Korkbienenhaltung in Portugal

Moderator: Johannes

martina michaela
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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Sonntag 30. September 2012, 16:30

wieder firefox war die loesung...

Mit dem rechten Ende des Stahlstabes, stechbeitelaehnlichem Ende, loesst man die Holzduebel aus Zistrosenholz, hebt den Deckel dann damit hoch. Dann loesst man mit demselben Ende die Waben innen vom Rand, geht anschliessend mit dem anderen Ende ringsherum bis zur Tiefe des Mittelstueckes, um nicht den unteren Honigraum zu zerstoeren - die halbe Stablaenge entspricht ungefaehr Wabenlaenge ...In der Mitte jeder Korkbeute befindet sich ein Holzkreuz , ebenso aus Zistrosenholz, an dem die Waben fuer den unteren Honigraum gebaut werden.
Mit dem linken Ende hebt man dann die Waben heraus in Transportkoerbe. Urspruenglich wurden diese dann auf dem Ruecken von Maultieren auf Tragegestellen aus solchen Landschaften transportiert. Imker hatten bis vor 10 Jahren noch so um die 1000-2000 solcher Korkbeuten in den Waeldern zu stehen, wo man auch mit Gelaendewagen nicht in die Naehe gekommen waere. Zurueck geht diese Art der Bewirtschaftung genau so bis ins roemische Reich.
Noch bis vor einigen Jahren, "frueher"...., standen in den umliegenden Walddoerfern im Sommer bis Herbst die Weidenkoerbe und Schuesseln vor den Haeusern im Halbschatten, haben viele Familien ihren eigenen Honig genau so gewonnen.

L.G. Michaela

elk030
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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von elk030 » Montag 1. Oktober 2012, 18:16

Hallo Michaela
Es ist eine Freude deine Beiträge zu lesen.
Korkbeuten sind eine schöne Medhode, um Bienen zu halten.
Letztens sah ich einen Film über japanische Warrebeuten.
Hier trennten sie den Deckel von der Beute mit Hilfe einer Schnur.
Die schnur durchschnitt die Ansätze der Waben, wodurch sich der Deckel einfach abheben lie0.
Wäre das bei Korkbeuten nicht auch machbar?
Schönen Gruss, Elk

martina michaela
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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Montag 1. Oktober 2012, 21:03

Hallo Elk!

Danke :)

Die Idee mit der Schnur ist die Loesung fuer das zu starke Zerstoeren der Waben beim Entdeckeln ...Die ganze Methodik ist sicherlich in vielen Punkten noch verbesserungsfaehig, bin fuer jeden Tipp dankbar, da vor Ort letztendlich immer ganz auf mich alleine gestellt.

Das Aufstellen von weiteren 5 Korkstaemmen wird auch schwierig werden, weil der gegen Wind schuetzende Felssims nicht ganz eben ist. Man nimmt eigentlich grosse Schieferplatten. Aber zu schwer ... Ich ueberlege, ob ich im Ruecksack Zement portionsweise rueberschaffe.
Man deckt auch die Staemme selbst mit grossen Schieferplatten oben nochmals ab. Weil zu schwierig zu transportieren, hab ich alte Dachziegel genommen. Leichter...aber selbst das war erschoepfend.

Am simpelstenda drueben auf dem Felsplateau der Bienen war bisher das Verspeisen von Kaesebroetchen und beim Gesumme dumm in der Landschaft herumtraeumen.

L.G. Michaela

martina michaela
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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Dienstag 2. Oktober 2012, 12:44

09-07-eurisco 005verkleinert.jpg
einer der verwaisten Fuechse durch Giftkoeder
Sowas ist es, was das Aufstellen der Korkstaemme mittlererweile wenigstens bei uns am Fluss verhindert, der Wildhueter und die Jaeger sind weg, clean, haben Angst vor den Bienen...

Ich das also ausbauen, Bienen gegen die Jaegerschaft. Oder sie fuerchten die Vet.-Kontrolle der Imkereien...weitere Autopsien und Revierschliessung. Hier herrscht naemlich ausser paradiesischen Zustaenden auch Krieg der Nachbarn und uns gegen die vorher alles vergiftenden, Fangeisen legenden Revierbetreiber 8)

Dieses Jahr hatte ich zwei Jungfuechse weiter oben am Fluss aufgegabelt und einen Bussard.

L.G. Michaela

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Gast4

Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von Gast4 » Dienstag 2. Oktober 2012, 20:15

Hallo

Schlimm, die Menschen machen alles kaputt.
Bald sind Fuchs, Igel und Hase weg, alles wegen Geld und Macht.
Kämpfe weiter für den Erhalt unserer Werte.

martina michaela
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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Dienstag 2. Oktober 2012, 20:49

Guten Abend Hans!

Ja. - Wirklich so; Korkbeuten aufgestellt und sind wieder Kaninchenfaehrten am Fluss, lebt sogar oben bei den Beuten ein Mungo.

In einem Kampf ist immer die Wahl der Waffen wichtig. Mein portugiesischer Nachbar kaempft seit 20 Jahren gegen die Revierbetreiber, aussichtslos.

Ich hab die letzten beiden Tage beschlossen, so um die 20 Beuten aufzustellen und selbst mit nur 2 Voelkern in die Imkercooperative einzutreten, meinen Honig zur somit kostenlosen Analyse abgegeben. Labor der Lebensmittelhygiene. Sowas fehlte mir vor 2 Jahren als sie Nachbars und meinen Hund vergiftet hatten, auch Huetehunde und Katzen im Umfeld. War E-605 plus Schwermetalle, wasserloeslich. Hatte Autopsie und Analysen machen lassen. Die haben aber behauptet wir haetten selbst auf unseren Grundstuecken Koeder ausgelegt. - Einen Koeder wasserloeslichem Kontaktgift, dass einen 45 kg schweren Hund toetete. Der Wildhueter ist ein verantwortungsloser Irrer!

Vielleicht sind offizielle Miniimkerei und Fuss im Lab der Lebensmittelhygiene die Loesung. So auch dass ich dann das Recht habe Fangkoerbe am Fluss aufzustellen, irgendwann finde wonach ich suche. Ich habe sehr viel Geduld. - Keine Ahnung, ob sie die Fuchsmutter vergiftet haben. Ich wilderte beide Fuechse wieder aus, auch den jungen Bussard, dann bejagd. Der eine Fuchs ist spurlos verschwunden.

Ich bin eigentlich keine Jagdgegnerin, sondern Falknerin - aber vielleicht ist das doch fast dasselbe. Ein Habicht schlaegt niemals aus Vergnuegen in Serie, sondern nur was er zum Ueberleben braucht. Der Mensch toetet oft nur um des Toetens willen oder Gewinnsucht.

L.G. Michaela

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