Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

in Deutsch-Normal, DN 1,5, Zander oder Langstroth : Segeberger, Combibeute, u.a.

Moderator: Johannes

robirot
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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von robirot » Donnerstag 13. Oktober 2016, 00:33

DN 1,5 funktioniert super, die Betriebsweise unterscheidet sich allerdings dramatisch von der Segeber DN 1 Betriebsweise.

Da man nur 11 Rähmchen hat, heißt es entweder immer alle Rähmchen ziehen (oder nur das mitlere Brutnest) oder die ganze Beute ankippen. DN1 ist da nicht schneller, da man nach den ersten entfernten Weiselzellen sowieso alle Waben ziehen muss, die neuen WZ sind ja gerne sehr versteckt und beim Kippen nicht mehr zu sehen.

Es ist zwar kein schied nötig, jedoch ist dieses Anzuraten. Der Grund ist das verhindert werden soll das zu viel Honig im Brutrau eingelagert wird. Die Honigkränze können weitgehend in den Honigraum gedrückt werden. Bei DN1 sind diese im Brutraum zu finden.

Risiko ist dabei natürlich die Gefahr des Verhungerns der Völker bei Abbahme der Honigräume.

Naturwabenbau ist möglich, jedoch sollten zumindest die Außenwaben aus MW sein, sonst wird leider zu oft die Wand mitverbaut, und die weiteren Waben kònnen sich besser an diesen orientieren. Wenn man MW netzt, muss man sich überlegen wie man die Drohnenrahmen unterbringt. Wer schneiden will, kann z.B. zwei der Rähmchen in der Mitte unterteilen und nur eine halbe MW einlöten. Der Drohnenteil bekommt dann keine Drahtung und nur einen Wachsstreifen. Wer nicht schneidet nimmt einfach den ganzen Rahmen und lässt kombinierten Arbeiter/Drohnenbau errichten.

Im Frühjahr muss man nicht sparsam mit den Honigräumen sein.
Als Honigraum sind z.B. Flachzargen gut geeignet.

Da im Unterschied zu DN1 die Schichtenbeweglichkeit fehlt, muss der Wabenbau entweder durch separieren von alten Waben im Frühjahr oder Herbst, diese sitzen im Frühjahr dann hinter dem Schied. Beim erweitern werden nun MW gegeben.
Alternativ wird das gesammt Volk alle zwei Jahre mitte Juli abgeschleudert und als Kunstschwarm auf MW/Anfangsstreifen eingeschlagen. Hat man noch junge Waben z.B. aus Zwischenablegern, entsprechend schieden und diese mitte August einsetzen.

Die entnommenden Brutwaben entweder für eine Brutscheune nutzen oder für ein Jungvolk ~6 Waben + Schlupfreife WZ (dann muss der Wabenbau im Frühjahr ersetzt werden).

Vorteil der KS Methode ist das einfache Umweiseln, dafür muss aber für einen Monat drei mal die Woche gefüttert werden, mit dünner Zuckerlösung 0, 7 -1:1 und die Varoabehandlung mit AS kann im KS z.B. durch MS ersetzt werden. Die Brutscheunen/Jungvölker sollten Weisellos behandelt werden.

Und diese Methoden kann jeder so modifizieren das sie zu ihm passt.

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Johannes
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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Johannes » Donnerstag 13. Oktober 2016, 07:01

Hallo robirot,

du imkerst also mit DN 1,5? ... Sehr schön, endlich mal hier von Erfahrungen zu lesen.

Wenn ich das so lese, werde ich wohl doch Schiede nutzen, oder es zumindest versuchsweise testen. Bisher habe ich immer mit diesem Futterkranz im Brutraum "gearbeitet". Denn ich mag kein ASG und der Futterkranz ist für die Königin eine ausreichende Begrenzung. Ohne diesen wird ein ASG unumgänglich sein. Aber das soll nicht das Problem sein. :wink:

LG Johannes

Der Großteil Vorbestellungen ist nun erfüllt. Die letzten Königinnen gehen bis Mitte Juli raus. Den Rest der Saison möchte ich nutzen, um das Zuchtprogramm des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen e.V. zu unterstützen. Daher kann ich leider keine umfangreichen Anfragen mehr annehmen. In dringenden Fällen bitte einfach eine Anfrage per Mail schicken und ich werde sehen, was ich tun kann!

