Korkbienenhaltung in Portugal

Moderator: Johannes

martina michaela
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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Mittwoch 4. Mai 2011, 09:43

Den Einfluss von Kalk koennen wir einfach testen; ich leg Thermometer unter eine weiss gekalkte Korkbeute, andere natur.

Genreserven der Apis mellifera die in Wildform mit der Varroa leben koennen, muesste es innerhalb Europas reichlich in solchen verlassenen Landschaften ohne landwirtschaftlichen Nutzen geben. Ich kenn alleine auf der spanischen Seite Waelder die bis auf selten Jaeger in der Saison voellig menschenleer sind, dort leben auch noch so um die 1200 Woelfe, wild, nicht ausgesetzt und betueddelt, freie iberische Woelfe. Noerdlich Badajoz bis hoch oberhalb des Rio Tajo, Rio Douro auf der portugiesschen Seite. Hauptsaechlich Kork-und Steineichenwaelder. Wir leben im suedlichen, aeltesten Teil dieses Waldgebietes, ich schaetze es insgesamt auf die Groesse Bayerns.
Grob stimmt die Karte vom einen Link ueber verlassene Bienengehoefte und Zentrum der archaischen Korkimkerei mit den Wolfsrevieren ueberein.

Beruhigend, das es so etwas noch gibt.

L.G. Michaela

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molle

Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von molle » Mittwoch 4. Mai 2011, 12:25

martina michaela hat geschrieben:Der Mann weiss alles ueber Korkimkerei bis hin zu Rezepten fuer Honig, Honigwasser, sogar altenative Medizin mit Honig und Kraeutern. Er sollte den Kurs geben, nicht der Ingeneur aus Lissabon.

Er hat es nicht ausgesprochen, aber er haelt den Kurs fuer eher ueberfluessig.
Respekt. Obwohl ich ihn nicht kenne, ist er mir schon symphatisch...


martina michaela hat geschrieben:Der Imker meinte, sie wuerden nach einer Zeit die Drohnen toeten, ich wuerde ihre Leichen dann um die Beuten herum sehen.
Bei uns ist das Drohnenaustreiben erst im Spätsommer, doch kann es bei Euch vielleicht vor der sommerlich-heissen Trockenzeit auftreten - Augen offen...


Gruß molle

martina michaela
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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Donnerstag 5. Mai 2011, 10:08

Hallo Horst!

Grade Deine Fotos ueber die Beuten in Zypern angesehen und durchgelesen. Ich werd 2 Fotos davon ausdrucken und in den Imkerladen mitnehmen, auf denen man die Stahlsatender sieht und das Drahtgitter. Diese Kisten stehen durch den Abstand vom Boden so genial belueftet da, meistens ist ueberall selbst bei groesster Hitze etwas Wind, dann noch der Drahteinschub - ich glaube nicht, dass die Bienen auf diese Art fast ersticken, herumraedern in Verzweiflung wie der Imker hier die negativen Effekte der Umstellung beschrieb.
Ideen muessen ja erst entwickelt werden durch Erfahrung - und die kann man austauschen. Zumindestens zwei der Beutentypen hier sind unten geschlossen, keine Moeglichkeit fuer einen Einschub. Muss ich genauer ansehen. Aufgestellt werden sie im Frien meist auf Hohlblocksteinen, oder in Spanien einfach auf das Erdreich, auch halbwegs glatte Felssteine.

Zypern ist mediterran, muesste nicht ganz so heiss sein, dafuer aber mit Abstand mehr Luftfeuchtigkeit, so auch mehr Stauhitze an windfreien Tagen.

Die Provinz Alentejo hat ein sehr gesundes Mischklima: Atlantisch-continental unter noch mediterranem Einfluss, also nicht ganz so hohe Luftfeuchtigkeit, kein extremes Klima, sehr selten ueber 35 Grad im Schatten.

