Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

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Moderator: Johannes

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Johannes
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Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von Johannes » Donnerstag 19. April 2018, 06:37

Hallo zusammen,

um meine künftigen Videos zur Segeberger Beute und meine Betriebsweise darin zu verstehen, kommt heute ein kleiner Erklär-Video, welches ich letztes Wochenende gedreht habe. Viel Spaß!

https://www.youtube.com/watch?v=CyDlCop-SWk

Bild

LG Johannes
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Titel - Segeberger Begründung-Forum.jpg

Das Bestellformular auf meiner Webseite wird vorübergehend noch geschlossen bleiben. Ich möchte die Zucht erst mal anlaufen lassen und ein paar Verpflichtungen erfüllen.
Je nach Kapazität werde ich im Juli aber bestimmt noch Königinnen anbieten können. Ich bin bei der Planung aber lieber bescheiden, um niemanden zu enttäuschen!

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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 19. April 2018, 17:20

Meeeega!!!!

Ich hätte mir kein schöneres Video wünschen können.
8) 8) 8) 8)

Besser geht es nicht.

Bei den grünen "Gutimkern" allerdings werden jetzt aber manche Sicherungen durchbrennen.
LG
Kai
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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 19. April 2018, 20:57

Hallo Johannes,

so, Video nochmals geschaut, um es zu verstehen. :wink: Dazu habe ich noch einige Fragen:

1. Wie erklärt sich die Tatsache, dass Völker auf einem Brutraum DN 1.0 oder 1.5 weniger Schwarmtendenzen zeigen als auf 2 Bruträumen DN 1.0? Ich finde dies eine sehr interessante Begebenheit. Hängt es mit dem auf 2 Zargen "geteilten" Brutraum zusammen?

2. Der Vorteil des Systems 1.5 erscheint im Schieden. Und damit auch in der Verwendung des geschlossenen Altbodens (ich liebe ihn). :P Würde DN 1.5 genausogut funktionieren ohne Schieden?

3. Wenn man mal auf das Schieden verzichtet, welche NAchteile muss man in Kauf nehmen, wenn man mit einem Brutraum DN 1.0 arbeitet?

So, nun bin ich mega gespannt.
LG
Kai
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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von Johannes » Donnerstag 19. April 2018, 21:30

Hallo Kai,

ich gehe das mal chronologisch an. :)

1. Ich habe keine druckreife Erklärung. Aber diese Erfahrung von mir deckt sich mit der einiger anderer Imker (u.a. Bernhard Heuvel), mit denen ich in regem Austausch stehe.
Einmal wird es sicher die Kompaktheit sein. Damit ist auch die Pheromonverteilung homogener. Dann ist in 2 Bruträumen zwischen der Brut auch immer mehr Futter als im "engen" Brutraum. Diese Futterinseln hindern die Königin daran, ihre Spiralen auf den Waben zu ziehen. Das ist sicher auch nicht förderlich.

2. Natürlich funktioniert 1,5 auch mit einer vollen Zarge. Dann halt aber wieder recht uneffekriv, weil wieder sinnlos viel Platz, den die Königin selbst bei Höchstleistung nicht braucht.

3. Also 1,0 mit voller Zarge?... Einziger Nachteil ist da, dass man die erste gezogene Wabe neben den Kasten stellen muss. Mit Schied hat man ja im Kasten Platz zum Schieben und muss nichts daneben stellen.

LG Johannes

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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Donnerstag 19. April 2018, 21:43

Johannes hat geschrieben:
Donnerstag 19. April 2018, 21:30
Hallo Kai,

ich gehe das mal chronologisch an. :)
....
3. Also 1,0 mit voller Zarge?... Einziger Nachteil ist da, dass man die erste gezogene Wabe neben den Kasten stellen muss. Mit Schied hat man ja im Kasten Platz zum Schieben und muss nichts daneben stellen.

LG Johannes
Hallo Johannes,

vielen lieben Dank.

Hm, oki diesen einen Nachteil würde ich verkraften. :P Darüber dann Absperrgitter und dann die Flachzargen?
LG
Kai
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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von Silas » Donnerstag 19. April 2018, 21:52

Hallo Miteinander
Ich muß bei mir keine Wabe rausnehmen in DN habe ich platz für 12 Rähmchen 9 ergeben
1 brutraum +schied =10 Rähmchen alle voll mit stiften darüber im honigraum manchmal sogar Pollen Beuten Typ Herold. Das gleiche in Zander da sind es bei mir 6 Rähmchen und im ZADANT Maß überwiegend nur 4 manchmal 5 Rähmchen. Unten ist die koplette Brut und nur geringe Mengen an Pollen. Ist immer bis jetzt alles gut gegangen und immer mit Wärmeschied nach Manfred Borgstädt funktioniert prima. Gruß Marcus

