Große Unterschiede in der Volksstärke

in Deutsch-Normal, DN 1,5, Zander oder Langstroth : Segeberger, Combibeute, u.a.

Moderator: Johannes

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Johannes
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Große Unterschiede in der Volksstärke

Beitrag von Johannes » Montag 2. April 2018, 08:14

Hallo zusammen,

dieses Jahr habe ich ja erstmalig eine größere Anzahl Völker in der Segeberger im direkten Vergleich zur Heroldbeute und ich muss sagen, die Unterschiede sind erschreckend.
Ich führe meiner Völker ja nur mit einem Brutraum und die Völker in den Segeberger Beuten können in 1-2 Wochen tatsächlich den HR bekommen. Stark genug sind sie auf jeden Fall.
Bei den Völkern in den Holzkisten sieht es anders aus. Da ist die eine Zarge noch nicht mal voll besetzt. Ich denke, da kann der HR erst (wie immer eigentlich) zu Beginn der Apfelblüte drauf und das wird noch locker 3 Wochen dauern, denke ich.

Ich hätte nie gedacht, dass der Unterschied wirklich so gravierend ist! :shock: Ich kannte es ja nicht anders. Dieses Jahr wird sicher gut. :) Ich muss nur die Anlaufschwierigkeiten durch den schlechten März überwinden.

LG Johannes

Der Großteil Vorbestellungen ist nun erfüllt. Die letzten Königinnen gehen bis Mitte Juli raus. Den Rest der Saison möchte ich nutzen, um das Zuchtprogramm des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen e.V. zu unterstützen. Daher kann ich leider keine umfangreichen Anfragen mehr annehmen. In dringenden Fällen bitte einfach eine Anfrage per Mail schicken und ich werde sehen, was ich tun kann!

Silas
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Re: Große Unterschiede in der Volksstärke

Beitrag von Silas » Montag 2. April 2018, 10:46

Hallo Johannes
Das ist das was ich dir hier irgendwo schon mal geschrieben hatte . Das imkerkolegen in segeberger immer 1-2wochen eher den Honig Raum draufsetzen aber das ist mir egal meine Völker werden nur in Holz gehalten weil ich eine Natürliche Bienen Haltung haben möchte und da ist kein platz für styropor. Aber seit dem ich meine Völker einenge in den brutraum ist der Unterschied bei uns in der Region nicht so groß. Wen mann meine Völker mit selbst gezogenen Königinnen mit denen vergleicht die zuchtkönniginnen haben gibt es kaum ein unterschied,in der volksstärke. Gruß Marcus

Herbert
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Re: Große Unterschiede in der Volksstärke

Beitrag von Herbert » Montag 2. April 2018, 11:08

He he,
Honigräume kommen bei mir erst zur Rapstracht drauf.

LG Herbert

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Re: Große Unterschiede in der Volksstärke

Beitrag von Bienenalex » Montag 2. April 2018, 11:58

Ich fange morgen mit dem Verteilen der HR an. Ha!!!

Silas
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Re: Große Unterschiede in der Volksstärke

Beitrag von Silas » Montag 2. April 2018, 13:13

Hi meine stehen schon drauf ist alledings noch im abspergitter Rahmen die platte noch drin. Die brauche ich nur rausnehmen ohne was schwer zu heben. Da kann ich gemütlich mit dem Fahrrad (18km)hin und zurück fahren und brauche keine honigräume auf den Buckel mit nehmen :lol: Gruß Marcus

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Re: Große Unterschiede in der Volksstärke

Beitrag von Ole86 » Montag 2. April 2018, 18:46

Hi zusammen,

heute habe ich alle Altwaben, die nicht bebrütet wurden (leere Futterwaben die nicht mehr so doll aussahen etc.), entfernt und durch frische, duftende Mittelwände samt neuem Rahmen ersetzt. Besonders da dieses der spätere Hauptbrutraum wird, ist mir hier immer Hygiene sehr wichtig.

An dieser Stelle kurz die Frage, ab wann ihr immer den ersten Drohnenrahmen gebt?

Ansonsten waren die Völker von der Entwicklung her recht identisch, befinden sich aber auch alle in vergleichbaren Holzbeuten.

Ich habe übrigens heute auf Grund der geringen Futtervorräte bei allen Völkern noch einmal eine Futterzarge aufgesetzt und 1-2 Liter flüssig gefüttert. In der kommenden Woche sollen die Temperaturen an die 20 Grad plus heranragen, in so fern dürfte das dann auch bis zur nächsten Winterfütterung wirklich das letzte mal mit füttern gewesen sein.

