehr, wo anfangs dieser Thread in welchem Unterforum war, aber... ich habe die leiste Vermutung, dass Kai bereits diesen Thread durch die Themenveränderung in das Unterforum "Die Bienen Südeuropas..." verschoben hat. Daher darf ich davon ausgehen, dass wir hier weiter schreiben dürfen, über die Carpatica und so weiter :wink:. (vlt. kann man den Threadnamen bei Gelegenheit dementsprechend etwas umändern?)

Witzig, ich dachte mir immer, ich wäre in Bilde was die Arten und Unterarten der Honigbiene betrifft. Aber so wie es aussieht hab ich die Carpatica total "übersehen". Genauso was die Caucasica betrifft, ich dachte, sie sei eine Biene des östlichsten Balkans, eh so in Rumänien und ähnliche Gebiete lebend. Für mich sind bislang die Macedonica und Cecropia die griechischen Bienen gewesen.

Ist denn die Carpatica auch in Begriff durch andere Bienenherkünfte vermischt und verdrängt zu werden wie es bei der Dunklen Bienen der Fall war bzw. immernoch ist? Du schreibst, die Carpatica sei an Gebierge angepasst, macht das sie daher zu einer robusten, kälteunempfindlichen Biene? Ich würde gerne mehr über diese Biene erfahren, vlt. bist du ja so nett und kannst bei Gelegenheit sowas wie einen Steckbrief mit vereinzelte Fotos hier reinstellen! Würde mich freuen.

Finde es hervorragend, dass wir hier nun auch wieder jemanden haben, der bereits Selektion gegen die Varroa betreibt, und das schon 8 Jahre lang! Steht das alles auch in deinem Buch lieber Dragos? Wenn ja, dann... wow möchte ich sofort dieses Buch lesen können :D :wink: Eine Selektion mit Naturbau... genau das habe ich mir vorgestellt!
Hast du nie so viel Behandlungsmittel gebraucht, oder kannst du erst durch deine Selektion (wie betreibst du genau die Selektion? steht das im Buch auch?) mit einer Behandlung in Oktober auskommen?

Ich würde mich riesig um weitere Antworten und Statements von dir freuen! Sehr sehr interessant!!!!

LG

Dragos
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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Dragos » Sonntag 10. November 2013, 22:26

Hallo Hainlauefer,

Jetzt suche ich für jemanden, der das Buch zu übersetzen kann. Es ist wichtig dass, alle Begriffe von Rumanische Sprache aus Deutsch richtig ubersetzt sein. Vielleicht kennt jemanden eine geeignete Person? Danach werde Ich entscheiden, welche Moglichkeit fur verrofentlichen habe Ich. Eine Rat wird gut angenommen.

Bezuglich Apis Mellifera Carpatica, Rasse wurde im Carpatenbecken gebildet und ist die lokale Vielfalt der Bienen, die jetzt in Gefahr ist durch unkontrollierte Einfuhr von genetischem Material aus anderen Ländern. Ja, es ist wie schwarze Bienen, wilde und robust. Mit winter und Kalte hat kein Problem, hier ist wie ich uberwinter etwas Kleine Volksbiene:

http://www.youtube.com/watch?v=uLZjrjTq-_w

Die Koniginnen sind schlank, haben braun-schwarze Farbe, die Bienen und Dronen auch.In den letzten 12 Jahren habe ich entwickelt ein ganzheitliches Konzept von Wartungsarbeiten mit natürlichen Waben, und meine Bienen, benotigen nicht Behandlung gegen Varroa jedes Jahr. Diese Konzept ist im Buch geschrieben.
Zum beispiel dieses Jahr meine Bienen waren im Gebirge von Mai bis mitte September. Ich hinstelle immer ins Gebirge im Fruhling, und Ich habe nicht zu tun bis Herbst. Hier gibt es eine andere video mit etwas Volker ins Gebirge, und auch Naturwaben.

http://www.youtube.com/watch?v=A6kQzu3v8Zw

Beste Grusse,

Dragos

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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Hainlaeufer » Montag 11. November 2013, 17:05

Hallo Dragos!

