Dr. Liebig - Wie sich Honigbienenvölker entwickeln: Teil 1 - Wie Bienenvölker überwintern

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Moderator: Johannes

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Katrin
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Re: Dr. Liebig - Wie sich Honigbienenvölker entwickeln: Teil 1 - Wie Bienenvölker überwintern

Beitrag von Katrin » Sonntag 25. März 2018, 19:12

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Jetzt muss ich doch meinen Senf dazugeben. :lol:

Eigentlich haben mir die ersten 2 Minuten schon gereicht, wo die Volksentwicklung und den Folgejahren veranschaulicht mittels Tabelle dargestellt wird. Meine Gedanken dazu sind, die Völker werden künstlich immer grösser gezogen was die Varroa die man ach so gerne erwähnt begünstigt. Ich wollte es ignorieren und die Klappe halten, wirklich. Hab auch nicht wirklich zugehört bis zur Minute 17:03....
"Es kommt zwar jedes Jahr vor, dass Bienen durch unsachgemäßes Anwendung von Pflanzenschutzmitteln geschädigt werden, doch ist das sehr selten der Fall ". Was für ein Satz ist das denn? Jedes Jahr ist selten?

"Noch seltener ist ein Volk daran gestorben, auch nicht im Badischen Rheintal im April 2008, als durch die Aussaat von unsachgemäß gebeiztem Mais zwölfeinhalbtausend Bienenvölker geschädigt wurden." Geschädigt? Ernsthaft? Die sind alle eingegangen. Der Satz war gut, sorry. :lol:

Glaube aber nicht, dass die Betroffenen von 2008 das witzig finden.

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Rene

Re: Dr. Liebig - Wie sich Honigbienenvölker entwickeln: Teil 1 - Wie Bienenvölker überwintern

Beitrag von Rene » Sonntag 25. März 2018, 19:46

Ja. Du hast Recht Katrin. Habe ihn gesehen in einem Interview zu dem Thema... Man könnte da auf Gedanken kommen...
L.G.

bienengral
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Re: Dr. Liebig - Wie sich Honigbienenvölker entwickeln: Teil 1 - Wie Bienenvölker überwintern

Beitrag von bienengral » Sonntag 25. März 2018, 23:32

Hallo Katrin
Noch seltener ist ein Volk daran gestorben, auch nicht im Badischen Rheintal im April 2008, als durch die Aussaat von unsachgemäß gebeiztem Mais zwölfeinhalbtausend Bienenvölker geschädigt wurden." Geschädigt? Ernsthaft? Die sind alle eingegangen
Woher hast du diese Info das alle Völker eingegangen sind?

Auf der Homepage des http://mlr.baden-wuerttemberg.de
Wird von einer Schädigung von 20 - 80 % der Völker gesprochen.

Zitat von der Homepage:

"Schadenserhebung abgeschlossen / Rund 11.500 Völker mit unterschiedlicher Schädigung bei 700 Imkern gemeldet

"Die Schadenserhebung im von Bienensterben betroffenen Oberrheingebiet ist weitgehend abgeschlossen. Die erhobenen Daten werden derzeit vom Regierungspräsidium Freiburg aufgearbeitet. Parallel dazu laufen die Verhandlungen mit den Imkerverbänden über eine finanzielle Hilfe für die geschädigten Imker an. Diese sollen zügig abgeschlossen werden, damit die ersten Zahlungen schon Anfang Juli erfolgen können", sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am Freitag (13. Juni) in Stuttgart.

Im Rahmen der Schadenserhebung haben 700 Imker bei den Landratsämtern Schäden an knapp 11.500 Bienenvölkern gemeldet. Der Schädigungsgrad ist nach der ersten Bewertung sehr unterschiedlich. Besonders hohe Schäden wurden vor allem bei kleinen Bienenvölker festgestellt. Insgesamt wird momentan von einer Schädigung bei den Völkern von 20 bis 80 Prozent ausgegangen."

