Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Moderator: Johannes

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Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 2. September 2014, 16:51

HAllo allerseits,

seit vielen Jahren nun ist bei mir die ganz große Klotzbeute mit Bienen besiedelt, siehe: http://klotzbeute.nordbiene.de

Für den Vorgarten möchte ich eine weitere Klotzbeute installieren, aber deutlich kleiner, so ca. in Größe eines Lüneburger Stülpers. Auch hier will ich wieder auf das praktische Angebot des Herstellers für Papageien-Nisthöhlen zurückgreifen.

Hier die Webseite von Reinhold Hackmann: http://www.naturstamm-nisthoehlen.de/shop

Habt Ihr auch Lust zu so einem Projekt einer natürlichen Bienenwohnung? Nur zu! Es bringt Spaß, vor allem mit der heimischen Dunklen Biene.

LG
Kai

Foto: Klotzbeute im ausklingenden Winter 2013

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Didi
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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von Didi » Dienstag 2. September 2014, 17:52

Moin Kai,
die Papageienhöhlen sehen aber sehr gut aus und der Preis ist wirklich top. Dafür kann man sie nicht selbst bauen. Das Einflugloch kann man ja mit einer Holzscheibe verkleinern. Oder fertigt er auch auf Wunsch?
LG Dieter

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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 2. September 2014, 17:56

Hallo Didi,

ja, Wünsche sind immer möglich, und für unsere Zwecke auch notwendig:

Das Flugloch soll immer weggelassen werden! Fluglöcher bohren können wir Imker viel besser. Bei mir ging das optimal mit einem 12mm-Holzbohrer. Das sieht im Ergebnis sogar natürlicher aus.

LG
Kai
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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von Johannes » Dienstag 2. September 2014, 18:20

So eine Klotzbeute ist schon etwas ganz besonderes!
Ich möchte nächstes Jahr endlich meine Fassbeute besiedeln. Die steht zwar schon eine ganze Weile fertig in der Werkstatt, aber aus zeitlichen Gründen habe ich es dieses Jahr nicht geschafft.


So eine Klotzbeute in der Größe eines Stülpers ist sicher nochmal ein besonderer Hingucker. Passt sicher gut in deinen Vorgarten Kai!
Und du wirst viele Schwärme ernten können. :P

LG Johannes
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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 2. September 2014, 22:19

Hallo,,

danke Johannes. Ja so eine kleinere Klotzbeute fehlt mir noch.

Was mir gerade aufhefallen ist auf der o.g. Seite des Nisthöhlen-Herstellers: da werden im Kopf der Seite in der Grafik tatsächlich auch Bienen mit aufgeführt, für welche er Nisthöhlen produziert.

Die neue Adresse lautet übrigens http://www.nisthoehlen.de

Einfach toll.

LG
Kai
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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von Mauee » Dienstag 2. September 2014, 23:30

Hat man dabei auch noch möglichkeiten ins Volk einzugreifen (Varroa)
oder sind solche Völker komplett sich selbst überlassen?
Wie tief ist der Fluss, wenn du den Grund nicht mehr erkennst?

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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 3. September 2014, 07:35

Guten Morgen,

ja, dies ist Voraussetzung aller Bienenbeuten: Fütterung und Varroabehandlung müssen möglich sein. Bei diesen Klotzbeuten ist dies durch die hintere Tür und den schwenkbaren Deckel möglich.

LG
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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von Mojo » Sonntag 12. Oktober 2014, 23:54

Hi,

Ich hab mir auch schon überlegt das wenn ich nächstes Jahr studieren gehe, meinem Vater als kleine Erinnerung Bienen da lasse. Und weil er sich immer über die Ästhetik von Magazienbeuten ärgert, eben schöne Klotzbeuten die sich gut in den Garten einpassen.

Apropos Behandlung, ich habe mal von einem Konzept gelesen (wo habe ich leider vergessen), bei dem man einen Stand mit 3-5 Klotzbeuten hat und außer Honig schneiden in Frühjahr, von dem wenigen was übrig ist und die Bienen nicht brauchen, nicht ins Leben der Bienen eingreift. Man lässt sie schwärmen und man lässt auch zu das jedes Jahr die schwachen, bzw varroabefallenen Völker eingehen. Das soll anscheinend eine Dynamik innerhalb der örtlichen Bienenpopulation hervorrufen. Die Waben eines toten Volks werden von Wachsmotten abgebaut/gefressen und es entsteht Platz für ein neues Volk, vllt. auch einen wilden Schwarm auf Wohnungssuche.
Was haltet ihr davon?

Und zur Herstellung von Klotzbeuten: wie wird das gemacht, mit der Kettensäge oder lasse ich glühende Kohlen durchbrennen, so wie manche Polinesier ihre Kanus aus Baumstämmen machen?

