Taunusbeute (Zander)

in Deutsch-Normal, DN 1,5, Zander oder Langstroth : Segeberger, Combibeute, u.a.

Moderator: Johannes

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Volker Deutsch
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Taunusbeute (Zander)

Beitrag von Volker Deutsch » Montag 21. August 2017, 09:10

Hallo,
hier in Rheinland-Pfalz wird überwiegend mit dem Zandermass geimkert. Damit ich mir als Neuling nicht gleich zu Beginn alle Türen zumache und nicht nur wegen meinem Ziel mit der dunklen Biene zu arbeiten, sondern auch noch ein anderes System (ich wollte mit Segeberger Kunststoff arbeiten) nutze als "Fremdkörper" wahrgenommen werde, habe ich Tante Google bemüht mir eine Alternative aufzuzeigen.

Ergebnis: die Taunusbeute. Kunststoff im Zandermass.

Gibt es hier im Forum Profis die mit der Taunusbeute arbeiten und Erfahrungen teilen können?

Bin für alle Ratschläge, Bezugsquellen und Erfahrungsberichte dankbar.

Herzliche Grüße
Volker

elk030
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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von elk030 » Montag 21. August 2017, 09:24

Hallo Volker
Ja, ich arbeite mit den Taunusbeuten für meine Außenstände, weil sie so wunderbar leicht sind.
Ich habe in jeder Hinsicht nur gute Erfahrungen damit gemacht.
In meinem komplett eigenem Wachskreislauf nutze ich auch die Zargen, weil sich in ihnen das heiße Wachs wunderbar langsam abkühlt.
Gruss, Elk

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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von Stormarner » Montag 21. August 2017, 09:39

Moin Volker,
ich nutze die Ablegerbeute in DNM und bin jedenfalls sehr zufrieden. Ich hatte zuerst bedenken weil die Wandung recht dünn erscheint (bei der Ablegerbeute) aber überwintern von 2x5Waben Ablegern kein Problem.
Meine Bezugsquelle war "Holtermann"

Volker Deutsch
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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von Volker Deutsch » Montag 21. August 2017, 11:36

elk030 hat geschrieben:
Montag 21. August 2017, 09:24
Hallo Volker
Ja, ich arbeite mit den Taunusbeuten für meine Außenstände, weil sie so wunderbar leicht sind.
Ich habe in jeder Hinsicht nur gute Erfahrungen damit gemacht.
In meinem komplett eigenem Wachskreislauf nutze ich auch die Zargen, weil sich in ihnen das heiße Wachs wunderbar langsam abkühlt.
Gruss, Elk
Danke Elk, das klingt ermutigend. Mir ist wichtig, dass das Rähmchenmass in meiner Umgebung gängig ist und die Beuten (Zargen) nicht zu schwer werden. Von einem eigenen Wachskreislauf bin ich sicher noch Jahre der Erfahrungen entfernt - aber trotzdem gut zu wissen :D

LG
Volker

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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von Volker Deutsch » Montag 21. August 2017, 11:37

Stormarner hat geschrieben:
Montag 21. August 2017, 09:39
Moin Volker,
ich nutze die Ablegerbeute in DNM und bin jedenfalls sehr zufrieden. Ich hatte zuerst bedenken weil die Wandung recht dünn erscheint (bei der Ablegerbeute) aber überwintern von 2x5Waben Ablegern kein Problem.
Meine Bezugsquelle war "Holtermann"
Danke Dir.... Holtermann scheint ja DIE Adresse zu sein..

LG
Volker

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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von robirot » Montag 21. August 2017, 16:05

Vll solltest du dir dann aber noch mal gedanken machen.
Die Taunusbeute hat dieverse Probleme.

ZaDant Zargen gibt es nicht, weist du ob du nicht vll irgendwann einmal umsteigen willst auf einen Brutraum.
Futterzaren gibt es nur mit Mitteldom, welche außer für Ableger und mit Fertigsirup leider nicht besonders geeignet sind.

Wie verbreitet ist die Beute bei dir?

Die Segeberger hat ganz eindeutig den Vorteil, das sie sich schon sehr lane bewährt hat, und es eine fülle an Erfahrungen und Teilen gibt.