Grüße Thomas

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Katrin
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Re: Dr. Liebig - Wie sich Honigbienenvölker entwickeln: Teil 1 - Wie Bienenvölker überwintern

Beitrag von Katrin » Montag 26. März 2018, 05:57

Hallo bienengral
bienengral hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 23:32
Woher hast du diese Info das alle Völker eingegangen sind?
https://www.youtube.com/watch?v=s-ljMNVaWZA

Hab ich aus unzähligen Video´s. Genauso, wie "CCD" zuerst in den USA auftrat, danach in China, Afrika und dann erst in Deutschland. Kann man zusehen wann die Mittel in den diversen Ländern zum Einsatz gekommen sind?
bienengral hat geschrieben:
Sonntag 25. März 2018, 23:32
Im Rahmen der Schadenserhebung haben 700 Imker bei den Landratsämtern Schäden an knapp 11.500 Bienenvölkern gemeldet. Der Schädigungsgrad ist nach der ersten Bewertung sehr unterschiedlich. Besonders hohe Schäden wurden vor allem bei kleinen Bienenvölker festgestellt. Insgesamt wird momentan von einer Schädigung bei den Völkern von 20 bis 80 Prozent ausgegangen."
Schädigung und Schädigungsgrad wäre dann "nur" eine nettere Formulierung für Tod. Bis 80% stell ich mir dann so vor, dass der ganze Landstrich leergefegt ist. Die am Rande haben mit Glück zum Teil überlebt.

LG Katrin

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Re: Dr. Liebig - Wie sich Honigbienenvölker entwickeln: Teil 1 - Wie Bienenvölker überwintern

Beitrag von Katrin » Montag 26. März 2018, 07:06

So, noch mal ein Video, bei Minute 18:30.

https://www.youtube.com/watch?v=EgvIcwn0hOE

Und jetz hör ich auf zu suchen und mir die Bilder wieder reinzuziehn.

LG Katrin

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Re: Dr. Liebig - Wie sich Honigbienenvölker entwickeln: Teil 1 - Wie Bienenvölker überwintern

Beitrag von Postkugel » Montag 26. März 2018, 10:54

Ein Stueck weit haben es die Imker aber auch selbst in der Hand. Warum wandert man mit seinen Bienen nicht ab, wenn im Flugkreis industiell Raps angebaut wird? Sollen die doch sehen, wer ihr vergiftetes Kraut bestaeubt!

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Re: Dr. Liebig - Wie sich Honigbienenvölker entwickeln: Teil 1 - Wie Bienenvölker überwintern

Beitrag von darkbee » Montag 26. März 2018, 11:50

Ape hat geschrieben:
Donnerstag 22. März 2018, 20:56
@all:
Arbeitet hier Jemand aktiv mit geteilten Brutraum nach der "Liebig-Methode"?
Ich habe eine ähnliche Betriebsweise wie Liebig, allerdings etwas abgewandelt.
Neben Langstroth 2/3 habe ich noch Völker auf Zander und seit fast 3 Jahren Völker auf ZaDant. Da vergleiche ich gerade die Betriebsweisen miteinander und mal sehen wohin das Ganze dann geht.....

VG

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Re: Dr. Liebig - Wie sich Honigbienenvölker entwickeln: Teil 1 - Wie Bienenvölker überwintern

Beitrag von Ape » Montag 26. März 2018, 14:43

Oha, da habe ich ganz schön im Wespennest rumgerührt, wenn ich die Beiträge so lese 8) Aber wie schon geschrieben, es war ja beabsichtigt zur Diskussion anzuregen.

Rene hat geschrieben:
Donnerstag 22. März 2018, 21:12
Hallo Steve,

Ich muss zu Hause mal schauen. Armbruster Imkerschule kann man auch im Internet etwas finden, mit Forum und Monatsbetrachtungen. Bei Facebook über Jürgen Binder.
Ist auf jedenfall alles mal lesenswert.
Schlußendlich sind manche Sachen ja nicht neu. Beispiel Arbeiten mit dem Schied. Schon viele Jahre arbeiten Imker in Hinterbehandlumgsbeuten mit "angepasste Brutraum'. Nur nennt man es da ich Schied, sondern das Fenster hinten. Was macht man im Frühjahr? Einengen...
Also altes Wissen wieder entdecken.

Beim Beutenkäfer ist es ganz einfach so, dass es kein Mittel gibt. Keine organische Säure hilft, nicht mal - 30 Grad jucken den beim Überwintern...
Und was sagt Dr. Liebig?

Ganz ehrlich, ich höre lieber auf das was mir z. B. Johannes oder Lutze raten. :-)

Aber klar, jeder muss seinen Weg selbst finden, aus eigenen Fehlern lernen... Ich ganz vorne weg...

