Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

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Moderator: Johannes

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Margit

Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von Margit » Montag 9. Januar 2017, 17:09

Lieber Kai,
hier in der Schweiz haben wir den Vorteil, offiziell Oxalsäure verdampfen zu dürfen. Deshalb habe ich mir den Oxamat von der Firma Alfranseder in Bayern besorgt und die Völker so behandelt. Es fielen z.t. (bei 2 Völkern von 8) weit über 200 Milben, also war die zweimalige Ameisensäure-Behandlung im Spätsommer /Herbst nicht ausreichend.
Alle 8 Völker summten gestern bei einem Inspektionsgang noch freundlich vor sich hin, wobei 7 Buckfast sind. Aber auch das "SwissMix"-Volk (ein 400g-Schwarm Mitte Juli) schlägt sich wacker.
Vermehrter Totenfall nach der zweimaligen Behandlung war jedenfalls nicht zu beobachten. Ich werde damit beim Oxamat bleiben..
Viele Grüsse,Margit

Herbert
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Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von Herbert » Dienstag 10. Januar 2017, 05:35

Hallo Margit,
Margit hat geschrieben:also war die zweimalige Ameisensäure-Behandlung im Spätsommer /Herbst nicht ausreichend.
genau so sieht es aus,die AS wirkt teils wetterbedingt nicht immer,deshalb wird sie 5malig empfohlen.

LG Herbert

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Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 10. Januar 2017, 09:04

Debora hat geschrieben:Lieber Kai,

das tut mir sehr Leid, dass Du viele Völker verloren hast. Wie Du es beschreibst, sieht es nach eine Kombination Virus + Apis Ceranae aus. Für dieses Szenario ist typisch wenig Varroa im Volk. Von einen normalen Varroaschaden können wir glaube ich nicht mehr reden, denn es betrifft auch "richtig behandelte" Völker. Konzentriere Dich verstärkt an die Sicula, ehrlich gesagt, würde ich die auch gerne haben.

Sonnige Grüße gen Norden
Debora
Hallo Debora,

danke schön. Wenn ich mich so, auch in anderen Foren, umsehe, kann ich mit Verlusten von ca. fast 50% ja noch beruhigt sein. Andere, ebenfalls erfahrene Imker, stehen mit 100% Verlust diesen Winter da. Eine schlimme Entwicklung. Ja, es mag nicht nur an der Varroa liegen. Sicherlich sind auch die Wetterkapriolen (ein viel zu warmer Herbst) mit Schuld.

LG
Kai
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Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von Taz » Dienstag 10. Januar 2017, 15:21

Hallo Kai

Oh das ist aber echt schade das du so viele verluste erlitten hast war das jetzt ein varoa schaden. und warum haben die Sicula es so gut überstanden.


Lg Taz (Jan)

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Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 10. Januar 2017, 15:46

Hallo Jan,

ja, das sieht nach Varroa aus. Ich vermute, die Sicula hat es aufgrund ihres etwas stärker ausgeprägten Putzverhaltens (Ausräumverhaltens) besser überstanden. Ein Merkmal typisch für (sub-)tropische Afrikabienen, von denen die Sicula viel im Blut hat.

LG
Kai
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Didi
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Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von Didi » Dienstag 10. Januar 2017, 17:52

Moin zusammen,
also was ich in meiner kurzen Bienenlaufbahn erlebt habe, läßt es mich immer mehr zur Gewißheit werden das man nur mit verstärkter Ablegerbildung der Milbe Herr werden kann. Bzw. die Völkerverluste in Grenzen halten kann. Egal nach welcher Methode die Ableger gebildet werden.
In den vergangenen 5 Winter sind die Ableger stark bis sehr stark ausgewintert und die Altvölker in der Mehrzahl so lala. Trotz identischer Varroabehandlung.
LG Dieter

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Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von Herbert » Dienstag 10. Januar 2017, 18:16

Moin Dieter,
Du hat den Nagel voll getroffen,ich sag schon zu meiner Lebensgefährtin die Ableger sehen wieder mal besser
aus als die Standvölker,
Didi hat geschrieben:also was ich in meiner kurzen Bienenlaufbahn erlebt habe, läßt es mich immer mehr zur Gewißheit werden das man nur mit verstärkter Ablegerbildung der Milbe Herr werden kann. Bzw. die Völkerverluste in Grenzen halten kann. Egal nach welcher Methode die Ableger gebildet werden.
In den vergangenen 5 Winter sind die Ableger stark bis sehr stark ausgewintert und die Altvölker in der Mehrzahl so lala. Trotz identischer Varroabehandlung.
ich weiss nicht ob es an dem Klima liegt,aber es ist schon auffällig,da ich jedes Jahr meine Völker über Ableger vermehre.