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Vor allem die Videos, danke! (was waren das für Schlitze in den Deckeln, welche Bedeutung haben sie?)

Herrlich, im Gebirge lässt sichs am schönsten imkern! Ich weiß wie das ist! Schön, das du die Möglichkeiten hast, es tut den Bienen auf jeden Fall gut :wink:.

Leider kann ich dir keinen Übersetzer empfehlen, aber ich würde mich auf jeden Fall auf dieses Buch freuen!

liebe Grüße,

Michi

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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Dragos » Montag 11. November 2013, 18:54

Hallo Michi,

Die Schlitze in den Deckeln machen der Kondens raus zu gehen. Die Bienen ubervintern Problemslos, und In Fruhling sind stark vergrossert.

Hattest oder hast du auch Bienen im Gebirge? Ich sehe auch dass viele Sorten von Carnica du hast. Kannst du etwas sagen uber deine Imkerei?

Grusse,

Dragos

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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Hainlaeufer » Montag 11. November 2013, 20:55

Lieber Dragos!

Ich hatte leise die Vermutung weshalb die Schlitze in den Deckeln sind, ich bin mir aber noch nicht im klaren wie die Kondensation durch den Deckel wandert? Ist das eine richtige Öffnung in der Deckelisolierung?

Ja, ich habe Erfahrung mit der Bienenhaltung im Gebirge (auf 2000 Metern!). Es ist einfach ein anderes Gefühl, und man sieht auch das die Bienen nicht Pestizidbelastet sind. Sie entwickeln sich rasant zur richtig starken Völkern und protzen nur so von Macht! Ich denke, so ein Gefühl kennt man sonst nur noch aus der Vergangenheit. Vor allem die Pollenversorgung ist der reine Wahnsinn, dass ganze Jahr über tragen sie richtig dicke Pollenhöschen ein!
Meine Bienen stehen aber im Flachland, im Voralpengebiet Niederösterreichs. Aber das Plätzchen ist okay, nicht so umkreist von Agrarwüsten!

Ja das stimmt, ich konnte viele Carnica-Linien kennen lernen und habe auch dementsprechend wirklich gute Reinzuchtköniginnen gekauft. Aber, es ist jetzt nicht wesentich sonderbarer, wenn du verstehst was ich meine. Ich arbeite aber nun mehr mit Standbegattung, und möchte auch mehr in deine Richtung gehen zur Varroatoleranz im Naturbau. Ich arbeite mit Warre Modifiziert (Naturbau), und ja, es sind gerade so viele Völker, sodass man ganz schön eingespannt wird von ihnen :wink:.

Soweit dazu,

LG

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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Dragos » Freitag 15. November 2013, 18:33

Hallo Michi,

Andere Offnung in der Deckel gibt es nicht. Durch diese Offnung er geht raus. Du kannst in die letzte video besser sehen, dass auch die Folia hat Spalte. Zwischen diese Spalte und die Offnung in der Deckel geht der Kondens raus.

Es ist sehr interessant, dass du auf 2000 Metern Imkerei machst. In Rumanien war ich auch bis 1500-1600 m. Warum hast du entschieden fur Warre Modifiziert? Das ist gleich als Warre normal, nur mit mobile Ramchen?

Grusse,

Dragos

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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Hainlaeufer » Freitag 15. November 2013, 19:27

Lieber Dragos!

