Schnellwachsendes Immergrünes!

Moderator: Johannes

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Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 9. April 2015, 18:35

HAllo allerseits,

für meine "neuen Nachbarn" bzw die Ostgrenze des Grundstückes möchte ich am Wochenende schnellwachsende Immergrüne erwerben; es müssen nicht unbedingt Bienenweidepfplanzen sein. Nein, sie müssen vor allem schnell "dicht" machen.

Ich dachte vor allem an Folgende:

Liguster http://www.eggert-baumschulen.de/produc ... olium.html
Kirschlorbeer http://www.eggert-baumschulen.de/produc ... asica.html
Portugiesischer Lorbeer http://www.eggert-baumschulen.de/produc ... anica.html
Lebensbaum http://www.eggert-baumschulen.de/produc ... talis.html

Hat jemand noch Ideen?

LG
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Johannes
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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von Johannes » Donnerstag 9. April 2015, 18:53

Wenn du zu deinem Grundstück eine wirklich wurzeldichte Absperrung machst und deine Nachbarn auf Trab halten willst, dann empfiehlt sich Bambus. Da gibt es echt schöne Sorten, die auch übel schnell wachsen. Ganz nebenbei hat man auch immer mal schöne Stangen für diverse Gartenpflanzen. Der einzige Nachteil ist, dass sich Bambus echt ziemlich aggressiv ausbreiten will.
Aus den oben genannten Gründen habe ich mir noch nicht getraut bei uns zu Hause Bambus zu pflanzen. Aber ich kenne hier vereinzelt Gärten, wo er ein echter Hingucker ist und auf jeden Fall der Aufgabe eines Sichtschutzes gerecht wird.

LG Johannes

Der Großteil Vorbestellungen ist nun erfüllt. Die letzten Königinnen gehen bis Mitte Juli raus. Den Rest der Saison möchte ich nutzen, um das Zuchtprogramm des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen e.V. zu unterstützen. Daher kann ich leider keine umfangreichen Anfragen mehr annehmen. In dringenden Fällen bitte einfach eine Anfrage per Mail schicken und ich werde sehen, was ich tun kann!

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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von Abramis » Freitag 10. April 2015, 07:33

Also wenn es dir nur um Blickdicht geht, dann hast du mit Kirschlorbeer bereits das beste Grün gefunden. Der kommt auch immer wieder, selbst wenn man ihn fast ebenerdig gekappt hat ;-)
Wie lange der braucht, bis er die nötige Höhe hat, kann ich aber nicht sagen.

Ein einfacher Maschendrahtzaun mit Efeu wäre vielleicht auch noch eine Möglichkeit.
Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!: :!: :!:

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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von Hainlaeufer » Freitag 10. April 2015, 09:45

Stichwort Bambus: Ich dachte da an den winterharten Urwaldbambus (oberarmdicke Stämme, über fünf Meter hoch) :mrgreen:

Liguster ist natürlich auch was feines, allein wegen dem Nektar! Bloß lässt er gerne mal über den Winter die Blätter fallen, zumindest wenn er richtig hart und arg frostig wird.
Doch selbst ein älterer Ligusterbestand (Hecke) ist irgendwann so dicht ineinander verwachsen, dass selbst das schon gut Sicht filtert.

Der Lorbeer ist auch eine Idee, nur meiner Meinung nach etwas mit Vorsicht zu genießen. Da muss man schon eine gute Sorte erwischen, weil ich sah das schon wirklich oft, dass ihnen der Winter zu böse war, und plötzlich lag das ganze Laub unten oder wurde hässlich braunorange.

Brainstorming angesagt! :wink:

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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Freitag 10. April 2015, 10:13

Hallo allerseits,

vielen Dank für die wertvollen Infos. Na, dann werde ich mich mal heute in das Gartencenter begeben. :P

Am ehesten gefällt mir für den Bereich wohl der Kirschlorbeer, und zwar der hochwachsende. Ja, erfrorenen Kirschlorbeer hab ich hier auch schon gesehen; ein trauriges Bild. Es war der hochwachsende Kirschlorbeer mit den großen runden Blättern. Ich habe irgendwo gelesen, dass die Sorten mit kleinerem, spitzen Laub härter sein sollen ()?).