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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von Silas » Donnerstag 19. April 2018, 21:59

Hallo Miteinander
Ich muß bei mir keine Wabe rausnehmen in DN habe ich platz für 12 Rähmchen 9 ergeben
1 brutraum +schied =10 Rähmchen alle voll mit stiften darüber im honigraum manchmal sogar Pollen Beuten Typ Herold. Das gleiche in Zander da sind es bei mir 6 Rähmchen und im ZADANT Maß überwiegend nur 4 manchmal 5 Rähmchen. Unten ist die koplette Brut und nur geringe Mengen an Pollen. Ist immer bis jetzt alles gut gegangen und immer mit Wärmeschied nach Manfred Borgstädt funktioniert prima. Gruß Marcus
2018-04-19 21.57.10.jpg
Rechts ZADANT LINKS ZANDER
2018-04-19 21.55.23.jpg
Bild zeigt ZANDER noch ohne Drohnen Rahmen der ist jetzt drin

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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von Johannes » Donnerstag 19. April 2018, 22:27

Ja, Kai. Darüber ASG und dann HR. Du kannst natürlich auch da 1,0 nehmen. Flachzargen finde ich persönlich nur angenehmer. Und bei über 500 kg Honig im Jahr, spürt man die 1,0 irgendwann im Rücken ;)

LG Johannes

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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von Ape » Freitag 20. April 2018, 06:42

Hallo Johannes,

bombastisches Video, wie ich es auch mittlerweile von dir gewohnt bin ;-)

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:
Donnerstag 19. April 2018, 20:57
...
1. Wie erklärt sich die Tatsache, dass Völker auf einem Brutraum DN 1.0 oder 1.5 weniger Schwarmtendenzen zeigen als auf 2 Bruträumen DN 1.0? Ich finde dies eine sehr interessante Begebenheit. Hängt es mit dem auf 2 Zargen "geteilten" Brutraum zusammen?
...
Die Frage hat mir Kai vorweggenommen. Genau das habe ich mich auch gefragt. Das passt irgendwie auch nicht zu "augenscheinlichen" Logik. Jedoch die Gedanken zur Harmonie und Pheromonverteilung sind ebenfalls nachvollziehbar. Interessant dabei, dass sich deine Erfahrungen (Johannes) ja auch mit anderen Imkern teilt. Du bringst mal wieder meine ganze imkerliche Weltanschauung durcheinander :D

Johannes hat geschrieben:
Donnerstag 19. April 2018, 22:27
Ja, Kai. Darüber ASG und dann HR. Du kannst natürlich auch da 1,0 nehmen. Flachzargen finde ich persönlich nur angenehmer. Und bei über 500 kg Honig im Jahr, spürt man die 1,0 irgendwann im Rücken ;)

LG Johannes
Ich hatte mit dem Gedanken von Flachzargen für den HR ebenfalls schon gespielt. Aktuell habe ich für mich entschieden es aus 2 Gründen mit dem 1,0 zu versuchen. Punkt 1: Noch wenig Völker, daher Ziel wenig verschiender Materialeinsatz. Punkt 2: Einfache Wabenhygiene durch einheitliches Rähmchenmaß.
Bei deinen Erntemengen macht es jedoch durchaus Sinn, eine ergonomischere Lösung zu wählen, in dem Falle Flachzargen. Klare Sache. Zudem wird der Raum recht schnell gefüllt sein, und die Erweiterung ist auch nicht ganz so "hart" wie bei einem 1,0er-Raum. Je nach Wetterlage und Entwicklung des Volkes könnte so eine große Erweiterung auch das Volk wieder zurückwerfen.

Wichtig auch der Hinweis zum Platzbedarf für das Umtragen und Entwässern des Nektars! Der Teufel stekt im Detail.


Thema Wassergehalt an sich:
Ich habe noch keine Erfahrung an unserem Standort. Ich habe das aber auch schon einmal gehört. Imker hatte immer zu hohen Wassergehalt auf Grund des zu feuchten Standortes. Wenn da jetzt noch, wie du sagst, der Beutentyp als Parameter dazu kommt, dann hat man keinen Spaß mehr dran.
Ich finde es durchaus beachtlich, dass die Styroporbeute solche positive Effekte vereint. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.
Persönlich für mich. Ich habe wie gesagt noch keine Erfahrungen mit diesen Gegebenheiten. Mein unmittelbarer Nachbarimer hat HBB's und Holzmagazine. Er imkert schon seit Jahrzehnten damit. Die HBB streiche ich aus der Betrachtung, nur das Magazin ist für den Vergleich relevant. Nun bin ich gespannt, wie das Ergebnis bei mir ausschaut. Ich habe ja ebenfalls Holzbeuten. ABER: Im Falle des Falles hast du mir einen sehr guten Rat für diese Problemstellung mitgegeben. Wenn nichts hilft oder erkennbar ist, versuche man die Segeberger Kunststoffbeute ;)

Weiter so!

