MiniPlus - Neubesiedelung & Varroakonzept

Alles rund um das bewährte Mini-Plus-System fürt Königinnenzucht, Begattung und Überwinterung

Moderator: Johannes

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Johannes
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MiniPlus - Neubesiedelung & Varroakonzept

Beitrag von Johannes » Donnerstag 9. Juli 2015, 10:03

Hallo zusammen,

letzten Winter hatte ich bei den M+ mehr Verluste als bei meinen Wirtschaftsvölkern. Ganz im Gegensatz zum Jahr davor, als ich mit dem M+ angefangen habe. Nun glaube ich meinen Fehler erkannt zu haben und ich werde entsprechend reagieren.

Als Grundlage dieses Themas möchte ich meinen Fehler gerne noch einmal thematisieren:
Im Jahr 2013 hatte ich mit dem M+ begonnen und die ersten Beuten mit KS besiedelt. Im Winter hatte ich hier gar keinen Verlust.
2014 habe ich dann diese Völker in Begattungseinheiten geteilt und nach der Zuchtsaison wieder vereinigt. Die Winterverluste waren leider recht groß. Nun habe ich eine Hypothese, woran es gelegen haben könnte. Im Laufe des Jahres hatte jede einzargige M+Einheit gerade so viel Milben, dass sie selbst damit klar kam. Nach der Vereinigung von 3 Einheiten zum Wintervolk, addierte sich aber auch die verbliebene Milbenzahl. Dies brachte den Zusammenbruch.


Mein Plan für die nächsten Wochen:
Nachdem ich den FLKS für mich entdeckt habe, werde ich ihn mir zu Nutze machen. Zunächst werde ich erst mal meinen Außenstand abräumen. Dort stehen momentan noch 4 große M+Völker. Die kommen nach Hause. Auf den Außenstand kommen dann nach und nach die varroaarmen Jungvölker.
Hierzu werde ich mit all meinen potentiellen Zucht- & Test-Königinnen FLKS bilden und diese in das M+ auf MW und Leerwaben einschlagen. Bevor die erste Brut verdeckelt wird, behandle ich die Völker mit Milchsäure. Damit sind sie so gut wie milbenfrei. Da im weiteren Umkreis keine Bienen leben, wird die Reinvasion gering bleiben. Diese Völker werden dann sukzessive aufgefüttert und erweitert, bis sie 3 Zargen besetzen und ca. 12 kg Futter drinne haben.
Somit erspare ich den wertvollen Jungköniginnen die Ameisensäure, die ja fast genau so viel schadet, wie nutzt.

Erst im Oktober (je nach Witterung) kommen diese Völker dann zur Überwinterung nach Hause. Dann sollten sie bestens vorbereitet sein.

In den nächsten Wochen folgen hier Fotos und weitere Berichte.

Das ganze Konzept folgt quasi der Idee der totalen Brutentnahme. Nur halt etwas anders und an meine Gegebenheiten angepasst. Außerdem sind solche FLKS bedeutend energiegeladener als ein abgefegtes Volk, dem man nur die Brut genommen hat. Der "Schwarmakt" wirkt sich sichtbar positiv auf die Bau- und Brutlust der Bienen aus!

LG Johannes


PS: Ich finde es wichtig auch hier seine eigenen Fehler zuzugeben und zu thematisieren. Nur so kann man selbst lernen und anderen helfen, diese Fehler zu vermeiden. :wink:

Der Großteil Vorbestellungen ist nun erfüllt. Die letzten Königinnen gehen bis Mitte Juli raus. Den Rest der Saison möchte ich nutzen, um das Zuchtprogramm des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen e.V. zu unterstützen. Daher kann ich leider keine umfangreichen Anfragen mehr annehmen. In dringenden Fällen bitte einfach eine Anfrage per Mail schicken und ich werde sehen, was ich tun kann!

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Re: MiniPlus - Neubesiedelung & Varroakonzept

Beitrag von Johannes » Samstag 11. Juli 2015, 09:20

Zu meinem Vorgehen:
Aus 2 voll besetzten M+Zargen habe ich gestern einen FLKS mit einer Königin gemacht. Nachdem er 2 Stunden hing, habe ich ihn mit Wasser besprüht und mit einem kräftigen Stoß in eine leere M+Zarge gestoßen. Um keine Bienen zu quetschen habe ich dann die vorbereitete Zarge mit 3 ausgebauten Futterwaben und 3 MW darauf gesetzt und die Königin im Käfig zwischen die Rähmchen gehängt. Dann habe ich das neue Volk heute morgen auf dem Außenstand aufgestellt. Heute Abend schaue ich noch mal vorbei und entferne die untere Leerzarge.