Bambus der Gattung Phyllostachys (viridiglaucescens und aurea) habe ich bereits am ehemaligen Hühnerstall stehen (siehe Webcam: http://webcam.honey-bees.de/webcam-icam ... siongs.php ganz rechts im Bild). Nachteilig finde ich den hohen Preis und die lange Zeit, bis er richtig dicht wird. Auch die aggressiven langhen Ausläufer sind ein Problem. Mehr zum echten Bambus auf: http://www.bambushecken.de/phyllostachys.htm

Ja, Liguster ist ein Gedicht, allein vom Blütenduft her :P

Beim Lebensbaum muss ich auch aufpassen-. Ein Besuch bei toom gestern zeigte mir, welche Thujas man nicht kaufen sollte: bereits der Aufkleber brachte es ans Licht: "in Topf gedrueckt". Tatsächlich waren die ca. 1,50 m hohen Pflanzen aus der Erde gerissen, deren Wurzeln auf ca. Fingerlänge gestutzt und in einen Erdtopf gedrückt. Sie ließen sich so herausziehen. Solche nicht eingewurzelten Gehölze werden nie überleben. Die vertrocknen ohne Wurzelwerk!

LG
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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von Marakain » Samstag 11. April 2015, 16:27

Moin,

ich hab zwar noch kein eigenes Grundstück mit Haus aber das kann(soll) ja irgendwann auch nochmal kommen. Aus diesem Grund interessieren mich solche Beiträge immer sehr. Irgendwie hab ich da so was typisch deutsches in mir und will ähnlich wie du Kai mein Grundstück "einrahmen". Dabei finde ich Pflanzen auch wesentlich besser als jetzt z.B. eine Mauer oder solche Maschendrahtzäune. Auch die von meinem Bruder bevorzugte Methode mit diesen Lamellenzäunen finde ich schlimm.

Wie auch immer wählst oder hast du jetzt die Pflanze rein nach der Tatsache immergrün und schnell dicht ausgewählt oder hast auch darauf geachtet ob sie was ist wo deine Bienen vielleicht auch mal nen Tropfen Nektar abholen können?
Falls letzteres würde mich schon interessieren welcher da der Beste von ist und wer dann im Schnitt von allen am besten abschneidet.

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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von Hainlaeufer » Sonntag 12. April 2015, 12:33

Wenns nach mir geht: Lärchenpflöcke einschlagen, Maschendrahtzaun drauf, Schilfmatten als Sichtschutz!
Dann, auf der Innenseite mit ordentlichen Pflanzen bestücken, den Zaun selber mit Efeu, Hopfen usw. bepflanzen (sobald die Lärchenpflöcke mal nachgeben, übernehmen die Pflanzen den Part).
Welche Pflanzen setzen? Solche, wo niemals jemand durchkommen würde, nicht mal ein Auto nach ein paar Jahren: alle paar Meter Weiden, Schlehe, Sanddorn, Berberitze, immer wieder mal versetzt eine Eiche, Haselnuß, Winterlinde, Spitzahorn, Zierapfel, Zierkirschen usw. Sowas nenne ich einen eingezäunten Garten :mrgreen:

Es sieht wunderbar aus, die Natur (und die Bienen!) profitieren in voller Länge, man hat einen Sichtschutz, die Artenvielfalt steigt, seltene Tiere können sich wieder ansiedeln, und man hat immer wieder eine Blüte zu bewundern, und im Herbst buntes Laub (rotes!) und sogar über dem Winter kann man verschiedenfärbige Beeren sehen und artenweise auch selber essen oder Schnaps ansetzen. Ach ja, im Frühjahr hat man dann auch eine Blüten- und Duftpracht! Und glaubt mir, spätestens bei der Schlehe will keiner mehr sich weiter durchkämpfen - glaub einem Bär wäre das auch zu blöd 8)

Ja ja, lasset niemals einen Gärtner seine Fantasy durchlaufen... ^^
(ich bin aber bemüht, dies umzusetzen)

:P

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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von Bienenfreund » Montag 13. April 2015, 13:04

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:HAllo allerseits,
für meine "neuen Nachbarn" bzw die Ostgrenze des Grundstückes möchte ich am Wochenende schnellwachsende Immergrüne erwerben; es müssen nicht unbedingt Bienenweidepfplanzen sein. Nein, sie müssen vor allem schnell "dicht" machen.

