Futter selbermachen

Hier ist Platz für Tagebücher, Erfahrungsberichte, Haltungserfahrungen und Erlebnisse beim Beginn und bei der Arbeit mit der Dunklen Biene

Moderator: Johannes

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beequeen

Futter selbermachen

Beitrag von beequeen » Samstag 14. Juni 2014, 11:18

Hallo Kollegen,
ich hab da mal eine konkrete Frage: Wie macht ihr euer Zuckerwasser? Ich habs selbst versucht im Verhältnis 3:1 zu mischen, aber solange das Wasser kalt ist bindet sich der Zucker nicht. Allerdings ist das HMF ja ein Problem (Wärme+Zucker). Ich hab keine Ahnung was ich tun soll, hoffentlich könnt ihr mir weiterhelfen.

Lg queenbee

Ps: Wo kann man sowas kaufen, und ist es billiger als es selbst zu machen?

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Johannes
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Re: Futter selbermachen

Beitrag von Johannes » Samstag 14. Juni 2014, 11:40

Hallo beequeen,

ich mache nur im Notfall Futter selber, das gekaufte Sirup ist haltbarer und spätestens wenn du deine Arbeitszeit mit beachtest nicht wirklich teurer als das angerührte Zuckerwasser.
Über HMF habe ich mir ehrlich gesagt bisher nur bei Honig Gedanken gemacht. Ich weiß gar nicht, ob das bei Zuckerwasser ins Gewicht fällt. :|
Auf jeden Fall nehme ich immer heißes Wasser aus der Leitung. (Also 60-80 °C) Das reicht um genügend Zucker zu lösen. Wenn das ganze dann abgekühlt ist, kann gefüttert werden. Zuckerwasser sollte aber nicht wirklich länger als 2-3 Tage (je nach Wärme) stehen. Es wird recht schnell schlecht und schadet dann u. U. den Bienen.

Mit Apiinvert oder Ambrosia liegst du jedenfalls immer richtig. Wenn in deiner Nähe aber kein Imkerhandel ist, wird die Beschaffung allerdings sicher schwierig. Verschickt wird das kaum. Und wenn, dann ab einer Palette oder so. :P

LG Johannes

Der Großteil Vorbestellungen ist nun erfüllt. Die letzten Königinnen gehen bis Mitte Juli raus. Den Rest der Saison möchte ich nutzen, um das Zuchtprogramm des Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen e.V. zu unterstützen. Daher kann ich leider keine umfangreichen Anfragen mehr annehmen. In dringenden Fällen bitte einfach eine Anfrage per Mail schicken und ich werde sehen, was ich tun kann!

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Re: Futter selbermachen

Beitrag von Ole86 » Samstag 14. Juni 2014, 14:03

Ich binde immer 1 kg handelsüblichen Zucker mit 1,5 l Wasser, also 2:3. Wenn du die Pampe mit einem normalen Küchen-Mixer bearbeitest, löst sich der Zucker auch recht schnell in kaltem Wasser. Ich lasse immer kurz den Wasserharn auf warm vorlaufen, dann geht es etwas schneller. Danach wieder zehn Minuten in den Kühlschrank und ab in den Bienenstock. Besten Gruß!

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beequeen

Re: Futter selbermachen

Beitrag von beequeen » Samstag 14. Juni 2014, 21:44

10 Imker 11 Meinungen

Hallo,
besten Dank erstmal für die schnellen Antworten.
Hab gestern zum ersten Mal versucht Teig zu machen und der Honig war richtig heiß, ist das ein Problem? :shock:
Bin erleichtert, dachte schon mir wären alle Flugbienen gestorben... Heute war ich am Stand, da waren nur 4-5 am Flugloch. Aber in den Riemchen ist viel verdeckelte Brut. Pollen tragen sie auch keine ein, heißt das die Bienchen brütet nicht?
Ja aller Anfang ist schwer, die Mädchen machens mir nicht leicht.

Gestochen wurde ich aber noch nicht :D

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Johannes
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Re: Futter selbermachen

Beitrag von Johannes » Samstag 14. Juni 2014, 22:44

Hallo,

erst mal eine ganz oberflächliche (aber vielleicht wichtige) Frage:
Warum fütterst du jetzt?
Hungern die Völker oder möchtest du schon einfüttern und wie viel gedenkst du zu füttern?
Von all diesen Fragen (bzw. deinen Antworten) hängt ab, was dir geraten werden kann!