LG Johannes

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Der Großteil Vorbestellungen ist nun erfüllt. Die letzten Königinnen gehen bis Mitte Juli raus. Den Rest der Saison möchte ich nutzen, um das Zuchtprogramm des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen e.V. zu unterstützen. Daher kann ich leider keine umfangreichen Anfragen mehr annehmen. In dringenden Fällen bitte einfach eine Anfrage per Mail schicken und ich werde sehen, was ich tun kann!

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Re: MiniPlus - Neubesiedelung & Varroakonzept

Beitrag von Johannes » Freitag 24. Juli 2015, 18:15

Auch heute kam wieder eine Königin auf diese Weise in das M+. Es handelt sich um eine Inselkönigin von Basti.
Gebildet wurde der FLKS wieder in der Regentonne. :P Das klappt wunderbar. Nun schon zum fünften mal bei mir. Alle Königinnen wurden bisher angenommen.
Eingeschlagen wurde der heutige 1,3 kg schwere KS in ein einzargiges M+ auf 3 HW und 3 MW. In 8-9 Tagen folgt die MS-Behandlung, das Aufzetzen der 2. Zarge und die stetige Gabe von Zucherwasser. Wieder eine Woche später kommt die 3. Zarge drauf und es wird nach und nach eingefüttert. ... Beste Voraussetzungen für die Überwinterung, wie ich meine.

LG Johannes

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Re: MiniPlus - Neubesiedelung & Varroakonzept

Beitrag von Johannes » Samstag 8. August 2015, 10:45

Alle FLKS im M+ besetzen jetzt 3 Zargen und werden stetig gefüttert. Sie entwickeln sich prächtig. :D

LG Johannes

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Re: MiniPlus - Neubesiedelung & Varroakonzept

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Freitag 21. August 2015, 06:16

HAllo Johannes,

wie machen sich Deine Mini Plus? Auf wieviel Zargen wirst Du einwintern? Und auf wieviel (gegebenes) Futter?

Alle meine 5 Mini Plus sitzen auf 4 Zargen und haben jeweils ca. 12 kg Zucker in Wasser gelöst erhalten.
LG
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Re: MiniPlus - Neubesiedelung & Varroakonzept

Beitrag von Johannes » Freitag 21. August 2015, 08:09

Hallo Kai,
meine künftigen Zuchtvölker und die Exoten überwintere ich wahrscheinlich auf 3-4 Zargen. Sie sollten am Ende 10-15 kg Futter drinne haben.
Dank FLKS und anschließender MS-Behandlung scheint mir hier fast keine Milbe überlebt zu haben. Ich habe da ein wirklich gutes Gefühl und lasse sie noch bis Oktober auf dem Außenstand. Da ist die Pollenversorgung dank vieler Kleingärten besser als bei mir zu Hause.

Dann habe ich zu Hause auch noch 4 Völker mit recht alten Königinnen. Die dienen momentan zur Unterbringung der nach der Zucht entweiselten Einheiten. Diese Völker können durchaus auf 5 Zargen anwachsen. Da werde ich dann auch mehr füttern. Vielleicht insgesamt 20 kg. Das kann und muss aber noch warten, denn die letzten Königinnen gehen Montag raus. Dann habe ich im Winter genug volle Futterwaben, falls es bei einem Zuchtvolk eng werden sollte. Diese Völker dienen im Notfall zur Verstärkung der FLKS-Völker.

... Also in der Theorie gefällt mir der Plan! Was die Praxis bringt, wird sich zeigen. :mrgreen:

LG Johannes

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Re: MiniPlus - Neubesiedelung & Varroakonzept

Beitrag von Johannes » Samstag 3. Oktober 2015, 08:59

Hallo zusammen,

auch hier noch mal die Rückmeldung zur gestrigen Arbeit. :)

Ich habe nun alle als FLKS gebildete Völker vom Außenstand heim geholt. Die Völker waren gut entwickelt und saßen auf 3 Zargen. Zur Verstärkung mit etwas Brut, aber hauptsächlich um die Vorräte zu vergrößern, habe ich von meinen 5-zargigen Völkern Waben auf die Jungvölker verteilt.
Die Varroabelastung aller Völker scheint mir dieses Jahr gering. Bis zur Winterbehandlung sollten keine großen Probleme auftreten.