L.G. Michaela

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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Donnerstag 5. Mai 2011, 11:12

es ist mir gelungen dieses foto mittels veraenderung der prozentzahl von 100 auf 10% zu verkleinern. keine option die bits ausreichend zu senken.
rein rechnerisch haette ich wohl nur auf 30% verkleinern muessen.

keine ahnung wie klein dieses foto sein wird :lol: es gibt niemanden in meinem umfeld, der/die ueberhaupt weiss wovon ich spreche wenn ich frage.

Pardon also im Voraus, wie peinlich.

L.G. Michaela

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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Donnerstag 5. Mai 2011, 11:47

- auf diesem foto kann man sehen, dass die um das Einflugloch irgendwas tun, meiner Meinung nach vergroessern sie das Loch.

30% duerfte wohl die maximale Groesse sein bei den meisten Fotos sein. Der hat kein paint, und irgendeinen fehler in windows. - hab es eben kontrolliert; also kann ich jetzt interessante Fotos selber reinstellen. z. b. wie Imker hier ihre Beuten aufstellen, die fuer mich sehr unterschiedlichen Rassen / Arten von Honigbienen.

Entschuldigung nochmal, dass ich mein Verkleinerungsproblem experimentell loesen musste :cry: Ich kann das zu kleine Foto, unnuetzen Beitrag glaube nicht loeschen, sonst wuerde ich das tun

L.G. Michaela

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Horst

Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von Horst » Donnerstag 5. Mai 2011, 20:38

Hi Michaela, Zypern hat ab Mai hohe Temperaturen, schon im März hatte ich fast immer 20° C, im Juli und August sind fast immer über 30° C, ist eben kein atlantisches Klima.
Nochmals etwas zur Belüftung, ich war 2004 in Griechenland bei Volos bei einem guten Bekannten zu Besuch und der hatte 6 Bienenvölker in den üblichen Langstrohtkisten. Der Aussendeckel hatte Lüftungsschlitze im Boden war nichts, die Kisten waren alle weis gestrichen. In Spanien sah ich Beuten die einfach auf dem Boden abgestellt waren, hab darüber auch schon mal hier geschrieben mit Bild, der Hund ist meiner ein Saluki wenn dir das was sagt.

martina michaela
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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Freitag 6. Mai 2011, 16:57

Hallo Horst!

Ich find nur was unter Fotos, da ist ein rotes Kreuzchen, kann ich nicht anklicken, also kann ich auch nicht sehen, was es fuer ein Typ Saluki ist. Meinst du Deinen Beitrag Calpe/ Spanien?

Muss mich noch durchs Forum durchlesen. Im Augenblick Haltunghsformen, Bio, danach kommen Krankheiten dran...

Ich liebe Hetzhundrassen, frueher fanatisch, natuerlich kenn ich Salukis :D

Ich kam mir schon etwas strange vor in meinem befremdlichen Interesse fuer Bienen, ueberlegt was Windhunde und Bienen gemeinsam haben - ausser dass beides voellig freie Geschoepfe sind, man sie loslassen muss wie einen Falken um sie ihrem Schicksal zu ueberantworten.
Man kann solche Tiere nur sehr bedingt vor der modernen Zivilisation schuetzen.

Aber sehr wohl vor Fehler in der Haltungsform. Wenn da wirklich so ein enormer Unterschied zur Intensitaet des Varroabefalls hier zwischen Korkbeutenhaltung im Gegensatz zur Holzkistenhaltung besteht, dann sollte das Problem an fehlender Belueftung ,kalken etc. liegen und zu loesen sein.

Die Aussage des Imkers ist so einfach und klar wie der Mann selbst: Die Bienen waren vorher in den Korkstaemmen gesund, in den Kisten sind sie krank.
Bis hin zu von ihm beschriebenen Versuchen eines anderen Imkers, auf eine quadratische Korkbeute eine moderne Holzbeute als Honigraum zu stellen, damit Isolierung und Belueftung sich verbessern. - Morgen muss ich eh in den Imkerladen, dann wissen wir, ob jemand schonmal einen Gitterboden eingezogen hat und einen Abstandshalter zum Boden konstuiert hat.