Danke für dein Interesse! Ja, es ist eine andere Welt, so weit oben zu imkern. Hier begegnet man natürlich einer ganz anderen Flora, und der Honig schmeckt wunderbar! :)

Richtig, ich arbeite mit Warre, aber eben in modifizierter Form um noch Kontrolle über Gesundheit und Zustand der Bienen zu haben. Eigentlich kann man das auch recht gut, wenn man nur die Zarge ankippt und von unten die Waben blättert, aber will man mal eine Wabe direkt kontrollieren, also in die Zellen schauen, ist es auf jeden Fall besser mit beweglichen Rähmchen zu arbeiten. So meine Devise. Aber es wird trotzdem so weit es geht nach Warre gearbeitet, dass heißt z.B. Erweiterung durch Untersetzen usw.
Ich hab einfach eine Schwäche für die Warrebeute entwickelt, es gibt wie immer Vorteile als auch Nachteile, wie bei jedem Beutenmaß. Jeder findet sein Maß und arbeitet am Besten damit! Oder? :wink:

Ja, ich werde dein Video nochmal genauer anschauen, um genau zu verstehen was du meinst!

Vielen Dank,

LG
Michi

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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Dragos » Donnerstag 21. November 2013, 19:47

Hallo Michi,

Ich finde sehr interessant die Arbeit mit Warre. Wie geht's mit Schwarmkontrolle? Und auch, Honig ertragen ist nicht niedriger als in andere Beuten?

Ich denke dass, du sollst jedes Jahr die Volksbienen teilen, mindestens einmal, oder nicht? Und bin Ich auch sehr neugerig, vieviele Zargen hat eine Volks im Sommer?
Hast du auch etwas Video oder Photo?

Ja, ich weiss, viele Fragen, Ich habe auch mehrere, aber haben wir auch zeit, bis die Bienen beginnen zu fliessen.

Danke fur Antworten,

Dragos

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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Hainlaeufer » Donnerstag 21. November 2013, 22:47

Hallo Dragos!

Ja, ich brauchte lange, fand aber schlußendlich zur Warre und ich bin glücklich darüber! :)

Nun, wenn man so wie ich mit Naturbau arbeitet, ist natürlich der Honigertrag niedriger als wie mit Mittelwänden. Grundsätzlich aber muss man bei Massentrachten aufpassen das das Volk nicht verhonigt! Ich habe teilweise Völker mit 5 Zargen, manchmal auch mehr. Ich las einmal im Warre-Forum, da hatte jemand über 7 Zargen oder so! Weiß ich jetzt aber nicht mehr so genau :mrgreen:.

Nun, Schwarmkontrolle kann man wie bei jedem Maß machen, und Vorbeugung durch Volk teilen.

Nun, bei Warre kann man sehr einfach Ableger machen. Wie man will und wie die Trachten immer so sind, man muss sich irgendwie schon etwas nach der Natur richten finde ich. :wink:

Videos habe ich leider keine gemacht bislang. Ich kam nie auf die Idee und meistens bin ich alleine bei den Bienen.

Oh ja, der Winter naht! Dann fängt die Zeit wieder an, wo man den Frühling nicht mehr erwarten kann! :mrgreen:

LG
Michi

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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Dragos » Donnerstag 5. Dezember 2013, 19:43

Hallo Michi,

meine Volksbienen haben im Sommer im durchschnitt 4 Zarge. Ich glaube dass bei dir sind ein bisschen mehr, oder nicht?
Und ja, ich soll nicht jedes jahr die Volksbienen teilnemhmen. Ware besser ob , du etwas foto mit deine Bienen konnte machen. Vielleicht nachstes Jahr :wink:

Fur mich Warre ist auch interessant, aber weiss ich nicht, wie hoch wird im Sommer, und wieviel Stabilitat hat eine Kiste mit mehrere Zarge? Ausserdem, ist glaube ich ein bisschen schwarmlich als einen DN?

Vielen dank fur Antworten,

Dragos

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Re: Carnica und Dunkle Biene

Beitrag von Hainlaeufer » Donnerstag 5. Dezember 2013, 22:45

Hallo Dragos!

Als ich noch meine Bienen auf Zander hatte, waren im Hochsommer immer fast alle Völker auf ganze 5 Zargen. Randvoll mit Bienen und Honig. Das war aber ein alter Bienenstand, dort herrschten permanent Massentrachten, aber leider war das mitten in einer massiv genutzten Agrargegend.