LG Johannes


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Re: MiniPlus - Neubesiedelung & Varroakonzept

Beitrag von Bienenfreund » Sonntag 4. Oktober 2015, 10:47

Johannes hat geschrieben:Hallo zusammen,

letzten Winter hatte ich bei den M+ mehr Verluste als bei meinen Wirtschaftsvölkern. Ganz im Gegensatz zum Jahr davor, als ich mit dem M+ angefangen habe. Nun glaube ich meinen Fehler erkannt zu haben und ich werde entsprechend reagieren.

Als Grundlage dieses Themas möchte ich meinen Fehler gerne noch einmal thematisieren:
Im Jahr 2013 hatte ich mit dem M+ begonnen und die ersten Beuten mit KS besiedelt. Im Winter hatte ich hier gar keinen Verlust.
2014 habe ich dann diese Völker in Begattungseinheiten geteilt und nach der Zuchtsaison wieder vereinigt. Die Winterverluste waren leider recht groß. Nun habe ich eine Hypothese, woran es gelegen haben könnte. Im Laufe des Jahres hatte jede einzargige M+Einheit gerade so viel Milben, dass sie selbst damit klar kam. Nach der Vereinigung von 3 Einheiten zum Wintervolk, addierte sich aber auch die verbliebene Milbenzahl. Dies brachte den Zusammenbruch.


Mein Plan für die nächsten Wochen:
Nachdem ich den FLKS für mich entdeckt habe, werde ich ihn mir zu Nutze machen. Zunächst werde ich erst mal meinen Außenstand abräumen. Dort stehen momentan noch 4 große M+Völker. Die kommen nach Hause. Auf den Außenstand kommen dann nach und nach die varroaarmen Jungvölker.
Hierzu werde ich mit all meinen potentiellen Zucht- & Test-Königinnen FLKS bilden und diese in das M+ auf MW und Leerwaben einschlagen. Bevor die erste Brut verdeckelt wird, behandle ich die Völker mit Milchsäure. Damit sind sie so gut wie milbenfrei. Da im weiteren Umkreis keine Bienen leben, wird die Reinvasion gering bleiben. Diese Völker werden dann sukzessive aufgefüttert und erweitert, bis sie 3 Zargen besetzen und ca. 12 kg Futter drinne haben.
Somit erspare ich den wertvollen Jungköniginnen die Ameisensäure, die ja fast genau so viel schadet, wie nutzt.

Erst im Oktober (je nach Witterung) kommen diese Völker dann zur Überwinterung nach Hause. Dann sollten sie bestens vorbereitet sein.

In den nächsten Wochen folgen hier Fotos und weitere Berichte.

Das ganze Konzept folgt quasi der Idee der totalen Brutentnahme. Nur halt etwas anders und an meine Gegebenheiten angepasst. Außerdem sind solche FLKS bedeutend energiegeladener als ein abgefegtes Volk, dem man nur die Brut genommen hat. Der "Schwarmakt" wirkt sich sichtbar positiv auf die Bau- und Brutlust der Bienen aus!

LG Johannes


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Hallo zusammen. So ähnlich imkerei ich auch mit der Warre´-Beute. Nach einem Neukauf mußte ich von DN auf Warre`umstellen. Ich habe von dem gekauften Ableger die Königin mit Klipp abgefangen und in die Warre`-Beute gehängt, danach die Hälfte der wabensitzenden Bienen nach ansprühen, in die Warre`-Beute abgeschlagen und die Königin aus dem Klipp befreit. Die Bienen mußten dann erst Waben bauen. Die andere Hälfte der Bienen ließ ich in der DN-Beute, um die Brut bis zum Schlupf zu pflegen. Nach dem Schlupf habe ich das weisellose DN-Restvolk, nunmehr recht stark gworden, in die Warre´-Beute zur Königin einlaufen lassen. Es hat wunderbar geklappt. Effekt, ich brauchte keine Brut und Waben zerschneiden, um von DN auf Warre`umzustellen. Gleichzeitig habe ich dabei den Brutzyklus der Varroa unterbrochen. Ergebnis, Anfang Oktober nach drei Tagen Windel, keine Varroa gefallen. Übrigens, wenn man rechtzeitig damit anfängt läßt sich so ein stärker befallenes Volk, durch mehrmals zu bildendem Flugling, sanieren. Falls dann bei einer Kontrolle, ich nehme sie von April bis November monatlich vor, über drei Milben anfallen, behandel ich sie mit AMS bzw. Oxalsäure.

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