LG Herbert

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Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von darkbee » Dienstag 10. Januar 2017, 19:53

Herbert hat geschrieben: ich weiss nicht ob es an dem Klima liegt,aber es ist schon auffällig,da ich jedes Jahr meine Völker über Ableger vermehre.

LG Herbert
Kann durchaus sein, dass der Milbe ein feucht/warmes Klima zur Vermehrung besser entgegen kommt als ein trocken/ warmes.
Zumindest ist es ein Eindruck den ich habe.....

VG
Michael

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Richthofen

Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von Richthofen » Mittwoch 11. Januar 2017, 14:49

Hallo Zusammen
Erst mal allen mein Mitgefühl der Völkerverluste wegen .
Selber habe ich im Dezember bedampft , weil das bei uns schlicht erlaubt und wohl am Bienenverträglichsten ist .
Da sah es noch erfreulich aus jedoch ist ja noch längst nicht Frühling .
Neues bienenverträglicheres Oxuvar ?
In den Händen halte ich eine Werbeschrift von Andermatt Biovet für das Produkt Oxuvar 5.7 % ad us. vet.
Diese Oxalsäure Dihydratlösung wird 1:1 mit Zucker gemischt .
Angeführtes Beispiel : Handelpakung 275 g mit 275g Zucker angerührt für 10- 15 Völker .
Eine verträglicher Alternative zur reinen 3.7 % Lösung des Zucker wegen dort wo das Bedampfen nicht erlaubt ist -
für das nächste Jahr ?

Gruss Markus

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Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von Didi » Mittwoch 11. Januar 2017, 16:10

Moin Markus,
dieses "neue" Behandlungsmittel ist in meinen Augen ein altes Mittel in neuer Mogelverpackung. Das Problem ist doch das gleiche: Zucker mit OS. Die Bienen lecken die Zuckermischung auf und wenn sie zuviel davon abbekommen: :oops:
Deine, in Deutschland nicht zugelassene, Methode ist wohl momentan die erfolgversprechendste, aber leider nur bei absoluter Brutfreiheit.
LG Dieter

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Richthofen

Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von Richthofen » Mittwoch 11. Januar 2017, 17:29

Hallo Dieter
Ich sehe den Sinn auch nicht so recht .
Soll wohl so was ähnliches sein wie Bienenwohl das zusätzlich ja noch diverse andere Zusatzstoffe enthält .
Denn da war doch auch mal ein Video in dem veranschaulicht wurde , das die Bienen eigentlich das Zuckerwasser das mit Oxalsäure versetzt wurde nicht mehr anrühren obwohl sie zuvor ohne Zusatz an der selben Stelle angefüttert wurden . Oxalsäure kann nicht innerlich systemisch wirken .
Für mich ist das Produkt nicht relevant , ich frage mich bloss weshalb diese Neuerung .
LG Markus

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Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von Didi » Mittwoch 11. Januar 2017, 18:53

Solange die Bienen sterben versiegt die Geldquelle nicht.

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Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von robirot » Donnerstag 12. Januar 2017, 00:33

Didi hat geschrieben:Moin Markus,
dieses "neue" Behandlungsmittel ist in meinen Augen ein altes Mittel in neuer Mogelverpackung. Das Problem ist doch das gleiche: Zucker mit OS. Die Bienen lecken die Zuckermischung auf und wenn sie zuviel davon abbekommen: :oops:
Deine, in Deutschland nicht zugelassene, Methode ist wohl momentan die erfolgversprechendste, aber leider nur bei absoluter Brutfreiheit.
LG Dieter
Das Oxuvar 5.7% sollte doch eigentlich sowohl für die Sprühbehandlung und auch die Tröpfelbehandlung zugelassen sein. Dabei wird ebtweder mit 250 ml zum Tröpfeln verdünnt, das soll 3.5% entsprechen (die 5.7% sind ja eine Lösung) oder aber mit 900 ml zum Sprühen versetzt.

Oxalsäure kannst man nicht nur im Winter anwenden, sondern auch im Sommer statt AS. Funktionioert genau wie die BEhanlung mit Schwammtuch als #Blockbehandlung, 3-5 x alle 5 Tage aber nur Gesprüht oder Verdampft, nicht geträufelt.

Schön wärs ja wenn man enlich mal den ZUcker durch Glycerin ersetzen würde, dann wäre das ganze auch noch effektiv.

