Korbimkern auch fùr Anfänger?

Moderator: Johannes

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Johannes
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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von Johannes » Dienstag 5. Dezember 2017, 17:44

Wichtig ist, dass keine Körner gefüttert werden. Denn die werden nur unvollständig verdaut und landen dann außen am Bienenkorb. Das lockt Mäuse und Vögel an.

Reine Weidehaltung ab Mai sollte keine Probleme geben.

LG Johannes

Der Großteil Vorbestellungen ist nun erfüllt. Die letzten Königinnen gehen bis Mitte Juli raus. Den Rest der Saison möchte ich nutzen, um das Zuchtprogramm des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen e.V. zu unterstützen. Daher kann ich leider keine umfangreichen Anfragen mehr annehmen. In dringenden Fällen bitte einfach eine Anfrage per Mail schicken und ich werde sehen, was ich tun kann!

elk030
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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von elk030 » Dienstag 5. Dezember 2017, 19:19

Zudem musst du wissen, das deine Imkerei mindestens ein Jahr wie ein klassischer Bauerhof duftet.
So ging es mir, nachdem ich 7 Körbe mit frischer Maibutter aufgepeppt hatte.
Elk

wiebunt
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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von wiebunt » Dienstag 5. Dezember 2017, 19:30

Hehe, echt? Hätte gedacht das verfliegt schnell. Aber is ja hinten am Feld u mich stört es nicht. Was ist geworden mit den Körben? Es ist bei mir ja wie gesagt noch nicht soweit. Ich muss das noch gut überlegen. War ja schon sehr beeindruckt bei den filmen. Ich meine wie die tagelang vor den Körben sitzen u die Schwärme einfangen. Das geht ja auch nur wenn das dein Beruf ist. Wie man das sonst handhaben koennte, weiss ich noch nicht....so nach Feierabend. Auch die Routine mit der durch die Bienen gefasst wird. Unsere Familie wird noch nervös wenn zwei Wespen zum Frühstückstisch kommen. Ich hatte eigentlich mit einem Kurs beim bienenprojekt geliebäugelt, aber ich weiss gar nicht ob das das richtige ist u nützt wenn man sich fuer Körbe entscheidet. Dann wäre es eigentlich ja besser dort ein bienenjahr mitzugehen.

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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von Bienenalex » Sonntag 10. Dezember 2017, 21:29

Dann hänge dich wegen der "Maibutter" an diese Demeters an. Die werden dich schon beraten können. Wenn du keinen findest der dies für dich überzeugend praktisch macht, kann ich dir einen link schicken.

Es was persönlches von mir: ich finde es toll wenn du altes Handwerk wieder ausgräbst. Es ist interessant. Nur anfangen solltest du damit m.E. nicht. Erst mal "normale Kastenimkerei" lernen und betreiben. Dann wie oben geschrieben mal mit einem Korbvolk experimentieren und Erfahrungen sammeln.

Und weil ich auf dem Markt stehe. Was meinst du, was die Leute meinen wenn rauskommt dass die ach so natürliche Korbimkerei "Kuhsch---e" auf den Korb streicht? Die Kunden flippen schon bei geringeren Anlässen aus. Und dann erst die Lebensmittelkontrolleure, die kriegen Stielaugen und fallen um..... lg

wiebunt
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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von wiebunt » Donnerstag 14. Dezember 2017, 18:26

Eigentlich komisch die menschen...angst vorm kuhdung aber keine sorgen vor bienenspucke.......wahrscheinlich wissen es die meisten nur nicht.
der honig ist eh nur für mich und meine familie...wird das trotzdem kontrolliert oder darf ich nicht essen was ich will?
ich baue an einem selbstvrsorgerhof. mein hauptinteresse ist, möglichst viel auszuschalten was nicht unabdingbar notwendig ist.
ich werde mal sehen wies weitergeht. halte euch auf dem laufenden.

