Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

in Deutsch-Normal, DN 1,5, Zander oder Langstroth : Segeberger, Combibeute, u.a.

Moderator: Johannes

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Heiko
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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Heiko » Dienstag 27. September 2016, 22:41

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:Fotos: siehe meine beiden Fotos aus 1987 :lol: :lol: :lol:

Bild

kai
Hallo Kai,

wie die Zeit vergeht - ich musste jetzt zweimal hinschauen :wink:

LG Heiko

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Johannes
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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Johannes » Mittwoch 28. September 2016, 08:40

Danke Kai für´s Abtrennen des Themas. So ist es besser zu finden.

Hier hat sich ja eine ganz schöne Diskussion entwickelt. ... Wunderbar! :D

Wie geht das Sprichwort mit dem Imkern und den Meinungen? :lol: Herrlich!

Ich werde es probieren. 5 Zargen für DN 1,5 sind da und auch 4 normale DN Zargen (für 2 zweizargige Völker). Damit kann beides im nächsten Jahr parallel laufen. Natürlich werde ich hier berichten.

Als weitere Gedankenanregung möchte ich noch erwähnen, dass ja schon ein paar Imker sehr erfolgreich mit den 1,5 Bruträumen arbeiten und auch einige "Alte Hasen" stellen zur Zeit um. ... Sooo verkehrt kann es dann nicht sein. Aber genug der Stichelei. :mrgreen:
Weiterhin frage ich mich dann aber bei all euren anschaulichen Einwänden, wie dann die richtige Dadantbetriebsweise mit Schied und nur begrenzter Brutwabenzahl funktioniert.

LG Johannes

Das Bestellformular auf meiner Webseite wird vorübergehend noch geschlossen bleiben. Ich möchte die Zucht erst mal anlaufen lassen und ein paar Verpflichtungen erfüllen.
Je nach Kapazität werde ich im Juli aber bestimmt noch Königinnen anbieten können. Ich bin bei der Planung aber lieber bescheiden, um niemanden zu enttäuschen!

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Didi » Mittwoch 28. September 2016, 09:09

Moin zusammen,
ich liebe solche Themen, was war zuerst da?"Henne oder Ei?" :P
Dadanträhmchen und DN 1,5 haben fast identische Brutfläche. Von daher ist die Betriebsweise auch nicht so verschieden. Das es jetzt DN 1,5 gibt, sagt mir das DN Normal ein "unglückliches" Format ist. Ich habe bei einem Neuimker mit DN die Völker kontrolliert und war anschließend sehr glücklich das ich Dadant habe.
Eine "richtige" Betriebsweise gibt es bei keinem System. Es gibt nur individulle Betriebsweisen, je nach Veranlagung des Imkers oder wie er das gelernt hat.
Man kann bei Dadant schieden oder auch nicht, beides funktioniert. Beim schieden kann ich dafür sorgen,daß das Brutnest kompakter wird. Ich bekomme die Bienen leichter in die Honigräume und kann den Schwarmtrieb besser steuern. :?:
Bei mir funktionert das seit 2 Jahren und ich hoffe das es nicht nur das Glück des Narren war.
Und damit nicht der falsche Eindruck entsteht, das ist meine persönliche Meinung und jeder soll mit der Betriebsweise imkern die er für die richtige hält.
LG Dieter

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Johannes
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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Johannes » Mittwoch 28. September 2016, 10:24

Didi hat geschrieben:Moin zusammen,
ich liebe solche Themen, was war zuerst da?"Henne oder Ei?" :P ...
Geht mir genauso, Dieter! :mrgreen:

Danke für deine Schilderung. Das kann man so unterschreiben.

Jeder Imker hat seinen Tick und seine ganz eigene Sicht- & Betriebsweise. ... Nur deshalb gibt es (zumindest in Deutschland) dieses wunderbare Wirrwarr von Beutensystemen! ... Für jeden ist ein persönlicher Kasten dabei und zumindest für mich gleich mehrere. :lol:

LG Johannes

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Herbert » Mittwoch 28. September 2016, 10:43