Wenn du neu Anfängst würde ich eher in die Richtung Langstroth/Dadant (Swinty) oder aber Segeberger gehen. Beide Systeme haben ganz einfach den Vorteil das du alles an Zubehör bekommst was du benötigst und sehr durchdacht sind.
Bei Langstroth kommt dies aus der Verbreitung des Masses und die Segeberger hat sich einfach schon so lange entwickelt und ist in Deutschland die vorherschende Kunststoffbeute.

elk030
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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von elk030 » Montag 21. August 2017, 16:28

Ich habe circa 30 Völker auf Taunus seit mehr als 12 Jahren.
Wintereinfütterung mit Futterzargen mit Mitteldorn funktioniert prima.
Da ich aber nur 15 habe, futtere ich den Rest mit umgedrehtem Eimer in Leerzarge.
Überwinterungsergebnisse sind bei Taunus etwas besser als bei Holzhäusern. Die Böden lasse ich ganzjährig offen.
Es gibt sie auch mit einer spechtsicheren Speziallackierung.
Cool ist auch, das nur 9 Waben reinpassen; glaube den Bienen gefällt das.
Zadant habe ich auch, komme aber davon wieder weg, weil es mir die Möglichkeit nimmt, Honigwaben vom Honigraum ruhterzuhängen.
Zudem habe ich bei diesem System mehr Verluste über den Winter.
Gruss, Elk

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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von elk030 » Montag 21. August 2017, 16:34

Taunus bekomme ich bei Seip.
Holzhäuser bekomme ich von Dehner wegen der guten Qualität.
Sollten noch Fragen auftauchen, ...
Elk

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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von Volker Deutsch » Montag 21. August 2017, 16:59

robirot hat geschrieben:
Montag 21. August 2017, 16:05

ZaDant Zargen gibt es nicht, weist du ob du nicht vll irgendwann einmal umsteigen willst auf einen Brutraum.
Futterzaren gibt es nur mit Mitteldom, welche außer für Ableger und mit Fertigsirup leider nicht besonders geeignet sind.

Wie verbreitet ist die Beute bei dir?
Hilfe... Jetzt bin ich etwas verwirrt.
Was ist ZaDant??? Ich dachte in die Tanusbeute passen die Zander Räumchen?
Die Beute ist hier eher gar nicht verbreitet, nur das Zandermass haben hier sehr viele.

Grüße
Volker

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Johannes
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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von Johannes » Montag 21. August 2017, 17:04

ZaDant sind Zanderoberträger (und Unterträger). Aber die Höhe ist Dadant. Damit kannst du Völker nach Dadant-Betriebsweise auf einem Brutraum führen. Das ist zwar auch ganz schön, aber kein Muss. Denn einzargig Zander geht auch problemlos ;)

LG Johannes
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Im nächsten Jahr wird es wieder Nachzuchten von Mellifera und Ligustica geben.
Bestellungen nehme ich aber erst nach der Auswinterung entgegen.

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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von Volker Deutsch » Montag 21. August 2017, 17:34

O. K. - also nochmal für Anfänger: In die Taunusbeute (Zargen) passen die Zanderrähmchen. In eine Zarge passen 9 Rähmchen und wie bei der Liebig-Beute kann der BR aus ein oder zwei Zargen bestehen. Der HR wird dann einfach mit weiteren Zargen aufgesetzt. Richtig?
Damit wäre ich dann ja hier in der "Zander-Gegend" nicht so weit weg von den Anderen, nur deutlich leichter.

ODER 🤔?

LG
Volker

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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von Johannes » Montag 21. August 2017, 17:40

Völlig richtig interpretiert!

Regional kompatibel, aber nicht alle Variationen voll ausgeschöpft ;) ... Das muss auch vorerst nicht sein. Flachzargen als HR gibt es ja schon und ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, dass es auch ZaDant für die Taunusbeute gibt.

Als ich 2010 mit der Heroldbeute angefangen habe, hatte Holtermann da auch nur "normale" Zargen. Mittlerweile gibt es alle Variationen!

LG Johannes
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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von Volker Deutsch » Montag 21. August 2017, 17:48

😅endlich mal was kapiert.... Dankeschön 👍
Ich hoffe meine Fragen werden bald weniger oder inhaltlich anspruchsvoller.
Danke für Eure Unterstützung bei den für Euch sicher Pillepalle-Fragen.

LG
Volker

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Re: Taunusbeute (Zander)

Beitrag von Johannes » Montag 21. August 2017, 17:51

Volker Deutsch hat geschrieben:
Montag 21. August 2017, 17:48
...Danke für Eure Unterstützung bei den für Euch sicher Pillepalle-Fragen. ...
Das liegt in der Natur der Sache! :D Nicht schlimm!
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