Ásgarðr Beute

Moderator: Johannes

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Herbert
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Re: Ásgarðr Beute

Beitrag von Herbert » Sonntag 24. Juli 2016, 19:46

Moin Jannik,
sieht interessant aus,aber sag mal was für Rähmchen sollen da reingehen,
auch eigene Konstruktion?
Kenne den Beutentyp garnicht.

LG Herbert

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Johannes
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Re: Ásgarðr Beute

Beitrag von Johannes » Dienstag 26. Juli 2016, 07:46

Hallo Jannik,

die Beuten sehen sehr schön aus und ich hoffe, dass dir meine Königinnen darin Freude bereiten! :)

Für mich als konventionell beprägten Imker sind die Beuten ja mehr Spielerei als alles andere, aber das tut der Sache keinen Abbruch. Wie man eine größere Völkerzahl mit den entsprechenden Erträgen und eine zielgerichtete Schwarmverhinderung darin bewerkstelligen soll, ist mir aber ein Rätsel. Das kann aber auch an der nicht vorhandenen Kenntnis über dieses Beutensystem liegen.

Ich würde mich daher freuen, wenn du hier einen kleinen Fotobericht vom Jahresverlauf in nächster Zeit anlegst. Das ist sicher interessant!

LG Johannes
Derzeit sind keine Königinnen mehr verfügbar.
2018 wird es wieder Nachzuchten von Mellifera und Ligustica geben.
Bestellungen nehme ich aber erst nach der Auswinterung entgegen.

ck1
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Re: Ásgarðr Beute

Beitrag von ck1 » Donnerstag 3. November 2016, 22:24

Hallo Jannik,

tolle Arbeit und die Bautraube sieht Klasse aus ... wie sind die Bienen in den Winter gekommen? Hat alles so geklappt wie geplant?

Ich hätte zu deinen Beuten ein paar Fragen:

Hast du den Korpus aus Leisten zusammen gebaut?
Wenn ja, nur geleimt oder zusätzlich geschraubt?

Hast du Erfahrung mit den OSB-Platten? Ich hab Angst, dass sie Wetter und Bienen nicht standhalten und sich sehr schnell auflösen ...

Hast du noch Dämmung im Deckel oder genügen dir die Topbars? Wie willst du überwintern?
Wie löst du das Problem der Ventilation? Hast du Öffnungen oben/im Boden ... oder nur die Fluglöcher?

Ich bin gespannt wie es weiter geht und würde mich freuen, wenn du weiter berichtest.

VG Christian

agni terra
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Re: Ásgarðr Beute

Beitrag von agni terra » Mittwoch 7. Juni 2017, 10:30

Hallo Allerseits!
Ich wollte mich mal zu meiner Spielerei mit den Top Bar Hives zurückmelden.

Leider wurde mein Profil wegen eines kleinen Missverständnisses gelöscht, so dass jetzt alle meine Beiträge sowie Bilder hier verschollen sind... Zum Verständnis nochmal ein paar alte Bilder:
20160722_193535.jpg
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20160721_202422.jpg
20160721_203355.jpg
Um Zuerst auf die Fragen von Christian einzugehen:

Der Korpus ist aus Fichte Leimholz 22 mm hergestellt. Das ist ein bereits geschliffener Plattenwerkstoff, der nur noch zugeschnitten werden muss. Die Einzelteile sind nur verschraubt. Mit OSB Platten habe ich keine Erfahrung. Die würde ich auch eher nicht für den Außenbereich verwenden.

Über den Winter habe ich keine zusätzliche Dämmung verwendet.
Für ausreichend Ventilation habe ich drei Lüftungslöcher D= 30 mm im oberen Bereich der Rückwand installiert.

Leider hatte ich mit einigen Problemen zu kämpfen, so dass von den 5 KS in den Asgard Beuten bis heute nur zwei Völker durchgekommen sind. Noch im Spätsommer letzen Jahres haben zwei Völker still umgeweiselt. Diese sind dann leider zu schwach in den Winter gegangen und sind wohl im Januar erfroren. Im März sind mir dann zwei weitere Völker durch Buckelbrütigkeit aufgefallen. Beide hatten eine frische unbefruchtete Königin. Durch abdrücken der Königinnen und einsetzen von frischer Brut könnte ich aber leider nur eines davon am leben erhalten.

Besonders aufgefallen ist mir bisher, dass durch den Naturwabenbau die Zellengröße der Brutwaben auf 5 mm und kleiner geschrumpft ist. Und auch die Bienen erscheinen mir im Schnitt etwas kleiner geworden zu sein. Im Honigraum ist der Durchmesser der Zellen hingegen deutlich über 5 mm. Die Bienen zeigen zudem m. E. nach ein gesteigertes Ausräumverhalten von befallener Brut.

Die Einzelwaben sind sehr riesig, was sehr schön und beeindruckend ist. Natürlich leidet darunter das Handling an den Beuten.

Ich bin nun dazu übergegangen, anstelle von Rauch, mit einer Sprühflasche gefüllt mit Wasser + EM (Effektive Mikroorganismen) an die Bienen zu gehen. Die Bienen beruhigen sich nach wenigen "Sprühern" sofort und lecken die Wassertröpfchen mit probiotischen Kulturen ab. Das hat den netten Nebeneffekt der Stärkung der Bienengesundheit und der Verdrängung von schädlichen abbauenden Mikroorganismen und Krankheitserregern in den Beuten. Wer sich grundsätzlich für das Thema EM interessiert und sich nicht mit gefährlichem Halbwissen zufrieden gibt, dem kann ich an dieser Stelle sehr das Buch "EM EINE CHANCE FÜR UNSERE ERDE" von Anne Lorch empfehlen.

Demnächst gibts noch aktuellere Bilder.

Beste Grüße,
Jannik

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