LG Moritz

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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von Johannes » Montag 13. Oktober 2014, 06:57

Mojo hat geschrieben:...Apropos Behandlung, ich habe mal von einem Konzept gelesen (wo habe ich leider vergessen), bei dem man einen Stand mit 3-5 Klotzbeuten hat und außer Honig schneiden in Frühjahr, von dem wenigen was übrig ist und die Bienen nicht brauchen, nicht ins Leben der Bienen eingreift. Man lässt sie schwärmen und man lässt auch zu das jedes Jahr die schwachen, bzw varroabefallenen Völker eingehen. Das soll anscheinend eine Dynamik innerhalb der örtlichen Bienenpopulation hervorrufen. Die Waben eines toten Volks werden von Wachsmotten abgebaut/gefressen und es entsteht Platz für ein neues Volk, vllt. auch einen wilden Schwarm auf Wohnungssuche.
Was haltet ihr davon?
...
Hallo Moritz,

davon halte ich gar nichts!!!
Als verantwortungsbewusster Imker muss man nicht nur an seine Bienen, sondern auch an die Nachbarimker denken!
Mit einer solchen Betriebsweise würde man sich zurecht keine Freunde machen!

Eine solche Schwarmbetriebsweise ist zwar nicht verboten, aber total unvernünftig. Kaum ein Schwarm findet in unserer modernen Landschaft eine geeignete Behausung. Er wird langfristig eingehen. Dass du bei einer Klotzbeute kaum Möglichkeiten hast einen Schwarm zu verhindern, ist eine andere Sache. Aber man sollte nicht auf eine solche Vorgehensweise aus sein. (Meine Meinung)

Und Völker, die mit Varroa nur so um sich schmeißen, weil sie nicht behandelt werden, sind eine Gefahr für deine Völker und die deiner Nachbarn.


... Nimms nicht persönlich. Ich meins nicht böse!

LG Johannes
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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von Mojo » Montag 13. Oktober 2014, 10:26

Danke für deine Meinung :D

Damit du mich nicht falsch verstehst, ich würde es nicht in Betracht ziehen so zu imkern! Schon gar nichregelmässig im Garten, mein Vater würde bei fünf regelmäßig abschwärmenden Bienenvölkern, die dann in seinen Bäumen hängen, ja einen Herzkasper bekommen :P Wenn man so verfahren würde dann ja sicher abgelegen in der Pampa. Ich wollte nur wissen, was andere Imker davon halten.

Die Klotzbeute hab ich mir als (weit entfernten) Außenstand überlegt, wenn ich studieren gehe. Sieht ja auch sehr Hübsch aus :D Behandeln würde ich aber auf jeden Fall!

LG Moritz

Ach ja, und wie wird der Baumstamm ausgehöhlt?

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Wiesenbert

Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von Wiesenbert » Montag 13. Oktober 2014, 11:19

Johannes hat geschrieben:
Mojo hat geschrieben:...Apropos Behandlung, ich habe mal von einem Konzept gelesen (wo habe ich leider vergessen), bei dem man einen Stand mit 3-5 Klotzbeuten hat und außer Honig schneiden in Frühjahr, von dem wenigen was übrig ist und die Bienen nicht brauchen, nicht ins Leben der Bienen eingreift. Man lässt sie schwärmen und man lässt auch zu das jedes Jahr die schwachen, bzw varroabefallenen Völker eingehen. Das soll anscheinend eine Dynamik innerhalb der örtlichen Bienenpopulation hervorrufen. Die Waben eines toten Volks werden von Wachsmotten abgebaut/gefressen und es entsteht Platz für ein neues Volk, vllt. auch einen wilden Schwarm auf Wohnungssuche.
Was haltet ihr davon?
...
Hallo Moritz,

davon halte ich gar nichts!!!
Als verantwortungsbewusster Imker muss man nicht nur an seine Bienen, sondern auch an die Nachbarimker denken!
Mit einer solchen Betriebsweise würde man sich zurecht keine Freunde machen!

Eine solche Schwarmbetriebsweise ist zwar nicht verboten, aber total unvernünftig. Kaum ein Schwarm findet in unserer modernen Landschaft eine geeignete Behausung. Er wird langfristig eingehen. Dass du bei einer Klotzbeute kaum Möglichkeiten hast einen Schwarm zu verhindern, ist eine andere Sache. Aber man sollte nicht auf eine solche Vorgehensweise aus sein. (Meine Meinung)

Und Völker, die mit Varroa nur so um sich schmeißen, weil sie nicht behandelt werden, sind eine Gefahr für deine Völker und die deiner Nachbarn.


... Nimms nicht persönlich. Ich meins nicht böse!

LG Johannes


Johannes hat hier recht: varroa destructor gehört immer behandelt, sobald die Schadschwelle (Puderzuckerdiagnose) erreicht ist.
Ich ziehe hierbei biologische Maßnahmen vor.


Meine Meinung: Eine Definitionsfrage.