Nur weil der Honig einmal zu heiß war brauchst du dir sicher keine Sorgen machen!
HMF ist ein wichtiges Thema. Aber eher ein Qualitätsmerkmal für Honig.
Laut einem Buch in meinem Schrank entstehen z.B. nach 5-14 Stunden bei 70 °C ca. 3 mg HMF in einem Kilo Honig.
Das entsteht aber auch bei der Lagerung bei Raumtemperatur. Nur dann über einen längeren Zeitraum.
Dann dürftest du ja auch keinen alten Honig mehr füttern. Denn der hat sicher mehr HMF als dein kurz erhitzter Honig!

LG Johannes

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Heiko
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Re: Futter selbermachen

Beitrag von Heiko » Sonntag 15. Juni 2014, 00:25

Hallo Beequeen,

ich mische mein Futter im Verhältnis 3 Kilo Zucker 2 Liter Wasser. Das fülle ich zusammen in einen 40 L Hobbock und lasse dann eine
Tauchpumpe laufen. Nach einer halben Stunde ist alles aufgelöst. Das Wasser ist lauwarm. Macht so eigentlich nicht viel Arbeit.

Hallo Johannes,

zu deiner Frage: Warum fütterst du jetzt?
kann ich für mich so antworten:

Ich füttere meine Ableger laufend in kleinen Portionen (1L) damit die Entwicklung nicht stockt.

Ich füttere jetzt die abgeschleuderten Völker von denen ich nicht mehr ernten will, weil Sie mir ohne Honigraum schlicht zu leicht vorkamen und
viel Brut pflegen. Jetzt kommt bei mir die Zeit der Läppertrachten und die Waage soll dort nicht "kippen."

Ich habe die Maischwärme gefüttert (ab ca. 1 Woche nach Abgang) mit Futtertasche mit dem Ergebnis das 11 Rähmchen 1,5 DNM (nur mit Anfangsstreifen)
schön ausgebaut wurden.

Die Biene schöpft gern aus dem Vollen. Wenn man Ergebnisse möchte, darf man nicht knausern! Entweder Tracht Anwandern oder Füttern.

Nach der Erfahrung des Frühjahrs 2013 werde ich mir auch diverse Futterwaben zurück legen. So ein Drama mache ich nicht noch mal mit.

LG Heiko

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Re: Futter selbermachen

Beitrag von Heiko » Sonntag 15. Juni 2014, 00:53

Noch ein Wort zu Fertigfutter und Haltbarkeit.

Das ist so ein Wahn unserer Zeit! :roll: Als Mensch esse ich auch lieber frisches Essen. Diese unnatürliche langen Haltbarkeiten sind immer ein
Zeichen für ein intensiv bearbeitetes Produkt!

Ich finde es teuer, ich muss viel Transportieren (lassen) und es wird viel unnötiger Kunststoffmüll erzeugt. Warum einfach, wenn es auch umständlich geht...
Einfache Rezepte (Zucker + Wasser) sind dem Homo sapiens "Techniensis" wohl eher suspekt.

Übrigens muss es gar nicht lange halten. Meine 5 L Gaben (zur Einfütterung) sind von Abend zu Abend aufgezehrt. Das ist zugegeben Arbeitsmehraufwand aber selbst
10-15 L werden von einem starken Volk locker verputzt bevor etwas schlecht wird.

LG Heiko

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Johannes
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Re: Futter selbermachen

Beitrag von Johannes » Sonntag 15. Juni 2014, 05:54

Hallo Heiko,

das ist ja alles verständlich und nachvollziehbar, was du da schreibst!
Aber mir ist z.B. schon mehr als einmal der Zucker während des Winters in der Wabe auskristallisiert. Mindestens ein Volk ist meines Wissens dann auch trotz Futterwaben verhungert.
Mag sein, dass dir das noch nie passiert ist und ich wünsche es auch keinem! Aber ich nehme seit dem zum Auffüttern nur noch Sirup. Zuckerwasser benutze ich dennoch. Allerdings nur in kleinen Mengen pro Volk zur Lückenfütterung, für Begattungseinheiten oder wenn nach Abschluss der Sirup-Fütterung noch 1-2 kg fehlen.