L. G. Rene
Hallo Rene,

danke für deine Rückmeldung. Ich stöbere da mal durch. Das Einengen habe ich letztens ebenfalls praktiziert. Bei dem einen schwächeren Volk habe ich von den 11 Rähmchen DN 2 herausgenommen (1LW, 1FW, und ein Schied gesetzt). Dazu die Bodenschieber rein und eine zusätzliche Dämmplatte auf den Deckel gelegt. So hat es mir mein Imkerfreund geraten und dieser ist ebenfalls seit über 30 Jahren mit Bienen unterwegs. Ob nun der Unterschied von 9 zu 11 Rähmchen so markant zu buche schlägt? Ich kann es nicht beantworten.
Ich möchte auch noch einmal betonen, dass ich ebenfalls nicht alles was Dr. Liebig von sich gibt/gegeben hat als sinnvoll erachte. Ich meine sogar soweit zu gehen, dass die "älteren" Beiträge von ihm viel objektiver waren. Von daher bin ich voll und ganz bei dir, dass man als Anfänger ebenfalls sehr viel mehr von den erfahrenen Imkern hier (Johannes, Kai, ...etc.) lernen kann. Ganz deiner Meinung, auch was das Finden des eigenen Weges angeht. Da bin ich auch ein Suchender im Gewirr der Imkerei.

Johannes hat geschrieben:
Freitag 23. März 2018, 08:41
...
Aber ja, ich habe wie fast alle Imker in Deutschland jahrelang mit 2 Bruträumen Zander und DN gearbeitet. Das lernt, hört, liest man ja überall so. Nach mehreren Jahren reiflicher Überlegung und Beobachtung werde ich mich nun aber dieses Jahr gänzlich von dieser irrwitzigen und überflüssigen Methode trennen. ... Ich weiß, dass ich mit meiner 1-Brutraum-Betriebsweise (auch bei Zander und DN 1,0) hier im Forum (noch) nicht auf viel Gegenliebe stoße. Aber ich weiß mittlerweile was ich da tue. ;) Hab da im letzten Jahr viel gelernt und mit langjährig praktizierenden Berufsimkern drüber geredet. ... Aber das führt an dieser Stelle wohl zu weit. Es gibt hier schon ein vergleichbares Thema und ich werde es dieses Jahr sicher auch noch öfter thematisieren. :wink:

LG Johannes
Hallo Johannes,

wie ich schon an anderer Stelle im Forum geschrieben habe (dein Projekt Normbeute) kenne ich das Arbeiten mit einem Brutraum, auch im kleineren Rähmchenmaß, von meinem Imkerfreund. Er schröpft regelmäßig, damit der Raum nie zu stark eingegrenzt ist. Es gibt sicherlich noch viele interessante Aspekte, die dafür sprechen, nur mit einem Brutraum zu arbeiten. Sehe man sich nur die HBB's an. Kleiner Raum, funktioniert trotzdem.

Ich für meinen Teil muss erst einmal, wie oben Rene schon mitgeteilt, auch meinen Weg finden. Was ist für mich eine gute und effektive Arbeitsweise? Was funktioniert in unseren klimatischen Bedingungen, usw.? Noch viele ungeklärte Fragen, die die Zeit hoffentlich beantwortet.


Abramis hat geschrieben:
Freitag 23. März 2018, 10:24
Moin zusammen,

„Liebig-Methode“ ist ja wieder ein netter Ausdruck. Der Unterschied zur Segeberger Betriebsweise ist eher rudimentär. Der größte Unterschied ist die Beute. Ich würde von mir selber sagen, dass ich grob nach der Segeberger Betriebsweise in der Hohenheimer Einfachbeute imkere.
Ich meine man kann über die Homepage der Hamburger und Schleswig-Holsteiner Imker da ein Dokument runterladen.
...
Viele Grüße, Heiko
Hallo Heiko,

bitte entschuldige meine Ausdrucksweise mit der "Liebig-Methode". Du hast natürlich vollkommen recht, im eigentlichen Sinne ist es die Segeberger Betriebsweise. Habe dazu auch ein interessantes Dokument ("Die Segeberger Betriebsweise", leider ohne Autorenvermerk) mit zusammenfassenden Charakter gefunden und angelesen. Ich denke das ist das der Homepage der Hamburger und Schleswig-Holsteiner Imker. Muss nochmal auf die Suche gehen wo ich das her habe.


Grüße an Alle
Steve

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