Der hier beschriebene Umgang ist zwar naturnah oder sogar natürlich, hat aber mit wesensgemäßer Fürsorge nichts zu tun. Wesensgemäß beinhaltet immer auch eine Schnittmenge mit dem Bedürniss des Menschen als Imker und dem Bedürniss des Biens. Der Schwerpunkt ist nur deutlich auf Seiten des Biens verlagert.

Von einer Schwarmbetriebsweise kann hier wohl nicht gesprochen werden, da eben 100 % naturnah.

Scharmbetriebsweisen haben immer auch mit dem Eingriff durch einen Imker (Steuerung des Schwarmtriebes) zu tun.
Die Wesensgemäße Bienenhaltung ist eine Betriebsweise mit dem Schwarmtrieb. :wink:

Gruß Wiesenbert

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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von Didi » Donnerstag 11. Dezember 2014, 17:35

Hallo zusammen,
eine interessante Klotzbeutenvariante.
LG Dieter
https://www.youtube.com/watch?v=fWcGgP096ek

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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von Kianoush » Dienstag 3. November 2015, 16:58

Hallo allerseits,

Manchmal werden ja Klotzbeuten als Bienenkiller bezeichnet, weil man da keine vernünftige Varroabehandlung durchführen kann :? . Stimmt das, oder gibt es Möglichkeiten wie mann Klotzbeuten genau so gut behandeln kann wie in Magazinen? Sind Klotzbeuten die man auf den Boden stehlt eigentlich ganz hohl? Jetzt einige Fragen aus Neugier an Herr Engfer :) . Wie hoch und breit ist eigentlich Ihre große Klotzbeute? Wie viel Liter befasst sie? Haben Sie vorgegeben in welche Richtung die Waben gebaut werden sollen, oder ist es ein kompletter Naturbau? Ich freue mich schon auf die Antworten :D .

LG Kianoush

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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von Johannes » Dienstag 3. November 2015, 17:11

Kianoush hat geschrieben:Hallo allerseits,

Manchmal werden ja Klotzbeuten als Bienenkiller bezeichnet, weil man da keine vernünftige Varroabehandlung durchführen kann :? . Stimmt das, oder gibt es Möglichkeiten wie mann Klotzbeuten genau so gut behandeln kann wie in Magazinen? Sind Klotzbeuten die man auf den Boden stehlt eigentlich ganz hohl? ...
Hallo Kianoush,

Ob Klotzbeuten ganz hohl sind, oder nicht, ist eine Frage des Herstellers / Auftraggebers und der zu Verfügung stehenden Größe des Stammes. Wenn man zeitig Schwärme "ernten" will, wählt man den Raum kleiner. :mrgreen:
Je nach Bauart gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Varroabehandlung. Wenn der Deckel abnehmbar ist, kann Oxalsäure geträufelt werden. Durch die hintere Klappe kann ein Verdunster für Ameisensäure oder Streifen von Thymovar eingelegt werden. Falls der Deckel nicht abnehmbar ist, kann man zur Winterbehandlung auch Oxalsäure verdampfen.
Die Klotzbeute ist (in den Händen eines fähigen Imkers) definitiv kein "Bienenkiller"!
Kai´s Volk lebt darin schon so lange, dass dies wohl der beste Beweis ist.


Kianoush hat geschrieben:...Jetzt einige Fragen aus Neugier an Herr Engfer :) . Wie hoch und breit ist eigentlich Ihre große Klotzbeute? Wie viel Liter befasst sie? Haben Sie vorgegeben in welche Richtung die Waben gebaut werden sollen, oder ist es ein kompletter Naturbau? ...
Okay, die Fragen soll er dann mal selber beantworten. :P Aber den "Herr Engfer" darfst du ruhig auch Kai nennen und mit "Du" anreden. :wink:

LG Johannes
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Re: Lust auf eine Klotzbeute 2015?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 3. November 2015, 18:15

Kianoush hat geschrieben:...Wie hoch und breit ist eigentlich Ihre große Klotzbeute? Wie viel Liter befasst sie? Haben Sie vorgegeben in welche Richtung die Waben gebaut werden sollen, oder ist es ein kompletter Naturbau? Ich freue mich schon auf die Antworten :D .

LG Kianoush
HAllo,

hier http://klotzbeute.nordbiene.de/2011/04/ ... lotzbeute/ sind die genauen Maße meiner Klotzbeute wiedergegeben; sie hat damit ein Fassungsvermögen von 100 und einem Liter. :wink:

Ja, die Ausrichtung habe ich oben mit einem Rost vorgegeben; sie ist Kaltbau. Alle 20 cm Höhe wurde ein Rost eingezogen, um Wabenbruch vorzubeugen.

Auf http://klotzbeute.nordbiene.de/ lassen sich viele weitere Einzelheiten entdecken.
LG
Kai
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