Grüße
Steve

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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von Herbert » Freitag 20. April 2018, 09:26

Moin Johannes,
Johannes hat geschrieben:
Donnerstag 19. April 2018, 21:30

Einmal wird es sicher die Kompaktheit sein. Damit ist auch die Pheromonverteilung homogener. Dann ist in 2 Bruträumen zwischen der Brut auch immer mehr Futter als im "engen" Brutraum. Diese Futterinseln hindern die Königin daran, ihre Spiralen auf den Waben zu ziehen. Das ist sicher auch nicht förderlich.

2. Natürlich funktioniert 1,5 auch mit einer vollen Zarge. Dann halt aber wieder recht uneffekriv, weil wieder sinnlos viel Platz, den die Königin selbst bei Höchstleistung nicht braucht.

3. Also 1,0 mit voller Zarge?... Einziger Nachteil ist da, dass man die erste gezogene Wabe neben den Kasten stellen muss. Mit Schied hat man ja im Kasten Platz zum Schieben und muss nichts daneben stellen.

LG Johannes
ich finde auch gelungenes Video,allerdings deine Aussage (Futter zwischen der Brut)stimmt einfach nicht,richtiger wäre Brut zwischen Futter :lol:
Denn in den Brutnestern der Bienen ist kein Futter,sondern nur wenn,denn am Rand.
Auch im 2 geteilten Bruträumen zieht die Königin ihre Spiralen und dehnt ihr Brutnest über 2 Zargen aus.
Den vorteil von 2 Bruträumen sehe ich auch nach der Rapshonigernte,da haben die Völker in der Regel noch einige Honig-Futterwaben am Rand
und hungern nicht gleich,denn hier im Norden herscht denn meistens eine trachtlose Zeit.
Für mich der einzigste Nachteil ist,das ich die 1.Wabe zum bearbeiten der Völker rausnehmen muß,und damit kann ich sehr gut leben.

Das 1,0 NM System macht mich als Imker einfach auch total flexibel,noch kann ich auch die Vollen Honigzargen tragen :D :D

LG Herbert

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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von Ape » Freitag 20. April 2018, 11:15

Herbert hat geschrieben:
Freitag 20. April 2018, 09:26
Moin Johannes,
Johannes hat geschrieben:
Donnerstag 19. April 2018, 21:30

Einmal wird es sicher die Kompaktheit sein. Damit ist auch die Pheromonverteilung homogener. Dann ist in 2 Bruträumen zwischen der Brut auch immer mehr Futter als im "engen" Brutraum. Diese Futterinseln hindern die Königin daran, ihre Spiralen auf den Waben zu ziehen. Das ist sicher auch nicht förderlich.

2. Natürlich funktioniert 1,5 auch mit einer vollen Zarge. Dann halt aber wieder recht uneffekriv, weil wieder sinnlos viel Platz, den die Königin selbst bei Höchstleistung nicht braucht.

3. Also 1,0 mit voller Zarge?... Einziger Nachteil ist da, dass man die erste gezogene Wabe neben den Kasten stellen muss. Mit Schied hat man ja im Kasten Platz zum Schieben und muss nichts daneben stellen.

LG Johannes
ich finde auch gelungenes Video,allerdings deine Aussage (Futter zwischen der Brut)stimmt einfach nicht,richtiger wäre Brut zwischen Futter :lol:
Denn in den Brutnestern der Bienen ist kein Futter,sondern nur wenn,denn am Rand.
Auch im 2 geteilten Bruträumen zieht die Königin ihre Spiralen und dehnt ihr Brutnest über 2 Zargen aus.
Den vorteil von 2 Bruträumen sehe ich auch nach der Rapshonigernte,da haben die Völker in der Regel noch einige Honig-Futterwaben am Rand
und hungern nicht gleich,denn hier im Norden herscht denn meistens eine trachtlose Zeit.
Für mich der einzigste Nachteil ist,das ich die 1.Wabe zum bearbeiten der Völker rausnehmen muß,und damit kann ich sehr gut leben.