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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von Hainlaeufer » Donnerstag 14. Dezember 2017, 20:32

Lieber Wiebunt, ich finde dein Vorhaben großartig!
Ich bewundere immer wieder diese mutigen Leute, die ein altes Gebäude retten und im besten Falle sogar mit dem alten Handwerk wieder ins Leben rufen und auch so renovieren (ich weiß dass das ganz und gar nicht einfach ist).
Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und viel Erfolg bei deinem Projekt - allein das Ziel der Selbstversorgung finde ich wunderbar.

Nun zu den Bienen...
Ich denke, hier wurde schon alles Wichtige gesagt.
Zusammenfassend würde ich dir folgende Schritte ans Herz legen:

Begleite einen Imker (es wird wohl nur solche mit Magazinbeuten geben, macht aber gar nix, passt schon so!) aus deiner Nähe eine ganze Bienensaison lang bzw. arbeite mit, damit du ein Gefühl für den Bien bekommst. Ganz toll wäre es, wenn du folglich auch selbstständig die Eingriffe am "Lehrbienenstand" durchführen könntest. (Es ist nämlich etwas gaaaanz anderes, wenn man plötzlich alleine vorm Volk steht und nicht ganz weiß, wie es jetzt weiter gehen soll.) Mit diesen gemachten Erfahrungen, hast du gewiss schon mehr Überblick bekommen.
Zwischenzeitlich kannst du ja Körbe anfertigen, und sobald du dich tatsächlich da drüber draust, auch damit bei dir zu Hause starten.
Toll wäre es, wenn du mit Naturschwärmen anfangen könntest. Kommt aber ganz darauf an, wieviele Imker bei dir sind. In meiner Gegend gibt es nicht viele, im Garten hatte ich noch nie einen fremden Schwarm. Da kann man eeeewig warten ^^.
Ansonsten hol dir Kunstschwärme mit wirklich lammfrommer Genetik.

Wenn du den Honig nur für den Eigenverbrauch verwendest, ist es schlicht egal ob Maibutter oder nicht.
Es macht bestimmt Sinn, die Völker vor der Lindentracht in neue Körbe zu trommeln, dann haben sie bei guter Tracht genug Futter und Zeit um sich für den Winter vorzubereiten. Da kann man ja auch gleich mit Oxalsäure behandeln.
Aber das sind jetzt nur so meine Gedanken dazu, habe selber keine praktischen Korbimker-Erfahrung.

Was das Schwärme fangen bei der Korbimkerei betrifft... angeblich, so liest man zumindest, waren es üblicherweise die Alten bzw. Großeltern, die darauf ein Auge hatten. So ging wohl kaum ein Schwarm "verloren".

Weil du die "Bienenspucke" angesprochen hast... was glaubst du, was mit leidenschaftlichen Waldhonig-Konsumenten passieren kann, wenn sie hören, dass sie sich hier Lausgaga und Bienenahah aufs Brot schmieren? :wink: :lol:
Kenne Fälle, die konsequent auf Blütenhonig umstiegen. Wenn die nur wüssten, dass das trotzdem auch Bienenahah ist :roll:.

Wie auch immer, mach einfach mal den Einsteigerkurs, gut Ding braucht Weile!

Ich wünsche dir alles Gute, halte uns am Laufenden!

LG

P.S.: Falls du das Immenfreunde-Forum noch nicht kennst, hier findest du auch noch einiges zu Körben: Klick mich!

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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Freitag 15. Dezember 2017, 08:40

Hainlaeufer hat geschrieben:
Donnerstag 14. Dezember 2017, 20:32
P.S.: Falls du das Immenfreunde-Forum noch nicht kennst, hier findest du auch noch einiges zu Körben...[/url]
HAllo,

naja, aber auch dort zeigen die dünn gesäten Informationen (es sind eigentlich mehr Fragen als Antworten; kaum einer hat praktische Erfahrungen), wie wenig Korbbienenhaltung heute verbreitet ist.