Ich dachte vor allem an Folgende:

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Hallo Kai, es gibt wunderbare einheimische Blühtensträucher z. T. werden sie auch als Blüenhecken angeboten. Diese Sträucher blühen zu unterschiedlichen Zeiten, so daß die Bienen dort etwas Nahrung finden.

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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von Heiko » Montag 13. April 2015, 23:27

Hallo Kai,

denk nicht nur an: "möglichst schnell dicht und hoch" sondern auch "in 5-10 Jahren noch beherrschbar und schön."

Hecken muss man schneiden, damit Sie schön dicht sind und bleiben. Oberste Stufe Trittleiter beim Heckenschneiden ist nicht so prickelnd. Da der Gartenboden ja nicht "befestigt" ist und die Leiterenden spätestens beim dritten Umsetzen "versacken" und dir damit eine spontane, akrobatische Einlage abverlangen :wink:

Kirschlorbeer ist zwar schon schön, auch schnittfest aber verkahlt gerne mal auf der "dunklen Seite" (a pro pos Lichtverhältnisse..?) und von innen. Außerdem kann es empfindliche Frostschäden geben.

Liguster ist absolut schnittverträglich und treibt noch aus dem letzten Loch aus. In vertretbarer Zeit hast du eine "ordentliche" Hecke.

Eibe ist super für Schatten aber leider durch das langsame Wachsen ein "Generationenprojekt" - Übrigens auch ein Pollenspender und das im geschnittenen Zustand. Bei den beiden erstgenannten sollte man bei der Nachschnittblüte keine Wunder erwarten.

Vielleicht sind die Nachbarn doch nett (blickdicht muss also nicht sein) und du benötigst nur einen Scharmfänger. Dann pflanze doch einfach Hasel oder Weide. Damit können die Bienen dann auch so etwas anfangen.

LG Heiko

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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von Heiko » Montag 13. April 2015, 23:38

Nachtrag: Von den diversen angebotenen "Cypressen" rate ich dir ab. Anwachsen tun jetzt auch solche misshandelten Exemplare wie von dir beschrieben schon recht leicht. Mann muss halt viel Gießen.

Liguster kann man z. B. auch "wurzelnackt" (= kein Ballen, die Wurzeln liegen frei und feuchte Erdreste haften an) erwerben. Ist günstig und bei zeitnaher Verarbeitung definitiv kein Problem!

Das Problem bei diesen Koniferen ist, dass man beim Schneiden dieser Pflanzen nicht wenige Leute über Hautrötungen o. ä. klagen. Ins Auge bekommen sollten man so ein Schnippsel nicht! :oops:

Als Solitär und da wo Platz ist - nicht geschnitten werden muss - können das übrigens je nach Art/Sorte sehr ansprechende, schöne Bäume werden. :!:

Noch eine norddeutsche Quelle: http://www.pflanzmich.de

LG Heiko

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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von Bienenfreund » Mittwoch 15. April 2015, 09:00

Hallo Kai, wie wäre es mit der Küblerweide, die wächst mindestens 2 Meter im Jahr.


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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von Hainlaeufer » Mittwoch 15. April 2015, 17:56

Was ich noch zu den Thujen und verwandten Pflanzen erwähnen möchte: Diese Pflanzen setzen über die Wurzeln (und womöglich auch durch das langsame verrotten des liegen gebliebenen Schnittgutrestes) ihre ätherischen Öle im Erdreich frei, und verhindern so auch das gesunde Anwachsen anderer Pflanzen in nächster Nähe. Also das sollte man auf jeden Fall berücksichtigen.