Bei der ersten Honigernte aus den Korkbeuten werde ich ja sehen, wie hoch der Milbenbefall ist. Gut belueftet werden diese Beuten meiner Meinung nach nicht, da ist nur ein einziger Schlitz als Einflugloch, ansonsten ist alles dicht. Wissen wir von Kork als Weinverschluss...Zudem dunkelbraun in dem Falle.

Verbleibt nur die Technik immer die gesamte Beute auszutauschen und die benutzte dann in diesem grossen Brotofen zu erhitzen, leicht auszuraeuchern. ( Rosmarin desinfiziert auch leicht) natuerlich sind danach alle Milben , Eier etc. tot, und die Bienen in einem komplett cleanem Stamm, man braucht sie nicht durch Chemie zu schwaechen. Aber die Korkstaemme muessen ausgiebigst mit Wasser gesaeubert werden. Simpel. Aber leider nicht mehr wirtschaftlich fuer die Imker, waeren nicht kompetenzfaehig.

L.G. Michaela

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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Freitag 6. Mai 2011, 17:37

Aber wenn ich die alte Technik so analysiere, laeuft es im ersten Jahr falsch erst im September nur die Etage mit dem Honigraum rauszunehmen, das Volk im selben Stamm zu lassen. Sie haben somit nur 6 Wochen um Honig fuer den Winter zu sammeln. Reicht das?
Erst Anfang September, weil lt. Imker das junge Voelker sind, die sich noch aufbauen muessen. Ich vertraue auf das , was mir der Mann sagt.
Da sie im selben Stamm bleiben also Thymol.

Naechstes Jahr aber koennte ich so Ende Juni die Voelker in neue Staemme laufen lassen, meinen Lieblingshonig entnehmen, sie haetten bis so Mitte Oktober ausreichend Zeit neue Waben zu bauen, Honigvorrat fuer den Winter anzulegen - und eventuell die Varroabehandlung lassen.

Oder waere das dilettantisch, nur unnuetz grausam? Wozu sollte ich sie zwingen sich gegen etwas zu verteidigen, das voellig aussichtslos ist, weil ihre Genetik eine europaeische ist?

L.G. Michaela

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molle

Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von molle » Montag 9. Mai 2011, 18:22

martina michaela hat geschrieben:.....Wozu sollte ich sie zwingen sich gegen etwas zu verteidigen, das voellig aussichtslos ist, weil ihre Genetik eine europaeische ist? .....
Hallo Michaela,

wenn ich Deine letzten Beiträge sehe denke ich: jetzt liest Du Dich so langsam in die ganzen Imkersachen ein und alles schwirrt im Kopf... :D
Meiner Meinung und Erfahrung als Anfänger nach hatte es mir am meisten geholfen zu verstehen wie die Bienen leben (Tautz ist dafür ´ne gute Einleitung). Mit diesem Verständnis erschliessen sich Dir all die verschiedenen Haltungsarten/Betriebsweisen der Imker und zwar egal ob in Uruguay, Vietnam oder Portugal.

Bienen sind keine Stalltiere - so mancher bezweifelt sogar ob wir sie schon als Haustiere betrachten können - das bedeutet sie leben wie Wildtiere im Rhytmus des Jahreslaufs. Also Geduld !


Sieh Dir die Bienen an. Wie haben sie vorher gelebt und wie ging es ihnen ?

Was willst Du jetzt daran ändern und warum ?

