Futtermenge über den Winter

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Ricky_ck
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Futtermenge über den Winter

Beitrag von Ricky_ck » Sonntag 15. April 2018, 13:57

Hallo Zusammen!

Meine Bienen stehen Südhang, geschützt auf ca. 800 m. DNM Holz 24 mm Dick, 2 Zargig.

Ich habe eine Frage zum generellen Futterverbrauch über den Winter.
Man sagt ja, ca. 15 - 20 KG müssten genügend sein.

Ich habe meinen Bienen letztes Jahr keinen Honig entnommen, sie haben den ganzen Sommer eifrig gesammelt.
Es war reiner Blütenhonig, so dass keine Gefahr von Zementierung bestand.
Also durften sie auf Honig überwintern.
Die 2 Zarge war komplett voll, und bis in den November wurde auch noch eifrig Springkraut gesammelt. 2 Altimker kontrollierten den Futtervorrat und meinten, dass das Futter locker reicht.
Dann war es ja kurz frostig, und ab Dezember flogen und brüten sie bereits wieder.
10 Waben waren besetzt.
Ab Februar waren sie in der obigen Beute, nach dem die Randwaben leer waren bekamen sie 2,5 kg Futtertreig.
Dann noch einmal 0,5 Teig. Bei der ersten Durchsicht waren gut 2,5 Waben verdeckeltes Futter da.
Seit gestern blühen die Kirschbäume, aber bei meiner gestrigen Durchsicht, war nur noch kleine Ecken verdeckelt.
8 Brutwaben und die restlichen 2 Waben sind so gut wie leer.
Ich habe jetzt noch einmal Flüssiges Futter gegeben.
Die unter Zarge war komplett leer und Brutfrei, im Sinne der Wabenhygiene wurde diese entfernt und eine frische Zarge mit MW gegeben.
Diese wurde noch nicht angenommen bzw ausgebaut.

Wie viel Futter braucht ein Volk jetzt wirklich?

Lg
Ulli

Ricky_ck
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Re: Futtermenge über den Winter

Beitrag von Ricky_ck » Sonntag 15. April 2018, 14:31

Ricky_ck hat geschrieben:
Sonntag 15. April 2018, 13:57
Hallo Zusammen!

Meine Bienen stehen Südhang, geschützt auf ca. 800 m. DNM Holz 24 mm Dick, 2 Zargig.

Ich habe eine Frage zum generellen Futterverbrauch über den Winter.
Man sagt ja, ca. 25 - 30 KG (reinw Futtermasse nicht das Gemisch) müssten genügend sein.

Ich habe meinen Bienen letztes Jahr keinen Honig entnommen, sie haben den ganzen Sommer eifrig gesammelt.
Es war reiner Blütenhonig, so dass keine Gefahr von Zementierung bestand.
Also durften sie auf Honig überwintern.
Die 2 Zarge war komplett voll, und bis in den November wurde auch noch eifrig Springkraut gesammelt. 2 Altimker kontrollierten den Futtervorrat und meinten, dass das Futter locker reicht.
Dann war es ja kurz frostig, und ab Dezember flogen und brüten sie bereits wieder.
10 Waben waren besetzt.
Ab Februar waren sie in der obigen Beute, nach dem die Randwaben leer waren bekamen sie 2,5 kg Futtertreig.
Dann noch einmal 0,5 Teig. Bei der ersten Durchsicht waren gut 2,5 Waben verdeckeltes Futter da.
Seit gestern blühen die Kirschbäume, aber bei meiner gestrigen Durchsicht, war nur noch kleine Ecken verdeckelt.
8 Brutwaben und die restlichen 2 Waben sind so gut wie leer.
Ich habe jetzt noch einmal Flüssiges Futter gegeben.
Die unter Zarge war komplett leer und Brutfrei, im Sinne der Wabenhygiene wurde diese entfernt und eine frische Zarge mit MW gegeben.
Diese wurde noch nicht angenommen bzw ausgebaut.

Wie viel Futter braucht ein Volk jetzt wirklich?
Sammeln sie wirklich nicht mehr als genug zum Überleben im Sommer?

Lg
Ulli

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Re: Futtermenge über den Winter

Beitrag von Sonnenvögelchen » Montag 16. April 2018, 09:47

Hallo Ulli,
meine Völker kommen mit 12 kg aus. Ich habe aber eine kleinere Beute und bin im Flachland, wir haben hier aber auch oft kalte Winter. Ich habe geschlossene Böden und meine Landbienen brüten nicht durch. Beim Futterverbrauch spielen viele Faktoren eine Rolle, die man nicht verallgemeinern kann.
LG Karin
Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

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Re: Futtermenge über den Winter

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 16. April 2018, 12:37

Ricky_ck hat geschrieben:
Sonntag 15. April 2018, 13:57

Wie viel Futter braucht ein Volk jetzt wirklich?

Lg
Ulli
HAllo,

Antwort mag hier sicherlich regelmäßiges Wiegen geben. Der Futterverbrauch hängt von soooo vielen Faktoren ab; ebenso wie der Honigertrag.

Meine Meinung: ein Volk sollte immer so um die 10 kg Vorrat verfügen. Manch Altmeister hat gesagt, alles was darunter ist, vereitelt eine gute Volksentwicklung. Mag sein, nachgeprüft habe ich es nie.

Hier bei mir in Kiel können Völker selbst im Mai noch verhungern. Siehe 2017; aber auch 2018 könnte wieder so ein Jahr werden. Derzeit haben wir Höchsttemperaturen von 4-8 Grad. Was meinst Du, wieviel Futter die Völker jetzt benötigen.

LG
Kai
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