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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 15. April 2015, 18:15

HAllo allerseits,

vielen DAnk nochmals für die vielen wertvollen Tipps. Eigentlich wollte ich mit Fotos schon geantwortet haben; die Fotos gibt es auch schon, sie befinden sich aber noch auf der Speicherkarte bzw. auch im Handy. Daher reiche ich die Bilder nach. :wink:

Meine Situation "vor" dem Nachbarn war ja folgende: selbst hatte ich an der Ostgrenze schon einige Sträucher und Bäume gepflanzt, z.B. 5 Scheinzypressen Chamaecyparis, auch einige Korbweiden, eine Steineiche und mehrere bereits recht große Portugiesische Lorbeerkirschen (P. lusitanica). Letztere allerdings nicht ganz winterfest. Diese bisherige Pflanzung an der Ostseite war eher recht locker gehalten. Denn: Jenseits der Grenze standen bislang recht große Thuja-Bäume und auch eine ansehnliche, ca. 30 Jahre alte Buchsbaumhecke. Dies alles (fast alles) wurde gerodet, so dass man nun recht freien Blick auf den Bienenstand hat. Der Nachbar an sich mag ja nett sein, aber es geht mir nicht nur um den Nachbarn, sondern auch um Windschutz und vor allem: seit kurzem kann man, wenn man von Kiel kommend die Kieler Straße nach Mielkendorf hereinfährt, schon im Heranfahren deutlich die Bienenkästen auf der Anhöhe in der Sonne blitzen sehen. Sie leuchten einem förmlich entgegen.

So hab ich mich entschieden, den Schutz der Ostgrenze durch weitere Anpflanzungen zu stärken. Dies soll keine einheitliche Hecke werden, sondern eher ein "wilder Gehölzstreifen". Weitere Gehölze sind am Wochenende bereits zu den bisherigen Sträuchern gekommen: mehrere Thujen (Lebensbäume), zwei junge Mammutbäume Sequoiadendron (ja, ich weiß ... :twisted: ), mehrere Lorbeerkirschen, ein Immergrüner Liguster (allein dieser kann sehr breit werden), eine japanische Drachenweide. Die dort bereits stehenden, noch recht jungen Korbweiden habe ich gestern auf ca. 1 Meter Höhe gekürzt, damit der Wuchs nochmals dichter wird. Gleichzeitig habe ich in Mühevoller Arbeit die große Salweide gestutzt (Stämme von ca. 20 cm Durchmesser!), da ihr Überhang schon etwas Schatten auf die Pflanzen warf.

So; sicher kommt in diese Wildwuchshecke noch das eine oder andere hinzu. Staudenbambus würde mich ebenso reizen wie Buchsbaum und Eibe (beide sehr langsam wachsend aber schattenveträglich!), und sicher noch ein paar verschierdensortige Lorbeerkirschen, die ja toll blühen und auch fruchten. Ich weiß, das wenigste ist einheimisch, aber von einheimischen Pflanzen habe ich im Rest des Gartens und des Bienenwaldes schon mehr als genug. :P

So, bald kommen Fotos.

LG
Kai

PS: Meine Bienen lieben Thuja, vor allem die Schwärme. 8)
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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von Johannes » Mittwoch 15. April 2015, 19:18

Hallo Kai,

das ist auf jeden Fall ein schönes, aber doch längerfristiges Projekt.
Wenn du noch Platz für etwas langsam wachsendes hast, dann empfehle ich dir Wacholder. Der ist für meine Begriffe sogar etwas schöner als Eibe.

LG Johannes

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Re: Schnellwachsendes Immergrünes!

Beitrag von Heiko » Mittwoch 15. April 2015, 21:35

imkerforum-nordbiene hat geschrieben::Sequoiadendron
:lol: :lol: :lol: Du bist wahrscheinlich der Erste der Sequoia in einer "Hecke" verarbeitet. Hecke einfach mal GROßzügig gedacht. :wink:

Das Wetter ist ja gerade perfekt für solche Arbeiten im Garten - viel Spaß!

LG Heiko

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