Im Folgenden noch ein Beispiel für den aktuellen Entwicklungsstatus (2. April 2018) der Völker. Das Mellifera-F1-Volk ist letztes Jahr in Form eines 4-Wabenablegers entstanden:

Bild

Bild

Beste Grüße, Ole!

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Johannes
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Re: Große Unterschiede in der Volksstärke

Beitrag von Johannes » Montag 2. April 2018, 20:16

Hallo Ole,

tolle Fotos von einem tollen Volk! :D
Ich kann mich ja noch gut an deine Schwierigkeiten letztes Jahr bei der Bildung der Ableger aus lediglich einem Volk erinnern. Wenn wir jetzt ein Fazit ziehen, dann fällt es wohl außerordentlich positiv aus! Wie viele Völker hast du letztlich aus dem einen gemacht?

Die Stärke dieses gesunden Jungvolkes ist absolut okay für den langen Winter. Bis zur Kirshblüte würde ich gerade jetzt mit den neuen MW auf einen stetigen Futterstrom achten und ruhig in 2 Tagen noch mal nachlegen. Sie werden es dir Ende Mai mit gutem Honig danken. :)

Übrigens sind da rein optisch sehr viele reine Dunkle in dem Volk unterwegs. :wink:

LG Johannes

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Re: Große Unterschiede in der Volksstärke

Beitrag von Silas » Montag 2. April 2018, 20:35

Hallo Miteinander
@Ole
Drohnenrahmen habe ich immer bei der ersten Durchsicht mit hinein gehängt bei den Völker wo ich mit Mittelwänden Imker. Seit letztem Jahr gebe ich nur Lehre Rähmchen zum Bauen und sie bauen ihre Drohnen nur so viele wie sie brauchen. Hat gut geklappt werde ich dieses jahr wieder so machen. Gruß Marcus

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Re: Große Unterschiede in der Volksstärke

Beitrag von Ole86 » Montag 2. April 2018, 20:46

Hi Johannes,

erstmal vielen lieben Dank für die tolle Königin. Richtig, so schön dunkel ist das Bild nicht bei jedem F1-Volk. Das andere sieht aber vergleichbar aus. Das M+ Mellifera-F1-Volk ist noch dunkler, der Zustand aber leider eher so lala, sollte es aber auch schaffen. Hoffe mit der Kö ist alles ok, soweit habe ich das M+ Volk bis jetzt nicht überprüft. Die Zeichnung der Kö von dem Volk auf den Fotos besteht übrigens noch, also alles intakt soweit.
Johannes hat geschrieben:
Montag 2. April 2018, 20:16
Ich kann mich ja noch gut an deine Schwierigkeiten letztes Jahr bei der Bildung der Ableger aus lediglich einem Volk erinnern. Wenn wir jetzt ein Fazit ziehen, dann fällt es wohl außerordentlich positiv aus! Wie viele Völker hast du letztlich aus dem einen gemacht?
Also aus dem Muttervolk, dass leider den Winter nicht geschafft hat, habe ich 5 Ableger erstellt, die alle voraussichtlich den Winter schaffen werden. Um das kurz klar zu stellen, dass Muttervolk hatte zum Winter eine fantastische Volksstärke. Der Verlust trat definitiv durch einen Varroaschaden ein. Ich mache mir auch Vorwürfe, weil ich mich gegen eine AS-Behandlung entschieden habe. Ich habe auf eine größere OS-Behandlung (Oxavur) im Winter gesetzt, dieses war mMn leider zu spät. Die vielen toten Bienen auf dem Boden waren leider der Beweis, dass das Volk auch recht stark in den Winter gegangen ist. Es war übrigens zum Schluss sehr aggressiv, das ist auch immer ein Hinweis für einen starken Befall. Deswegen der Hinweis an jeden, wenn ein erhöhter Befall festgestellt wird, lieber sofort drastisch reagieren.

Ein kleiner Lichtblick besteht darin, dass sich die Kö von dem Muttervolk in einem der Ableger befindet und mir auch dieses Jahr zur Verfügung steht. Das Volk ist auch recht gut unterwegs und da die Kö mich quasi im letzten Jahr gerettet hat, natürlich irgendwie ein Liebling. Ich weiß leider bis heute nicht, ob es meine Norwegerin ist, die sich ihr Plättchen abgeputzt hat oder ob es sich um eine standbegattete F2 handelt.

@Marcus: Danke für den Tip!

LG, Ole!

Herbert
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Re: Große Unterschiede in der Volksstärke

Beitrag von Herbert » Dienstag 3. April 2018, 05:46

Moin Ole,
auch beim Drohnenrahmen,bei mir ist es ein leeres Rähmchen ohne MW etc.nach der Natur,sobald in geschützten Stellen der Löwenzahn blüht
ist es Zeit dafür.

LG Herbert

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