Trotzdem finde auch ich natürlich das Vorhaben schön und lobenswert.

Vielleicht noch ein Tipp: Kauft Euch für die Korbbienenhaltung bitte keine China-Neuware (z. B. sowas hier - bitte nicht!!!!) und keine billige Industrieware (Holtermann). Am besten entweder gebraucht kaufen (z. B. dieses tolle Angebot) oder selber machen.

Hier ein Film "Korbflechten"



LG
Kai
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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von elk030 » Freitag 15. Dezember 2017, 19:06

Hakko Kai
Danke für dieses klasse Video. Schön, das es so was noch gibt.
Ich bin nun versucht, für diesen Korb mitzubieten, möchte aber niemandem hier Im Forum im Wege stehen.
Gruss, Elk

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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von Heidjer » Donnerstag 28. Dezember 2017, 04:07

Es ist schon erstaunlich, was ich hier zur Korbimkrei lesen kann.
Schaut mal ins hier viel gescholtene Imker-Forum; dnn dort gibt es Abhandlungen und Bilderserien zur Korbimkerei. Die Bilder wurden überwiegend gemacht als Imker aus dem Imkerforum bei mir zu Besuch waren und sich über Korbimkerei informiereten. Den Termin hatte ich auch hier angeboten und dazu eingeladen. Nur war wohl vielen hier der Aufwand hierher zu fahren und eine Hotelübernachtung zu groß.
In der Korbimkerei läßt sich die Milbe wie in der Beutenimkerei bekämpfen. Und Faulbrut spiel eigentlich keine Rolle, weil das Wabenwerk ja jährlich komplett erneuert wird. Und der leere Korb wird ausgeschwefelt und dann mit Rainfarn oder Birkengrün ausgerieben. Die Bienen kleiden dann den Korb selbst von innen mit Propolis aus unf bauen dann komplettes neues Wabenwerk, das ist sauberer als jede Beute.
Wer wegen "Maibutter" bei einen Bieneninstitut anfragt, zeigt, dass er selbst keine Eigeninitiative entwickelt um an Wissen von erfahren Imkern zu kommen. "Maibutter" oder "Weidegrün" sind Ausdrücke für heutige Stadtbewohner für Kuhscheiße von Kühen, die nur im Frühjahr auf der Weide von frischem Gras leben. Mit diesem Verdauungsprodukt, ohne jedlichen Zusatz, werden die Körbe von Außen und nur dort eingestrichen. Gute alte Körbe hielten rund 100 Jahre und waren so stabil, dass ein Pferdefuhrwerk darüber fahren konnte. Der Imker konnte problermlos darauf sitzen. Heute neu angegebotene Körbe trasgen ihre Namen bereits zu Unrecht und taugen gar nichts. Gebrauchte brauchbare Körbe kosten 50 - 60 €. Billigere müssen aufwändig instandgesetzt werden. Wer kann das heute noch? Meine neugebaute Böhlingsche Presse aus neuem Buchenholz und die Metallplatten und Schrauben asus Edelstahl, nur die Achsen und die Spindel aus einer alten Presse, hat mich rund 1500 € gekostet, von wegen Korbvimkerei sei billig. Aufgegeben wurde sie, weil extrem zeitaufwändig, außerdem bringt sie nur eine Tarcht im Jahr ein, also vorne und hinten unwirtschaftlich.
Ich erweiter meine Bienenzaun gerade von 30 auf 50 Korbstandplätze. Ein Zaun mit 60 Korbplätzen ist eine Lagd, soviel konnte ein Imkergehilfe in Vollzeit alleine bewirtschaften. Wer schafft dies heute noch und hat soviel Zeit?
Die IWF-Filme aus der Klindworthschen Korbimkerei und das Buch von Lehzen (Nachdruck bei Holtermann für 19,90 €) können als erste Grundlage zur Information dienen, Lehrgänge für Korbimkerei gibt es, so weit ich weiß, nicht. Mann muß sich schon erfahrene Korbimker suchen und mit ihnen reden. Als Jugendlicvher habe ich einen mir gut bekannten Imker gefragt, was ich über Korbimkerei lesen könnte, darauf lautete die Antwort: Nicht lesen, sondern machen. ich kenne noch drei bis fünf Korbimker,mit denen ich bei Bedarf reden kann. Interessenten hier vor Ort gebe ich gerne von meinem Wissen ab; denn das wird dadurch nicht weniger. Vieliecht möchte später jemand meine Heide-Imkerei übernehmen. Nur wenn wir Interessenten anleiten, wird die Imkerei weiter ausgeübt.
Korbimkerei ist interessant, aber seher arbitsintensiv. Bei der Beutenimkerei kann man, wenn genügend Geld vorhanden ist, vieles kaufen, jedoch bei der Korbimkerei ist selber arbeiten angesagt.
Ich wünsche viel Erfolg in der Fortbildung und Korbimkerei.
Mit Gruß vom Heideimker Wolfgang, dem heidjer, der auch die Beutenimkerrei betreibt.