Jetzt, beim neuen Platz schaffen es starke Völker locker auf 6-7 Warrezargen, obwohl die Trachten sehr mäßig sind. Schwarmtrieb kann in der Warre schon mal schneller entstehen, da ist dann Zwischenableger machen angesagt. Später kann man ja wieder vereinen.

Wenn man solche Zargentürme hat, sollte man einen Spanngurt verwenden, und wenn möglich ein etwas geschütztes Plätzchen. Ansonsten... ich hatte noch nie umgestürzte Warretürme. Hoffentlich auch in den nächsten Tagen nicht :wink:.

LG
Michi

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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Dragos » Freitag 3. Januar 2014, 19:24

Gesundes neues Jahr fur alles!

Es ist nicht sehr viel Zeit bis Fruhling(hoffen wir). Bis jetzt, die Wetter war sehr heiss. Meine Bienen von Deutschland flogen letzte Woche.
Michi, bei dir Fruhling kommt haufig spater? Hast du gearbeitet nur mit Carnica, oder auch mit Mellifera und andere sorten?

Danke fur Antworten,
Dragos

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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Hainlaeufer » Freitag 3. Januar 2014, 21:35

Hallo!

Danke, ebenfalls! Auch an die anderen Leser!

Ja das stimmt, dieser Winter ist wieder mal sehr eigenartig. Stellenweise sieht man Pflanzen schon blühen, Insekten und Spinnengetier läuft teilweise schon herum, und die Nächte haben nicht viel Wintercharakter. Angeblich soll aber mitte Jänner der Winter kommen, mal schaun. Ich hoffs!

Lieber Dragos, in meiner Region ist nur die Carnica erlaubt. Daher habe ich auch nur Carnica-Erfahrungen. Durch Wanderimker kommt es aber manchmal vor das dann bei Standbegattung gelbe Ringe auftauchen, hier sehe ich dann schon manchmal ein etwas anderes Verhalten, aber sonst...

Und du?

LG
Michi

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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Dragos » Samstag 4. Januar 2014, 15:19

Hallo,

Ich habe hier in Deutschland 2 Volker, Carnica mit Buckfast Mischung. In Rumanien habe ich Carpatica.
Deine Carnica sind swarmlich? Zum Beispiel, kannst du mir sagen, vieviel Prozent von deine Volker schwarmen jahrlich? Du bist in Gebirge, und, vielleicht die Volksbienen schwarmen mehr, wenn nur stationar sind?

Beste Grusse,
Dragos

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Re: Carnica und dunkle biene

Beitrag von Hainlaeufer » Samstag 4. Januar 2014, 16:42

Guten Tag!

Nun, die Geschichte aus dem Gebirge war noch von meinem letzten Job.
Es kommt ganz darauf an wie du arbeitest bzw. welche Betriebsweise du führst. In meinem letzten Job als Berufsimker betreute ich rund tausend Völker (bis zur Hochsaison, da wurde dann verdoppelt usw.), durch eine großzügige Erweiterung kamen unterm Strich nur rund 0,5% zum schwärmen. Weitere 1% waren schon bei der nächsten Kontrolle in Schwarmstimmung. Ansonsten, hatten wir nie wirklich Probleme mit schwärmen, und wenn schon mal einer abging, was solls...
Im Gebirge war alles anders Dragos. Hier merkten wir, das die Bienen keinerlei Pestizide ausgesetzt sind, sie entwickelten sich doppelt so stark und hatten doppelt so viel Vitalität und Stärke bewiesen als die Völker im Flachland. Trotzdem waren diese Völker genauso gut zu schupfen, da schwärmte uns kaum mal ein Volk ab! Sehr interessante Kombination finde ich.

Es kommt natürlich auch auf die Carnica-Linie an. Es gibt schon sehr gute, ausgewählte Linien die vom Schwarmverhalten kaum mehr so sind wie vor 100 Jahren.

Aber wie ich schon einmal schrieb, wenn man die Möglichkeit hat und auch darf, sollte man sich die Dunkle holen.

LG
Michi

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