Was hindert Dich Honig vor dem September zu ernten, so dass Du etwas SonnenEnergie für den winterlichen Frühstückstisch bekommst, un d somit die Bienen sich genug Vorräte für den Winter sammeln können ? Der alte Korbimker wird wissen, wann gute Termine für die Ernte sind - zum Beispiel vor der letzten grossen Tracht....

beste Grüße
Molle

martina michaela
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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Mittwoch 18. Mai 2011, 22:34

Hallo!
Darum hoert man von mir erstmal nichts mehr, Hochwasser wie angeblich noch nie die letzten 60 Jahre. Das stieg rasend schnell im Unwetter nachts. Die Korkstbeute die mein Mann zu nahe am Fluss aufgestellt hatte auf Seite des Wohnhauses ist weggespuelt worden, so 6000m2 des Grundstueckes zum Fluss sind einfach weg. Er hat als Andalusier keinerlei Erfahrung mit unregulierten Fluessen, Wassermuehlen, seine Maschinen hats auch erwischt. - Er hielt mich fuer typisch weiblich-hysterisch.
Den alten , blinden Molosser unseres Nachbarn hats auch erwischt. Der war lieb.

Im Vergleich dazu das Foto mit dem sonst so stillen Baechlein, das verschlafen durch die Felsen rinnt.

<Meine> Korkbeuten sollten immer noch sicher so 8m ueber jetzigem Hochwasserstand stehen, wo nur Schlangen und Skorpione leben, trocken also. Ich hatte die zusaetzlich mit starkem Draht, Stahlpfloecken, Felssteinen gegen starken Wind gesichert, sie stehen eigentlich gut geschuetzt. Wenn das nichts genuetzt haben sollte, muss ich was bauen. Auch deswegen also die Bienengehoefte frueher, vermute ich nun...

Wird so 14 Tage dauern bis ich durch den Fluess zu den Bienen kann, die Wettervorhersage sieht ungut aus fuer weitere 2 Tage.

Liebe Gruesse , Michaela

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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Mittwoch 25. Mai 2011, 22:06

Hallo!

Dieses Volk kam eben aus einer tiefen Felsspalte/Halbhoehle neben dem Gaestehaus heraus, wenigstens 50.000 Stueck, grosses Volk, und zogen wieder in die kleine Muehle am Pool ein. Soviele, dass ich das Brummen auf 20 Meter in der Kueche hoerte.

Ich vermute, die haben das Hochwasser ueberlebt, das seinen Top nach der Sturmnacht am naechsten Vormittag so ab 11:00 Uhr hatte, als ich nicht mehr an den Korkstamm herankam, Wasser so schnell stieg, dass ich weg vom Fluss musste, bis zu den Hueften durch einen Kanal :)

Die sind also wieder in der Zwischendecke, wo man nicht rankommt, an der Muehle fuehrt ein Pfad entlang zum Pool. Dasselbe Problem wie vor 3 Jahren. Aber diesmal bin ich nicht bereit sie zu stoeren, es sei denn der Imker kann uns helfen sie unbeschadet umzusiedeln. Und das geht jetzt absolut nicht, weil der Fluss immer noch zu hoch steht, Sturmtief , Regen angesagt wurde.

Dummerweise ist das Schaltmodul der gesamten Pooltechnik direkt hinter der Muehle angebracht, man muss also direkt an der Wand unter dem Einflugloch entlang balanzieren. Ist das einzige, was gegen diesen Wohnort spricht, womoeglich kann der Pooltechniker da nur in Imkertracht ran in Zukunft. Ansonsten seh ich da keine grosse Gefahr, die sind friedlich. Der Honig wird wieder die Waende runterlaufen...

Ich wuesste nicht, wie man die Bienen da herausbekommen sollte. Die ganze Holzwischendecke zu demontieren waere verrueckt...

Liebe Gruesse von einer etwas ratlosen Michaela

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Horst

Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von Horst » Donnerstag 26. Mai 2011, 07:07

Hi Michaela, Natur pur -wilde Bienen-; ob unsere Bienen das auch geschafft hätten bezweifele ich.
Besteht nicht die Möglichkeit dem Volk eine andere Einflugmöglichkeit zu geben, oder mit einem Rohr den Einflug so verändern, sodass die Einflugschneise verändert wird.