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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von Abramis » Donnerstag 28. Dezember 2017, 22:36

Hallo wiebunt,

meine Hochachtung für dein Vorhaben. Ehrlich, ich beneide dich. Um dein altes Haus, dein Land und deine Selbstversorgung, wenn du es wirklich schaffst dieses sehr hohe Ziel zu erreichen.
Mit meinem Kleingarten werde ich das nie schaffen, meine letzten Vorräte sind in der Regel so um Neujahr herum erschöpft. Mir fehlen aber auch anständige Lagermöglichkkeiten - und Zeit, da ich auch noch einen ganz normalen Beruf habe.
Ich imkere in Magazinbeuten, eben damit ich rational mit den Bienen arbeiten kann. Aber auch das will erst einmal gelernt sein. Da bin ich mit meinen Gemüsebeeten derzeit deutlich erfolgreicher. Auf Hühner habe ich aus Zeitgründen schon verzichtet.
Daher möchte ich dir empfehlen, erstmal einen ganz normalen Kurs zur Magazinimkerei zu machen. Für den Anfänger ist das schon schwierig genug. Wenn du dann irgendwann deine Betriebsweise gefunden hast, kannst du dir immer noch einen Bienenzaun auf dein Land bauen und parallel eine Korbimkerei aufbauen.
Außerdem möchte ich dir den Tag der offenen Tür in Celle empfehlen. Bis auf die Zeit seines Vortrages saß der Herr Lau die ganze Zeit in der Korbwerkstatt und man durfte ihn mit Fragen Löchern. Ist im nächsten Jahr sicher genau so!

Viele Grüße aus dem Norden,
Heiko
Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!: :!: :!:

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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von wiebunt » Dienstag 2. Januar 2018, 16:33

hallo, oh vielen dank fuer die vielen antworten die noch gekommen sind! ich war jetzt so damit beschaeftigt nach korbimkern ausschau zu halten, das ich gar nicht mehr hier war. ich moechte euch gerne auf dem laufenden halten: ich habe maechtig gesucht u es scheint ja wirklich seltener zu sein als ich als laie gedacht haette.. von daher sehr geehrter herr heidjer,, wuerde ich sehr gerne ihr angebot annehmen wenn es jemanden gibt von dem ich lernen kann in deutschland. eigentlich alle kurse oder so die ich fand, arbeiteten nur mit kloetzen..aber auch dafuer muesste ich recht weit reisen. es wurde mir gesagt das es von der handhabung mit kloetzen viel einfacher waere...meint ihr das stimmt? meines wissends ist man doch einfach von kloetzen zu koerben uebergegangen in waldaermeren gebieten..da wird man es sich ja doch nicht schwerer gemacht haben? ich wuerde erstmal fuer ein jahr lernen wollen...aber gleich in der richtigen betriebsweise...die sache mit der selbstversorgung u der sanierung ist eher ein ziel das ich hoffe noch zu erreichen bevor es mich hinrafft, es macht mir einfach freude aber ist noch weit weg u ich bin da gar nicht super mit. ich habe uebrigens beim demeter kuhhof nach maibutter gefragt...weiss schon was das ist. nimmt man auch gern mit beim lehmbauen. lieber heidjer, ich habe schon mitbekommen das sie der korbimker hier sind,, ich wuerde mich wirklich freuen wenn sie mir helfen koennten jeman zum lernen zu finden. mein grundstueck ist in nordbrandenburg.n