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Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von Richthofen » Donnerstag 12. Januar 2017, 09:00

Hi Robirot
Laut Beschrieb werden die 275g Oxuvar 5.7% mit 250ml Wasser verdünnt - der Säutegehalt reduziert .
Damit werden Schwärme , Kunstschwärme und brutfreie Völker besprüht .
Also nicht wie AS - Verdampfung mit Schwammtung , das geht meiner Meinung nach nicht .

Dein Zitat : Schön wärs ja wenn man enlich mal den ZUcker durch Glycerin ersetzen würde, dann wäre das ganze auch noch effektiv.

Worin liegt denn Deiner Meinung nach der beabsichtigte Sinn im Zusatz von Zucker oder eben wie Du schreibst besser im Glycerin ?

LG Markus

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Re: Video: Oxuvar-Oxalsäurebehandlung im Winter

Beitrag von robirot » Donnerstag 12. Januar 2017, 18:38

Hab nochmal nachgeguckt, die 900 ml beziehen sich auf die 1000 g Packung zum Sprühen.

Der Zusatzt von Zucker wurde bei der Zulassung argumentiert, das die Lösungs so besser angenommen wird. Die Wirksamkeit ist geich zur Zuckerfreien Lösung (je nach Studie +- wenige Prozente), allerdings zeigen die meisten enueren Studien eine erhöhte Letalitätsrate.

Glycerin wird heute empfohlen, da es im Gegensatz zu Zucker auch Ox Löst, jedoch nicht Trocknet und von den Bienen nicht als Zucker oder Wasserquelle erkannt wird. Da es viskoser als Wasser ist, klebt es länger an den Bienen wodurch es zu einer besseren Verteilung kommt. Dadurch das es nicht Trocknet wirkt es länger.
Auch ist mitlerweile bekannt das 3,5% eigentlich zu hoch Konzentriert ist. Glycerin erlaubt durch die längere Wirkzeit und Verteilung ein weiteres Absenken.

Verdampfen mit Schwammtuch geht nicht, die Ox sublimiert erst bei Temperaturen jenseits der 100°C, dafür braucht man einen beheizten Verdampfer.

Alternativ geht hier auch die Sprühbehandlung (was aber richtig Arbeit ist).

Bei Brutfreien Völkern wird 1x Behandelt, bei Völkern mit Brut 5x mit Ox (verdampt oder gesprüht) oder MS (gesprüht), genau wie mit AS.


Du schreibst oben das mit AS 5x behandelt werden soll, nicht zwei mal.

Dabei solltest du aber noch erwähnen das sich das 5x AS wenn dann überhaupt auf die Behandlung mit Schwammtuch bezieht.
Wenn Vorschriftsmäßig mit dem Nassenheider behandelt wird, dann ist zwei mal schon richtig. Einmal im August, einmal im November.

Dabei ist halt zu beachten das die Stoßbehandlung mit Schwammtuch im Gegensatz zum Langzeitverdunster ein ganz anderes Wirkprinzip hat.

Das Schwammtuch tötet hauptsächlich Varroen auf den Bienen, wirkt aber so gut wie nicht in die Brut (dafür reicht die Kontaktzeit einfach nicht). Das ist aber kein Problem, da Varoen ich glaube 9 Tage brauchen bis sie nach dem Schlupf eine Zelle befallen können und 5-7 Tage wenn es nicht der erste Zyklus ist (also sie sich schon einmal Fortgepflanzt haben).
Damit dies Funktioniert wird die kurze hohe konz. der As benötigt.

Der Langzeitverdunster hält über einen längeren Zeitraum eine niedrigere Konzentration. Die Varoen übersäuern langsam. Durch die hohe Kontaktzeit ist auch eine gewisse Wirkung in der Brut vorhanden, diese ist allerdings nicht wie oft Propagiert zu 100% effektiv. Das Wachs schirmt die Zelle ziemlich gut ab. Da schwanken die Werte etwa zwischen 0-30%, je nach AS konz. und Wetter.

Was besser ist, ist dabei diskutabel. Statistisch sind die Schäden und Erfolge mit dem Langzeitverdunster besser, wenn denn alles richtig gemacht wird. Aber nicht allzu Signifikant.

Das größte Problem in diesem Bereich bleibt, aber leider doch die deutsche Gesetzgebung. Jede Methode muss anerkannt sein und das zu ändern ist sehr aufwendig.
Eine reine Änderung der Konzentration der Ox in der Tröpfellösung von 3,5 auf 3,4 % wäre eine ganz neues Produkt und nicht zugelassen, unabhängig von der Wirksamkeit.

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