Momentan füttere ich noch gar nichts. Die Linde sorgt für die Völker. Wenngleich dieses Jahr wohl nichts für mich dabei abfallen wird. Aber damit kann ich leben. Ich überwintere eh immer auf 50 % Honig und 50 % Zusatzfutter. (Bei frisch gebildeten Völkern liegt der Sirupanteil natürlich deutlich höher.)

Es hat halt jeder so seine Erfahrungen und Einstellungen. Für den einen ist Zuckerwasser das einzig wahre, für den anderen der Sirup und ein dritter nimmt nur Honig. Ich habe mir einen Mittelweg gesucht und fahre gut damit. Wer es anders machen will, soll das bitte tun! :)

Man kann halt leider immer nur das raten, wovon man selber überzeugt ist.
(Und das mit der "Überzeugung" ist bei Imkern ja ein sensibles Thema. :P )

LG Johannes

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Re: Futter selbermachen

Beitrag von Hainlaeufer » Sonntag 15. Juni 2014, 09:24

Natürlich muss ich meinen Honigsenf auch noch dazu geben :wink: :P ...

Man nehme eine leere 1,5 Liter Flasche, nehme einen Trichter dazu, gibt 1kg feinen Staubzucker dazu, und anschließend heißes Wasser aus der Leitung (bei Zuckerwasser braucht man sich meiner Meinung nach bzgl. HMF keine Sorgen machen). Einmal die Flasche gut anfüllen, dann mal zuschrauben und den Zucker durch shaken und drehen der Flasche auflösen lassen, nochmal Wasser nach, nochmal brav shaken und es dauert keine 5min hast du 1,5 Liter stark gemischtes Zuckerwasser. Ich finde, dass Zuckerwasser braucht man nicht noch extra abkühlen (außer es hat selber hochsommerliche Tage!), bis ich dann zu den Bienen komme und da in die Behälter schütte, ist es nur mehr angenehm warm und die Bienen haben das ja auch dann gern, besonders erst recht dann wenn es kühles Regenwetter gibt!

Dann noch... ja! Futterteig ;) Einfach einen passenden (vom Literumfang her, kommt natürlich drauf an wie viel Futterteig du machen willst) Tiefkühlsack mit Staubzucker befüllen, vorsichtig (wirklich vorsichtig, immer sehr wenig reingeben und mischen, immer in kleinen Mengen, ansonsten hat man plötzlich zu viel Wasser drinnen und du musst dann wieder mit mehr Staubzucker gegen arbeiten) Wasser reingeben und mit der Hand durchmischen. Dann wenn er fertig ist, einen Knoten reinmachen und dann bei den Bienen angekommen eine Ecke vom Sack oberhalb etwas aufreißen und fertig. Es schadet aber sicher nicht wenn so ein Futterteig mal einen Tag rasten kann. Was ich auch einmal gemacht habe, eigenen Blütenhonig (man muss sich sicher sein das die Völker gesund waren von dem der Honig kam) extra dazumischen, da braucht man aber dann KEIN Wasser beim mischen. Wenn man kein eigenes Perga hat, aber den Futterteig mit Blütenpollen anreichern will, kann man gerne noch NEOPOLL dazumischen. Geht alles wunderbar. Ach ja, wenn man Honig oder NEOPOLL dazumischt, hält der Futterteig länger bzw. trocknet weniger schnell aus als normaler.

Meine Ableger waren bislang immer sehr von meinen Zuckermischungen begeistert :mrgreen:

So, das wars von mir :P

LG

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Re: Futter selbermachen

Beitrag von Johannes » Sonntag 15. Juni 2014, 09:33

Hainlaeufer hat geschrieben:Natürlich muss ich meinen Honigsenf auch noch dazu geben :wink: :P ...
Hey Michi,

ich hab schon drauf gewartet! :D

Aber Spaß bei Seite: Wie du das beschriebst, macht das wirklich Sinn. Aber ich brauche ca. 300 kg Winterfutter. Da kann hoffentlich jeder verstehen, dass ich den Cubitainer der Zucker-Schüttel-Flasche vorziehe. :P

