Kleine Zellen

Hier ist Platz für Tagebücher, Erfahrungsberichte, Haltungserfahrungen und Erlebnisse beim Beginn und bei der Arbeit mit der Dunklen Biene

Moderator: Johannes

Benutzeravatar
manne

Re: Kleine Zellen

Beitrag von manne » Sonntag 11. März 2012, 19:18

So ist es, Nigra,
dazu kommt, dass die Zellengröße noch rasseabhängig von Nord nach Süd kleiner werden soll.
Unter all diesen Eigenheiten wollen uns nun Spitzfindige sagen, die kleinen Zellen brächten es. Da müsste es ja mehrere kleine Zellenmaße geben, allein unter Rasseaspekten.
Und was ist angesichts des vielen Kreuzungswirrwars, auch unter Berücksichtigung der unsicheren Belegstellen? Die Eigenheiten der Standbegattung möchte ich dabei gar nicht erst ansprechen.

Irgendwo fragte ich schon einmal, als man neben anderen Namen auch Österlund als rasse- und zellendedingten Erfolgsimker nannte danach, ob jemand wüsste, ob er inzwischen nicht mehr gegen die Varroose zu behandeln bräuchte.
Es stimmt schon, dass er nicht zu behandeln brauchte; bloß war da die Varroa auf seinen Ständen noch nicht angekommen. Nur davon nahm kaum einer Notiz. Also auch nix mit Varroatoleranz bei kleinen Zellen + Elgon.

Gruß
Manne

Benutzeravatar
gartenmundl

Re: Kleine Zellen

Beitrag von gartenmundl » Sonntag 11. März 2012, 20:28

Es macht Spaß hier weiterzulesen...weiter so!
Am Freitag habe ich meine ersten Dunklen zu Gesicht gekommen. Nigras beim Stand von Thomas Petermann alias Forggensee.
Ich war ziemlich baff: Die waren winzig!!!!! Deutlich kleiner als meine Carnicas! Es muss rassenspezifische Unterschiede geben. Ich dachte eigentlich immer die Dunklen sind größer....so kann man sich täuschen. Liegt das an der Herkunft "Schweiz", also sehr weit südlich für die Dunkle? Wer weiß!
Eine heiligmachende Zellengröße kann es nicht geben. Ich nehme mal an "manne" und "Nigra", ihr zwei habt Dunkle auf Naturbau. Habt ihr schon mal Zellen vermessen? Gibt es Unterschiede selbst zwischen den Ökotypen der Dunklen?
Ich freu mich sehr auf meine ersten Dunklen.....wengleich es noch bissl dauern wird. Bis dahin bleibt mir nur das Theoretisieren.....

Liebe Grüße
Raimund

Benutzeravatar
Nigra

Re: Kleine Zellen

Beitrag von Nigra » Sonntag 11. März 2012, 21:24

manne hat geschrieben:Also auch nix mit Varroatoleranz bei kleinen Zellen + Elgon.
Immerhin richten die kleinzelligen Mittelwände zumindest nach heutigem Kenntnisstand aber auch keinen Schaden an. Ich kann mich noch erinnern, als Grosszellen von 5.6 oder 5.75mm propagiert wurden "zur Steigerung des Honigblaseninhalts" davon ist man schnell wieder abgekommen!

Erschreckend sind allerdings auch für mich Völkerverluste bei einer Milbenbelastung, die man früher noch als unkritisch bezeichnete.
Die Kombination von Milben, Viren und schleichender Vergiftung durch Agrochemikalien und deren Abbauprodukte muss eindeutig noch stärker in den Fokus genommen werden.

Selber werde ich die Zahl meiner Stände ausweiten und die max. Anzahl Völker pro Stand weiter verringern.

Antworten

Zurück zu „Haltungserfahrungen und -berichte“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast