Frankenbeute Dadant US: erster Eindruck

in Deutsch-Normal, DN 1,5, Zander oder Langstroth : Segeberger, Combibeute, u.a.

Moderator: Johannes

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Maximilian
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Frankenbeute Dadant US: erster Eindruck

Beitrag von Maximilian » Sonntag 25. Juni 2017, 12:33

So, vorletzte Woche war es so weit: ich habe meine Frankenbeute von Holtermann in Dadant US erhalten... Die Beute macht einen sehr wertigen Eindruck. Sie ist sehr stabil und hat mich, was das Händling angeht, jetzt schon überzeugt. Besonders gefällt mir an der Beute das niedrige Gewicht und vor allem Die im Vergleich zu den vergleichenden Holzbeuten sehr tiefen Griffschalen, was mir, besonders bei schweren Zargen, die Arbeit erleichtern wird. Der Deckel ist, trotz dass er aus Styropor ist, ziemlich schwer, jedoch nicht im negativen Sinne. Wie haltbar diese Beute in Zukunft zeigen wird, wird sich zeigen, es bleiben jedoch, trotz der Härte des Materials, Druckstellen nicht aus wenn man die Zargen seitlich auf steinigen Untergrund legt, diese sind jedoch nur wenige, bis unter 1 Millimeter tief. Es Gibt aber auch jetzt schon einen negativen Punkt den man anbringen kann... preislich unterscheidet sich die Frankenbeute in Dadant US wenig von einer Holzbeute des selben Maßes, da das Zubehör relativ Hochpreisig ist und ich bis jetzt noch keine Komplettsets, wie es sie von Holzbeuten gibt, gefunden habe. Gestrichen habe ich die Beute mit einfacher Abtönfarbe aus dem Baumarkt... ist genau das Gleiche wie die Beutenfarbe nur halb so teuer :mrgreen: . In dieser Beute fand gestern ein Sammelbrutableger mit einer Ligustica Königin, standbegattet mit dänischen Herkünften Platz... sollte für mich nur eine Wirtschaftskönigin sein, jedoch für den Preis von 30€ einen Versuch wert :) . Da ich qualitativ von dieser Beute jetzt schon überzeugt bin und für mich beispielsweise die Griffschalen ein Absoluter Vorteil sind habe ich noch eine weitere Beute bestellt, in dieser wird bald eine Königin von Herrn Stricker ihren Platz finden :mrgreen: . Kurz am Rande... vielleicht werde ich davon nächstes Jahr ein paar F1 Kös abgeben aber das ist noch von einigen anderen Faktoren abhängig...
Ursprünglich habe ich aufgrund Klimatischer Verhältnisse und dem Wunsch Ligusticas zu halten, mir die Styroporbeute angesehen, bin jedoch jetzt am überlegen, nur noch diese in Zukunft zu beschaffen, das wird sich in Zukunft in der Praxis zeigen... wenn mir in Zukunft noch Dinge auffallen, werde ich diese Hier mit anmerken. Wenn ihr noch fragen habt könnt ihr mir diese gern stellen :wink:
Hier noch einige Bilder:

Die Beute nach dem Auspacken (ist nicht bemalt im Gegensatz zu dem Bild bei Holtermann):
Bild
WhatsApp Image 2017-06-25 at 11.58.32.jpeg
Der Fütterer:
Bild
WhatsApp Image 2017-06-25 at 11.58.32 (1).jpeg
Beute angemalt in voller Umfassung mit Fütterer:
Bild
WhatsApp Image 2017-06-25 at 11.58.34.jpeg
Aktueller Ableger:
Bild
WhatsApp Image 2017-06-25 at 11.58.35.jpeg
Flugloch: :)
Bild
WhatsApp Image 2017-06-25 at 11.58.40.jpeg


LG Maximilian

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Johannes
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Re: Frankenbeute Dadant US: erster Eindruck

Beitrag von Johannes » Sonntag 25. Juni 2017, 12:44

Hallo Maximilian,

danke für deinen ausführlichen Bericht. Vielleicht machen wir da aber auch mal ein eigenes Thema draus.

Zum Preis möchte ich nur anmerken, dass die Styroporkästen je nach Witterung deutlich länger halten als Holzbeuten. Da ist der hohe Preis für die Styroporkästen schon zu akzeptieren. Das Hobby ist ja im besten Fall was für´s Leben! ;)

LG Johannes
Derzeit sind keine Königinnen mehr verfügbar.
Im nächsten Jahr wird es wieder Nachzuchten von Mellifera und Ligustica geben.
Bestellungen nehme ich aber erst nach der Auswinterung entgegen.

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Re: Frankenbeute Dadant US: erster Eindruck

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Montag 26. Juni 2017, 16:30

Hallo MAximilian,

auch von mir ein herzliches Dankeschön für diesen sehr interessanten Bericht. DA hast Du Dir eine gute Beute ausgesucht. Sie erinnert mich sehr an die Segeberger, hier allerdings im Dadant-Maß. Toll! Ich bin sicher, Du wirst mehr als zufrieden sein.
Maximilian hat geschrieben:
Sonntag 25. Juni 2017, 12:33
...
Ursprünglich habe ich aufgrund Klimatischer Verhältnisse und dem Wunsch Ligusticas zu halten, mir die Styroporbeute angesehen, bin jedoch jetzt am überlegen, nur noch diese in Zukunft zu beschaffen, das wird sich in Zukunft in der Praxis zeigen... ....
Ich glaube, das ist vernünftig.

Wie sieht der Boden aus? Ist es Drahtboden? Mit Schublade? Oder geschlossen?

LG
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Re: Frankenbeute Dadant US: erster Eindruck

Beitrag von Maximilian » Montag 26. Juni 2017, 18:09

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:
Montag 26. Juni 2017, 16:30
Wie sieht der Boden aus? Ist es Drahtboden? Mit Schublade? Oder geschlossen?
Als Boden habe ich den Drahtboden mit Schublade gewählt, zum einen aufgrund der Feuchtigkeit, zum anderen wegen der Varroabehandlung.

LG Maximilian

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Re: Frankenbeute Dadant US: erster Eindruck

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 27. Juni 2017, 07:51

HAllo Maximilian,

danke schön. :) Du wirst zufrieden sein. Auch ich habe meine komplette Umstellung auf die (Segeberger) Styroporbeute nicht bereut, im Gegenteil. :P

An Böden habe ich überwiegend den geschlossenen Altboden. 4 Völker sitzen aber auch auf Drahtböden, die ich allerdings mit einer Styroporplatte verschlossen habe.

LG
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Re: Frankenbeute Dadant US: erster Eindruck

Beitrag von Maximilian » Dienstag 27. Juni 2017, 09:00

imkerforum-nordbiene hat geschrieben:
Dienstag 27. Juni 2017, 07:51
4 Völker sitzen aber auch auf Drahtböden, die ich allerdings mit einer Styroporplatte verschlossen habe.
Hallo Kai,
warum hast du den Boden Verschlossen? Wegen der Wärme? Hast du den Boden ganzjährig geschlossen oder im Winter nur?
Gibt es da nicht ein Problem mit der Feuchtigkeit und der Belüftung?

LG Maximilian

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Re: Frankenbeute Dadant US: erster Eindruck

Beitrag von imkerforum-nordbiene » Dienstag 27. Juni 2017, 09:28

HAllo MAximilian,

ich habe es so gelernt in den 1979-1980er Jahren. :) War noch nie ein Freund von offenen Böden, weil der kalte Wind hier einfach so in die Beuten pfeifen würde. Aber dies ist nur meine Vorliebe. Bei der Segeberger mit vollkommen offenem Flugloch reicht dies, um eine Belüftung zu gewährleisten.

LG
Kai
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Re: Frankenbeute Dadant US: erster Eindruck

Beitrag von ck1 » Donnerstag 24. August 2017, 23:42

Hallo, die Saison ist fast vorbei ... Wie ist dein Zwischenfazit?

Überlege auch Styropor zu testen.
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Re: Frankenbeute Dadant US: erster Eindruck

Beitrag von Heidjer » Freitag 25. August 2017, 01:26

Hallo Maxi,
Du sprachst den Preis an und hast bereits deb Hinweis auf die haltbarketi bekommen. Ichsprch diesbezüglich mal mit einem Imker aus der Gegend von Cuxhaven, der sagteer hätte styroporbeuten (Segeberger), weil die Holzbeuten bei ihm nur gut ein halbes Jahr halten würden.
Ich habe nur gebraucht erworbene Segeberger Teile, in einigen ist die Jhreszahl 73 eingearbeitet. Also 1973! Und diese Teile sind kein Plasik, sondern überwiegend aus Luft mit etwas Material dazwischen entstanden aus Bäumen, die mehrere tausend Jahre unter Druck in der Erde lagen. Also auch ein natürlicher Baustoff.
Ist mal etwas kaputt, so kann man abgebrochene Teile mit Weißleim anleimen. Zur Verstärkung lassen gut Drahtstifte (Nägel) in eindrücken. Hat man nur Löcher oder andere Schadstellen, nehme ich die Klebespachtel für Wärmeverbundsysteme (Ist ja auch Styropor und dem Wetter ausgesetzt.) Gibt es im Sack im Baumarkt und leicht zu verarbeiten, wenn man spachteln kann, und läßt sich auch mit 49-er Schleifpapier bearbeiten. Da Zement- und Sandhaltig können die teile natürlich schwerer werden. Auch Ameisenfraß oder Ähnliches läst sich gut beheben. Ja und als Farbe die Außenwandbinderfarbe im gewünschten Farbton, jedoch nicht die 1kg-Tuben, da zu teuer, kleine 5-kg-Eimer. Leider gibt es größere Gebinde nur in weiß. Wir müssen bei uns überwiegend grün nehmen, machmal auch braun, weil der VNP (Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide) möchte, dass die Beuten nicht so auffallen. Diese Beuten haben außerdem noch den Vorteil, das sie sich mit 3%-iger kochender Natronlauge hervorragend desinfizieren lassen. Es heißt zwar, das dies nicht mehr zulässig sein soll, wegen der Gefahr für die unachtsamen Imker, jedoch gibt es keine bessere Methode die Sporen der AFB zu bekämpfen, außer Feuer, aber das wird doch immer sehr teuer. Jedoch sind diese Buten nicht für Bioimker zugelassen. Selbst, wenn du andere Völker anders auf dem gleichen Grundstück unterbringst, machen die Biolizenzgeber Ärger. Also meine Korbvölker sind nach deren Auffassung nicht Bio. Schert mich nicht. Wenn die so engstirnig sind, kann und will ich es nicht ändern.
Und zu deiner Anmerkung, dass die ungestrichen von Holtermann kamen, dass steht so auch bei seinen Angeboten und Abbildungen dabei.
Viel Erfolg beim Imkern in den "Luft"-Beuten wünscht Dir
der Heidjer

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