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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von wiebunt » Dienstag 2. Januar 2018, 16:34

achso u der tag der offenen tuer in celle klingt auch super, da komme ich dann auch.

Silas
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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von Silas » Dienstag 2. Januar 2018, 17:23

Hallo Miteinander
Ja Celle ist interessant immer 1tes September Wochenende. Ich habe auch 3 Körbe stehen aber nur weil sie schön anzusehen sind. Gruß Marcus

ausdenker
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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von ausdenker » Montag 8. Januar 2018, 10:00

Moin von der Unterelbe.
Ich bin noch neu und besuche grade einen Imkerkurs. Die Filme über die Korbimkerei in der Heide habe ich "aufgesogen" und habe große Lust auf diese Betriebsweise.

Sind die Behandlungen der Bienen (Ameisensäure, etc.) in Körben tatsächlich so anders? Um den Befall zu bestimmen gibt es ja auch Methoden mit z.B. Puderzucker.
Damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich bin nicht der Meinung, dass Bienen überhaupt nicht behandelt werden sollten ;-) Ich bin viel mehr bereit die Umstände der Korbimkerei und den evtl. Mehraufwand bei der Behandlung in Kauf zu nehmen.
Kai-Michael, Du hast ja Völker in Körben. Ist die Behandlung problematisch? Ich würde leere Körbe auch immer ausschwefeln (Wachsmotte und so).
Der Honigertrag steht nicht im Vordergrund. Wenn meine Familie eigenen Honig hat, ist das völlig okay.

Da ich auch Respekt vor den möglichen vielen Schwärmen habe, möchte ich ganz klein anfangen, damit das hier nicht explodiert.

Da die Bienen früher immer in Körben ins Alte Land zu den Obstbäumen kamen, würde ich auf eine andere Betriebsweise vorerst gerne verzichten.
Ich werde mich dem Imkerverein Anschließen und bin ja wie gesagt auch aktuell in einem Kurs beim Kreisimkerverein.
Kann mir jemand Mut machen oder ist mein Vorhaben so fahrlässig?

Viele Grüße von der Elbe aus dem Alten Land.

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Re: Korbimkern auch fùr Anfänger?

Beitrag von Silas » Montag 8. Januar 2018, 10:40

Hallo Ausdenker
Ich kann jetzt erstmal nur von mir sagen, ich habe ganz normal in den Beuten angefangen. In Holz natürlich und habe erst nach dem zweiten Jahr mir Körbe hingestellt ,die stehen in der Nähe vom Haus so dass man sie schön beobachten kann wen mann sein Feierabend Kaffee trinkt. Ich muss allerdings dazu sagen als Kind habe ich schon viel mit Imker zu tun gehabt komme aus der nähe von der Lüneburger Heide also kenne ich den Lüneburger stülper und habe 2012 / 2013 mit einem Imker um die Ecke bei ihm mit geholfen, Imkerverein beigetreten und erst 2014 mein erstes Bienenvolk gehabt. Ich kann jetzt von mir nur sagen lerne mit der Biene umzugehen und dann kann man immer noch auf Körbe zurückgreifen. Wenn du vorher nie mit Bienen zu tun hattest. Ansonsten viel Erfolg. Gruß Marcus

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