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von robirot » Donnerstag 13. Oktober 2016, 11:41

Unter anderem, sowie DN1, M+ und Dadant US.
Von der Betriebsweise aber alle recht ähnlich.

Nächstes Jahr sind aber die ASG dran, so wirklich gefällt mir das nicht. Überlegung ist es keine vollflächigen ASG zu nehmen, sondern an den Rändern ca. 8 mm Platz zu lassen, so dass die Bienen gut durchkönnen, die Königin aber hoffentlich unten bleibt da über ihr das Gitter ist. Bei DN1 habe ich da keine bedenken, die Frage ist nur wie das bei DN 1,5 mit Schied aussieht.

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Haiko » Dienstag 18. Oktober 2016, 17:59

Hallo, hier möchte ich mal meine Betriebsweise mit 1,5er DNM vorstellen.
Die Betriebsweise wurde nicht von mir "erfunden", aber erfolgreich kopiert :D , somit kann ich sie guten Gewissens weiter Empfehlen.

Die nachfolgenden Ausführungen setzen folgendes voraus:
- Beute 1,5 DNM (oder ähnliche)
- Kaltbau
- Schied verfügbar (das Schied hat eine Größe wie ein Rähmchen, so daß die Bienen und auch die Königin darum herum krabbeln können)

Erster Eingriff im Jahr (frühes Frühjahr)
Zur Zeit der Weidenblüte schaue ich bei meinen Bienen, wie der Entwicklungsstand ist. Das Ziel meiner Nachschau ist:
Herausnehmen aller Waben, die keine Brut enthalten,
Zusammenschieben der Brutwaben und an einen Rand der Beute plazieren,
von dieser Wand aus gesehen nach innen: Zufügen einer Mittelwand, direkt an das Brutnest, dann den Drohnenrahmen, dann das Schied.
Hinter das Schied kommt eine weitere Mittelwand, auf jeden Fall mindestens 1 Futterwabe und auch 1 Pollenwabe, da zu dieser Jahreszeit noch keine stabile Versorgung mit Nektar und Pollen gesichert ist.
Gleichzeitig setze ich den ersten Honigraum über Absperrgitter auf, da im eigentlichen Brutraum kein Platz für Honig ist.
Aufsetzen des HR sollte quer zum BR erfolgen, da sonst der Honig nur direkt über dem Volk eingelagert wird.

Das heißt, daß z.B. ein "normales" Volk mit ca. 3 Brutwaben zu diesem Zeitpunkt folgende Wabenausstattung in der Beute aufweist (hier von links, der "warmen" Außenwand):
BW/BW/BW/MW/DR/S/MW/FW/PW und der Rest ist frei, oben drauf der HR über Absperrgitter.
(BW = Brutwabe, MW = Mittelwand, DR = Drohnenrahmen, FW = Futterwabe, PW = Pollenwabe, HR = Honigraum, hier halbe Größe des BR).
Warum mache ich das?
Dieser Eingriff fällt unter den Begriff "Bruteinengung" oder Brutbegrenzung. Ich will erreichen, daß im Brutraum ausschließlich Brut vorhanden ist. Pollen ist auf den Brutwaben geduldet, Honig sollte (bis auf Futterkranzreste) im HR sein.
Zu dieser Zeit sollte bereits genügend Pollen und Nektar zur Verfügung stehen, um das Volk weiter zu entwickeln, wenn nicht, sind Reserven hinter dem Schied erreichbar.

Wie gehe ich ab jetzt weiter vor?
Ab jetzt besuche ich meine Völker ca. 1x pro Woche und kontrolliere den Wachstumsfortschritt der Brut und den damit unweigerlich verbundenen Ausbau der MW am Brutnest.
Diese Kontrolle erfolgt durch Abheben des noch leichten HRs und des Absperrgitters, dann zur Seite schieben des Schiedes und Sichtkontrolle der MW. (Hinweis: häufig ist bereits jetzt Honig von den Frühblühern im HR!).
Fall A:
MW am Brutnest nur teilweise ausgebaut, DR begonnen, MW hinter Schied unberührt --> Keine Aktion nötig, schließen.
Fall B:
MW am Brutnest ausgebaut und teilweise mit Brut, DR begonnen, MW hinter Schied im Ausbau befindlich --> die angefangene MW (zZ hinter dem Schied) kommt zwischen die frisch ausgebaute MW und den DR, stellt also die nächste BW für das weitere Wachstum des Volkes. An die Stelle der umgehängten MW kommt eine neue MW hinter das Schied und wartet auf den Beginn des Ausbaus.
Stand des Brutraumes:
BW/BW/BW/BW(die frisch ausgebaute MW)/MW(die angefangene, die bisher hinter dem Schied hing)/DR/S/MW (neu)/FW/PW

Wie gehe ich ab jetzt weiter vor?
Immer weiter so, wie vorher beschrieben.
Wie lange geht das?
Man könnte nach dem vorher gesagten zu der Ansicht kommen, das geht endlos so weiter und irgendwann ist kein Platz mehr in der Beute.
Dem ist nicht so, denn:
- wir brauchen im Maximum ca. 7 BW im Brutraum, mehr nicht.

Warum ist das so?
Jetzt kommt Theorie:
1 Biene braucht 21 Tage vom Ei bis zum fertigen Insekt.
1 "gute" Königin legt in der Saison bis zu 2.000 Eier.
Im eingespielten Zustand sind somit immer max. 42.000 Zellen besetzt mit Brut in allen Stadien. Rechnet man Reserven (Futterkranz) hinzu, so braucht man nicht mehr als ca. 7 von den großen Rahmen, um die Königin ständig mit leeren Zellen zur Eiablage zu versorgen.
Damit braucht die Königin auch nicht hinter das Schied zu gehen, da davor immer ausreichend Platz ist.

Wie ist das in der Schwarmzeit?
Die Pollenwaben stehen im Verdacht, den Schwarmtrieb zu befördern.
Wenn wir also immer nur reine BW vor dem Schied haben, sollte der Schwarmtrieb - wenn nicht vollständig unterdrückt - jedoch gemildert werden.

Wie mache ich Schwarmkontrolle?
Generell muß man für die Nachschau den HR abnehmen und auch das Absperrgitter.
Typischerweise reicht es dann, das Schied zur Seite zu schieben, den DR und die nächste BW zu prüfen (Platz zum Schieben sollte sein, da zu diesem Zeitpunkt keine Reserven - außer in Trachtlücken - hinter dem Schied sein sollten).

Eine Kippkontrolle ist bei der Großraumbeute nicht möglich.

Was mache ich nach dem Abschleudern?
Das ist im Gegensatz zu 2-Zargen einfach:
ich entnehme das Schied (oder schiebe es an die Außenwand, fern von der Brut) und fülle den Brutraum mit MW auf. Typischerweise reichen hier insgesamt 10 Rähmchen in der Beute, das Schied dicht herangeschoben.
Das geht deshalb so einfach, weil ich ja schon im Frühjahr die alten "Schwarten" entnommen habe.
Wie mache ich Brutableger?
Das geht genau wie bei anderen Beuten:
ich entnehme eine entsprechende Brutwabe und setze sie mit mit FW und MW und zusätzlichen Bienen in einen Ablegerkasten.
Dabei kann man die großen Bruträume verwenden, die dann auf den 3er Ablegerboden gestellt werden.

Wie mache ich einen Brutableger, wenn ich die Königin nicht finde?
Kann immer geschehen. Da gibt es - wie bei allen Beutensystemen - einen einfachen Trick:
ich befreie die ausgesuchte offene Brutwabe von fast allen Bienen, so daß ich sicher bin, daß die Königin nicht darauf ist.
ich benötige 2 aufgesetzte HR, in denen ich eine Gasse erstelle (herausnehmen der HW).
ich setzte die BW in diese Gasse und warte ca. 2 - 3 Stunden. Dann sind die notwendigen Pflegebienen von unten durch das Absperrgitter auf diese Wabe geklettert und die Königin bleibt ausgesperrt. Dann kann diese Wabe wie oben verwendet werden für einen Brutableger.

Wie züchte ich?
Wie beim Brutableger, nur daß die Zuchtlatte statt der offenen Brutwabe eingefügt wird.
Um schnell genug genügend Pflegebienen oben zu haben, empfiehlt es sich, insgesamt 3 Gassen in den beiden HR frei zu machen:
2 für offene Brutwaben,
1 in der Mitte für die Zuchtlatte.
Die beiden offenen Brutwaben sollte man, wenn man nicht sicher ist, ob die Königin darauf sitzt, wieder vorher von den Bienen befreien und ca. 2 Stunden vor dem Umlarven oben einhängen.

Wie geht das mit Varroabehandlung?
Das ist simpel, da es genauso geht wie bei den 2-Zargern. Allerdings sind die Mengen zu reduzieren. Man rechnet:
2-Rähmchen DNM = 1 Rähmchen DNM 1,5.
Also kann man entsprechend die Mengen wie folgt umrechnen:
2ml pro DNM-Rähmchen oder 3ml pro 1,5 DNM-Rähmchen.

Grüße, Haiko
Wer Bienen hält, sieht die Welt mit anderen Augen.

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Johannes
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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Johannes » Dienstag 18. Oktober 2016, 18:15

Hallo Haiko,

Danke für die Mühe!!! So eine ausführliche Beschreibung ist toll. Vor allem weil du es selbst so machst und es nicht nur graue Theorie ist.
Im nächsten Jahr steht bei mir ja erst mal die Umstellung an. Aber ab 2018 wird das bestimmt mein neuer Weg. :P

LG Johannes

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Rene

Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von Rene » Dienstag 18. Oktober 2016, 18:42

Dankeschön für deine Fleißarbeit Haiko. Totale Brutentnahme machst du nicht? Nach meinem letzten Erlebnis mit der Milbenbehandlung überlege ich grundsätzlich nur so zu verfahren, alle verdeckelten BW raus (eine Seite der Wabe Bienen abfegen), damit einen Ableger bilden (und hier eine eventuell bestellte Königin rein). Den Ableger gleich mit AS behandeln - ich würde den Nassenheider Verdunster nehmen.
Den BR des Volkes nebst alter Königin mit MW versehen und mit MS behandeln. Das so versuchen einzurichten, dass es mit der Königinbestellung passt. Beim Ableger nach 9 Tagen die WZ ausbrechen nicht vergessen.
Klar, auf Futter achten.
Wenn man nicht vermehren möchte. Den Ableger nach Auslaufen der Brut auf das alte Volk setzen, mit einer Zeitung dazwischen.Beim Ableger würde ich nur 1 MW und 1 BR einsetzen.

Ich überlege ob ich bei meinem einen DNM 1,5 Volk Warmbau) dennoch auf das Schied ganz verzichte. Wenn das Volk stark genug ist, eine normale DNM Zarge mit MW drauf, dann ggf DNM halb... Tragen sie dann nicht selbst das Futter um?
Der Link von dem Dr.Stöfen sagt ja ähnliches, wie du es praktizierst...
L.G.Rene

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von ck1 » Freitag 28. Oktober 2016, 22:44

Ich bin in diesem Jahr auch auf große Waben umgestiegen - wegen der Kompatibilität auf ZaDant ... Ich hatte aufgrund der Hinweise meines Paten letztes Jahr mir die Monatshinweise von Werner Gerdes abgespeichert ( :mrgreen: ) und durchgearbeitet und später auch sein Buch gekauft. (Werner Gerdes „Buckfast-Biene in der angepassten Dadant-Beute“) ... Für 24,90€ viel Praxiswissen aber leider nur wenig mehr als seine Monatshinweise die es vorher kostenlos gab ... Egal, jeder soll das machen wir er will, bitte nicht falsch verstehen ... Ich fand es besser als das Einführungsbuch von Fr. v. Orlow, weil es sich nur um die praktische Arbeit dreht. Ich habe ohne Schied geimkert und z.T. Naturbau errichten lassen, da Honig in diesem, meinem ersten ganzen, Jahr nicht im Fokus stand sondern nur Ausbau von Wabenwerk und Vermehrung der Völker ... wenn ich die Ws-Völker im kommenden Jahr dann primär zur Honiggewinnung einsetze, kommt auch das Schied zum Einsatz ...

VG Christian

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Re: Ist EIN Brutraum DN 1,5 ausreichend?

Beitrag von darkbee » Mittwoch 2. November 2016, 09:22

Ich habe dieses Jahr zwei Völker auf ZaDant gesetzt.
Mal sehen ...... :mrgreen:

VG Michael

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