Moin Kai und alle anderen,

wie gestern schon angekündigt:So imkern wir in der Segeberger Kunststoff-Magazinbeute
von Werner Schundau 3.Auflage aus 1993 mit vollständig
überarbeitetem Text.
Zitat:Von Reinigungsflug bis zur Rapstracht . Nach dem Reinigungsflug:Unsere Völker überwintern mit weit geöffnetem Flugloch.Anfangs saßen sie auf 2 Räumen mit oben 11 und unten 9 Waben und jeweils seitlich 1 Leerrähmchen.Jetzt sitzen die Völker immer auf 3 Brutzargen.Die untere ist eine reine Baurahmenzarge mit 9 Rähmchen mit Anfangsstreifen.Vom Spätherbst bis Frühjahr hängen 2 oder 3 ausgebaute und bebrütete Drohnenwaben in einem kleinen Abstand zur Zargenwand.Dabei achten wir darauf,von welcher Seite ein Volk seinen Hauptanflug hat.
Diese BW soll keine Empfehlung sein,ich kenne auch einige wenige älter Imker die auf 1,5 und Halbzargen umstellen.
Meine BW ist ein Mix aus vielen BW,aber das mit der Drohnenzarge ist allein wegen der vielen Dunklen Drohnen sehr interessant.
Mensch Kai toll deine Melporidbehausung zwischen den Segebergern,habe mit denen gerne gearbeitet,
noch handlicher als die Segeberger.
LG Herbert

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 28. September 2016, 12:01

Hallo Herbert,

danke für das interessante Zitat, dies war mir bislang nicht bekannt. Umso interessanter für das Arbeiten mit DN-Normalzargen. :P

Ich war ja stets ein Fan von Schundau wie auch von Christian S. Jansen und habe auch beide Imkereien persönlich (mit Vatern damals noch) kennen gelernt. Es waren Profis, mit überaus starken Völkern schon zur Rapstracht. Leider fehlt aufgrund der Geografie hier ja die Möglichkeit des Entwicklungsvorsprunges durch Wanderung von Süd nach Nord.

Ja, mit Melporit habe ich auch gern gearbeitet.

So, Horizonterweiterung: Klar, in allen genannten Behältnissen lassen sich erfolgreich Bienen halten, sei es nun Segeberger, Mini-Plus, Strohkorb; ja selbst im Kieler Begattungskästchen lassen sich dauerhaft Völkchen halten, wie ein anderes Thema in diesem Forum zeigte.

Von daher ist meine pauschale Feststellung, ein Brutraum DN 1,5 sei nicht ausreichend, natürlich quatsch. Mit einer entsprechenden Betriebsweise ist alles möglich. Ich bin auf die weiteren Erfahrungen gespannt.

Die Antwort müsste eigentlich eher lauten: mit welcher Betriebsweise und welchem Brutraum lassen sich meine Wünsche und die Biologie der Biene am optimalsten in Einklang bringen. Und da vor allem jeder Imker andere Wünsche hat und die Biene sehr flexibel ist, wird es die eine optimale Beute und Betriebsweise niemals geben.

Dies ist eigentlich eine differenziertere Antwort. :P

LG
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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Mittwoch 28. September 2016, 12:04

Heiko hat geschrieben: ... - ich musste jetzt zweimal hinschauen :wink:

LG Heiko
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Ich habe mich selber fast nicht erkannt. :roll: :lol: :lol:

LG
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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Herbert » Mittwoch 28. September 2016, 13:02

Hallo Kai,
imkerforum-nordbiene hat geschrieben:Klar, in allen genannten Behältnissen lassen sich erfolgreich Bienen halten, sei es nun Segeberger, Mini-Plus, Strohkorb; ja selbst im Kieler Begattungskästchen lassen sich dauerhaft Völkchen halten, wie ein anderes Thema in diesem Forum zeigte.

Von daher ist meine pauschale Feststellung, ein Brutraum DN 1,5 sei nicht ausreichend, natürlich quatsch. Mit einer entsprechenden Betriebsweise ist alles möglich. Ich bin auf die weiteren Erfahrungen gespannt.

Die Antwort müsste eigentlich eher lauten: mit welcher Betriebsweise und welchem Brutraum lassen sich meine Wünsche und die Biologie der Biene am optimalsten in Einklang bringen. Und da vor allem jeder Imker andere Wünsche hat und die Biene sehr flexibel ist, wird es die eine optimale Beute und Betriebsweise niemals geben.
jo Kai voller zuspruch,aber aus dem Kieler Begattungskästchen möchte ich keinen Honig ernten :lol: :lol:

LG Herbert

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Johannes » Mittwoch 28. September 2016, 20:16

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:Klar, in allen genannten Behältnissen lassen sich erfolgreich Bienen halten, ... ja selbst im Kieler Begattungskästchen lassen sich dauerhaft Völkchen halten, wie ein anderes Thema in diesem Forum zeigte. ...
Herbert hat geschrieben:...aber aus dem Kieler Begattungskästchen möchte ich keinen Honig ernten :lol: :lol: ...
Hallo Herbert! Du wirst lachen. :lol: Ich habe 12 Wäbchen Wabenhonig geerntet. :mrgreen: Allerdings nur zum verfüttern, da es bebrütete Waben waren. Aber ich musste im Sommer mal Platz schaffen.

LG Johannes

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Johannes » Samstag 1. Oktober 2016, 19:06

Ich werde mir jetzt, nachdem hier schon Schundau zitiert wurde, das Buch "Natürlich imkern in Großraumbeuten" von Dr. Melanie von Orlow kaufen.

Das Buch von Schundau (4. Auflage) habe ich gestern und heute gelesen. :)

LG Johannes

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Rene » Samstag 1. Oktober 2016, 20:14

Gibt es hier im Forum schon eine Liste an empfehlenswerter Literatur? Könnte man doch thematisch sortiert erstellen oder? Vielleicht ein Titel ins Forum gestellt und um Meinungen gebeten und dann wenn das Echo gut ist einstellen in die Liste.
Das betrifft ja alles rund um die Imkerei....
Fiel mir nur eben ein und ich musste das gleich loswerden...

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 4. Oktober 2016, 15:08

HAllo Johannes,

hast Du auch das erstgenannte Buch schon?

Allein den Namen "Großraumbeuten" halte ich ja für irreführend, denn jede normale Magazinbeute ist größer als die dafür gehaltenen Dadantbeuten. :lol: :lol: :lol:

LG
Kai
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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Johannes » Dienstag 4. Oktober 2016, 15:24

Hallo Kai,

das Buch habe ich heute bestellt. Morgen ist es da.

Jaja... Großraumbeuten ist irreführend. Es sind Großwabenbeuten ... :lol:

Aber ich denke, jeder Leser und jeder Imker versteht, was gemeint ist. :P

LG Johannes

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Didi » Mittwoch 5. Oktober 2016, 09:27

Moin Johannes,
eine Dadant mag ja nicht unbedingt eine Großraumbeute sein, ABER!! sie hat fast das doppelte Volumen einer DN Zarge.
Also vereinfacht ausgedrückt: Eine Dadantzarge entspricht fast einem zweizarger DN.
Und jetzt trink ich erst mal gemütlich einen Kaffee.
LG Dieter

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Johannes » Mittwoch 5. Oktober 2016, 14:51

Johannes hat geschrieben:Ich werde mir jetzt ... das Buch "Natürlich imkern in Großraumbeuten" von Dr. Melanie von Orlow kaufen....
Heute erhielt ich dieses Buch. Ich habe es, soweit meine Zeit erlaubte, komplett überflogen und abschnittsweise gelesen.
Es ist ein gutes Buch, welches unschwer erkennbar von einer zufriedenen Imkerin mit DN 1,5 geschrieben wurde. :P Es werden recht anschaulich und mit wenigen Zeichnungen und Fotos die Vorteile / Besonderheiten dieser Beute erklärt. Leider lässt sich das Buch nur schwer einordnen. Ein Anfänger ohne jede praktische Erfahrung dürfte wohl nur die Hälfte verstehen. Aber ein Fachbuch für erfahrene Imker ist es nun auch nicht. Denn Kapitel wie "Start in die Imkerei - Austattung und die ersten Bienen" sprechen für eine "jüngere" Zielgruppe. ... "Jünger" im Bezug auf "Jungimker". :P

Inhaltlich habe ich zwar nicht allzu viel neues gelernt, aber meine Beweggründe für die DN 1,5 wurden bekräftigt und meine theoretischen Annahmen bestätigt. Einzig neu war für mich, die Arbeit mit dem Schied mal an den Jahresverlauf angepasst, erklärt zu bekommen. Bisher spielte das Schied in meiner Imkerei gar keine Rolle und nach dem Lesen des Buches fürchte ich, das wird auch so bleiben. Denn ich will wohl auch in Zukunft nicht noch mehr Honig aus meinen Völkern raus holen. :wink:

Etwas nervig ist zumindest zu Beginn die blumige Wortwahl der Autorin. Auch wenn man seine Bienen liebt, kann man trotzdem sachlich bleiben! 8)

Das Buch ist zu empfehlen und man wird davon nicht dümmer. Die langweiligen Kapitel kann man ja (wie ich) getrost überblättern.

LG Johannes

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