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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Donnerstag 26. Mai 2011, 09:44

Du meinst etwas nach hinten , weg vom Pool/Pfad?

Das ginge, weil dieses Belueftungsrohr fuers Zwischendach genormtes PVC-Rohr ist. Nachts ?

Man muss um an den Schaltkasten mit den Sicherungen, Zeitschaltuhr fuer Filteranlage ranzukommen aber dennoch exakt rechts an der Wand entlang nach hinten die Muehle halb umgehen, das Gebaeude steht ansonsten nach hinten zu auf gemauerten, enormen Pfeilern, drunter weg geht der Kanal. Man kommt nicht anders an die Poolelektrik ran.

Waere vielleicht einfacher , den Schaltkasten woanders anzubringen. - Direkt ueber diesem, also an der Rueckseite der Muehle, hatten die frueher ein anderes Einflugloch, vollkommen ausser Sicht der Menschen, darum war niemandem wirklich bewusst, dass sie ueberhaupt dort leben. Diese beiden grossen Ratten muessen es irgendwie vor 3 Jahren blockiert haben, zerstoert. - Schrieb ich ja, dass wir die Tuer aufliessen um zu lueften wegen der Feuchtigkeit, 2 Ratten dort hoch sind, die Bienen haben sie getoetet, sind dann aber ausgezogen.

Nur so eine Idee, ob man das hintere Einflugloch freimachen koennte, dort Rauch einleiten koennte, simultan vorne einfach einen Korstamm mit der unteren Oeffnung ueber das vordere Einflugloch stuelpen koennte, gegen die Zwischendecke schlagen koennte, um sie zu zwingen in die Korkbeute zu laufen ?

Da ist extrem viel Aktivitaet heute frueh, ein sehr grosses Volk ! Vielleicht haben wir nachher Zeit, abends, zum Imker zu fahren, stecken bis zum Hals in Arbeit, Teil des Dachstuhles wird grad saniert. Deswegen wird auch ausser mir niemand in die Naehe des Pools gehen oder in die kleine Muehle.

Mein Mann befuerchtet, dass sie ihn angreifen koennten.

L.G. Michaela

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Horst

Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von Horst » Donnerstag 26. Mai 2011, 10:22

Genau, wenn das ein Rohr ist etwas verlängern und weg vom Pool drehen evtl. zum Pool abschirmen mit einem Lattenrost oder so ähnlich. Das ehemalige Einflugloch würde ich öffnen, gegen Ratten kann man später ein Drahtkorb vorstülpen, fertig.

martina michaela
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Re: Korkbienenhaltung in Portugal

Beitrag von martina michaela » Donnerstag 26. Mai 2011, 17:47

genau! ausserdem hab ich eine kampftaugliche katze. von mir aus aus aesthetischen gruenden ein fertig-holzspalier vom baumarkt. ich hab kein problem - aber alle anderen offensichtlich. halte ich schon fast fuer hysterie.
bin grad ne runde geschwommen keine 10m entfernt, ca. 3m daran vorbeigelaufen. die interessieren sich nicht fuer menschen.

so wie ich das sehe, notfalls koennte man durchaus einige holzbretter herausnehmen, reingucken, lokalisieren und dann das volk entnehmen. reine willensfrage und ein bischen zeit. ich kann genau hoeren, wo die sind.

wird auch nicht das letzte mal sein, selbst wenn man dieses <nebengebaeude> genau abdichtete danach, gibts noch andere moeglichkeiten. ich konnte noch nicht durch den fluss leere korkbeuten aufbauen, das ist auch der punkt.

war beeindruckend, wie die in schwarzer masse aus der felsspalte aufstiegen, sich sammelten und ab in die muehle. hab ich mich gefreut ! :) da war ich aber die einzige...

L.G. Michaela

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