LG Johannes

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Re: Futter selbermachen

Beitrag von beequeen » Sonntag 15. Juni 2014, 09:57

Hallöchen
ich bin ja noch ein einsteiger und hab erst einen Ableger bekommen, und den möcht ich gut über den Winter bringe, das ist mal der erste Grund fürs Füttern. Dann ist bei uns noch so ein Problem: Es hat im Frühling so stark geregnet dass anscheinend der Wald nicht richtig blüht. Die Imker in der Umgebung haben alle keine Tracht und müssen Füttern. Außerdem hab ich ja keine Ahnung warum so wenig Bienen am Flugloch sind, mein erster Gedanke war das sie verhungert sind oder das HMF die getötet hat.
Gott sei Dank hab ich euch.
Das mit dem Zucker mit Honig kneten hab ich schon ausprobiert das funktioniert recht gut, man muss nur aufpassen dass es nicht klebt. :wink:

Außerdem: Welche Methode bevorzugt ihr beim Füttern? Ich hab so viele verschiedene Arten gehört, und einfach ausprobiert aber da sind welche dabei die gehn garnicht.
Eigentlich sollte es für dumme Menschen verboten sein Tiere zu halten. O.o

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Re: Futter selbermachen

Beitrag von Hainlaeufer » Sonntag 15. Juni 2014, 10:44

Hallo Johannes :mrgreen:

Ja, natürlich! :P Die Zucker-Schüttel-Flasche-Methode ( :mrgreen: ) ist natürlich dann prima wenn man nur vereinzelt Ableger oder Begattungseinheiten füttern will.

Ich versuche immer, dass meine Völker auf Honig überwintern. Also ich lasse ihnen mindestens 15kg Blütenhonig drinnen, daher muss ich gsd nicht so viel füttern. Aber wenn man viel Zuckerwasser braucht und keine Apifonda-Kanister kaufen will, bräuchte man eine riesige Regentonne mit Zapfhahn unten. Wasser rein, eigens dafür gekaufte Tauchpumpe rein, und immer wieder Zucker dazu geben, bis man eben sein Mischverhältnis hat. Dann über den Zapfhahn in die Futterkübel oder eigens dafür gekauften Gießkannen....

Hab ich jetzt einfach ergenzend geschrieben, keine Ahung ob das jemanden was bringt, aber so kann man 200-300 Liter Zuckerwasser in 30min ohne schwerer Arbeit zubereiten. Das schleppen am Schluß ist dann aber mühsam :mrgreen:

Haha.

GLG
Michi

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Re: Futter selbermachen

Beitrag von tinafalke » Sonntag 15. Juni 2014, 15:40

beequeen hat geschrieben:Hallo Kollegen,
ich hab da mal eine konkrete Frage: Wie macht ihr euer Zuckerwasser? Ich habs selbst versucht im Verhältnis 3:1 zu mischen, aber solange das Wasser kalt ist bindet sich der Zucker nicht. Allerdings ist das HMF ja ein Problem (Wärme+Zucker). Ich hab keine Ahnung was ich tun soll, hoffentlich könnt ihr mir weiterhelfen.

Lg queenbee

Ps: Wo kann man sowas kaufen, und ist es billiger als es selbst zu machen?


Hallo!
Na, Du bist mir ja einer. :shock: :mrgreen:
Gruß Fooke

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Re: Futter selbermachen

Beitrag von steffen » Sonntag 15. Juni 2014, 20:39

Hallo
ich bin in der Hinsicht etwas schlau....Ich bin zum privaten Bäcker gefahren und hab den gefragt ob der mir 1 Sack zucker mit kaufen kann. Der bäcker fragte 25 kg oder 50 kg.Ich da nehm ich erstmal 25 kg nun bekomm ich den zucker etwas Preisgüstiger. :D
Gruss steffen

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Re: Futter selbermachen

Beitrag von beequeen » Sonntag 15. Juni 2014, 21:15

Trifft sich ja gut dass mein Vater Bäcker ist :D



Hallo!
Na, Du bist mir ja einer. :shock: :mrgreen:
Gruß Fooke[/quote]

was meinst du ? :oops:

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