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LG Herbert

Na Hallo noch einmal,

ich versuche schon seit längerem die unterschiedlichen Themen zu Beuten und Betriebsweise "aus der Adlerperspektive" zu bewerten.
Aktuell bin ich auf der Gedankenwelle unterwegs, dass die Beute und Betriebsweise IMMER zum jeweiligen Standort passen muss, um erfolgreich zu wirken. Es kann durchaus sein, dass ein großer Brutraum (z.B. Dadant Holz) im Flachland an günstigen Standorten zum gewünschten Erfolg führt, im Gebirge jedoch durch die niedrigeren Temperaturen und ungünstigen Wetterverläufe und Rückschläge uneffektiv ist, somit das Arbeiten im kleineren Maßen (z.B. DN) und ggf. einer "zarteren" Erweiterung des Raumes besser geeignet wäre (Ja, ich weiß, Schieden und nur eine Wabe einhängen ist auch zartes Erweitern). Ich habe auch schon gesehen, dass im Gebirge gern mit Flachzargen gearbeitet wird, z.B. Langstroth Flach. Eine vollkommene andere Überlegung als ein großer Brutraum. Das Vorgehen was Herbert beschreibt, ist ein weiteres Beispiel. Bei Dadant wäre das eine vollkommen andere Herangehensweise, um die Nahrungsversorgung zu berücksichtigen. Ob diese dann genauso effektiv ist, wäre zu untersuchen.
Anderes Beispiel: DN Segeberger Beute. Kai meinte mal, "die Beste Beute, für den Norddeutschen Raum". Dieser Auffassung bin ich ebenfalls. Für das nass, kalte Klima ist das einfach besser geeignet als ein großer Holzkasten. Das bestätigen ja auch seine eigenen Beobachtungen.

Der Spruch, imkern kann man in jedem System, ist schon wahr. Jedoch, wie effektiv am Ende, steht auf einem anderen Papier.

Soweit meine "Anfängermeinung" :) Man möge es mir vergeben.


Grüße
Steve

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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von Johannes » Freitag 20. April 2018, 12:05

Hey Steve,

volle Zustimmung! :)

LG Johannes

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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von Stefan » Sonntag 22. April 2018, 09:27

Hallo Johannes,

Wieder einmal ein schönes Video.

Ich persönlich lehne Segeberger Beuten und sonstige Kunststoff, Styropor Beuten ab. Gibt einige Gründe ... ein Grund ist z.B. das Nagen der Bienen an der Beute, Verteilen der Styroporteilchen ... Möcht ich nicht in den Kästen haben.

Und ich sag Ja zur Herold-Holzbeute. Dickwandig und etwas optimiert. Mit schieden kann Isolierung noch weiter verbessert werden und ich geh immer mehr zurück zu normalen Zandermaß und weg von einem Brutraum mit Zadant.

Zu Deinem Problem mit der hohen Feuchtigkeit - hatte ich auch und dann an einigen Schrauben gedreht.
Deckel ist atmungsaktiv und keine Folie. Hoher Wanderboden und ganz entscheidend ist das Herausnehmen des Keils und höheres Flugloch, so dass die Bienen den Eintrag aktiv trocknen können. Nach diesen Optimierungen ist der Wassergehalt bei 15/16%.

Im Video seht ihr wie die Bienen aktiv Feuchtigkeit aus Stock blasen.

https://youtu.be/H6ZjrCu5LzA

Aber so findet eben jeder seinen Weg und das macht die Imkerei auch aus!!!

Beste Grüße, Stefan
Bei Interesse an Königinnen oder Völkern der Dunklen Biene bitte eMail an stefan@bienentraum.de - Linie über Belegstelle Salzburger Alpenland nachgezogen.

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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von Johannes » Sonntag 22. April 2018, 11:26

Hallo Stefan,

Danke für die Anregungen.

Hier für alle das neuste Video zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=JtQqHsEvGY4

An diesem Stand blühen Mitte April erst die Kirschen, Pflaumen und Birnen. Die Äpfel und der Raps brauchen noch gut eine Woche. In dieser Zeit können die Bienen den Rückstand der letzten Wochen noch gut aufholen. Brut in großem Umfang gibt es praktisch erst seit Ostern. Vorher war es schlicht zu kalt.
Die Honigräume sind seit 5 bzw. 6 Tagen drauf.

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LG Johannes
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Re: Video: Segeberger Beute - Meine Begründung und Betriebsweise

Beitrag von Johannes » Sonntag 29. April 2018, 06:10

Hallo zusammen,

gestern konnte ich bei nahezu allen Völkern den 2. HR unter den ersten setzen. Schwarmstimmung besteht in keinem meiner Völker und die Betriebsweise mit 5-7 Waben DN 1,5 bzw. 11 Waben DN 1,0 im Brutraum funktioniert auch dieses Jahr wieder. ;)

Hier das entstandene Video: https://youtu.be/KqcB5o0gafQ

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